DE223387C - - Google Patents

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DE223387C
DE223387C DENDAT223387D DE223387DA DE223387C DE 223387 C DE223387 C DE 223387C DE NDAT223387 D DENDAT223387 D DE NDAT223387D DE 223387D A DE223387D A DE 223387DA DE 223387 C DE223387 C DE 223387C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N25/00Distributing equipment with or without proportioning devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

KAISERLICHES
Es sind schon Selbstöleranlagen bekannt, bei denen das Ölen mittels selbsttätig wirkender Schmierbüchsen geschieht.
Diese bekannten Vorrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß sie bei jeder Ölstelle besonders angebracht werden müssen, so daß also eine einzelne Bedienung immer noch erforderlich wird.
Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft ίο nun eine selbsttätig wirkende Öleranlage, welche die angeführten Übelstände nicht besitzt. Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt der Öleranlage.
Fig. 2 ist ein Grundriß zu Fig. 1 mit geschnittenem Führungsgehäuse.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie I-I der Fig. i.
ao Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt durch den Hauptölbehälter nach Linie II-II der Fig. 1.
Fig. 5 zeigt einen Querschnitt des Führungsgehäuses nach Linie III-III der Fig. 1, und
Fig. 6 zeigt die Öleranlage von oben gesehen schematisch dargestellt.
Die Öleranlage besteht aus einem oberhalb der Welle bzw. Transmission angeordneten Führungsgehäuse «, in welchem beliebig viele, von einem Hauptölbehälter b zu füllende und mit einer geeigneten Ölausflußöffnung c versehene Behälter d, welche in beliebiger Weise untereinander verbunden sind, geführt sind. Diese Behälter sind durch eine Kette e, welche zum Antrieb der Vorrichtung dient, verbunden. Der Antrieb dieser Kette erfolgt, wie auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt, durch ein Kettenrad f, das in beliebiger Weise angetrieben werden kann.
Die Zuführung des in dem Behälter b befindlichen Öles in die Behälter d ist derartig geregelt, daß durch einen besonders geführten Schieber g, der unter dem Zuge einer Feder h steht und von dieser ständig in Schlußstellung gehalten wird, nach jedesmaligem Passieren eines Behälters d der Schieber in Offenlage gebracht und nach Füllen des jeweiligen Behälters selbsttätig wieder in Verschlußstellung gebracht wird. Um dieses zu ermöglichen, befinden sich an dem einen Ende des Schiebers g durch Scharniere o. dgl. umklappbare und durch Blattfedern i in senkrechter Stellung gehaltene Ansätze k, die mit den Behältern d beim Passieren derselben korrespondieren, und zwar so, daß, sobald der Schieber g an dem Endpunkt I seiner Führung m angelangt ist, die Ansätze k infolge der Weiterbewegung der Behälter d nach vorn umgelegt werden. An der Decke der Behälter d sind nun Rinnen η angeordnet, in die bei entsprechender Weiterbewegung der Behälter d die Ansätze k einfallen, wodurch der Schieber g infolge der Federwirkung h in Verschlußstellung zurückschnellen kann. Die Abgabe des nunmehr in den Behältern befindlichen Öles erfolgt durch die am Boden der Behälter d angeordneten, zweckmäßig gewichtsbelasteten Klappen c. Es sind nun je nach Anzahl der Ölstellen von dem Führungsgehäuse α ausgehende, nach den Ölstellen führende Leitungen 0 angeordnet. Diese Leitungen 0 besitzen unmittelbar unter dem Führungsgehäuse α Erweiterungen p, in welche, durch eine Führungsstange q geführt, Schwim-
mer r eingebaut sind. Gelangt nun ein Behälter d über solcher Leitung ο an, so fällt die Klappe c naturgemäß nach unten, wodurch ein Austreten des in dem Behälter befindlichen Öles stattfindet.
Durch die Weiterbewegung der Behälter d wird die Klappe c selbsttätig.geschlossen. Sollte nun eine Leitung ο bereits mit Öl angefüllt sein, so wird ein -Öffnen der Klappe c beim
ίο Vorbeibewegen des Behälters d dadurch vermieden, daß der Schwimmer r infolge seines Auftriebes die Stange q bis dicht unter die Klappe c bringt und diese somit ungeöffnet über die Erweiterung p dieser Leitung ο hinweggleiten und eine weitere Füllung der Leitung mit Öl nicht stattfinden kann. Zweckmäßig sind die Leitungen 0 mit den Ölstellen der Maschine unter Vermittlung der bekannten Schmierbüchsen verbunden, so daß der Zufluß des Öles nochmals geregelt wird. Die Öffnungen der Leitungen 0 sind am Boden des Gehäuses a, vom Hauptölbehälter b ausgehend, nacheinander größer ausgeführt, wodurch eine entsprechende Regelung des Ölzuflusses stattfindet.
In die Leitungen 0 können Ventile s eingebaut werden, so daß ein vollständiges Abstellen der einzelnen Leitungen 0 ermöglicht werden kann.
. Die Führung der Kette e kann in dem Gehäuse α in geeigneter Weise geschehen. Zweckmäßig können beliebig viele Gleitrollen ο. dgl. angeordnet werden.

Claims (3)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    i. Selbstöleranlage für mehrere Schmierstellen mit einem ständig umlaufenden, endlosen Förderwerk für das Schmiermittel, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderwerk aus gelenkig miteinander verbundenen Behältern (d) besteht, die in einem oberhalb der Schmierstellen angeordneten Führungsgehäuse (a) laufen und von einem Hauptbehälter (b) selbsttätig gefüllt werden, während im Boden der Behälter (d) eine gewichtsbelastete Klappe (c) angeordnet ist, die das Ausfließen des Schmiermittels in die einzelnen Schmierstellen (p.) gestattet.
  2. 2. Selbstöleranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Füllung der Behälter fd) durch einen im Boden des Hauptbehälters fb) angeordneten Schieber (g) erfolgt, der von einer Feder (h) in Verschlußstellung gehalten wird und an seinem vorderen Ende umlegbare und unter Federwirkung (i) stehende Ansätze fk) trägt, gegen die die ständig umlaufenden Behälter (d) stoßen und den Schieber in die Öffnungsstellung mitnehmen, wobei am Ende des Schieberhubes die Ansätze fk) umklappen und den Behälter fd) freigeben, in dessen Rücken Rinnen (n) vorgesehen sind, die ein Wiederaufklappen der Ansätze und den Rückgang des Schiebers gestatten.
  3. 3. Selbstöleranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den von dem Führungsgehäuse fa) nach den Ölstellen führenden Leitungen fs) mittels Stangen (g) geführte Schwimmer fr) angeordnet sind, welche nach Füllung der Leitungen das Öffnen der am Boden der Behälter fd) angeordneten Klappen (c) verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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