DE46304C - Motor - Google Patents
MotorInfo
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- DE46304C DE46304C DENDAT46304D DE46304DA DE46304C DE 46304 C DE46304 C DE 46304C DE NDAT46304 D DENDAT46304 D DE NDAT46304D DE 46304D A DE46304D A DE 46304DA DE 46304 C DE46304 C DE 46304C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B17/00—Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B17/00—Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
- F01B17/02—Engines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Motor.
Die Erfindung betrifft einen Motor, dessen Eigenart darin besteht, dafs die Expansivkraft
von Dampf oder comprimirter Luft auf Wasser oder. eine andere geeignete Flüssigkeit wirkt,
dieselbe mit grofser Kraft in beständiger Strömung wieder und wieder über ein Wasserrad
hinbewegt und letzteres auf diese Weise in Umdrehung versetzt.
In der Zeichnung ist ein solcher Motor in Fig. ι im Längenschnitt, in Fig. 2 im Querschnitt
und in Fig. 3 im Horizontalschnitt nach der Linie χ χ der Fig. 2 dargestellt.
A und B sind zwei Wasserbehälter, welche
zweckmäfsig in einem Stück gegossen und durch eine Scheidewand getrennt sind; es
können aber auch zwei getrennte Cylinder neben einander aufgestellt werden. C ist ein
Wasserrad oder eine Turbine von beliebiger bewährter Construction, welche in einem Gehäuse
D gelagert ist, das, auf den Behältern A und B befestigt, mit diesen durch je zwei
Eintrittsöffnungen E E und zwei Auslafsöffhungen FF in Verbindung steht. Das Gehäuse
D ist ebenfalls in zwei Kammern α und b
getheilt und das Wasserrad C ist in eine Oeffnung der Scheidewand G eingesetzt. Die bei-·
den Eintrittsöffnungen E E, aus den Behältern A und B kommend, münden in die Kammer a
des Gehäuses D vor dem Wasserrad, und die beiden Austrittsöffnungen FF gehen aus der
Kammer b des Gehäuses, also von der Ausgangsseite der Turbine, nach den Behältern A
und B zurück. Die Oeffhungen EE haben Ventilklappen HH, welche sich wechselweise
nach innen, d. h. in das Gehäuse D öffnen und wieder schliefsen, ebenso sind die Auslafsöffhungen
FF mit sich wechselweise nach aufsen öffnenden und schliefsenden Ventilen//
versehen.
Vor Inbetriebsetzung des Motors wird einer der Behälter A B mit Wasser gefüllt, z. B. A.
Dann wird Dampf durch das Dampfrohr A" und die mit demselben verbundenen Regulirvorrichtungen
eingelassen, wodurch das in A befindliche Wasser durch das Rohr E in die
Kammer α des Gehäuses getrieben wird und von da unter der dem Dampfdruck entsprechenden
Kraft das Wasserrad C durchströmt , um dann aus der Kammer b durch
das Auslafsrohr F in den Behälter B zu gelangen.
Ist dann der Behälter A entleert und der Behälter B gefüllt, so wird der Dampf in letzteren
Behälter eingelassen, das Wasser durch das Rohr E dieses Behälters wieder in die
Kammer α des Turbinengehäuses, durch die Turbine und aus der Kammer b durch das
andere Rohr F in den Behälter A zurückgeführt. So wechselt das Wasser beständig
zwischen den Behältern A und B, geht jedoch dabei stets in einer Richtung durch das Wasserrad
C hindurch und treibt dasselbe fortlaufend so lange, als der Dampfdruck andauert. Wird
der Dampf in den Behälter A geleitet, so schliefst er durch seinen Druck das Auslafsventil
/ des Rohres F in diesem Behälter, während das Ventil H sich in die Kammer a
öffnet; zugleich öffnet sich Ventil / in dem
Behälter £, und Ventil H, welches mit B communicirt,
schliefst sich. Tritt dann der Dampf in den Behälter B, so vollzieht sich das Spiel
der Ventile in umgekehrter Weise.
Der Dampfzutritt zu den Behältern A B und der Dampfaustritt aus denselben wird regulirt
durch den im Dampfgehäuse K arbeitenden Schieber /, der seine Bewegung durch die in
den Behältern A und B befindlichen Gewichte H' H' erhält. Diese beiden Gewichte sind
mittelst der Stangen L und Ketten L' an den Enden der Arme eines um den Drehzapfen S
schwingenden Hebels R angehängt; die Stangen L führen durch Stopfbüchsen α1, welche
das Entweichen von Dampf verhindern. Die beiden Gewichte haben genau gleiche Schwere
und halten sich das Gleichgewicht; sie bestehen zweckmäfsig aus Gufseisen oder einem
Körper von gröfserem specifischen Gewicht als das Wasser oder die Betriebsflüssigkeit. Wenn
beide Gewichte sich von Wasser umgeben befinden, wie es während des gröfseren Theiles des Wasserwechsels zwischen den Behältern
A und B der Fall ist, so werden die Gewichte keine Bewegung machen, fällt jedoch
das Wasser in dem einen Behälter unter das Gewicht herab, so wird das entsprechende
Gewicht allmälig nächsinken und das andere steigen; denn die Schwerkraft des in dem
Leerraum hängenden Gewichts ist gröfser als diejenige des vom Wasser umgebenen Gewichts,
das Uebergewicht entspricht der Menge des von dem letzteren verdrängten Wassers.
Der auf einer Seite niedergezogene Hebel R hebt auf der anderen Seite das Gegengewicht.
So werden also die Gewichte H' H' mit dem Wechsel des Wassers in den Behältern A
und B abwechselnd steigen und fallen und die hierdurch verursachte Auf- und Niederbewegung
des Hebels R wird auf den Schieber J übertragen, der sich folglich horizontal über
den Dampfdurchgangsöffnungen d d und e, Fig. 3, hin- und herbewegt. Die Oeffnungen dd
stellen die Verbindung zwischen der Dampfkammer K und den Behältern A bezw. B her,
so dafs durch den Schieber abwechselnd der eine und der andere dieser Behälter mit Dampf
versorgt wird; zugleich wird jedesmal der abgeschlossene Behälter durch die Oeffhung e
mit dem Dampfauslafs E' in Verbindung gesetzt, um den Dampf zu entfernen, während
das Wasser eindringt.
An einer Seitenfläche des Hebels R sind zwei Stifte g vorstehend befestigt; dieselben
wirken bei der auf- und niedergehenden Bewegung des Hebels R gegen einen Hebelarm
A', welcher mit Gewicht B' belastet ist. Dieser Arm A' wird aus der in Fig. ι gezeigten
schrägen Stellung in die senkrechte und noch ein wenig darüber hinausgehoben;
sobald er die Mittellage überschritten hat, fällt er durch das Gewicht nach der anderen Seite
herab und diese schnelle Bewegung wird durch den kurzen Arm des Hebels A', durch die
Stifte D' und den auf der Welle G' befindlichen Hebel F' auf ein Zahnsegment H" übertragen,
das in eine Verzahnung des Schiebers J eingreift und somit den Schieber nach der
einen oder anderen Richtung verschiebt. Der Hebel A' sitzt auf derselben Achse mit dem
Hebel R. Die Welle G' geht durch die Dampfkammer K hindurch und ist vorn durch
eine Stopfbüchse /' geführt; das Zahnsegment H" sitzt fest auf der Welle G' innerhalb
der Dampfkammer K. Die Anschlagstifte D' am kurzen Arm des Hebels A' sind
in einigem Abstand von dem Hebel F', gegen den sie wirken sollen, befestigt, so dafs während
des gröfseren Theiles des Hebelausschlages A' der Schieber J unbewegt bleibt
und erst dann eine schnelle und positive Bewegung empfängt, wenn der Hebel A durch
sein Gewicht B' schnell herabgezogen wird.
Um einen ununterbrochen gleichmäfsigen Druck des Wassers auf das Wasserrad während
der kurzen Periode der durch den Schieber J bewirkten Umschaltung der Arbeitsbehälter zu sichern, ist ein Windkessel D" angebracht,
welcher das in der Kammer a des Gehäuses D befindliche Wasser unter Druck
hält und diesen Druck abgiebt, sobald der in der Kammer α herrschende Wasserdruck nachläfst.
Auf diese Weise wird eine gleichmäfsige Bewegung des Wasserrades erzielt.
Um eine directe Berührung des in die Behälter A B eintretenden Dampfes mit dem
Wasser, bevor dasselbe genügend erhitzt ist, und die hieraus entstehende Condensation zu
vermeiden, ist in jedem Behälter A und B ein Schwimmer U U angebracht,. durch dessen
mittlere Durchbrechung die Gewichtsstangen LL hindurchführen. Der auf dem Wasserspiegel
liegende Schwimmer verhütet die Condensation des Dampfes in wirksamer Weise:
Da dennoch eine Condensation fortwährend stattfindet, so wird die Wassermenge in den
Behältern A und B nach und nach anwachsen. Der Ueberschüfs fliefst durch das Ueberflufsventil
J' und Rohr K' ab. Das Ventil J' ist in seinem Gehäuse M über dem Ventilsitz
drehbar angebracht und mit einem Arm N versehen, der in den Behälter hineinragt und
bis nahe an den Deckel reicht; ein Schwimmer, welcher an diesem Arm befestigt sein kann,
oder der vorbeschriebene Schwimmer V hebt den Arm N, wenn der Wasserspiegel ihn erreicht,
wodurch das Ventil J' geöffnet wird und der Ueberschüfs an Wasser auslaufen
kann. Bei Umsteuerung des Dampfeinlasses wird das Ventil J' sich mit dem sinkenden
Schwimmer allmälig schliefsen, das überschüssige
Claims (1)
- Wasser entweicht, bis das Ventil wieder geschlossen ist.Pa tenτ-AnsPRUch:Ein Motor, bestehend aus zwei geschlossenen Behältern (A und B), aus denen wechselweise eine Flüssigkeit durch Dampf- oder Luftdruck aus-, durch ein aus zwei Kammern (a und b) bestehendes Gehäuse (D) mit darin gelagertem Wasserrad (C) hindurch- μηά in den anderen Behälter getrieben wird, worauf durch eine selbsttätige, von der Füllung des einen und Entleerung des anderen Behälters in Wirkung gesetzte Schiebersteuerung des Dampfoder Druckluftzutritts die Flüssigkeit in den entleerten Behälter zurückgetrieben wird, dabei aber das Wasserrad stets in gleicher Richtung durchströmt und dreht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE46304C true DE46304C (de) |
Family
ID=321427
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT46304D Expired - Lifetime DE46304C (de) | Motor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE46304C (de) |
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0
- DE DENDAT46304D patent/DE46304C/de not_active Expired - Lifetime
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