DE112043C - - Google Patents

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DE112043C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/24Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers moved during operation
    • G01F3/26Tilting-trap meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft ' einen Flüssigkeitsmesser, bei welchem das Zählen der aus einer Leitung herausfliefsenden Flüssigkeitsmenge dadurch bewirkt wird, dafs zwei Gefäfse von bekanntem Inhalt abwechselnd gefüllt und entleert werden, zu welchem Zwecke sie um einen gemeinsamen Hahn schwingen. Ihre Schwingungen werden durch ein- Zählwerk aufgenommen, dessen Scala nach Vielheiten des bekannten Gefäfsinhaltes eingetheilt ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht.
Die Fig. 1 zeigt den neuen Flüssigkeitsmesser im Schnitt, während die Fig. 2 und 3 Einzelheiten desselben veranschaulichen.
Die Flüssigkeit wird dem Wassermesser durch ein Rohr A zugeführt, das durch einen Hahn B mit den beiden Gefäfsen C und D in Verbindung steht. Beide Gefäfse sind durch ein Zwischenrohr K mit einander und mit dem Hahne B verbunden, derart, dafs die Gefäfse um den Hahn schwingen können, wobei sich das eine Gefäfs senkt, während das andere in die Höhe geht und umgekehrt. Hierbei werden die beiden Gefäfse abwechselnd mit der Wasserleitung in Verbindung gebracht und gefüllt, und zwar jedesmal das gehobene Gefäfs. Zu diesem Zwecke hat das hohle Hahnküken E (Fig. 2) zwei Oeffnungen, welche abwechselnd eine Verbindung des Rohres A mit dem Gefäfse C oder D herstellen können.
In der in Fig. 1 dargestellten Lage wird das Gefäfs D gefüllt; die Luft tritt durch eine Oeffnung im Deckel heraus und bewegt dabei ein Ventil, durch dessen Schliefsen ein Druckunterschied hergestellt wird, der die Umsteuerung der Gefäfse bewirkt. Auf dem Deckel der Gefäfse C und D ist ein Behälter R angeordnet (Fig. ι und 3), in dem sich ein Cylinderkörper JV befindet, der unten einen Stutzen M und oben einen Stutzen L mit seitlichen Oeffnungen besitzt. Der Stutzen L kann sich in einer Oeffnung des Behälters R bewegen.. In dem cylindrischen Körper JV ist ein Schwimmer O angeordnet, der einen Ventilkörper P trägt, welcher die obere Oeffnung des Cylinders JV, d. h. den Rohrstutzen L verschliefst, sobald sich der Schwimmer hebt. Bei der in Fig. 3 dargestellten Lage kann die Luft bei Füllung des Gefäfses D durch den Stutzen M zwischen dem Cylinder JV und dem Schwimmer O hindurch und aus dem Stutzen L austreten. Der Cylinder .JV wird mittelst einer beweglichen Metallplatte S getragen, die den Behälter R gegen das Gefäfs C bezw. D abschliefst. So lange die Luft aus dem zu füllenden Gefäfse heraustritt, bleiben die Theile in der dargestellten Lage. Ist jedoch die Luft herausgedrückt und tritt Flüssigkeit durch den Stutzen M in den Cylinder JV, so wird der Schwimmer O gehoben und schliefst mit seinem Ventilkörper P die Oeffnung des Stutzens L. Das in den Behälter C bezw. D nachfh'efsende Wasser übt nun einen gewissen Druck aus und hebt vermöge der nachgiebigen Metallplatte S den Cylinder JV. Dieser stöfst mit einer Verlängerung des Stutzens L gegen einen Kniehebel T (Fig. 1), dessen unteres Ende knaggenartig ausgebildet ist und in eine Oese U an dem Gefäfse. D einfafst. Trifft der Cylinder JV mit dieser
Verlängerung gegen den waagrechten Arm des Hebels T, so wird dessen Verbindung mit der Oese U gelöst und der Behälter D freigegeben, so dafs er unter dem Gewichte des in ihm befindlichen Wassers herabsinkt. Bei dieser Bewegung wird durch Anschlagschrauben HH1 ein Hebel G bewegt, welcher mittelst Zahnsectors und Zahnrades F das Hahnküken E umlegt, so dafs nunmehr eine Füllung des Behälters C beginnen kann. Die Entleerung der Behälter findet durch einen an ihnen vorgesehenen Stutzen statt, der während des Füllens durch eine Klappe W mit Gegengewicht Z geschlossen wird. Bei Herabsinken des betreffenden Behälters wird das Gegengewicht Z durch eine verstellbare Anschlagschraube X angehoben und die Klappe W geöffnet, so dafs das in dem Behälter befindliche Wasser in einen Sammelbehälter i ausfliefst.
Das bei dem Umsteuern gehobene Gefäfs hakt sich selbstthätig in den Kniehebel T ein, und das Spiel beginnt von Neuem, wobei dann beim Wiederhochgehen des Behälters D die Umsteuerung des Hahnkükens durch die Anschlagschraube H bewirkt wird.
Die schwingenden Bewegungen der beiden Gefäfse C und D werden von einem Zählwerke beliebiger Bauart aufgenommen; zu diesem Zwecke kann einfach an dem einen Gefäfs ein Hebel angebracht sein, der mit dem Sperrklinkengetriebe eines gewöhnlichen Zählwerkes in Verbindung steht, so dafs das Zählwerk die Hübe des einen Gefäfses zählt. Ist der Inhalt eines Gefäfses z. B. 50 1, so würde die Scala des Zählwerkes nach Vielheiten von 100 1 einzutheilen sein, da bei jedem vollen Hube des einen Gefäfses auch das andere gefüllt und geleert ist. Die Verbindung des Zählwerkes mit den schwingenden Gefä'fsen kann aber auch in jeder anderen Weise erfolgen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Flüssigkeitsmesser, dadurch gekennzeichnet, dafs die Flüssigkeitsleitung abwechselnd mit zwei um ein Hahnküken schwingenden Behältern verbunden wird, wobei der jedesmal sich füllende Behälter selbstthätig die Umsteuerung dadurch bewirkt, dafs ein mit ihm verbundener Schwimmer den Behälter aus den Ansätzen eines Kniehebels aushebt, so dafs der Behälter unter seinem Eigengewichte herabsinkt, sich entleert und hierbei sowohl das Hahnküken zur Verbindung mit dem anderen Behälter umsteuert, wie auch ein Zählwerk in Gang setzt.
2. Bei einem Flüssigkeitsmesser nach Anspruch ι eine Vorrichtung zum Umsteuern der Behälter bezw. des Hahnkükens, bestehend aus je einem mit den Behältern beweglich verbundenen Cylinder, durch dessen Oeffnungen die Luft aus dem Behälter beim Füllen heraustreten kann, während das nachdringende Wasser einen Schwimmer in dem Behälter hebt und die Austritts Öffnung verschliefst, so dafs infolge des jetzt auftretenden Ueberdruckes in dem Behälter der bewegliche Cylinder angehoben wird und hierbei einen den Behälter festhaltenden Kniehebel umlegt, so dafs der Behälter infolge seines Eigengewichtes abwärts sinkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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