DE79501C - Flüssigkeitsmesser mit zwei sich abwechselnd füllenden Mefsräumen - Google Patents

Flüssigkeitsmesser mit zwei sich abwechselnd füllenden Mefsräumen

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Publication number
DE79501C
DE79501C DE189479501D DE79501DD DE79501C DE 79501 C DE79501 C DE 79501C DE 189479501 D DE189479501 D DE 189479501D DE 79501D D DE79501D D DE 79501DD DE 79501 C DE79501 C DE 79501C
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Germany
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valve
float
liquid meter
outflow
measuring chambers
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DE189479501D
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English (en)
Original Assignee
H. jensen, Hamburg-Borgfelde, Mittelweg 53
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/36Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with stationary measuring chambers having constant volume during measurement

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  • Fluid Mechanics (AREA)
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  • Float Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 86: Wasserleitung.
Der vorliegende Flüssigkeitsmesser besteht aus zwei neben einander liegenden Mefsräumen A und A1 nebst einem darunter liegenden gemeinschaftlichen Abfiufsraum B, welche drei Räume von einem einzigen Gehäuse umschlossen werden.
Hat sich, bei geschlossenem Einströmungsventil K, durch das Ausströmungsventil M der Mefsraum A entleert, und ist dabei der mit dem Hahnküken F verbundene Schwimmer E in seine tiefste Lage herabgesunken, so ist durch die Bohrung des Hahnes eine Verbindung zwischen dem Raum G hinter dem auf der Ventilstange H sitzenden Kolben J mit dem Mefsraum A hergestellt.
Bei dieser tiefsten Stellung des Schwimmers wird daher, da die Fläche des Kolbens J gröfser als diejenige des darunter sitzenden Einströmungsventils K ist, durch den Flüssigkeitsdruck der Kolben nebst dem Einströmungsventil aufwärts bewegt und die Einströmung geöffnet. Mit der Ventilstange H ist ein auf dem Ausströmungsventil M lose aufruhender Hebel L verbunden, der sich bei der Aufwärtsbewegung der Ventilstange H um den Drehpunkt N dreht und das Ausströmungsventil M schliefst, welches bei seinem Niedergehen einen sich um O drehenden Hebel P derartig bewegt, dafs derselbe das Ausströmungsventil M1 des Mefsraumes A1 öffnet, welcher sich inzwischen gefüllt hat. Der Schwimmer E des Mefsraumes A steigt nach Oeffnung des Einstömungsventils K so lange, bis das Hahnküken F die Verbindung des Einströmungskanals C mit dem Raum G bewerkstelligt hat. In dem Augenblick, wo dieses stattfindet, wird der Kolben J entlastet und infolge dessen das Einströmungsventil K abwärts bewegt, wodurch die Einströmung geschlossen wird.
Durch diese Abwärtsbewegung wird der Hebel L von dem Ausströmungsventil M abgehoben. Das Ventil M bleibt so lange geschlossen , bis durch Entleerung des Mefsraumes A1 und die dadurch bewirkte Aufwärtsbewegung der Ventilstange H1 der Hebel L1 das Ausströmungsventil M1 schliefst. Durch das Schliefsen des Ventils M] wird der Hebel P so gedreht, dafs er das Ausströmungsventil M öffnet.
Bei Q. b'ezw. Q.1 befindet sich an der Schwimmerstange die Verbindung mit dem Zählerwerk, welches beim Niedergehen des Schwimmers E bezw. E1 die Menge der auslaufenden Flüssigkeit anzeigt. Durch den Hub des Schwimmers lä'fst sich übrigens die Flüssigkeitsmenge, welche jedes Mal durch den Apparat tritt, reguliren, und zwar durch Verkürzen der Schwimmerstange verkleinern und durch Verlängern der Stange vergröfserh.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruche:
    ι . Ein Flüssigkeitsmesser, dadurch gekennzeichnet, dafs in zwei von einander getrennten Mefsräumen (A und A1J je ein Schwimmer (E bezw. E1) ein Hahnküken (F 1 bezw. F1J so bewegt, dafs bei niedrigstem Flüssigkeitsstand, also auch niedrigstem Stand des Schwimmers das Einströmungsventil (K) geöffnet und das Ausströmungsventil (M) geschlossen wird, während bei höchstem Stande des Schwimmers ein
    selbstthätiges Schliefsen des Einströmungsventils eintritt und zugleich das Ausströmungsventil frei wird, so dafs es sich nach Entleerung des anderen Mefsraumes, also Oeffnung des anderen Einströmungsventils, öffnen kann.
    Ein Flüssigkeitsmesser nach oben beschriebener Art, bei welchem durch einen Hebel P die Ausströmungsventile der beiden getrennten Mefsräume derartig gesteuert werden , dafs nur nach stattgehabter Entleerung des einen Mefsraumes und erfolgtem Schliefsen des zugehörigen Ausströmungsventils das Ausströmungsventil des zweiten inzwischen gefüllten Mefsraumes geöffnet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE189479501D 1894-06-16 1894-06-16 Flüssigkeitsmesser mit zwei sich abwechselnd füllenden Mefsräumen Expired - Lifetime DE79501C (de)

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