DE70182C - - Google Patents

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DE70182C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/02Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement
    • G01F3/04Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls
    • G01F3/14Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body
    • G01F3/16Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body in stationary cylinders
    • G01F3/18Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body in stationary cylinders involving two or more cylinders

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAM
KLASSE 42: Instrumente.
Kolben-Wassermesser.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf jene Kolben-Wassermesser, bei welchen durch einen von dem Kolben gesteuerten Vierwegehahn dem Wasser der Zutritt bald auf die eine, bald auf die andere Seite des Kolbens gestattet und gleichzeitig der Austritt des Wassers auf der dem eintretenden Wasser entgegengesetzten Seite bewirkt wird.
Gegenstand dieser Erfindung bildet ein Speisewassermesser, der von zwei Wassermessern der gekennzeichneten Art in der Weise gebildet ist, dafs die beiden Kolben behufs Ueberwindung der Todtpunktlagen ihren Hub zu verschiedenen Zeiten beenden und ihre Bewegung auf eine gemeinsame Welle übertragen, die ihrerseits das Steuerungsgestänge der beiden Vierwegehähne bethätigt.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist dieser Wassermesser dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht, zum Theil im senkrechten Schnitt, und Fig. 2 eine Stirnansicht, ebenfalls zum Theil im Schnitt. Die Fig. 3 bis 6 veranschaulichen schematisch die Wirkungsweise der Steuerung.
Die beiden aufrechten Cylinder und die beiden Hahngehäuse bilden ein einziges Gufsstück i, Fig. 1, das auf Böcken 2 der Grundplatte 3 festgeschraubt und oben mittelst eines Deckels 4 abgeschlossen ist. Von der Vorderseite des Gufsstückes 1 springt der gemeinsame Wassereintrittsstutzen 5, von der Rückseite dieses Stückes der gemeinsame Wasseraustrittsstutzen 6, Fig. 2, vor. Beide Stutzen liegen einander gerade gegenüber. Der Stutzen 5 mündet in einen Kanal 7, Fig. 2, der sich von beiden Cylindern quer über das Gufsstück 1 erstreckt und an jedem Ende mit je einem Weg 8 der Hahngehäuse in Verbindung steht. Die den Wegen 8 gegenüberliegenden Wege communiciren in gleicher Weise mit dem Austrittsstutzen 6. Die senkrecht zu den Wegen 8 angeordneten anderen beiden Wege 9 und 10 jedes Hahngehäuses (Fig. 1) sind bezw. mit dem oberen und dem unteren Ende des entsprechenden Cylinders in Verbindung. Die Hähne 11 haben die aus Fig. 1 und 2 ersichtliche Gestalt und liegen senkrecht zur Längsachse der Cylinder, ihre Drehachse 12 nach aufsen kehrend.
Die Stange 13 jedes Kolbens geht durch eine Stopfbüchse 15 nach oben und endet in einen Gleitklotz 16, der in einer am Deckel 4 angegossenen senkrechten Geradführung 17 verschiebbar lagert. Auf - einem durch den Gleitklotz 16 gesteckten Zapfen 18 sitzt drehbar ein Querhaupt 1 g, dessen Enden je durch eine Stange 20 mit einem unter dem Gufsstück ι angeordneten zweiten Querhaupt 21 in Verbindung stehen. Dieses zweite Querhaupt lagert in seiner Mitte auf einer Kröpfung 22 der sich unter den Cylindern entlang erstreckenden Welle 23. Die Kolbenstange des anderen Cylinders steht in derselben Weise mit einer zweiten Kröpfung 22 der Welle 23 in Verbindung. Beide Kröpfungen sind um 900 versetzt. Die Welle 23 ruht in Lagern 24 der Grundplatte 3, steht zu beiden Seiten dieser Platte vor und trägt an jedem Ende eine Kurbel 25. Diese Kurbeln 25 sind ebenfalls um 90 ° zu einander und zu den entsprechenden Kröpfungen 22 versetzt. An dem Zapfen 26 jeder Kurbel 25 greift eine Lenk-
stange 27 an, die bei 28 eine Schleife bildet und oben mittelst eines Zapfens 29 in eine senkrechte, am Gufsstück 1 befestigte Geradführung 30 eingreift. Dieser Zapfen 29 ist durch einen Lenker 31 mit dem Zapfen 3 2 der am ä'ufseren Ende der Hahnachse 12 befestigten Kurbel 33 verbunden. Die Kurbeln 33 beider Hähne sind parallel den entsprechenden Kurbeln 25 der Welle 23. Die Bewegung der Welle 23 wird durch Zahnräder 34, 35 auf ein Zählwerk 36 (Fig. 2 rechts unten) übertragen , das die Anzahl der Kolbenhube und somit auch die Menge des in die Speiseleitung gedrückten Wassers registrirt.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Messers ist folgende:
In den Fig. 3 bis 6, welche die Steuerung in vier auf einander folgenden Stellungen zeigen, ist der Cylinder der Uebersichtlichkeit halber neben dem Hahn statt hinter diesem dargestellt.
Die Länge der Hahnkurbel 33 und diejenige der Endkurbel 25 der Welle 23 sind so gewählt, dafs die drehende Bewegung der Wellenkurbel 25 durch Vermittelung der gemeinsam am Zapfen 29 angreifenden Lenker 27 und 31 in eine schwingende Bewegung der Hahnkurbel 33 umgesetzt wird, und zwar derart, dafs den vier um 900 versetzten Stellungen der Wellenkurbel 25 die in Fig. 3 bis 6 gezeigten Stellungen des Hahnes 11 entsprechen.
Nimmt der Hahn 11 des Cylinders I die Stellung Fig. 3 ein, so befindet sich der Hahn des Cylinders II in der Stellung Fig. 6. Es tritt dann durch die Kanäle 8 und 10 Wasser unter den Kolben des Cylinders II und drückt diesen nach oben; dadurch wird der Welle 23 mittelst des Gestänges 19, 20, 21 und der Kröpfung 22 eine drehende Bewegung in der Pfeilrichtung ertheilt und infolge dieser durch die Endkurbeln der Hahn 11 des Cylinders II aus der Stellung Fig. 6 in die Lage Fig. 3 und der Hahn des Cylinders Γ aus der Stellung Fig. 3 in die Lage Fig. 4 gedreht. Hierbei tritt das Wasser durch die Wege 8 und 9 in den Cylinder I über dessen Kolben und drückt diesen nach unten; das unter dem Kolben befindliche Wasser fliefst dann durch die Wege 10 und 6 nach dem Kessel ab. Haben sich die Wellenkufbel 25 und die Wellenkröpfung 22 aus der Lage Fig. 3 um 90°, also in die Stellung Fig. 4 gedreht, so hat die Hahnkurbel 33 nur einen Bogen von 45 ° durchlaufen und kann sich nun, da die Wellenkurbel 25 in ihre tiefste Lage gelangt ist, nicht weiter in derselben Richtung bewegen. Bei der Weiterdrehung der Welle 23 tritt daher für die Hahnkurbel 33 eine Richtungsänderung in der Bewegung ein, wie in Fig. 4 durch den unter der Kurbel 33 gezeichneten Pfeil angegeben, und werden die Wege 9 und 10 allmälig geschlossen, bis der Kolben ans Ende seines Hubes gelangt (Fig. 5). Hierauf bewegen sich die Hahnkurbel und der Hahn in gleichem Sinne weiter und öffnet der Hahn wieder die Wege 9 und 10, jedoch so, dafs nur die Wege 8 und 10 und die Wege 9 und 6 communiciren. Es tritt also jetzt das Wasser aus der Speisepumpe in den Raum unter dem Kolben, während das über dem Kolben befindliche Wasser nach dem Kessel verdrängt wird. Der Kolben gelangt hierbei wieder in seine äufserste obere Stellung, der Hahn, der wiederum eine Richtungsänderung erlitten hat, schliefst die Wege 9 und 10, und das beschriebene Spiel beginnt aufs Neue.
Die Hähne der beiden Cylinder wechseln in ihren Stellungen so ab, dafs, wenn der Kolben des einen Cylinders eine seiner Todtpunktlagen. einnimmt, der Kolben des anderen Cylinders sich in der Mitte seines Hubes befindet, der Messer daher sofort angeht.
Der wesentliche Vortheil des beschriebenen Messers ist der, dafs er stets mit Wasser voll ausgefüllt und aus diesem Grunde in ihm kein freier Raum vorhanden ist, der etwaige Dampfbildung .im Messer selbst gestatten würde.
Die Angaben des Messers können aber nur dann genau sein, wenn das Wasser ohne Dämpfe und Gase den Messer durchfliefst. Zu diesem Zwecke ist es nöthig, vor dem Wassermesser in dessen Zuflufsleitung einen Dampfund Gasabscheider einzuschalten, der zweckmäfsig die aus Fig. 7 und 8 ersichtliche Einrichtung erhält. Fig. 7 giebt einen senkrechten Längsdurchschnitt, während Fig. 8 eine Oberansicht des unteren Theiles des Abscheiders darstellt.
Das Speisewasser fliefst durch den Stutzen 37 in den Sack 38 und passirt hier das Sieb 39, das sämmtliche Verunreinigungen zurückhält, so dafs unter Anderem der Einflufs ihres Volumens auf die Angaben des Messers beseitigt wird. Durch das Sieb 39 und die Oeffnung. 40 tritt das Wasser in den Sammler 41, in dem sich die Dämpfe und Gase oben ansammeln, von wo sie durch eine mittelst eines Schiebers 42 verschliefsbare Oeffnung 43 und den Hahn 44 ins Freie austreten. Sobald eine gewisse Dampfmenge ausgeströmt ist, hebt sich der im Sammler 41 bei 45 drehbar angebrachte Schwimmer 46 und schliefst mittelst des mit ihm verbundenen Schiebers 42 die Oeffnung 43, so dafs dann die weitere Ausströmung der Dämpfe unterbrochen ist. Das so von Dämpfen und Gasen befreite Speisewasser gelangt durch die Oeffnung 48 in den Eintrittsstutzen des Messers.
Etwaige Berichtigungen der Angaben des Messers werden auf Grund der durch das Maximum- und Minimumthermometer 47 angezeigten Temperatur des Speisewassers vorgenommen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    . ι. Ein Wassermesser, welcher aus zwei je mit einem Vierwegehahn ausgerüsteten Kolbenwassermessern in der Weise gebildet ist, dafs die .beiden Kolben behufs Ueberwindung der Todtpunktlagen ihre Hübe zu verschiedenen Zeiten beginnen und beenden und ihre Bewegung durch Vermittelung geeigneter Gestänge (19, 20, 21) auf versetzte Kröpfungen oder Kurbeln (22) einer gemeinsamen Welle (23) übertragen, die ihrerseits durch versetzte Kurbeln (25) Lenkstangen (27, 28) bewegt, deren andere Enden durch Lenker (31) mit den versetzten Kurbeln (33) der Vierwegehähne (11) in Verbindung stehen.
    Ein Wassermesser der durch den Anspruch 1. gekennzeichneten Art, bei welchem die Zuflufsleitung (5)'beiden Cylindern gemeinsam und in diese ein Gas- und Dampfabscheider (Fig. 7 und 8) eingeschaltet ist, der aus einem mit Sieb (39) versehenen, die Unreinigkeiten aufnehmenden Sack (38) und einer mit Schwimmer (46) ausgerüsteten Sammelkammer (41) besteht, deren Schwimmer mittelst eines Schiebers (42) oder dergleichen eine obere Oeffnung (43) der Kammer nach Bedarf freigiebt oder verschliefst.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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