DE18409C - Athmosphärische Heifsluftmaschine - Google Patents

Athmosphärische Heifsluftmaschine

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Publication number
DE18409C
DE18409C DENDAT18409D DE18409DA DE18409C DE 18409 C DE18409 C DE 18409C DE NDAT18409 D DENDAT18409 D DE NDAT18409D DE 18409D A DE18409D A DE 18409DA DE 18409 C DE18409 C DE 18409C
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DE
Germany
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drum
piston
compartments
hot air
cylindrical housing
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Active
Application number
DENDAT18409D
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English (en)
Original Assignee
J. SCHWEIZER in Solothurn
Publication of DE18409C publication Critical patent/DE18409C/de
Active legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G1/00Hot gas positive-displacement engine plants
    • F02G1/04Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46: Luft- und Gaskraftmaschinen.
JACOB SCHWEIZER in SOLOTHÜRN. Atmosphärische Heifsluftmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. December 1881 ab.
Die Maschine setzt sich zusammen aus einer Hohltrommel a, Fig. 2, welche in mehrere gleich grofse Abtheilungen b eingetheilt ist, deren Enden offen sind. Diese Trommel ist auf zwei runden Scheiben ti, Fig. 3, befestigt, welche auf einer Drehachse c festgekeilt sind. Die Trommel ist in einem cylindrischen Gehäuse d eingeschlossen, welches einen ringförmigen Spielraum zwischen seinem inneren Umfange und dem äufseren Umfange der Trommel beläfst.
Die beiden Seitendeckel e des cylindrischen Gehäuses d sind an den Kopfflächen der Trommel α so abgedichtet, dafs sich die Trommel ohne grofsen Widerstand in dem Gehäuse drehen kann und von den Seitendeckeln mit jeder der erwähnten Abtheilungen der Trommel ein ringsum dicht abgeschlossener Raum gebildet wird.
Jeder Seitendeckel ist mit einem Ausschnitt/ versehen, der in Form und Gröfse mit dem Querschnitt der Abtheilungen übereinstimmt, und diese beiden Oeffnungen der Deckel stehen einander genau gegenüber, so dafs jedesmal, wenn eine der Abtheilungen mit diesen beiden Oeffnungen zusammenfällt, ein nach beiden Seiten offener Kanal gebildet wird, in welchen die Heizflamme, die erhitzte Luft oder dergleichen durch eine der beiden Oeffnungen hineinströmen kann.
Das cylindrische Gehäuse d ist in einem halbcylindrischen Kasten g befestigt, welcher bis nahe an die Achse c mit AVasser angefüllt ist. Das Wasser dringt durch die kleinen Oeffnungen h des cylindrischen Gehäuses in den centralen, innerhalb der Abtheilungen b liegenden Theil der Trommel α ein und bleibt in diesem auf derselben Höhe wie aufserhalb des cylindrischen Gehäuses stehen. Der vordere Seitendeckel des cylindrischen Gehäuses ist mit einer schlitzförmigen Oeffnung k versehen, welche mit einer Röhre in in Verbindung gebracht wird; diese führt nach dem Cylinder 7 einer Maschine, welche in ihrem Aeufsern Aehnlichkeit mit einer Dampfmaschine hat.
Auf der Achse c ist ein Stirnrad η festgekeilt, welches durch ein von der Maschine betriebenes Vorgelege gedreht wird. Die Drehung kann auch durch irgend einen anderen geeigneten Zwischenmechanismus auf das Stirnrad übertragen werden.
Wenn eine der Abtheilungen b der Trommel α sich den Oeffnungen ff gerade gegenüber befindet, so läfst man in den dadurch gebildeten Kanal eine Heizflamme, einen Dampfstrahl oder heifse Luft eindringen, indem man zugleich der Trommel eine schwache Drehung mit der Hand ertheilt. Dadurch wird die betreffende Abtheilung durch die beiden Seitendeckel e e vollständig verschlossen und gelangt in das mit Kühlwasser angefüllte cylindrische Gehäuse g. Infolge dessen bildet sich in dieser Abtheilung, eine theilweise Leere. In derselben Weise treten auch die übrigen Abtheilungen in das Kühlgehäuse, wobei für eine vollständige Abkühlung der heifsen Luft in jedem Gehäuse genügend Zeit vorhanden ist. Die Luft wird also in sämmtlichen Abtheilungen b b der Reihe nach erhitzt und durch Einführung der geschlossenen Abtheilungen in das Kühlwasser , abgekühlt, wobei die Maschine, einmal in Thätigkeit gesetzt, von ihrer Kurbelwelle aus
mittelst des Zahnradvorgeleges die Trommel a stetig umdreht. Die Uebersetzungsverhältnisse des Zahnradvorgeleges sind so gewählt, dafs in jeder der Abtheilungen b eine vollkommene Abkühlung bezw. eine möglichste Spannungsverminderung stattgefunden hat, wenn die betreffende Abtheilung vor die schlitzförmige Oeffnung k gelangt, die mit dem Cylinder der Maschine durch das Rohr m verbunden ist.
Infolge der in der betreffenden Abtheilung gebildeten theilweisen Leere bildet sich ebenfalls abwechselnd über und unter dem Treibkolben des Cylinders / eine theihveise Leere, indem der in dem Schieberkasten/ enthaltene, von der Kurbelwelle bewegte Vertheilungsschieber durch das Rohr m bald Verbindung mit der einen, bald mit der anderen Kolbenseite herstellt, während er auf der entgegengesetzten Seite hierbei jedesmal Luft von atmosphärischer Spannung eindringen läfst. Der beschriebene Vorgang wiederholt sich also bei jedem Kolbenhube, der einem jedesmaligen Vorübergange einer der Abtheilungen b an der schlitzförmigen Oeffnung k des vorderen Seitendeckels des cylindrischen Gehäuses entspricht.
Die Maschine ist so angeordnet, dafs jedesmal, wenn ein todter Punkt eintritt, gerade eine der Scheidewände der Abtheilungen vor der Oeffnung k vorbeigeht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In Verbindung mit einem Cylinder, welcher mit Treibkolben und Steuerung versehen ist, ein Gehäuse g, in dessen Kühlwasser die mit Abtheilungen b versehene Trommel a zwischen den Seitendeckelny eines die Trommel umgebenden cylindrischen Gehäuses d durch eine Achse c gedreht werden kann, um durch die infolge starker Erhitzung der Luft in den offenen Abtheilungen und darauf folgende Abkühlung derselben unter Abschluss der äufseren Luft gebildete theilweise Leere unter Gegenwirkung des Atmosphärendruckes eine Hin- und Herbewegung des Treibkolbens und dadurch · zugleich eine Drehung der Trommel in der Art zu bewirken, dafs bei jedesmaligem Kolbenhube eine neue Abtheilung b mit der oberen und unteren Kolbenseite in Verbindung tritt, wodurch das Kolbenspiel und der Gang der Maschine ohne Unterbrechung stattfindet.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT18409D Athmosphärische Heifsluftmaschine Active DE18409C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10007210A1 (de) * 2000-02-17 2001-08-23 Renz Joachim (Niedertemperatur)wärmekraftmaschine

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