DE4687C - Steuerhahn für eine einfach wirkende, dreicylindrige Dampfmaschine mit Umsteuerung - Google Patents
Steuerhahn für eine einfach wirkende, dreicylindrige Dampfmaschine mit UmsteuerungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B17/00—Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
- F01B17/02—Engines
- F01B17/04—Steam engines
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B2170/00—Steam engines, e.g. for locomotives or ships
- F01B2170/04—To-be-deleted with administrative transfer to parent group
- F01B2170/0405—To-be-deleted with administrative transfer to parent group
- F01B2170/0423—Single acting steam engines with 1, 2 or 3 cylinders
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Description
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Dampfmaschine ist eine dreicylindrige, einfach
wirkende, mit Hahnsteuerung. Die drei Cylinder liegen neben einander, ihre Axen sind
vertical, parallel und liegen in einer Ebene. Die Cylinder sind nach der Kurbelwelle hin
offen. Diese letztere (^FinFig. 1) ist dreifach
gekröpft derart, dafs die Kurbelzapfen um 1200
gegen einander versetzt sind.
Die Kolben Q1 Q.2 und Q3 tragen jeder einen
Bolzen, der vom Kopf der Schubstange S1 bezw. S.2 und .S3 umfafst wird. Fig. 1 und 5 zeigen,
dafs die Kurbelwelle ihre Lagerung in den Stirnwänden eines cylindrischen Kastens erhalten
hat, der nach aufsen vollständig abgeschlossen ist und oben ein schwaches Rohr H trägt,
welches in die Atmosphäre mündet. In den cylindrischen Kasten münden die offenen Enden
der drei Dampfcylinder; er nimmt daher den etwa durchschlagenden Dampf auf und läfst ihn
durch das Rohr R entweichen.
Die Cylinder erhalten nur auf der einen Seite Dampf, welcher für jeden Cylinder durch je
einen Kanal zu- und abströmt. Die Dampfkanäle B1 B., und B3 sind mit dem Gehäuse.C
verbunden, in welches sowohl das Dampfzuströmrohr D, wie auch das Abströmrohr E
münden. Der durch Vermittelung zweier konischer Räder und einer Scheibe Z (welche das
Handrad K mittelst Stift / mitnimmt) rotirend im Gehäuse C bewegte Steuerhahn F functionirt
beim Gang der Maschine in der Weise, dafs er für die arbeitenden Kolben die Verbindung der
betreffenden Cylinder mit dem Zuströmrohr und für die Cylinder mit rückkehrendem Kolben die
Verbindung mit dem Abströmrohr herstellt. Der Umstand, dafs die Mündungen der drei Kanäle
B1 B1 und B3 im Gehäuse C um 1200
gegen einander versetzt sind, bewirkt die richtige Dampfvertheilung in vorstehend erwähntem
Sinne.
Die Umsteuerung der Maschine wird durch Drehung des Dampfvertheilungskegels F mittelst
des Handrades K bewirkt. Dasselbe wird, wie schon erwähnt, durch Scheibe Z und Stift p
mitgenommen. Der Stift p greift in eine concentrische halbkreisförmige Nuth der Scheibe Z.
Diese Nuth gestattet dem Stift, mit dem Handrad um i8o° vorgedreht zu werden. Die Dampfkanäle,
welche vorher den Dampf den arbeitenden Cylindern zuströmen liefsen, werden durch
Drehung des Vertheilungskegels um i8o° in Verbindung mit dem Abströmrohr gebracht,
während zugleich andererseits die Kanäle, durch welche der Dampf abströmte, mit dem frischen
Dampf in Verbindung gebracht werden. Das Verdrehen des Vertheilungskegels ist nur bei
Stillstand der Maschine möglich; letzterer wird durch schnelles Schliefsen der im Zuströmrohr
sitzenden Drosselklappe L bewirkt. Da die Bewegung der Drosselklappe und das Drehen des
Vertheilungskegels fast gleichzeitig geschehen kann und der Stillstand der Maschine bei dem
Mangel gröfserer Schwungmassen schnell erfolgt, so kann auch der Umlauf im entgegengesetzten
Sinne auf das präciseste bewirkt werden.
Die Maschine ist für alle Expansionsgrade einzurichten. Zu diesem Zweck wird für jeden
Expansionsgrad ein anderer Kegel eingesetzt. Der Einströmungsschlitz bleibt bei allen Kegeln
in der Höhe (in der Richtung der Kegelaxe) unverändert und wird nur in der Breite (in der
Drehrichtung) verändert, so dafs also bei der Drehung des Kegelschiebers das Schliefsen der
Einströmungskanäle B1 B2 und B3 , entsprechend
der Breite des Schlitzes, früher oder später erfolgt. Der Dampfaustritt wird damit, da er nur
durch den für alle Kegel constant bleibenden zweiten Schlitz regulirt wird, nicht verändert.
Zur Erläuterung der Zeichnung diene noch folgendes:
Fig. ι ist ein Vertical-Längenschnitt durch die Maschine; Fig. 2 eine Längenansicht; Fig. 3
zeigt einen Verticalquerschnitt durch den Vertheilungskegel mit seinem Gehäuse und in M
einen Schmierbehälter mit zwei den Schmierzuflufs zum Steuerkegel regulirenden Nadelbolzen
N und N1 ; Fig. 5 endlich ist ein Horizontalschnitt durch den Cylinderkasten in
der Axe der Kurbelwelle.
Patent-An spruch:
Patent-An spruch:
Die neue eigentümliche Construction eines rotirenden Kegelschiebers, die neue eigenthümliche
Combination dieser Drehschiebersteuerung mit der einfach wirkenden Dreicylindermaschine
und die neue Art der Umsteuerung.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
1878.
Klasse 14.
AUGUST BEHNE, in Firma BEHNE & HERTZ in HARBURG a. ü. Elbe und FEODOR SIEGEL in SCHÖNEBECK a. d. Elbe.
Steuerhahn für eine einfach wirkende, dreicylindrige Dampfmaschine mit Umsteuerung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. September 1878 ab.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4687C true DE4687C (de) |
Family
ID=283364
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4687D Active DE4687C (de) | Steuerhahn für eine einfach wirkende, dreicylindrige Dampfmaschine mit Umsteuerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4687C (de) |
-
0
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