DE68923C - Flüssigkeitsmesser - Google Patents
FlüssigkeitsmesserInfo
- Publication number
- DE68923C DE68923C DENDAT68923D DE68923DA DE68923C DE 68923 C DE68923 C DE 68923C DE NDAT68923 D DENDAT68923 D DE NDAT68923D DE 68923D A DE68923D A DE 68923DA DE 68923 C DE68923 C DE 68923C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- liquid
- piston
- valve
- wheel
- liquid meter
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 title claims description 18
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 8
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 3
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 239000012528 membrane Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F1/00—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
- G01F1/05—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
- G01F1/053—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects using rotating vanes with tangential and axial admission
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
HENRI ROSTAGNAT FILS in LYON.
Flüssigkeitsmesser.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1892 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Flüssigkeitsmesser, bei welchem die
verbrauchte Flüssigkeitsmenge durch die Umdrehungen eines von der durchfliefsenden
Flüssigkeit bethätigten Reactionsrades, einer Schraube oder Turbine angezeigt und registrirt
wird, durch welche Anordnung erreicht werden soll, dafs die Geschwindigkeit der Flüssigkeit
in dem Innern der Turbine eine gleichmäfsige wird, wie verschieden auch immer der
Druck und die Menge des zugeführten Wassers u. s. w. sein mag. Hieraus ergiebt sich, dafs
der Flüssigkeitsmesser stets unter gleichen Bedingungen arbeitet und dafs seine Angaben
oder Aufzeichnungen immer genau der Wasserzuführung entsprechen.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer der praktischsten Ausführungsformen zur Veranschaulichung
gebracht.
Fig. ι ist ein Verticalschnitt durch den Apparat
und
Fig. 2 ein Horizontalschnitt nach Linie x-x (Fig. ι)·
Das Gehäuse des Flüssigkeitsmessers besteht aus den vier ringförmigen Theilen ABC und D,
die in bezw. auf einander geschraubt sind und den Apparat in drei Abtheilungen theilen.
Die unterste Abtheilung ist durch den hohlen Kolben P nochmals in zwei Räume abgetheilt.
Der Kolben P gleitet ohne Reibung in dem Cylinder B und in der an letzterem befestigten
Hülse L. Die Abdichtung des Kolbens erfolgt mit Hülfe einer hülsenförmigen Kautschukmembran
k, welche mit dem einen Rand an dem Kolben P und mit dem anderen zurückgefalteten Rand an einer Verlängerung des
Cylinders B befestigt ist.
Der Kolben P wird durch eine Feder R getragen, welche bestrebt ist, den Kolben beständig
nach oben zu drücken und welche einer Wasserbelastung von 30 bis 40 cm das
Gleichgewicht hält. In der Scheidewand h ist ein Ventil S angeordnet, welches sich von
oben nach unten öffnet und dessen Sitzfläche einen gröfseren Durchmesser hat als die Oeffnung
selbst. Dieses Ventil wird durch den Druck des bei T einströmenden Wassers (verringert
um den Druck des Wassers, welches sich eventuell oberhalb der Scheidewand h
befindet) nach oben gegen seinen Sitz gedrückt. Die in oder an dem Ventil S befestigte Ventilstange
greift in ein mittleres hülsenförmiges Gehäuse des Kolbens P ein. Wenn sich letzterer
senkt, so stöfst die mittelst Feder r an dem Kolben angebrachte Scheibe, welche auf
der*Stange M gleitet, gegen einen Absatz dieser letzteren und zieht dadurch die Stange M mitsammt
dem Ventil S nach unten.
In der mittleren Abtheilung oberhalb der Scheidewand h befindet sich ein Reactionsrad
E, welches sich um eine verticale Achse dreht. Die Eingangsöffnung dieses Rades E
entspricht der Ventilöffnung. Die Flüssigkeit, welche durch das Ventil >S in das Rad E gelangt,
wird von letzterem in die mittlere Abtheilung geworfen. Letztere steht mit dem unterhalb des Kolben P befindlichen Raum
durch eine Reihe von Kanälen e in Verbindung , welche in der Wandung der Ringstücke
B und A angeordnet sind. Von einem dieser Kanäle e zweigt der Auslafsstutzen O
ab. Die Abmessungen des Reactionsrades E
sind so zu wählen, dafs sie der Schnelligkeit der Wasserzuführung entsprechen.
Die Achse oder Welle des Reactionsrades E bethätigt mit Hülfe geeigneter Uebertragungen
und Uebersetzungen eine Spindel i, welche mittelst Stopfbüchse durch die Scheidewand D1
geführt ist und ein in der oberen Abtheilung angeordnetes Zeigerwerk F in Bewegung setzt.
Letzteres, welches nach oben hin durch eine Glasscheibe g abgeschlossen wird, kann von
beliebiger Construction sein.
Der Apparat arbeitet nun wie folgt:
Das durch T eintretende Wasser hält das Ventil S geschlossen und schiebt den Kolben P nach unten, wobei die Feder R zusammengedrückt wird. Beim Niedergang des Kolbens P stöfst die Scheibe m gegen den Absatz der Stange M, wodurch die Feder r so lange aus einander gezogen wird, bis die auf diese Weise sich mehr und mehr steigende Spannkraft der Feder r das Ventil S von seinem Sitz losreifst, welches dann sofort auf den Kolben P niederfällt.
Das durch T eintretende Wasser hält das Ventil S geschlossen und schiebt den Kolben P nach unten, wobei die Feder R zusammengedrückt wird. Beim Niedergang des Kolbens P stöfst die Scheibe m gegen den Absatz der Stange M, wodurch die Feder r so lange aus einander gezogen wird, bis die auf diese Weise sich mehr und mehr steigende Spannkraft der Feder r das Ventil S von seinem Sitz losreifst, welches dann sofort auf den Kolben P niederfällt.
Die Flüssigkeit dringt nun durch das geöffnete Ventil in das Reactionsrad E . ein und
setzt dieses in Bewegung. Da nun aber das Rad E mehr Flüssigkeit fördert, als durch den
Einlafs T zufliefsen kann, so beginnt der Kolben P unter Einwirkung seiner Feder R allmälig
wieder zu steigen und schliefst das Ventil S ab. Das Rad E wird alsbald stillstehen,
worauf sich dann derselbe Vorgang von neuem wiederholt. Das aus dem Rad E
ausgeworfene Wasser Riefst zum Theil durch den Ausflufs O ab, zum Theil gelangt es wieder
unter den Kolben P.
Es ist also leicht ersichtlich, dafs sich die Flüssigkeit, welche mit irgend einem Druck
durch T einströmen mag, in dem Apparat ansammelt, um dann in gröfseren oder kleineren
Zwischenräumen gemä'fs der Flüssigkeitszufuhr in das Rad E getrieben zu werden, und dafs,
während die Flüssigkeit das Rad E durchfliefst,
dieselbe nur der Einwirkung der Feder R unterworfen ist, welche jedesmal dieselbe bleibt.
Daraus folgt, dafs das Reactionsrad, welches immer unter gleichen Verhältnissen und Bedingungen
arbeitet, ganz genaue Aufzeichnungen giebt.
Man kann auch die Feder R durch ein Gewicht ersetzen, indem man z. B. den Apparat
umdreht und den Kolben P genügend belastet. Das Zeigerwerk kann auch ebensogut seitlich
angeordnet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Flüssigkeitsmesser, bestehend aus einer Einlauf kammer, aus welcher die Flüssigkeit stofsweise mit Hülfe eines federnden oder belasteten Kolbens P, welcher am Ende seines Hubes ein Abschlufsventil S öffnet, durch ein Reactionsrad E oder eine andere gleichwertige Einrichtung in eine Auslaufkammer gedrückt wird, aus der die Flüssigkeit durch Kanäle e in das Auslafsrohr gelangt bezw. zum Theil wieder in die Einlaufkammer hinter den Kolben P zurückfliefst, so dafs die Flüssigkeit stets mit gleicher Geschwindigkeit aus dem Flüssigkeitsmesser austritt, wie verschieden auch die Flüssigkeitszufuhr sein mag.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE68923C true DE68923C (de) |
Family
ID=342430
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT68923D Expired - Lifetime DE68923C (de) | Flüssigkeitsmesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE68923C (de) |
-
0
- DE DENDAT68923D patent/DE68923C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE68923C (de) | Flüssigkeitsmesser | |
| DE383714C (de) | Vorrichtung zum Regeln und Messen von in geschlossenen Leitungen stroemenden Fluessigkeiten oder Gasen | |
| DE183951C (de) | ||
| DE225255C (de) | ||
| DE75085C (de) | Apparat zum Messen des specifischen Gewichts und der Menge des Alkohols in Branntweinbrennereien | |
| DE197787C (de) | ||
| DE77288C (de) | Mefsapparat für Flüssigkeiten und Gase mit blasebalgartigem Messer nnd Kippspannwerk | |
| DE129699C (de) | ||
| AT56303B (de) | Vorrichtung zum Sättigen von Flüssigkeiten mit Gasen unter gleichzeitiger Abfüllung. | |
| DE363255C (de) | Als Mengenregler fuer zu mischende Gase oder Fluessigkeiten ausgebildeter Druckregler | |
| DE9176C (de) | Flüssigkeitsmesser | |
| DE79501C (de) | Flüssigkeitsmesser mit zwei sich abwechselnd füllenden Mefsräumen | |
| DE45270C (de) | Ventile für selbstthätige Speise-: apparate | |
| DE183542C (de) | ||
| DE698C (de) | Selbstthätige Vorrichtung zum Füllen der Pumpen-Windkessel mit Luft | |
| DE186876C (de) | ||
| DE43705C (de) | Klosetspülvorrichtung mit bemessener Spülwassermenge | |
| DE536129C (de) | Selbsttaetig durch Federkraft schliessende, zeitbefristete Spuelvorrichtung | |
| DE97759C (de) | ||
| DE149911C (de) | ||
| DE51327C (de) | Luftdruckbremse für Eisenbahnfahrzeuge | |
| DE401478C (de) | Ventil zur Regelung der Stroemung bzw. Foerderung von Fluessigkeiten | |
| DE419719C (de) | Kesselspeise- und Rueckleitungsvorrichtung | |
| DE74418C (de) | Vorrichtung zur selbstthätigen Rückführung von Abdampfwaüser in den Kessel | |
| DE240542C (de) |