DE222802C - - Google Patents

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DE222802C
DE222802C DENDAT222802D DE222802DA DE222802C DE 222802 C DE222802 C DE 222802C DE NDAT222802 D DENDAT222802 D DE NDAT222802D DE 222802D A DE222802D A DE 222802DA DE 222802 C DE222802 C DE 222802C
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air
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air chamber
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DENDAT222802D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B11/00Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation
    • F04B11/0008Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation using accumulators
    • F04B11/0016Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation using accumulators with a fluid spring
    • F04B11/0025Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation using accumulators with a fluid spring the spring fluid being in direct contact with the pumped fluid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Windkessel mit einer Einrichtung, welche das Entweichen der Luft aus dem Windkessel bei starker Druckverminderung in der Rohrleitung verhindert.
Das gesteckte Ziel erreicht man durch Anordnung eines besonderen Absperrorganes, welches beim Entweichen des Wassers aus dem Windkessel letzteren noch vor Austritt
ίο der Luft gegen die Leitung vermittels eines Schwimmerventiles mit Gewichtstasche absperrt. Wie dieses Organ ausgeführt wird, dafür geben die Zeichnungen verschiedene Ausführungsbeispiele.
Bei der generellen Anordnung nach Fig. 1 ist A der Windkessel und B die zugehörige Rohrleitung. Das neue besondere Absperrorgan ist verkörpert durch Ventil C, mit dem ein Schwimmer D verbunden ist. Mit dem Ventil bzw. dem Windkessel ist ferner eine Wassergewichtstasche E verbunden.
Solange nun der Windkessel ausreichend mit Wasser gefüllt ist (F deutet den Wasserspiegel für diesen Fall an), hält der Auftrieb des Schwimmers das Ventil C selbsttätig offen, das Wasser kann mithin durch die Ventilöffnung von C hindurch im Windkessel angesammelt oder wieder abgegeben werden. Sinkt jedoch der Wasserspiegel so weit herab, daß das Gewicht des Schwimmers den verbliebenen Auftrieb desselben übersteigt, und zwar infolge des Umstandes, daß die Wassergewichtstasche aus dem Flüssigkeitsspiegel auftaucht, so wird das Gewicht der Wassermenge in der Tasche E das vereinte Gewicht des Ventiles C mit seinem Schwimmer vermehren. Dabei wird der Ventilschluß bewerkstelligt, ehe so viel Wasser aus dem Windkessel entweichen kann, daß auch die Luft durch Rohrleitung B abfließen kann.
Erhält Rohrleitung B aber dann wiederum höheren Druck, als er im Windkessel A herrscht, so hebt das Wasser ohne weiteres das Ventil C mit seinem Zubehör an, und der z. B. bis G gesunkene Wasserstand im Windkessel steigt wieder.
Das Wesen der Einrichtung besteht mithin darin, daß dem Eintritt von Wasser in den Windkessel kein Hindernis entgegengestellt wird, während nach Entleerung des Windkesseis bis zu einer gewissen Grenze der weitere Austritt des Wassers durch Ventilsperre verhindert wird, wonach das Ausweichen der Luft mit Sicherheit verhindert bleibt.
Während in Fig. 1 der Einbau der Luftabsperrvorrichtung direkt innerhalb des Windkessels erfolgt, ist in Fig. 2 der Windkessel A in liegender Anordnung, getrennt von der Luftsperrvorrichtung, dargestellt. Das Schwim- merventil C ist hier in einem besonderen Gehäuse O mit dem Schwimmer D und der Gewichtstasche E angeordnet und durch Rohrleitung P, Q mit dem Windkessel A verbunden.
Fig. 3 zeigt einen verhältnismäßig großen Windkessel vertikaler Anordnung, wobei das Ventil C mit Schwimmer und Wassergewichtstasche am Boden des Windkessels eingebaut ist.
Zur Sicherung des Betriebes können der beschriebenen Einrichtung noch andere bekannte hinzugesetzt werden; so z. B. dient das in Fig. ι gezeichnete Luftrohr H dem Ausgleich der Luftspannung zwischen Schwimmer und Luftraum, und zur Dämpfung der bei starken Wasserschwankungen eintretenden Ventilschwingungen kann ein Kataraktkolben I vorgesehen werden, wie auch zur Abhaltung der Wasserbewegungen vom Schwimmer eine Schutzwand K eingebaut ist.
Dem gleichen Zweck können andererseits die gezeichneten Schutzwände L dienen oder Siebe M, N in der Zuleitung, die übrigens auch praktisch sehr geeignet sind, beim Wasseiaustritt aus dem Kessel Mitreißen von Luft ζύ verhindernd

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: "J
    \ ■ ■ ν·1
    Windkessel mit Luftabsperrung, dadurch
    gekennzeichnet, daß ein Absperrventil!^ den Eintritt des Wassers durch· Vermittlung eines mit demselben verbundenen ' Schwimmers (DJ mit einer durch Wassergewicht zunehmenden Belastung (E) selbsttätig absperrt, sobald der Wasserspiegel so weit im Windkessel gesunken ist, daß ein weiteres Sinken desselben ein Entweichen der Luft aus dem Windkessel veranlassen würde.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE222802C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN1074963C (zh) * 1997-10-16 2001-11-21 张应宪 用对焊工艺进行芯撑制作的方法

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN1074963C (zh) * 1997-10-16 2001-11-21 张应宪 用对焊工艺进行芯撑制作的方法

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