DE40448C - Neuerung an Dampfmotoren mit dünnschichtigem Dampferzeugungsraum - Google Patents

Neuerung an Dampfmotoren mit dünnschichtigem Dampferzeugungsraum

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DE40448C
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' W. SCHMIDT in Braunschweig
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B17/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
    • F01B17/02Engines
    • F01B17/04Steam engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
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    • F01B2170/0405To-be-deleted with administrative transfer to parent group
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Zusatz-zum Patent No. 40040 vom 14. Juli 1886.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. August 1886 ab. Längste Dauer: 13. Juli 1901.
Die nachfolgend beschriebene und in der Zeichnung im Verticalschnitt dargestellte Neuerung betrifft die Wasserspeisung des durch das Haupt-Patent geschützten Kleinmotors.
Die Hauptneuheit ist die, dafs durch Verlegung des Wasserzuflufsventiles in das Innere des Füllkörpers FF ein steter Wasserzuflufs. zum Heizgefäfs B sowohl beim Anheizen, wie beim Stillstand der Maschine erzielt werden kann, was bei der Anordnung nach dem Haupt-Patente nicht erreicht wurde. Dadurch wird die Betriebssicherheit dieses Kleinmotors gesteigert.
Um nämlich die Betriebssicherheit zu erhöhen und jede Gefahr der Ueberhitzung des Dampfentwicklers, sowohl beim Anheizen, wie beim Stillstand der Maschine, im Voraus unmöglich zu machen, ist eine constante Wasserspeisung des Motors während des Stillstandes und während des Anheizens vorgesehen, in der Weise, dafs das Dampfentwickelungsgefä'fs wäh7 rend des Anheizens oder Stillstandes ein einerseits völlig offenes, andererseits stets vom Wasser gespeistes Gefä'fs darstellt. Es ist dies dadurch erzielt, dafs der Füllkörper FF selbst das Abschkifsorgan für das Speisewasser, und zwar in der Weise aufnimmt, dafs dasselbe sich nach aufsen, also gegen das Heizgefäfs hin, öffnet.
Als zweite Neuerung, durch welche der oben erwähnte Zweck erzielt wird, ist die Verlegung des Speisewasserzuflusses in den Füllkörper selbst zu betrachten.
Abgesehen von der tiefsten Stellung des Dampfkolbens K7 welche durch ein geeignetes Gegengewicht am Schwungrad überwunden werden mufs, wird in jeder Lage der sich im Heizgefäfs entwickelnde Dampf den Kolben nach oben drängen, bis in die höchste Stellung; in dieser Stellung ist der ganze Gefäfsinhalt von B und der Inhalt des Cylinders C mit der atmosphärischen Luft in Verbindung, also jede Spannung unmöglich. Diese Sicherheit würde aber allein nicht genügen, sondern es mufs auch während jedes Stillstandes der Maschine (da das Feuer nicht entfernt wenden, auch bei der Anheizung ja erst nach und nach wirken kann) für genügende Kühlung des Heizgefäfses gesorgt werden. Dies wird dadurch erreicht, dafs infolge der Ventilanordnung und des Wasserspeiserohres im Füllkörper FF in dieser höchsten Kolbenstellung auch der Wasserzuflufs zum Heizgefäfs B offen steht, also stets kaltes Wasser aus dem Reservoir r zufliefsen kann. Man kann aus dem Reservoir, dessen Abflufshahn α man einstellen kann, dem Heizungsgefäfs constant einen beliebig grofsen Wasserzuflufs geben, so dafs stets Wasser in dem Heizgefäfs vorhanden ist und verdampft. Die entstehenden Dämpfe ziehen durch Oeffnungen 0 ab. Diese Wirkung tritt sowohl beim Anheizen, wie bei vollem Feuer und gleichzeitigem Stillstand der Maschine ein und
schützt den Motor gegen jedes Verbrennen, wie sie auch jede Explosionsgefahr verhindert.
Die Anordnung des Motors ist im übrigen die des Haupt-Patentes, nur ist derselbe hier für Kohlenfeuerung eingerichtet, r ist das Wasserzuflufsrohr, welches durch den Kanal r' in den durchbohrten Füllkörper FF geführt ist. η ist das Abflufsventil.
Der Pumpenkolben ρ drückt, nachdem er so weit heruntergegangen ist, dafs er den Wasserabflufskanal r" abschliefst, das Wasser, welches infolge seiner eigenen Schwere in den Hohlraum von FF hinabgelaufen ist, in das Heizgefäfs B, und zwar in einer Richtung, welche das Hinauftreiben des Wassers an den heifsen Wänden des Heizgefäfses B und dadurch die Verdampfung sehr befördert. Da nun aufserdem der für die Compression nöthige schädliche Raum m so eingelegt ist, dafs die Heizwände des Heizgefäfses zwischen dem Cylinder und diesem schädlichen Raum m liegen, so werden beim Aufsteigen des Kolbens und infolge des unter dem Kolben entstehenden Raumes die im schädlichen Raum m comprimirten Dämpfe das schon in Bewegung befindliche Wasser vollständig in die Höhe befördern und eine schnelle und vollkommene Verdampfung desselben herbeiführen.
Die übrigen Mechanismen und Anordnungen . sind die des Haupt-Patentes, nur ist die Anordnung, wie ersichtlich, eine weit einfachere und darum zuverlässigere.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: »
    Bei den durch das Haupt-Patent geschützten Einrichtungen die Anwendung eines mit Füllkörper F versehenen und dadurch einen dünnschichtigen Raum bildenden Heizkörpers, dessen Füllkörper mit nach aufsen sich öffnendem Abschlufsventil (Klappe) versehen ist, in Verbindung mit einem durch die Maschine bewegten, den Heizraum speisenden Pumpenkolben, der in seiner höchsten Stellung den Wasserzuflufs freiläfst, zum Zweck regelmäfsiger Speisung des Heizkörpers während des Ganges und gefahrlosen Anheizens der Maschine.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4963696A (en) * 1989-10-11 1990-10-16 Abb Power T&D Company, Inc. Tamper resistant padmounted transformer

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