DE14262C - Neuerungen an Gaskraftmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Gaskraftmaschinen

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DE14262C
DE14262C DENDAT14262D DE14262DA DE14262C DE 14262 C DE14262 C DE 14262C DE NDAT14262 D DENDAT14262 D DE NDAT14262D DE 14262D A DE14262D A DE 14262DA DE 14262 C DE14262 C DE 14262C
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DE
Germany
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piston
cylinder
opening
gas
air
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Application number
DENDAT14262D
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English (en)
Original Assignee
E. EDWARDS in London:
Publication of DE14262C publication Critical patent/DE14262C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K9/00Rocket-engine plants, i.e. plants carrying both fuel and oxidant therefor; Control thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lubrication Details And Ventilation Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46: Luft- und Gaskraftmaschinen.
EDMUND EDWARDS in LONDON. Neuerungen an Gaskraftmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. August 1880 ab.x
An der Seite des Cylinders α, Fig. ι, ist eine Oeffhung /angeordnet, durch welche eine Mischung von Luft und Gas eingelassen werden kann. Im Kolben c befindet sich ein Kanal m, dessen unteres Ende durch den Boden des Kolbens reicht, während das obere Ende in eine Seitenöffnuhg η endet, welche in der tiefsten Lage des Kolbens mit der oberen Kante der Oeffnung / abschliefst. Die untere Kante von η ist so angeordnet, dafs die Oeffnung / geschlossen wird, sobald der Kolben bis zu einem Drittel oder der Hälfte seines Hubes gehoben ist.
Unterhalb / ist eine Oeffnung 0 durch den Cylinder hergestellt, Fig. 2 und 3, aufserhalb welcher eine Flamme brennt. Eine entsprechende Oeffnung p wird in der Seite des Kolbens c hergestellt, welche nach dem Kanal m führt. An einer anderen Stelle des Cylinders ist eine Auslafsöffnung r angeordnet, welche frei wird, sobald der Kolben c seinen Hub nach oben vollendet hat. Diese Auslafsöfihung wird durch den Kolben c beim Senken desselben gedeckt.
Wird das Schwungrad gedreht und der Kolben aus der tiefsten Stellung gehoben, so wird Gas und Luft durch den Kanal m in den unteren Theil des Cylinders α gesogen, bis die untere Kante der Oeffnung η die Einlafsöffnung / schliefst. Nun tritt die Oeffnung/ des Kolbens der Oeffnung ο im Cylinder gegenüber, so dafs die Flamme nach innen gezogen wird und das Gasgemenge verpufft. Die Oeffmingen op werden sofort beim Weiterheben des Kolbens geschlossen.
Ist der Kolben bis zu seiner obersten Hubgrenze gelangt, so entweichen die Gase durch die Auslafsöffnung r, und wenn die Mengung von Luft und Gas die richtige ist, lassen sie eine theilweise Leere im Cylinder zurück. Ein Ventil s, welches sich nach innen öffnet, ist am Einlafsrohr angebracht, um jeden Rückdruck in das Einlafsrohr während des letzten Theils des Hubes des Kolbens nach unten zu verhindern.
In den Fig. 4 und 5 sind zwei Kanäle m m' im Kolben dargestellt. Das Gas- und Luftgemenge wird durch die beiden Oeffnungen II1 in den Cylinder eingelassen.
Werden getrennte Oeffnungen zum Einlassen der Luft und des Gases angewendet ,so ist eine kleine Oeffnung in der Seite, des Cylinders angebracht, welche im gegebenen Augenblick durch die untere Kante des Kolbens gedeckt ist. Diese Oeffnung ist mit einem Ventil versehen, welches sich nach innen öffnet, um das Entweichen der Gase zu verhindern. In den Fig. 8 und 9 sind die Gas- und Luftkanäle gesondert dargestellt, ί ist die Lufteinlafsöffnung, s1 die Gaseinlafsöffhung, welche mit den Oeffnungen im Kolben c übereinstimmen. In den Fig. 12, 13 und 14 sind die besonderen Luft- und Gaskanäle ί s1 im Kolben c in vergröfsertem Mafsstabe dargestellt. Die kleinen Oeffnungen und das Zündventil sind bei /, Fig. 6, 10 und 16, dargestellt.
In der Anordnung, Fig. 6 und 7, ist υ eine cylindrische Querbohrung im unteren Ende des Kolbens, w ist ein cylindrischer Schieber, welcher in die Bohrung ν pafst. Eine Auslafsöffnung χ geht durch die untere Fläche des Kolbens. Der Schieber w ist von solcher Länge, dafs er an dem einen Ende seines Weges die
Oeffhung ot und am anderen Ende die Oeffnung χ bedeckt, während in der Mittellage beide Oeffnungen bedeckt sind. Der Schieber w Wird durch die Verlängerung y der Pleuelstange e bewegt, welche in einen entsprechenden Einschnitt ζ des Schiebers pafst, so dafs beim Schwingen der Pleuelstange der Schieber hin- und hergeschoben wird.
Der Kanal χ im Kolben steht am oberen Ende mit einer Oeffnung A von solcher Länge in Verbindung, dafs dieselbe nach der Auslafsöffnung r offen bleibt, wenn der Kolben unten steht, während die untere Kante von A noch unterhalb der Oeffnung r bleibt, wenn der Kolben oben steht. Durch diese Anordnung wird die Einlafsöffhung m während des Niederganges, die Auslafsöffhung χ während des Aufganges des Kolbens geschlossen. Statt eines cylindrischen Schiebers ist in den Fig. 12 bis 15 ein flacher dargestellt.
Die Welle i kann an ihrem äufseren Ende mit einer zweiten Kurbel versehen werden, welche zum ersten Kolben passend angeordnet ist und durch einen zweiten Kolben und Cylinder getrieben wird, oder man kann zwei Cylinder anbringen, um ein und dieselbe Kurbel zu treiben. Diese Anordnung ist in Fig. 10 und 11 dargestellt. Der Cylinder kann dadurch kühl gehalten werden, dafs kaltes Wasser um denselben herumgelassen wird, oder durch Anwendung eines Mantels, so dafs Luft frei zwischen Mantel und Cylinder strömen kann.
Eine Abänderung ist in Fig. 16 dargestellt, in welcher Luft und Gas durch Oeffnungen an oder nahe dem Boden des Cylinders eingesogen werden. Diese Oeffnungen sind mit Ventilen versehen, welche sich nach innen öffnen. Eine kleine Zündöffnung p ist mit einem Einlafsventil versehen, so dafs die verschiedenen Ventile nach der Verpuffung geschlossen werden. Die Verbrenhungsgase entweichen während des Hubes nach unten entweder durch eine Auslafsöffnung, welche vom Kolben unbedeckt ist, oder durch einen mit einem Schieber versehenen Kanal.
In Fig. 17 wird Luft und Gas gemengt, nachdem sie durch den Schieber w geströmt sind. Die Mengung geht durch die Oeffnung E in das Rohr F am unteren Theil des Kolbens. Beim Heruntergehen des Kolbens tritt das Rohr F in das Rohr G1 welches unterhalb des Cylinders in der Grundplatte b befestigt ist.
In den Fig. 12 bis 14 ist ein kreisförmiger Schieber nebst Oeffnungen dargestellt, welcher an der unteren Seite des Kolbens befestigt und in der vorher beschriebenen Weise bewegt wird.
Sollen die dargestellten Maschinen durch Dampfdruck, verdichtete Luft oder andere elastische Flüssigkeiten getrieben werden, so ist nur eine Einlafsöffnimg erforderlich. Auch eine Mengung von Luft mit gewöhnlichem Steinkohlengas oder mit den Dämpfen von brennbaren Kohlenwasserstoffölen kann bei den verschiedenen Anordnungen angewendet werden.
Der Schieber kann auch so angeordnet werden, dafs er von einem Excenter auf dem Kurbelzapfen mit einer besonderen Verbindungsstange bewegt wird, Fig. 18. Im Kolben c ist ein cylindrischer Schieber w angeordnet, welcher durch das Excenter H auf dem Kurbelzapfen f bewegt wird, s ist die Einlafsöffnimg, r die Auslafsöffnung. Die Verbindung zwischen den beiden Oeffnungen r und ί mittelst des Kanals J im Kolben wird durch die Kanäle im Ventil w gesteuert.

Claims (5)

Patent-An sprüche: Bei einer Gaskraftmaschine:
1. Die Verbindung des Cylinders a mit einem mit Luft- und Gaskanälen versehenen Kolben c und mit einem Ventil, welches sich nach innen öffnet und ini Einlafsrohr angeordnet ist.
2. Die Verbindung des Cylinders α und des Kolbens c mit einem Schieber im Kolben c, welcher durch die Verbindungsstange bewegt wird.
3. Die Verbindung des Cylinders α, Kolbens c und des Schiebers w mit einem Rohr, welches bis in die Grundplatte der Maschine hineinragt.
4. Die Verbindung des Cylinders und des mit Gas- und Luftkanälen versehenen Kolbens mit einem Schieber in dem Kolben, welcher durch ein Excenter auf dem Kurbelzapfen bewegt wird.
5. Die Verbindung des Cylinders und des mit Luft- und Gaskanälen versehenen Kolbens mit Ventilen in diesen Kanälen, welche durch die Explosion geschlossen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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