DE100176C - - Google Patents

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DE100176C
DE100176C DENDAT100176D DE100176DA DE100176C DE 100176 C DE100176 C DE 100176C DE NDAT100176 D DENDAT100176 D DE NDAT100176D DE 100176D A DE100176D A DE 100176DA DE 100176 C DE100176 C DE 100176C
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DE
Germany
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valve
sight glass
oil
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discharge channel
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/30Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the oil being fed or carried along by another fluid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
unabhängiger Oelzufiihrung.
Patentirt Im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1897 ab.
Die Erfindung betrifft eine Schmiervorrichtung, bei der das OeI durch Niederschlagwasser verdrängt und_^ beim Bruch des Schauglases ein ungestörtes ^εϊίεΓ.^ΐΓ,ίίερ^,.επηϊ^Ιϊ^ί^ΪΓ^Γ'ΊΟΐε Neuerung besteht darin, dafs durch~ selbstthätiges Absperren' des Ableitungskanals beim Zerbrechen des Schauglases mittels eines durch Ueberdruck bethä'tigten Rückschlagventils der Oelzuflufs nach dem Schauglas unterbrochen und gleichzeitig durch Oeffnen eines zweiten, mit dem ersten verbundenen Ventiles eine unmittelbare Verbindung zwischen dem eigentlichen Schmierbehälter und' dem Abführungskanal hergestellt wird, so dafs der Oelzuflufs nach dieser Seite ungehindert stattfinden kann.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung zur Veranschaulichung gebracht und soll im Nachstehenden an Hand derselben nach Einrichtung und Wirkungsweise näher erläutert werden.
Es zeigt Fig. 1 die Schmiervorrichtung im Verticalschnitt nach Linie 1-1 der Fig. 2, die einen Querschnitt durch den oberen Theil der Vorrichtung nach Linie 2-2 der Fig. 1 bildet.
Fig. 3 veranschaulicht die Schmiervorrichtung im Verticalschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2;
Fig. 4 bringt im Detail die Anordnung des Dampfzuleitungs- und Oelabflufskanals im Schnitt senkrecht zur Linie 4-4 (Fig. 3) zur Darstellung.
Das wesentliche Merkmal der Erfindung bildet das in dem vom oberen Ende des Schauglases führenden Ableitungskanal angeordnete Rückschlagventil D1 (Fig. 1 und 2), das mit einem zweiten Ventil D2 federnd verbunden ist.
Die auf der Zeichnung dargestellte Schmiervorrichtung, die im Wesentlichen aus dem Schmierbehälter A und den Armaturstücken zur Aufnahme des Schauglases C, sowie des Dampfzuleitungs- und des Oelabführrohres G besteht, steht durch das Rohr E (Fig. 2, 3 und 4) mit dem Kessel oder einem Dampfzuströmungsrohr . in Verbindung. Der zuströmende Dampf tritt durch den Kanal E1 und das Rohr E1 in den Oelbehälter A und schlägt sich in letzterem nieder. Auf dem Wege durch den Kanal E1 kann die einströmende Dampfmenge durch das Absperrventil J von Hand geregelt werden. Das durch das Niederschlagwasser verdrängte und sich oberhalb desselben ansammelnde OeI tritt bei normalen Verhältnissen durch das im Innern des Behälters A angeordnete Rohr ΕΆ (Fig. 1), das bis fast zur oberen Behälterwand heranreicht, und durch den Kanal E4 bei geöffnetem Ventil B in das Schauglas C, wobei die in dasselbe eintretende Oelmenge durch das Absperrventil B geregelt werden kann. Vom oberen Ende des Schauglases wird das OeI durch den Ableitungskanal B, bei durch Ueberdruck geöffnetem Rückschlagventil D1 (Fig. 2) nach dem Abführungskanal F, übergeführt, von wo es durch Einwirkung des vom Dampfzuleitungsrohr E durch den schräg nach unten zu dem Abführungskanal F geführten Ver-
bindungskanal
G1 (Fig. 4) tretenden Dampfes
mit erhöhter Geschwindigkeit in das Ableitungsrohr G entweicht.
Wie bereits erwähnt, bildet das wesentliche Merkmal des Erfindungsgegenstandes das Rückschlagventil D1, welches in dem vom oberen Ende des Schauglases C führenden Ableitungskanal B1 angeordnet und mittels der Feder D3 mit einem zweiten Ventil D2 verbunden ist, das seinerseits einen nach dem Innern des Oelbehälters führenden Kanal F1 unter normalen Verhältnissen abschliefst. Die Ventilkammer steht aufserdem mit dem Innern des Oelbehälters durch den Nebenkanal H in Verbindung, der durch das Absperrventil H1 gegen das Innere des Oelbehälters abgesperrt werden kann.
Bei einem etwa eintretenden Bruch des Schauglases wird, um den Austritt des Oeles und Niederschlagwassers und eineUnterbrechung der Schmierung zu verhindern, der von dem Rohr E3 nach dem Schauglas C führende Kanal durch das Absperrventil B abgesperrt. Das Rückschlagventil D1 und das mittels der Feder D3 mit ihm verbundene zweite Ventil D2 werden infolge Abnahme ,des Druckes im Schauglas und infolge des eintretenden Ueberdruckes im Innern des Behälters A den vom Schauglas führenden Ableitungskanal B1 abschliefsen bezw. den Kanal F1 öffnen, wodurch der Abführungskanal F unmittelbar mit dem Schmierbehälter A verbunden, wird und der Oelzuflufs nach dem Abführungskanal F ungehindert stattfinden kann. Um die Menge des abzuführenden Schmiermittels in diesem Falle verändern zu können, kann je nach Bedarf durch Oeffnen oder Schliefsen des Ventiles UT1 der Abführungskanal F aufserdem noch durch den zweiten Kanal H mit dem Schmierbehälter A in und aufser Verbindung gebracht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schmiervorrichtung mit Verdrängung des Oeles durch Niederschlagwasser, bei dem die Oelzufuhr unabhängig von dem Schauglas beim Zerbrechen des letzteren stattfinden kann, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Zerbrechen des Glases ein in dem vom oberen Ende des Schauglases führenden Ableitungskanal B1 angeordnetes Rückschlagventil D1 diese Leitung infolge des entstehenden Ueberdruckes selbsttätig absperrt und gleichzeitig ein zweites, mit dem ersten verbundenes Ventil D2 geöffnet und dadurch eine unmittelbare Verbindung zwischen Schmierbehälter A und Abführungskanal F hergestellt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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