DE206789C - - Google Patents

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DE206789C
DE206789C DENDAT206789D DE206789DA DE206789C DE 206789 C DE206789 C DE 206789C DE NDAT206789 D DENDAT206789 D DE NDAT206789D DE 206789D A DE206789D A DE 206789DA DE 206789 C DE206789 C DE 206789C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B31/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01B31/22Idling devices, e.g. having by-passing valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTSCHRIFT
-- JVl 206789 -KLASSE 145·. GRUPPE
GEORG HÖHNER in BERLIN.
Vorrichtung zum Druckausgleich auf beiden Kolbenseiten einer Dampfmaschine
beim Leerlauf.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juni 1907 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Voi richtung zum selbsttätigen Druckausgleich des Dampf« bzw. der Luft in den Dampfzylinrfern beim Leerlauf von Lokoinotivcn. liosondcrs stark treten die Kompressionen bekanntlich IxM den Heißdampflokomotiven auf. da hierdurch die zu Kolben ausgebildeten Schieber einen Druckausgleich in den Dampf/ylindern überhaupt nicht gestatten,
ίο während bei Flachschiebern die Möglichkeit durch Abklappen der letzteren gegeben ist. Diese Kompressionen bewirken sehr starke Erschütterungen und Vibrationen sämtlicher beweglicher Teile, so daß dadurch eine frühzeitige Abnutzung derselben eintritt, wenn nicht gar, wie dies schon häufig vorgekommen ist, Beschädigungen, z. B. Platzen des Zylinderdeckels, Abreißen der Schieberführung usw., eintreten, die die ganze Maschine zeitweise
ao unbrauchbar machen. Ein weiterer' Nachteil besteht noch darin, daß durch diese starken Kompressionen der freie Lauf der Maschinen beeinträchtigt wird.
Die vorgenannten Übelstände hat man schon"
»5 dadurch zu vermeiden gesucht, daß der vordere und hintere Zylinderdeckel und bei Heißdampflokomotiven die Dampfkanäle von den Kolbenschiebern zu den Dampfzylindern mit einer Umgangsleitung versehen wurde, in weleher eine von Hand zu betätigende Druckausgleichvorrichtung eingeschaltet wurde. Da diese Vorrichtungen jedoch durch den Führer bedient werden müssen, so werden, wenn z. B. die Maschine sich im Schnellauf befindet und der Führer plötzlich die Dampfzufuhr zu den Schiebern bzw. Zylindern absperrt, doch noch starke Kompressionen eintreten, weil in dem Zeitraum vom Schließen der Dampfzufuhr bis zum Offnen der Ausgleichvorrichtungen mehr oder weniger Zeit verloren geht. Es ist also unbedingt erforderlich, daß das Ventil selbsttätig, und zwar sofort dann einen Druckausgleich herbeiführt, wenn von dem Führer die Dampfzufuhr abgesperrt ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist das Mittel zur Erzielung eines selbsttätigen Druckausgleiches in den Dampfzylindern beim Absperren der Dampfeinströmung im Schnitt dargestellt.
Das Gehäuse α besitzt zwei Rohrflanschen b und c, von denen der erstere beispielsweise bei den Lokomotiven mit dem hinteren, der letztere. dagegen mit dem vorderen Dampfkanal des Schieberkastengehäuses oder Dampf- ' zylinders durch eine Umgangsleitung verbunden ist. Bei Lokomotiven mit Kolbenschiebern kann die Umgangsleitung an vorhandenen Stutzen der Schieberkasten, welche zum Regulieren der Kolbenschieber dienen, angebracht werden, während bei allen anderen Lokomotiven zweckmäßig die Umgangsleitung direkt an den Zylinderdeckeln angeordnet sein kann. Eine weitere Rohrverbindung führt vom Stutzen d zum Dampfeinströmungsrohr, welch letzteres in bekannter Weise durch den Regulator geschlossen werden kann, so daß der Dampfzufluß abgesperrt ist. Der vierte Rohranschluß e steht mit einer Rohrleitung in

Claims (2)

  1. Verbindung, die zweckmäßig in den Raum einmündet, wo trockener Dampf vorhanden ist. In dem Gehäuse α befindet sich-ein dicht schließender Doppelkolben//'1, welcher in der gezeichneten Stellung den Durchgang der Flanschen b und c freigegeben hat, d. h. die Dampfzufuhr ist abgeschlossen. Arbeitet die Maschine unter Dampfdruck, dann sperrt der Kolben / den Durchgang der beiden Flanier sehen b und c ab.· Um die sichere Bewegung des Kolbens / aus der gezeichneten Stellung auch beim öffnen des Regulators zu gewährleisten, ist derselbe hohl ausgebildet. Die Druckfläche wird dadurch vergrößert und auch dann ein sicheres Niedergehen des Kolbens/ gewährleistet, wenn der Druck auf den Kolben f1 größer ist als auf den kleineren Kolben/. Durch die in dem Kolben/ vorgesehenen Löcher ist die Möglichkeit vor-
    ao handen. das sich ansammelnde Kondenswasser in das Gehäuse α abzuführen, von wo es durch ein selbsttätiges Entwässerungsventil ins Freie gelangen kann.
    Die Wirkungsweise ist folgende:
    *5 Sobald die Dampfzufuhrleitung zum Schieberkasten, welche durch eine Rohrleitung mit dem Stutzen d verbunden ist, geschlossen wird, ist der Kolben/ entlastet, und es wird der Dampfdruck des Dampftrockenraumes im Kessel auf den Kolben/1 sofort wirken. Hierdurch wird der Doppelkolben/"/1 in die gezeichnete Stellung gedrückt, und der Durchgang der mit der Umgangsleitung verbundenen Flanschen b und c ist freigegeben·. Eine Kompression der noch in den Zylindern vorhandenen Dampf- bzw. Luftmenge beim Leerlauf der Maschine wird daher nicht stattfinden können, da bei jeder Kolbenbewegung der Maschine ein Druckausgleich stattfindet. Sobald nun die Dampfzufuhr zu den Schieherkästen wieder geöffnet wird, beginnt der Dampfdruck in der Dampfzufuhrleitung wieder auf den Kolben/ zu wirken, der Durchgang b und c wird sofort geschlossen, bis sich der Vorgang wiederholt.
    Die vorbeschriebene Einrichtung eignet sich besonders für Lokomotiven mit Kolbenschiebern , ganz besonders aber für Heißdampfl'okoriiotivcn, kann aber auch mit großem Vorteil für alle arideren Lokomotiven AVerwendung finden. Im letzteren Falle ist die Anbringung der Rohranschlüsse für die Umgangsleitungen an den vorderen und hinteren Zylindei deckein ohne weiteres angängig. Ebenso ■kann auch die Einrichtung überall da Anwendung finden, wo die Dampfmaschinen nach Absperren der Dampfzufuhr unter mehr oder weniger langem Leerlauf zu leiden haben.
    Ρλ τ ε ν τ - A ν s ρ r ü c η ε :
    ι. Vorrichtung zum Druckausgleich auf beiden Seiten einer Dampfmaschine oder Lokomotive, bei welcher beide Enden des Dampfzylinders durch eine Umgangsleitung verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein selbsttätiges Druckausgleichventil eingeschaltet ist, das beim Absperren der Dampfzufuhr zum Dampf zylinder die Umgangsleitung durch den Kesseldruck freigibt und bei neuer Dampfzufuhr dieselbe abschließt. ■
  2. 2. Selbsttätiges Druckausgleichventil, dadurch gekennzeichnet, daß der die vorderen bzw. hinteren Darnpfzylinderenden verbindende Durchgang bei normaler Dampfzufuhr durch einen unter dem Einfluß des -Dampfdruckes in der Dampfzufuhrleitung bewegten Kolben geschlossen wird, während beim Abschluß der Dampfzufuhr der Druck des Dampfes im Kessel auf einen mit dem ersteren verbundenen kleineren Kolben/1 derartig wirkt, daß derselbe hochgedrückt und der Durchgang wieder freigegeben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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