DE471189C - Druckleitung fuer Pumpwerke - Google Patents

Druckleitung fuer Pumpwerke

Info

Publication number
DE471189C
DE471189C DEA47971D DEA0047971D DE471189C DE 471189 C DE471189 C DE 471189C DE A47971 D DEA47971 D DE A47971D DE A0047971 D DEA0047971 D DE A0047971D DE 471189 C DE471189 C DE 471189C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure line
water
pump
shut
pumping stations
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA47971D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sulzer Escher Wyss GmbH
Original Assignee
Escher Wyss Maschinenfabriken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Escher Wyss Maschinenfabriken AG filed Critical Escher Wyss Maschinenfabriken AG
Application granted granted Critical
Publication of DE471189C publication Critical patent/DE471189C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D15/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or systems
    • F04D15/0077Safety measures
    • F04D15/0083Protection against sudden pressure change, e.g. check valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

  • Druckleitung für Pumpwerke Die Erfindung bezieht sich auf eine Druckleitung für Pumpwerke, in welche in unmittelbarer Nähe der Pumpe vor einem Absperrschieber (im normalen Strömungssinn betrachtet) eine selbsttätig wirkende Absperrvorrichtung vorgesehen ist. Zweck der Erfindung ist, Mittel zu schaffen, die in einer solchen -Druckleitung das Auftreten von sie gefährdenden Wasserschlägen verhindern. Bekanntlich besitzt das Wasser in den Druckleitungen für Pumpwerke eine bestimmte lebendige Kraft. Hört - dann aus irgendeinem Grunde ' die Förderung plötzlich auf, oder wird die Druckleitung hinter der Pumpe abgesperrt, so tritt ein Wasserrückschlag auf, der im Verhältnis steht zu der vorherigen lebendigen Kraft der bewegten Wassersäule. Es ist einleuchtend und durch die Erfahrung bewiesen, daß bei langen Rohrleitungen, wenn also die Wassermasse groß ist, außerordentlich gefährliche Wasserschläge auftreten können. Diese Gefahr wird erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß in die Druckleitung hinter dem Absperrschieber (wiederum im normalen Strömungssinn betrachtet) an bestimmten Stellen Rückschlagventile eingebaut sind. In einem solchen Falle kann dann immer nur ein Wasserschlag auftreten im Verhältnis der lebendigen Kraft der Teilwassersäule. Die genannten, hinter der Absperrvorrichtung vorgesehenen Rückschlagventile sind nicht mit bekannten Vorrichtungen zu verwechseln, die lediglich dazu dienen, ein Absperrorgan oder Druckventil zugänglich zu machen, ohne die gesamte Druckleitung entleeren zu müssen.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung sind Ausführungen der Erfindung beispielsweise -und zum Teil schematisch veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt ein Pumpwerk, während Abb.2 eine Wasserkraftanlage mit Hochbehälter veranschaulicht.
  • Abb. 3 zeigt eine Abänderung einer Einzelheit.
  • In Abb. i bezeichnet i eine Pumpe, an die eine Druckleitung 2 angeschossen ist. Das durch diese Leitung 2 hindurchgeförderte Wasser ergießt sich in einen Hochbehälter 3. Ein von Hand einstellbarer Schieber ¢ ermöglicht, die Leitung 2 nahe ihrem unteren Erde abzuschließen. Vor dem Schieber 4 (im normalen Strömungssinn betrachtet) ist in die Druckleitung 2 in bekannter Weise eine als Rückschlagventil i g ausgebildete, selbsttätig wirkende Absperrvorrichtung -.eingebaut. Außerdem sind in die Druckleitung 2 hinter dem Absperrschieber q. eine Anzahl in bestimmten Abständen voneinander angeordnete Rückschlagv entile 5 so eingebaut, daß sie sich selbsttä;ig schließen, sobald die in der Druckleitung 2 enthaltene Wassersäule von oben nach unten sich zu verschieben trachtet. Dies ist z. B. bei einer plötzlichen Unterbrechung-in der Pumpenförderung der Fall. Durch die sich selbsttätig schließenden Rückschlagventile 5 wird dann die Druckleitung 2 in einzelne Abschnitte von verhältnismäßig kurzer Länge unterteilt. Auf diese Weise wird auch die in der Leitung 2 befindliche Wassersäule, die unmittelbar nach der Unterbrechung in der Pumpenförderung vorerst ihre Aufwärtsbewegung fortsetzt, bald darauf jedoch eine rückläufige Bewegung auszuführen trachtet, in mehrere Teilwassersäulen unterteilt, sobald jene rückläufige Bewegung einsetzt. Eine solche Unterteilung der in der Leitung 2 enthaltenen Wassersäule verhindert das Entstehen von zu großen überdrücken, wodurch einer Gefährdung der Druckleitung 2 durch Wasserschläge vorgebeugt ist.
  • Bei der in Abb. ? gezeigten Anlage bezeichnet 6 eine Pumpe, 7 eine Wasserturbine und 8 ein Speicherbecken. Die Rohrleitung 'dieser Anlage weist einen der -Pumpe 6 und der Turbine 7 gemeinsamen Teil 9 auf, der über einen mit einem Absperrschieber io- und einem diesem vorgebauten Rückschlagventil 20 versehenen Rohrstutzen 12 mit der Pumpe 6 und über einen mit einem Absperrschieber i i versehenen Rohrstutzen i_3 mit der Turbine 7 verbunden ist. In den Teil 9 der _ Rohrleitung sind auch in diesem Falle eine Anzahl Rückschlagventile 14 so -eingebaut, daß sie sich selbsttätig schließen, sobald die Wassersäule in der Druckleitung anfängt von oben nach unten zu fließen. Ein solches Ventil 14 ist auch noch in den Stutzen 12 hinter dem Absperrschieber io (in der normalen Strömungsrichtung des Wassers betrachtet) eingebaut. 1.5 bezeichnet Umführungsleitungen, von denen jede mit einem Absperrorgan 16 versehen ist.
  • Hat von diesem vereinigten -Pump- und Turbinenwerk die Pumpe 6 zu arbeiten, so ist der Schieber i o offen, während der Schieber i i und die Absperrorgane 16 geschlossen sind. Tritt dann eine Unterbrechung in der Pumpenförderung ein., so werden die Rückschlagventile 14 selbsttätig in ihre Schließlage bewegt, sobald das Wasser in der Druckleitung anfängt von oben nach unten zu fließen. Auf diese Weise wird die Leitung durch die Ventile 14 in einzelne Teilstücke unterteilt, die verhältnismäßig kurz ,sind, so daß in. ihnen keine die Rohrleitung gefährdenden Wasserschläge entstehen können. Beim Arbeiten der Wasserturbine 7 ist der Schieber i o zu; der Schieber i i und die Absperrorgane 16 sind dagegen offen. Das Wasser strömt alsdann aus dem Speicher 8 durch die Druckleitung und die Umführungsleitungen 15 zur Turbine 7, wobei es die Rückschlagventile 1¢ gegen ihre Sitze anpreßt.
  • An Stelle von Rückschlagventilen 5 bzw. 14 können auch andere, unter dem Einflusse eines in bestimmter Richtung wirkenden Druckes selbsttätig wirkende Abschlußorgane zur Verwendung kommen.
  • Bei einer Wasserkraftanlage mit Hochbehälter läßt sich eine wesentliche Vereinfachung erzielen, wenn in die Druckleitung in der in Abb.3 gezeigten Weise nach Art von Tellerventilen ausgebildete Absperrorgane 17 eingebaut werden und die Anordnung so getroffen wird, daß sich diese Organe 17 üinerhalb gewisser Grenzen frei einstellen können. In Verbindung mit jedem dieser Absperrorgane 17 ist jedoch noch eine Einstellvorrichtung (nicht gezeigt) vorzusehen, damit sie in der in gestrichelten Linien angedeuteten Lage festgehalten werden, wenn das Wasser während des Arbeitens der Turbine 7 in der Druckleitung nach abwärts strömt. Dabei kann die Anordnung so sein, daß sich die genannten Einstellvorrichtungen einzeln oder alle gemeinsam von einer einzigen Stelle aus betätigen lassen. Umführungsleitungen werden beim Vorsehen solcher tellerartigen Organe 17 nichtbenötigt.
  • Die in Abb.2 gezeigte Anordnung läßt sich übrigens auch dadurch vereinfachen, daß die Teile 14 und 16 zu einem einzigen Körper vereinigt werden und dieser so ausgebildet wird, daß er in einer bestimmten -Stellung während des Arbeitens der -Pumpe 6 selbsttätig eine rückläufige Wasserbewegung verhindert und in einer zweiten Stellung während des Arbeitens der Turbine 7 einen ungehinderten Durchtritt des in der Rohrleitung abwärts fließenden Wassers gestattet. Auch in diesem Falle kann die Anordnung- so sein, daß die genannten Körper alle gleichzeitig durch Betätigung einer einzigen Einstellvorrichtung, was z. B. von Hand, mechanisch oder elektrisch geschehen kann, verstellt werden.
  • Unter Umständen kann jede -Gefährdung einer Druckleitung durch Wasserschläge .bereits verhindert werden, wenn in die Leitung außer der in bekannter Weise inunmittelbarer Nähe der Pumpe anzuordnenden Absperrvorrichtung hinter dieser (im nomalen Strömungssinn des Wassers betrachtet) nur noch ein während des Pumpbetriebes selbsttätig wirkendes Absperrorgan eingebaut wird. -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckleitung für Pumpwerke, in welche in unmittelbarer Nähe der Pumpe vor einem Absperrschieber eine selbsttätig wirkende Absperrvorrichtung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in die Druckleitung hinter dem Absperrschieber in bestimmten Abständen voneinander Rückschlagventile eingebaut sind, die zur Verhinderung von Wasserschlägen die Druckleitung unterteilen.
DEA47971D 1926-06-01 1926-06-12 Druckleitung fuer Pumpwerke Expired DE471189C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH471189X 1926-06-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE471189C true DE471189C (de) 1929-02-11

Family

ID=4516000

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA47971D Expired DE471189C (de) 1926-06-01 1926-06-12 Druckleitung fuer Pumpwerke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE471189C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE471189C (de) Druckleitung fuer Pumpwerke
DE934869C (de) Fluessigkeitskreislauf, insbesondere Servoanlage eines Kraftfahrzeuges
DE529946C (de) Regelbarer Wasserkraftvernichter bei Talsperren und aehnlichen Anlagen zur Wasserspeicherung
DE394074C (de) Vorrichtung zum Schliessen und Wiederoeffnen von Fluessigkeitsleitungen
DE803314C (de) Heisswasser-Speicheranlage
DE235045C (de)
DE257871C (de)
DE604036C (de) UEberlaufspeicheranlage mit beliebig vielen Zapfstellen
CH120063A (de) Rohrleitung für Pumpwerke, vereinigte Pump- und Turbinenwerke und dergleichen.
DE422108C (de) Dampfwasserableiter fuer Hochdruckdampf mit vom Schwimmer bewegtem Steuerventil mit Dampfkolben und damit verbundenem Auslassventil
DE280335C (de)
DE631417C (de) Durchlaufmesser-Zapfvorrichtung
CH136303A (de) Einrichtung zur Energievernichtung des aus Grundablässen bei Talsperren,Akkumulieranlagen und dergleichen unter hohem Druck ausfliessenden Wassers.
DE57445C (de) Neuerung an der unter Nr. 48420 patentirten Schmiervorrichtung mit Niederschlag- oder Druckwasserwirknng und abschliefsbarer unmittelbarer Verbindung zwischen Zu- und Abflufsleitung
DE51094C (de) Einrichtung zur Druckentlastung von Wasserleitungsröhren
DE106522C (de)
DE717091C (de) Wasserhaltung fuer die Zufuehrung des der Verschlaemmung des Gesteinsstaubes dienenden Wassers
DE870228C (de) Windkessel
DE532100C (de) Selbsttaetige Feuerloeschanlage mit einer Vorrichtung, die selbsttaetig einen bestimmten Luftdruck im Rohrnetz aufrechterhaelt
DE249399C (de)
DE438591C (de) Selbsttaetiges Wasserhebewerk
DE2054728C3 (de) Selbsttätige Steuereinrichtung für hydraulisch bewegte Klappenwehre
DE612943C (de) Einrichtung zum Betrieb einer selbsttaetigen Pumpenanlage
DE3831362A1 (de) Selbstentstopfende drosselschieberanordnung
DE569593C (de) UEberlaufspeicheranlage mit beliebig vielen Zapfstellen