DE604036C - UEberlaufspeicheranlage mit beliebig vielen Zapfstellen - Google Patents

UEberlaufspeicheranlage mit beliebig vielen Zapfstellen

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DE604036C
DE604036C DEB152335D DEB0152335D DE604036C DE 604036 C DE604036 C DE 604036C DE B152335 D DEB152335 D DE B152335D DE B0152335 D DEB0152335 D DE B0152335D DE 604036 C DE604036 C DE 604036C
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fresh water
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line
diffuser
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DEB152335D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D17/00Domestic hot-water supply systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Überlaufspeicheranlage mit beliebig vielen Zapfstellen Gegenstand des Hauptpatents 569 593 ist eine Überlaufspeicheranlage mit beliebig vielen Zapfstellen, bei welcher die zum Speicher führende Frischwasserleitung über eine in Abhängigkeit von der Öffnung des Frischwasserventils verschließbare Stauleitung mit einem offenen, oberhalb des Speicherüberlaufs liegenden Ausdehnungsgefäßes in Verbindung steht, in welchem ein durch den Wasserstand beeinflußtes Steuerglied- für das Frischwasserventil angeordnet ist.
  • Die Erfindung betrifft eine weitere AusbiLdung dieser Uberlaufspeicheranlage und bestellt darin, daß in die Frischwasserzuleitung an der Anschlußstelle der zum Ausdehnungsgefäß führenden Stauleitung eine von Frisch-`vasser durchströmte, mit Düse und Diffusor versehene Injektoreinrichtung eingebaut ist, deren im Bereich großer Fließgeschwindigkeit liegende Saugöffnung mit dem vorzugsweise in Höhe dieser Öffnung angeordneten Anschlußstutzen für die Stauleitung derart in Verbindung steht, daß das zufließende Frischwasser eine Saugwirkung auf diese Leitung ausübt.
  • Der Fließdruck kann sich daher bei Öffnung einer Zapfstelle nicht auf das Ausdehnungsgefäß auswirken, und der Ausfluß des Wassers an der Zapfstelle erfolgt demgemäß praktisch unter dem Fließdruck des zuströmenden Frischwassers. Der aus Düse und Diffusor bestehende und zwischen diesen Teilen mit einer oder mehreren Saugöffnungen versehene Injektor wird zweckmäßig in einem in die Frischwasserzuleitung eingeschalteten, mit einem Anschlußstutzen für die Stauleitung versehenen Gehäuse mit durch Führungsrippen gebildetem Abstand axial verschiebbar angeordnet und derart ausgebildet, daß er mit seinem Ausflußende auf der Sitzfläche dieses Gehäuses ventilartig aufruht. Dabei empfiehlt es sich, den Injektor an seinem die Düse enthaltenden Einströmende kolbenartig in einer entsprechenden Bohrung des Gehäuses zu führen und mittels Kolbenringe abzudichten. Auch kann der Diffusor des Injektors getrennt von der Injektordüse ausgeführt und in dem Gehäuse axial verschiebbar angeordnet werden, wobei vorteilhaft zwischen das Gehäuse der Injektoreinrichtung und deren beweglichen Teil eine in der Fließrichtung des zuströmenden Frischwassers wirkende Feder geschaltet wird.
  • Diese Ausbildung des Injektors ist deshalb vorteilhaft, weil der bei Abschluß der Zapfstellen entstehende Gegendruck den Inj ektor bzw. den Diffusor entgegen der Frischwasserströmung und der Federbelastung verschiebt, wodurch ein großer Querschnitt für den Durchtritt des Wassers in die Stauleitung freigegeben wird. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Abb. i die neue Überlaufspeicheranlage in schematischer Darstellung, Abb.2 die in die Frischwasserleitung eingebaute Injektoreinrichtung in einem Längsschnitt und Abb. 3 einen Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform der Injektorei_nrichtung.
  • Der Speicher i wird durch die Frischwasserleitung 2 gespeist, in der ein Ventil 3 angeordnet ist, das durch einen Schwimmer q. in dem offenen Ausscheidungsgefäß 5 gesteuert wird. In der Frischwasserleitung 2 ist erfindungsgemäß eine mit Düse und Diffusor versehene Injektoreinrichtung 6 vorgesehen, an deren Stutzen 7 die zum Ausdehnungsgefäß führende Stauleitung 8 angeschlossen ist. Das obere Ende der Stauleitung 8 ist als Ventilsitz 9 ausgebildet und wirkt mit einem am Schwimmer q. befestigten Ventilteller zusammen.
  • Die von dem oberen Teil des Speichers i ausgehende Überlaufleitung io führt zu den Zapfstellen ii, die in beliebiger Zahl angeordnet sein können.
  • Wie Abb. 2 zeigt, besteht die Injektoreinrichtung 6 aus dem eigentlichen Injektor 12 und dem Gehäuse i3. Gegenüber dem Anschlußstutzen 7 ist der Injektor mit Öffnungen 1q. versehen, so daß eine offene Verbindung zwischen dem Injektor und dem Ausdehnungsgefäß 5 -besteht. Die Öffnungen 14 liegen. an der Stelle der größten Fließgeschwindigkeit des Frischwassers, nämlich zwischen der Injektordüse 15 und dem Diffusor 16. Der Injektor 12 ist axial verschiebbar in dem Gehäuse 13 gelagert. Zu diesem Zweck wird der Injektor an dem Einflußende kolbenartig in einer entsprechenden Bohrung des Gehäuses 13 geführt und zweckmäßig durch Kolbenringe 17 abgedichtet, während er am Austrittsende durch vorspringende Rippen 18 geführt ist, die gleichzeitig den Injektor in einem gewissen Abstand von der Wandung des Gehäuses 13 halten. Das untere Ende ig des Diffusors 16 ist ventilartig ausgebildet und ruht auf einer entsprechenden Sitzfläche 2o des Gehäuses 13 auf.
  • Bei Verwendung einer derartigen Injektoreinrichtung wird beim Abschluß der Zapfstellen infolge des dadurch entstehenden Rückdrucks in der Frischwasserleitung der Injektor 12 mit Bezug auf die Zeichnung nach oben gedrückt. Er hebt sich infolgedessen von der Sitzfläche 2o ab und gibt einen großen Querschnitt frei, durch den das rückstauende Wasser unmittelbar in die zum Ausdehnungsgefäß führende Stau-Leitung eintreten kann. Hierdurch ist eine große Sicherheit gegen gefährliche Drucksteigerungen in der Frischwasserleitung und insbesondere in dem Speicher gewährleistet. Es empfiehlt sich, die Injektoreinrichtung, wie aus Abb. x ersichtlich, derart anzuordnen, daß das Gewicht des Injektors i2 dem entstehenden Gegendruck entgegenwirkt. Durch entsprechende Bemessung des Injektorgewichtes kann dann die Einrichtung so abgestimmt werden, daß nur bei Überschreiten eines bestimmten Gegendruckes der Injektor angehoben und die unmittelbare Öffnung zur Stauleitung des Ausdehnungsgefäßes freigegeben wird.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb.3 ist der Injektor unterteilt, und zwar ist der - Diffusor 16d im Abstand von der Injektordüse 1511 angeordnet, so daß ein Ringquerschnitt 7,1 frei bleibt, der die unmittelbare Verbindung zwischen dem Anschlußstutzen 7 für die Stauleitung und dem Diffusor 16a herstellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Injektordüse 15" fest in dem Gehäuse 13 angeordnet, während der Diffusor 16a in axialer Richtung verschiebbar ist und hierbei°=dürch Rippen 18 in einem festen Abstand von der Wandung des Gehäuses 13 geführt wird. Der Diffusor 16a ist durch die Druckfeder 22 belastet und kann deshalb von seinem Sitz 2o nur angehoben werden, wenn der Gegendruck die Spannung der Feder 22 überwindet.

Claims (5)

  1. PATr,,NTANsPRÜciir: i. Überlaufspeicheranlage mit beliebig vielen Zapfstellen und einer von der Frischwasserzuleitung zu einem offenen Ausdehnungsgefäß führenden Stauleitung nach Patent 569 593, dadurch gekennzeichnet, daß in die Frischwasserzuleitung (2) an der Anschlußstelle der zum Ausdehnungsgefäß (5) führenden Stauleitung (8) eine vom Frischwasser durchströmte, mit Düse und Diffusor versehene Injektoreinrichtung (6) eingebaut ist, deren im Bereich großer Fließgeschwindigkeit liegende Saugöffnung (1q. bzw. 2i) mit dem vorzugsweise in Höhe dieser Öffnung angeordneten Anschlußstutzen (7) für die Stauleitung derart. in Verbindung steht, daß- das zufließende Frischwasser eine Saugwirkung auf diese Leitung ausübt.
  2. 2. Überlaufspeicheranlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der aus Düse und Diffusor bestehende und zwischen diesen Teilen mit einer oder mehreren Saugöffnungen (i4) versehene Injektor (i2) in einem in die Frischwasserzuleitung eingeschalteten, mit einem An- i schlußstutzen (7) für die Stauleitung (8) versehenen Gehäuse (i3) mit durch Führungsrippen (i8) gebildetem Abstand axial verschiebbar angeordnet ist und mit seinem Ausflußende (i9) auf der Sitzfläche (2o) i dieses Gehäuses (i3) ventilaxtig aufruht.
  3. 3. Überlaufspeicheranlage nach An- Spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Injektor (i2) an seinem die Düse (r5) enthaltenden Einströmende kolbenartig in einer entsprechenden Bohrung des Gehäuses (r3) geführt und zweckmäßig mittels Kolbenringe (z7) abgedichtet ist. q..
  4. Überlaufspeicheranlage nach An-Spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Diffusor (16a) des Injektors getrennt von der Injektordüse (r5a) ausgeführt und in dem Gehäuse (r3) axial verschiebbar angeordnet ist.
  5. 5. Überlaufspeicheranlage nach Anspruch 2 bis q., gekennzeichnet durch die Anordnung einer in der Fließrichtung des zuströmenden Frischwassers wirkenden, zwischen dem Gehäuse (i3) der Injektoreinrichtung (6) und deren beweglichen Teilen (Injektor za bzw. Diffusor 16a) angeordneten Feder (22).
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