DE553396C - Anordnung zur selbsttaetigen Regelung des Druckes in unterteilten Falleitungen - Google Patents

Anordnung zur selbsttaetigen Regelung des Druckes in unterteilten Falleitungen

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DE553396C
DE553396C DES94008D DES0094008D DE553396C DE 553396 C DE553396 C DE 553396C DE S94008 D DES94008 D DE S94008D DE S0094008 D DES0094008 D DE S0094008D DE 553396 C DE553396 C DE 553396C
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DE
Germany
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pressure
container
water
downpipes
subdivided
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Expired
Application number
DES94008D
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English (en)
Inventor
Dr Hugo Eigenbrodt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B15/00Controlling
    • F03B15/02Controlling by varying liquid flow
    • F03B15/04Controlling by varying liquid flow of turbines
    • F03B15/06Regulating, i.e. acting automatically
    • F03B15/14Regulating, i.e. acting automatically by or of water level
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/20Hydro energy

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description

  • Anordnung zur selbsttätigen Regelung des Druckes in unterteilten Falleitungen Bei Wasserwerksanlagen mit langen Fallleitungen, auch bei Druckrohrleitungen für Turbinen u. dgl. entstehen beim Abdrosseln und Abschluß der Rohrleitungen in den Rohren starke Drücke, sogenannte Wasserschläge. Die Drücke in den Rohrleitungen werden vielfach so stark, daß die Rohre dem Druck nicht mehr standhalten können und zerstört werden. Um solche Wasserschläge zu vermeiden, hat man bei Pumpanlagen und Wasserturbinenanlagen Vorkehrungen getroffen, durch die ein überstarkes Anwachsen des Wasserdruckes in den Rohrleitungen vermieden wird. Man verwendete entweder sich unter der Einwirkung des Wasserrückschlages selbsttätig schließende Ventile oder brachte Luftbehälter in der Leitung unter, die bei plötzlich ansteigendem Wasserdruck den überstarken Druck aufnahmen, oder es wurden in gleicher Weise wirkende Kammern in die Leitung eingeschaltet, die mit einem L`berfall versehen waren und in denen sich die darin befindliche Luft zusammendrückte, so daß hierdurch eine Pufferwirkung entstand.
  • Derartige Sicherheitseinrichtungen lassen sich jedoch nur bei kleinen Förderanlagen anbringen, da sie sich schlecht dem Bedarf an Verbrauchswasser anpassen lassen. Verwendet man beispielsweise die Rückschlagventile, so «erden bei einem plötzlich auftretenden erhöhten Wasserdruck die Ventile ruckartig geschlossen, so daß eine Entnahme von Wasser überhaupt nicht mehr stattfinden kann, während iiii anderen Falle bei Verwendung von Luftbehältern eine selbsttätige Absperrung des Wassers überhaupt nicht möglich ist und somit große Bedarfsschwankungen nicht ausgeglichen «-erden können.
  • Weiter ist es auch bereits vorgeschlagen worden, in einer unterteilten Falleitung eine Anzahl von Zwischenbc;äältern und in diesen angeordneten, durch Schwimmer gesteuerten Drosselschiebern einzubauen. Bei dieser bekannten Einrichtung «-erden in jedem Zwischenbehälter über Wasserhöhe eine Anzahl von Auslaufstutzen vorgesehen. In jeden-. dieser Stutzen ist ein Absperrschieber mit Schwimmerhähnen eingebaut. Von diesen Schwimmerhähnen führt ein Auslaufrohr bis zur Behältersole. Außerdem sind noch sogenannte Pendelleitungen vorgesehen, welche in solchen Fällen, wo eine zu schnelle Öffnung bzw. Schließung der Absperrschieber eintritt, eine übermäßige Druckbeanspruchung der angeschlossenen Teile der Falleitung verhüten sollen.
  • Zur Vermeidung der -Nachteile der an erster Stelle betrachteten bekannten Anordnungen und zur wesentlichen Vereinfachung des Aufbaues der an zweiter Stelle behandelten bekannten Anordnungen wird gemäß der Erfindung ein durch den Schwimmer mittels eines Hebels verstellbarer entlasteter Drehschieber in jedem Behälter @ von solcher Gestalt angeordnet, daß bei zunehmender Verstellung des Drehschiebers der Zufluß der Flüssigkeit in immer langsamerem Maße bis zum gänzlichen Abschluß abgestellt wird. Durch diese besondere Formgebung wird gegenüber den zuletzt betrachteten bekannten Anordnungen insbesondere die Möglichkeit geschaffen, ohne die bei der bekannten Anordnung notwendigen Pendelleitungen auszukommen. Außerdem gelangen bei der neuen Anordnung auch nicht, wie bei der bekannten, Schwimmerhahnen zur Anwendung, sondern einfache Schwimmer, die mittels Hebel die Achse der zugehörigen Drehschieber verstellen. Es wird also gegenüber den bekannten Anordnungen ohne Verminderung der Betriebssicherheit eine wesentliche Vereinfachung des Aufbaues erreicht.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt schematisch eine Falleitung mit Zwischenbehältern. Die Abb. 2 und 3 stellen im Schnitt und in Ansicht einen gemäß der Erfindung zur Anwendung kommenden Drosselschieber dar, von dem in Abb. q. in vergrößertem Maßstabe der Auslaufschlitz und die Abschlußkante veranschaulicht ist. Nach Abb. i führt die Fälleitung von einem Hochbehälter i nach einem erheblich tiefer gelegenen Behälter 2. von welchem aus eine Stadt oder ein Industriewerk mit Wasser versorgt wird. Wenn an der Verbrauchsstelle weniger als der normale Durchschnittsverbrauch an Wasser entnommen wird, muß die Zuflußleitung abgedrosselt werden, um ein unerwünschtes Ansteigen des Wasserstandes im Behälter 2 und gegebenenfalls ein Überlaufen zu vermeiden. Durch dieses Abdrosseln der den Behälter 2 speisenden Leitung würde der Druck in der Rohrleitung 3 unter Umständen unzulässig hoch ansteigen. Um dies zu vermeiden, sind in der Speiseleitung mehrere offene, d. h. nicht druckdicht abgeschlossene Zwischenbehälter .a. und 5 eingeschaltet. In jedem Behälter ist ein Schwimmer angeordnet, der die Zuflußventile einstellt. Wenn nun der Wasserverbrauch aus dem Behälter 2 unter den normalen Verbrauch sinkt, steigt in diesem Behälter der Wasserspiegel und hebt den hier befindlichen Schwimmer 6 derart, daß dieser das Zulaufventil 7 abdrosselt. Da die in dem Behälter 2 mündende Rohrleitung 3 nur kurz ist, steigt der Druck in ihr nur wenig an. Der Flüssigkeitsspiegel in dem Behälter 4. wird höher, und gleichzeitig hebt sich der in diesem Behälter vorhandene Schwimmer 8, welcher das Zuflußventil g abdrosselt. Hierdurch erhöht sich der Druck in der den Behälter q. speisenden Leitung i2 nur wenig. Der Wasserspiegel in dem Behälter 5 steigt nunmehr an, und durch das Heben des Schwimmers io wird das Zuflußventil i i gedrosselt. Hierdurch erhöht sich der Druck in der Leitung 13 in nur geringem Maße, und ebenso steigt auch der Wasserspiegel in dem obersten Behälter i nur verhältnismäßig wenig.
  • Um nun die obenerwähnten Vorteile zu erreichen, wird gemäß der Erfindung durch jeden der Schwimmer ein entlasteter Drehschieber gesteuert. In Abb. 2 ist der Schwimmer mit 1q. und der Drehschieber mit 16 bezeichnet. Der Antrieb des Drehschiebers erfolgt über eine Stange 15. Die Auslauföffnungen sind mit 17 bezeichnet. Wie aus Abb. q. näher ersichtlich ist, tritt, sobald die winkelförmig gestaltete Kante 18 des Drehschiebers in Richtung des Pfeiles ig über die Auslauföffnung 17 bewegt wird, eine allmähliche Abdrosselung des Wasserzulaufes ein, so daß ein übermäßiges Ansteigen des Druckes in den Rohrleitungen in allen praktisch vorkommenden Fällen dadurch .vermieden ist.
  • Wenn der Wasserverbrauch aus dem Behälter 2 wieder normal geworden ist, gehen die sämtlichen Schwimmer wieder tiefer und öffnen die Zuflußveritile. Man kann auch statt der beiden in der Zeichnung angegebenen Zwischenbehälter q. und 5 nur einen oder mehrere Behälter anordnen. Jedenfalls soll durch die Unterteilung der gesamten Fallleitung ein unzulässiger Anstieg des Druckes in der Rohrleitung vermieden «-erden. Das wird in erster Linie durch die Unterteilung bewirkt und in zweiter Linie durch das ganz besonders langsame Abdrosseln der Zulaufleitungen.
  • Das System regelt sich selbsttätig und bedarf keiner Bedienung oder Beobachtung durch Wächter. Immer, wenn eine veränderliche Wasserentnahme aus dem untersten Verbrauchsbehälter stattfindet, beeinflußt der Schwimmer im untersten Behälter den nächst höheren Behälter und so fort, bis die Rückkehr zur normalen Wasserentnahme eingetreten ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur selbsttätigen Regelung des Druckes in unterteilten Falleitungen mit Hilfe von Zwischenbehältern und in diesen eingebauten, durch Schwimmer betätigten Drosselschiebern, gekennzeichnet durch die Verwendung eines durch den Schwimmer mittels eines Hebels verstellbaren entlasteten Drehschiebers in jedem Behälter von solcher Gestalt, daß bei zunehmender Verstellung des Drehschiebers der Zufluß der Flüssigkeit in immer langsamerem Maße bis zum gänzlichen Abschluß abgestellt wird.
DES94008D 1929-09-22 1929-09-22 Anordnung zur selbsttaetigen Regelung des Druckes in unterteilten Falleitungen Expired DE553396C (de)

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DE553396C true DE553396C (de) 1932-06-25

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