DE867191C - Druckminderer und Sicherheitseinrichtung fuer Dampfanlagen - Google Patents

Druckminderer und Sicherheitseinrichtung fuer Dampfanlagen

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DE867191C
DE867191C DEW5321A DEW0005321A DE867191C DE 867191 C DE867191 C DE 867191C DE W5321 A DEW5321 A DE W5321A DE W0005321 A DEW0005321 A DE W0005321A DE 867191 C DE867191 C DE 867191C
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DE
Germany
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pressure
control fluid
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safety device
pressure reducer
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Expired
Application number
DEW5321A
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Inventor
Konrad Weinberg
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/14Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power
    • G05D16/16Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from the controlled fluid
    • G05D16/163Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from the controlled fluid using membranes within the main valve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

  • Druckminderer und Sicherheitseinrichtung für Dampfanlagen Die Erfindung betrifft einen Druckminderer und eine Sicherheitseinrichtung für Dampfanlagen und besteht im wesentlichen darin, daß an dem längs verschiebbaren Schaft des Druckmindererventils außerhalb des Ventilgehäuses ein zweiarmiger Hebel angreift, mit dessen längerem Arm eine bewegliche Schubstange od. dgl. gekuppelt ist, die ein oben offenes bzw. mit einem Entlüftungsstutzen versehenes Gefäß trägt, das über eine Rohr- bzw. Schlauchleitung mit dem unteren Teil eines tiefer gelegenen, eine Steuerflüssigkeit enthaltenden Behälters verbunden ist, der durch eine weitere Leitung an dem Niederdruckteil der Dampfanlage angeschlossen ist. Infolge dieser Anordnung wird bei steigendem Druck in dem Niederdruckteil der Anlage die Steuerflüssigkeit und der durch das Gewicht der Steuerflüssigkeit ausgeübte Druck über das Hebelgestänge auf den Ventilschaft übertragen, so daß der Ventilschaft gegen den Ventilsitz bewegt und somit der Ventildurchtritt verengt wird. Diese Verengung des Ventildurchtritts hat wiederum eine Druckverminderung im Niederdruckteil der Anlage zur Folge, so daß die Steuerflüssigkeit aus dem oberen Gefäß gänz oder teilweise in den unteren Behälter zurückfließt. Bei starkem Druckanstieg im Niederdruck der Anlage kann der überschüssige Dampf durch den Entlüftungsstutzen des oberen Gefäßes nach außen entweichen, wodurch eine große Betriebssicherheit der Anlage gewährleistet ist.
  • Es sind mit Schwimmer arbeitende Druckminderer bekannt, bei denen die Einstellung der Höhe des gewünschten Minderdruckes durch Verschieben eines das Überlaufgefäß tragenden Standrohres erfolgt;- jedoch haben diese Vorrichtungen den Nachteil, daß sämtliche beweglichen Teile im Ventilgehäuse angeordnet und damit ständig der Korrosion ausgesetzt sind. Ferner muß bei diesen Einrichtungen die Hebelübersetzung Wegen des begrenzten Raumes gering gehalten werden. Dadurch sind wiederum mehrere Ventilsitze und -kegel erforderlich, die starr miteinander verbunden sind und zur Erzielung einer einwandfreien Funktion mit großer Genauigkeit hergestellt sein müssen. Bei ungleichem Verschleiß der Ventilteile ist ein einwandfreies Arbeiten dieser Druckminderer nicht mehr möglich.
  • Demgegenüber kommt man bei der erfindungsgemäßen Anordnung mit einem Ventilsitz und einem Ventilkegel aus. Ferner kann die Hebelübersetzung beliebig groß gewählt werden, so daß eine sichere Steuerung des Ventils gewährleistet ist, und zwar arbeitet die Einrichtung mit großer Genauigkeit (o,oo5 atü). Da sämtliche beweglichen Teile außerhalb: des Ventilgehäuses liegen, besteht keine Korrosionsgefahr. Als Steuerflüssigkeit kann, soweit es die räumlichen Verhältnisse ermöglichen, Wasser Verwendung finden; es kann jedoch auch jede beliebige andere Steuerflüssigkeit mit höherem spezifischem Gewicht benutzt werden.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt die Abbildung die Anlage schematisch in Seitenansicht bzw. im Vertikalschnitt.
  • Das Druckmindererventil 2 ist in bekannter Weise zwischen dem Hochdruckteil i und dem Niederdruckteil 15 in die Dampfanlage eingebaut. Der den Ventilkegel 3 tragende Schaft 4 ist im Ventilgehäuse längs verschiebbar gelagert und mit seinem oberen Ende an einen zweiarmigen Hebel 5 angelenkt, an dessen längerem Arm die etwa senkrecht verlaufende Schubstange 6 angreift, die oben ein vorgesehenes Steuergefäß ? trägt, das mit einem Entlüftungsstutzen 8 versehen ist. Das Steuergefäß 7 ist unten mit einem Anschlußstutzen für einen beweglichen Schlauch 9 versehen, dessen anderes Ende an einer Rohrleitung io, ii befestigt ist. Die Rohrleitung i i ist an dem Boden eines Behälters 12 angeschlossen, der unterhalb der Niederdruckleitung 15 angeordnet ist und mit dieser durch eine Rohrleitung 14 in Verbindung steht. Der Behälter z2 ist ferner mit einem Füllstutzen 13 versehen, durch den die Steuerflüssigkeit zugeführt wird. Der Stopfen 16 ermöglicht ein Ablassen der Steuerflüssigkeit.
  • Die Anlage arbeitet wie folgt: Beider Inbetriebnahme wird der Behälter 12 durch den Stutzen 13 mit Steuerflüssigkeit gefüllt. Der in dem Niederdruckfeil 15 herrschende Druck wird über die Rohrleitung 14 auf die im Behälter 12 befindliche Steuerflüssigkeit übertragen. Bei ansteigendem Druck wird die Steuerflüssigkeit durch die Leitung ii, io, 9 in das obere Steuergefäß gedrückt, das somit an Gewicht zunimmt. Diese Gewichtszunahme wirkt sich über das Hebelgestänge 5, 6 auf den Ventilschaft 4 aus, so daß der Ventilkegel 3 gegen den Ventilsitz bewegt und somit der Ventildurchtritt verengt wird. Diese Verengung des Ventildurchtritts hat eine Druckverminderung im Niederdruckteil 15 zur Folge, wodurch die Steuerflüssigkeit aus dem oberen Gefäß 7 ganz oder teilweise in den unteren Behälter 12 zurückfließt.
  • Infolge der verhältnismäßig großen Hebelübersetzung arbeitet diese Einrichtung mit großer Genauigkeit und unbedingt zuverlässig. Eine absolute Betriebssicherheit der Anlage ist ferner dadurch gewährleistet, daß ein überhöhter Druck im Niederdruckteil 15 durch die Leitung 14, den Behälter 12, die Leitung i i, io, 9, das Steuergefäß 7 und den Stutzen 8 ins Freie entweichen kann.
  • Die Erfindung bewirkt auch bei größeren Druckschwankungen in der Hochdruckleitung sowie bei periodisch wechselndem Dampfverbrauch einen gleichbleibenden Druck im Niederdrückteil. Bei Abdampfheizanlagen, bei denen zeitweise oder dauernd Frischdampf zugesetzt werden muß, arbeitet die Einrichtung selbsttätig als Zusatzventil. Auch zum Reduzieren von Wasser- und anderen Flüssigkeitsdrücken kann die erfindungsgemäße Einrichtung mit Vorteil Verwendung finden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckminderer und Sicherheitseinrichtung für Dampfanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß an dem längs verschiebbaren Schaft (4) des Druckmindererventils (2) außerhalb des Ventilgehäuses ein zweiarmiger Hebel (5) angreift, mit dessen längerem Arm eine bewegliche Schubstange (6) od. dgl. gekuppelt ist, die ein oben offenes bzw. mit einem Entlüftungsstutzen (8) versehenes Gefäß (7) trägt, das über eine Rohr- bzw. Schlauchleitung (9, 1o, r i) mit dem unteren Teil eines tiefer gelegenen, eine Steuerflüssigkeit enthaltenden Behälters (12) verbunden' ist, der durch eine weitere Leitung (14) an den' Niederdruckteil (15) der Dämpfanlage angeschlossen ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Steuerflüssigkeit enthaltende Behälter (14) mit einem Füllstutzen (13) versehen ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 683 878.
DEW5321A 1951-03-08 1951-03-08 Druckminderer und Sicherheitseinrichtung fuer Dampfanlagen Expired DE867191C (de)

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DEW5321A DE867191C (de) 1951-03-08 1951-03-08 Druckminderer und Sicherheitseinrichtung fuer Dampfanlagen

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DEW5321A DE867191C (de) 1951-03-08 1951-03-08 Druckminderer und Sicherheitseinrichtung fuer Dampfanlagen

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DE867191C true DE867191C (de) 1953-02-16

Family

ID=7592687

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DEW5321A Expired DE867191C (de) 1951-03-08 1951-03-08 Druckminderer und Sicherheitseinrichtung fuer Dampfanlagen

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DE (1) DE867191C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE683878C (de) * 1936-07-25 1939-11-17 Walter Thies Mit Schwimmer arbeitender Druckminderer

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE683878C (de) * 1936-07-25 1939-11-17 Walter Thies Mit Schwimmer arbeitender Druckminderer

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