DE22220C - Selbsttätig wirkender Schmierapparat für rotirende Maschinen - Google Patents
Selbsttätig wirkender Schmierapparat für rotirende MaschinenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
- F01C1/00—Rotary-piston machines or engines
- F01C1/30—Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
- F01C1/40—Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and having a hinged member
- F01C1/46—Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and having a hinged member with vanes hinged to the outer member
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 59: Pumpen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. September 1882 ab.
Die Fig. 1 bis 7 zeigen die Construction einer doppeltwirkenden, rotirenden Dampfmaschine
mit Expansion und Umsteuerungsvorrichtung, Fig. 8 stellt eine gleichartige Maschine
dar, welche einfacheren Zwecken dient, nur vorwärts läuft und darum ohne Umsteuerung
ausgeführt ist.
In dem durch die beiden Deckel α α und
den cylindrisch gebohrten Theil Ci1 gebildeten
Dampfcylinder bewegt sich ein Dampfkolben b, dessen Umfang, als Bogendreieck gebildet, mit
den drei Eckpunkten auf dem Cylindermantel gleitet, Fig. 8. Die Bewegung des Kolbens
geschieht in der durch den Pfeil angegebenen Richtung; d d sind zwei um eine Achse dy drehbare
Ventilklappen, welche stets mit der Kante χ auf der Kolbenperipherie aufliegen und auf
diese Weise eine schwingende Bewegung um erwähnte Achse ausführen. Der Dampfeintritt erfolgt
durch das Rohr c auf zwei Seiten des Kolbens und wird durch die beiden Expansionshähne e und et beeinflufst. In der in Fig. 8
gezeichneten Stellung strömt frischer Dampf auf der rechten Seite in den Cylinder, wobei
die Ventilklappe durch den Dampfdruck fest an den Kolben gedrückt wird, so dafs der Raum
für den bei Z1 austretenden Dampf vollständig abgeschlossen bleibt; der Expansionshahn ^1 beginnt
langsam die abschliefsende Bewegung. Währenddessen ist der kurz zuvor durch den Hahn e auf den Kolben wirksam gewesene
Dampf bereits abgeschlossen und expandirt in dem Raum A. Der Dampfaustritt auf der
dritten Seite des Kolbens erfolgt durch das Rohr ζ. Die Bewegung der Expansionshähne
bewirkt eine aufserhalb des Dampfcylinders auf die Kolbenwelle aufgekeilte unrunde Expansionsscheibe n, deren Form und Wirkungsweise durch
Fig. 6 verdeutlicht ist.. Zwei den Rand der Expansionsscheibe fassende und unterhalb der
letzteren entsprechend geführte Arme ο greifen an die mit kleinen Kurbeln versehenen Hähne e
und e-i, denselben die der Form der Scheibe
entsprechende Bewegung ertheilend. Zur Herstellung verschiedener Expansionsgrade können
Expansionsscheiben verschiedener Gröfse zur Anwendung kommen.
Die gleiche Position des Kolbens, welche in der Fig. 8 gegeben war, ist in der Fig. 3,
welche den Längenschnitt einer gleichartigen Maschine mit Umsteuerung darstellt, angenommen.
Letztere unterscheidet sich von der vorbeschriebenen Maschine im wesentlichen dadurch,
dafs dieselbe mit doppelten Dampfeintritts- bezw. Austrittskanälen, mit zweiflügeligen
Ventilklappen und mit dem Umsteuerungsapparat versehen ist. Ein Hahn c gestattet die
entsprechende Dampfvertheihmg. Der Dampfeintritt erfolgt wieder durch ^1; e ist bereits abgeschlossen
und der Dampf expandirt im Raum A. Bei Z1 und ζ durch die Rohre //
verläfst der verbrauchte Dampf den Cylinder, indem die Hähne bei gleichbleibender Drehrichtung
des Kolbens beständig geöffnet bleiben. Die Umsteuerung kann nun mittelst der aus
der Ansicht, Fig. 1, ersichtlichen, sich aufserhalb des Cylinders befindenden Vorrichtung i k. bewirkt
werden. In der gezeichneten Stellung liegt der Hebel i an dem Anschlag t, wodurch
mittelst der Stange k die Hähne c m m und M1 mx
in der aus Fig. 3 ersichtlichen Lage festgehalten werden, so dafs der Dampfeintritt durch h h
und die Kanäle u u erfolgt. Wird jetzt der Hebel i derart herumgeschlagen, dafs derselbe
an den Anschlag ή trifft, so wird zunächst Hahn c derart umgestellt, dafs die Oeffnungen h
verschlossen werden, Fig. 4, und die bisher abgeschlossenen Kanäle Jt1 den Dampfeintritt vermitteln.
Diese Kanäle Ji1 münden bei ν ν; der
einströmende Dampf drückt auf den anderen Flügel der Ventilklappe und dieselbe arbeitet
jetzt mit der Kante g auf dem Kolben; der Dampfdruck auf den letzteren erfolgt somit in
entgegengesetzter Richtung und bewirkt den Rücklauf des Kolbens. Zu gleicher Zeit haben
auch die Austrittshähne m derart in ihrer Function gewechselt, dafs nunmehr m m geschlossen,
dagegen Vi1 M1 geöffnet sind, so dafs der
Dampfaustritt durch letztere aus gg erfolgen kann.
Die Dichtung zwischen den drei arbeitenden Kanten des Kolbens und der Cylinderfiäche Ci1
geschieht durch passend eingesetzte Metalltheile w, diejenige zwischen Kolben und den
Seitenflächen α mittelst der Theile W1. Diese
Dichtungstheile sind auf Pappel- oder Lindenholzunterlagen sa elastisch gelagert; bei eintretender
Abnutzung an den Gleitflächen dehnt sich das Holz entsprechend aus, so dafs stets
ein Schlufs unbeschadet des leichten Ganges der Maschine gesichert ist. Auf gleiche Weise
sind die Ventilklappen gegen den Cylinderkörper gedichtet. Fig. 5 zeigt die Ansicht
einer solchen Klappe, deren Dichtungstheile β in der Längenrichtung derart in zwei Theile
getheilt sind, dafs sie auch seitlich vermöge der eingelegten federnden Holzkörper stets
einen dichten Schlufs mit der Cylm'derwandung
herstellen.
Mit der Maschine ist ein selbstthätiger Schmierapparat verbunden, dessen Construction aus
den Fig. 4 und 7 ersichtlich ist. Derselbe ist auf das Hauptdampfrohr in einem geringen
Abstande von der Maschine aufgesetzt. Der Apparat besteht aus dem Oelgefäfs s, ■ dessen
Inhalt durch den Hahn p von dem Dampfrohr abgeschlossen ist. In diesem Hahn befinden
sich kleine Vertiefungen, welche sich mit OeI füllen und ihren Inhalt bei Drehung des Hahnes
innerhalb des Dampfrohres an den vorbeipassirenden Dampf abgeben. Geschieht nun die Drehung des Hahnes continuirlich, so wird
dadurch eine continuirliche Schmierung der inneren Theile der Maschine erzielt werden.
Zu diesem Zweck ist vor dem Hahn / der drehbare Hebel q angeordnet und mit einer
Schnur in Verbindung gesetzt, deren eines Ende an einem hin- und hergehenden Theil der Maschine
befestigt ist, während das andere, über eine Rolle führend, mit einem Gewicht belastet
ist. Auf diese Weise wird dem Hebel bei dem Gang der Maschine eine schwingende Bewegung ertheilt, welche sich mittelst der
Feder γ einem mit dem Hahn p verbundenen Zahnrad r mittheilt, wodurch ein constantes,
ruckweises Rotiren des Oelhahnes erfolgt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbstthätig wirkender Schmierapparat mit schwingendem Oelhahn für rotirende und andere Dampfmaschinen, welcher continuirlich dem in die Maschine eintretenden Dampf OeI-theile zuführt.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE22220C true DE22220C (de) |
Family
ID=298870
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT22220D Active DE22220C (de) | Selbsttätig wirkender Schmierapparat für rotirende Maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE22220C (de) |
-
0
- DE DENDAT22220D patent/DE22220C/de active Active
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