DE22220C - Selbsttätig wirkender Schmierapparat für rotirende Maschinen - Google Patents

Selbsttätig wirkender Schmierapparat für rotirende Maschinen

Info

Publication number
DE22220C
DE22220C DENDAT22220D DE22220DA DE22220C DE 22220 C DE22220 C DE 22220C DE NDAT22220 D DENDAT22220 D DE NDAT22220D DE 22220D A DE22220D A DE 22220DA DE 22220 C DE22220 C DE 22220C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
piston
lubrication device
rotating machines
automatic lubrication
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT22220D
Other languages
English (en)
Original Assignee
D. C. E. stein-; brenner in Aarhuus, Dänemark; Vertreter W. H. uhland in Leipzig
Publication of DE22220C publication Critical patent/DE22220C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/30Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
    • F01C1/40Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and having a hinged member
    • F01C1/46Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and having a hinged member with vanes hinged to the outer member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pipeline Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 59: Pumpen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. September 1882 ab.
Die Fig. 1 bis 7 zeigen die Construction einer doppeltwirkenden, rotirenden Dampfmaschine mit Expansion und Umsteuerungsvorrichtung, Fig. 8 stellt eine gleichartige Maschine dar, welche einfacheren Zwecken dient, nur vorwärts läuft und darum ohne Umsteuerung ausgeführt ist.
In dem durch die beiden Deckel α α und den cylindrisch gebohrten Theil Ci1 gebildeten Dampfcylinder bewegt sich ein Dampfkolben b, dessen Umfang, als Bogendreieck gebildet, mit den drei Eckpunkten auf dem Cylindermantel gleitet, Fig. 8. Die Bewegung des Kolbens geschieht in der durch den Pfeil angegebenen Richtung; d d sind zwei um eine Achse dy drehbare Ventilklappen, welche stets mit der Kante χ auf der Kolbenperipherie aufliegen und auf diese Weise eine schwingende Bewegung um erwähnte Achse ausführen. Der Dampfeintritt erfolgt durch das Rohr c auf zwei Seiten des Kolbens und wird durch die beiden Expansionshähne e und et beeinflufst. In der in Fig. 8 gezeichneten Stellung strömt frischer Dampf auf der rechten Seite in den Cylinder, wobei die Ventilklappe durch den Dampfdruck fest an den Kolben gedrückt wird, so dafs der Raum für den bei Z1 austretenden Dampf vollständig abgeschlossen bleibt; der Expansionshahn ^1 beginnt langsam die abschliefsende Bewegung. Währenddessen ist der kurz zuvor durch den Hahn e auf den Kolben wirksam gewesene Dampf bereits abgeschlossen und expandirt in dem Raum A. Der Dampfaustritt auf der dritten Seite des Kolbens erfolgt durch das Rohr ζ. Die Bewegung der Expansionshähne bewirkt eine aufserhalb des Dampfcylinders auf die Kolbenwelle aufgekeilte unrunde Expansionsscheibe n, deren Form und Wirkungsweise durch Fig. 6 verdeutlicht ist.. Zwei den Rand der Expansionsscheibe fassende und unterhalb der letzteren entsprechend geführte Arme ο greifen an die mit kleinen Kurbeln versehenen Hähne e und e-i, denselben die der Form der Scheibe entsprechende Bewegung ertheilend. Zur Herstellung verschiedener Expansionsgrade können Expansionsscheiben verschiedener Gröfse zur Anwendung kommen.
Die gleiche Position des Kolbens, welche in der Fig. 8 gegeben war, ist in der Fig. 3, welche den Längenschnitt einer gleichartigen Maschine mit Umsteuerung darstellt, angenommen. Letztere unterscheidet sich von der vorbeschriebenen Maschine im wesentlichen dadurch, dafs dieselbe mit doppelten Dampfeintritts- bezw. Austrittskanälen, mit zweiflügeligen Ventilklappen und mit dem Umsteuerungsapparat versehen ist. Ein Hahn c gestattet die entsprechende Dampfvertheihmg. Der Dampfeintritt erfolgt wieder durch ^1; e ist bereits abgeschlossen und der Dampf expandirt im Raum A. Bei Z1 und ζ durch die Rohre // verläfst der verbrauchte Dampf den Cylinder, indem die Hähne bei gleichbleibender Drehrichtung des Kolbens beständig geöffnet bleiben. Die Umsteuerung kann nun mittelst der aus der Ansicht, Fig. 1, ersichtlichen, sich aufserhalb des Cylinders befindenden Vorrichtung i k. bewirkt werden. In der gezeichneten Stellung liegt der Hebel i an dem Anschlag t, wodurch mittelst der Stange k die Hähne c m m und M1 mx
in der aus Fig. 3 ersichtlichen Lage festgehalten werden, so dafs der Dampfeintritt durch h h und die Kanäle u u erfolgt. Wird jetzt der Hebel i derart herumgeschlagen, dafs derselbe an den Anschlag ή trifft, so wird zunächst Hahn c derart umgestellt, dafs die Oeffnungen h verschlossen werden, Fig. 4, und die bisher abgeschlossenen Kanäle Jt1 den Dampfeintritt vermitteln. Diese Kanäle Ji1 münden bei ν ν; der einströmende Dampf drückt auf den anderen Flügel der Ventilklappe und dieselbe arbeitet jetzt mit der Kante g auf dem Kolben; der Dampfdruck auf den letzteren erfolgt somit in entgegengesetzter Richtung und bewirkt den Rücklauf des Kolbens. Zu gleicher Zeit haben auch die Austrittshähne m derart in ihrer Function gewechselt, dafs nunmehr m m geschlossen, dagegen Vi1 M1 geöffnet sind, so dafs der Dampfaustritt durch letztere aus gg erfolgen kann.
Die Dichtung zwischen den drei arbeitenden Kanten des Kolbens und der Cylinderfiäche Ci1 geschieht durch passend eingesetzte Metalltheile w, diejenige zwischen Kolben und den Seitenflächen α mittelst der Theile W1. Diese Dichtungstheile sind auf Pappel- oder Lindenholzunterlagen sa elastisch gelagert; bei eintretender Abnutzung an den Gleitflächen dehnt sich das Holz entsprechend aus, so dafs stets ein Schlufs unbeschadet des leichten Ganges der Maschine gesichert ist. Auf gleiche Weise sind die Ventilklappen gegen den Cylinderkörper gedichtet. Fig. 5 zeigt die Ansicht einer solchen Klappe, deren Dichtungstheile β in der Längenrichtung derart in zwei Theile getheilt sind, dafs sie auch seitlich vermöge der eingelegten federnden Holzkörper stets
einen dichten Schlufs mit der Cylm'derwandung herstellen.
Mit der Maschine ist ein selbstthätiger Schmierapparat verbunden, dessen Construction aus den Fig. 4 und 7 ersichtlich ist. Derselbe ist auf das Hauptdampfrohr in einem geringen Abstande von der Maschine aufgesetzt. Der Apparat besteht aus dem Oelgefäfs s, ■ dessen Inhalt durch den Hahn p von dem Dampfrohr abgeschlossen ist. In diesem Hahn befinden sich kleine Vertiefungen, welche sich mit OeI füllen und ihren Inhalt bei Drehung des Hahnes innerhalb des Dampfrohres an den vorbeipassirenden Dampf abgeben. Geschieht nun die Drehung des Hahnes continuirlich, so wird dadurch eine continuirliche Schmierung der inneren Theile der Maschine erzielt werden. Zu diesem Zweck ist vor dem Hahn / der drehbare Hebel q angeordnet und mit einer Schnur in Verbindung gesetzt, deren eines Ende an einem hin- und hergehenden Theil der Maschine befestigt ist, während das andere, über eine Rolle führend, mit einem Gewicht belastet ist. Auf diese Weise wird dem Hebel bei dem Gang der Maschine eine schwingende Bewegung ertheilt, welche sich mittelst der Feder γ einem mit dem Hahn p verbundenen Zahnrad r mittheilt, wodurch ein constantes, ruckweises Rotiren des Oelhahnes erfolgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbstthätig wirkender Schmierapparat mit schwingendem Oelhahn für rotirende und andere Dampfmaschinen, welcher continuirlich dem in die Maschine eintretenden Dampf OeI-theile zuführt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT22220D Selbsttätig wirkender Schmierapparat für rotirende Maschinen Active DE22220C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE22220C true DE22220C (de)

Family

ID=298870

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT22220D Active DE22220C (de) Selbsttätig wirkender Schmierapparat für rotirende Maschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE22220C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2852439A1 (de) Kugelventil
DE22220C (de) Selbsttätig wirkender Schmierapparat für rotirende Maschinen
DE622671C (de) Zweizylinderfluessigkeitsbremse fuer Kraftfahrzeuge
DE7119687U (de) Absperrhahn
DE105306C (de)
DE383005C (de) Steuerung fuer Fluessigkeitswechselgetriebe
DE647841C (de) Hydraulische Stoesselsteuerung fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere bei Kurbelkniehebel- u. dgl. Pressen, mit einem durch die Druckerhoehung in der Druckfluessigkeitsleitung jeweils von der arbeitleistenden Zylinderseite des doppelseitig beaufschlagten Presskolbens aus gesteuerten Kolbenschieber
CH329158A (de) Brennstoffeinspritzpumpe für Verbrennungsmotoren
DE2746668B2 (de) Rohrreinigungsgerät für Wasser-, Gas- und Industrieleitungen
DE650277C (de) Russblaeser
DE129447C (de)
AT88833B (de) Hydraulisches Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
DE2456387A1 (de) Dosiervorrichtung
DE263203C (de)
DE354408C (de) Druckausgliechventil fuer Lokomotiven
DE622004C (de) Absperr- und Regulierschieber
AT147709B (de) Verfahren und Einrichtung für hydraulische Steuerungen.
AT121813B (de) Zentralschmiervorrichtung für Fahrgestelle von Kraftfahrzeugen.
AT115122B (de) Steuerungseinrichtung an hydraulisch angetriebenen Drehschiebern.
DE52131C (de) Dampfmaschine mit schwingendem i Kolben
DE110068C (de)
DE121570C (de)
DE565706C (de) Steuerschieber zur Verbindung zweier Rohrleitungssysteme und zur gleichzeitigen Regelung der Durchflussrichtung und -menge in einem dieser beiden Systeme
DE206789C (de)
AT122816B (de) Geschwindigkeitswechsel- und Wendegetriebe.