DE650277C - Russblaeser - Google Patents

Russblaeser

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Publication number
DE650277C
DE650277C DEB163530D DEB0163530D DE650277C DE 650277 C DE650277 C DE 650277C DE B163530 D DEB163530 D DE B163530D DE B0163530 D DEB0163530 D DE B0163530D DE 650277 C DE650277 C DE 650277C
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DE
Germany
Prior art keywords
valve
blowing agent
rotary piston
piston engine
blowpipe
Prior art date
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Expired
Application number
DEB163530D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Babcock International Ltd
Original Assignee
Babcock and Wilcox Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Babcock and Wilcox Ltd filed Critical Babcock and Wilcox Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE650277C publication Critical patent/DE650277C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28GCLEANING OF INTERNAL OR EXTERNAL SURFACES OF HEAT-EXCHANGE OR HEAT-TRANSFER CONDUITS, e.g. WATER TUBES OR BOILERS
    • F28G15/00Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

  • Rußbläser Es ist bekannt, dem mit Düsen besetzten Blasrohr eine hin und her gehende Drehbewegung mit Hilfe eines Drehkolbenmotors zu geben, dessen Drehkolben mit dem Blasrohr verbunden ist und mittels einer geeigneten Steuerung abwechselnd auf der einen und auf der anderen Seite mit Dampf oder einem anderen Druckmittel beaufschlagt wird.
  • Die Erfindung will die Aufgabe lösen, bei einem solchen Rußbläser das Blasrohr nach einer vorher bestimmbaren. Zahl seiner brehbewegungen selbsttätig stillzusetzen und den Zustrom des Reinigungs- oder Blasmittels (Dampf oder Druckluft) zu dem Blasrohr abzusperren. Zur Lösung dieser Aufgabe dient nach der Erfindung ein Ventil, das in geöffnetem Zustande einen vor dem Bläserabsperrventil abzweigenden Teilstrom des Blasmittels dem Drehkolbenmotor zuführt. Geöffnet wird das Ventil mit Hilfe einer auf seine Stange einwirkenden, von Hand einstellbaren Steuerkurve, die vom Drehkolbenmotor bei jeder Hinundherbewegung stufenweise rückläufig bewegt wird, bis sie die Ventilstange wieder freigegeben hat, worauf sich das Ventil selbsttätig schließt, also das Blasmittel gegen den Drehkolbenmotor absperrt, gleichzeitig aber auch bewirkt, daß der Zustrom des Blasmittels zu dem Blasrohr abgeschnitten wird.
  • Der Zutritt des Blasmittels zu dem Drehkolbenmotor wird erfindungsgemäß durch einen vom Drehkolben bewegten Schieber gesteuert, der außerdem ein Klinkengesperre betätigt, das die auf das Ventil wirkende Steuerkurve rückläufig bewegt.
  • Um die Bewegung des Drehkolbenmotors möglichst gleichmäßig zu gestalten, wird nach einer Ausführungsform der Erfindung durch das mittels des Ventils zugeführte und durch den Schieber gesteuerte Blasmittel eine unelastische Flüssigkeit zur Beaufschlagung des Drehkolbens verschoben.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Erfindung in Fig. i in Ansicht, teilweise im Schnitt. Fig. 2 ist ein Schnitt durch den Drehkolbenmotor.
  • Das Blasrohr i des Rußbläsers ist im Schnitt angedeutet; es wird wie üblich in einen hier nicht dargestellten Dampfkessel o. dgl. . eingebaut und läßt das zugeführte Reinigungs- oder Blasmittel, z. B. Dampf, auf die zu reinigenden Flächen, z. B. die Wasserrohre eines Dampfkessels, durch die bekannten, hier ebenfalls nicht angedeuteten Düsen ausströmen. Zum Hinundherdrehell des Blasrohres ist dieses mit dem Kolben 2 eines Drehkolbenmotors 3 starr verbunden (vgl.. Fig. i), dessen Gehäuse 4. eine ringförmig,-',.' Kammer 5 umschließt, in der der Kol@ßen-.'-arbeitet, der dabei auf der Innenfläche Gehäuses schleift.
  • Ein Vorsprung 6 an der Innenwand de's@ Gehäuses schleift bei der Bewegung des Drehkolbens auf dessen -Nabe (Fig. i). In das Gehäuse bzw. die Kammer 5 münden auf beiden Seiten des Teils 6 Leitungen 7 und 8, durch welche ein Druckmittel in die ringförmige Kammer eingelassen wird, so daß es auf die entgegengesetzten Seiten des Kolbens 2 einwirken kann.
  • Die Leitungen 7 und 8 münden andererseits in Behälter 9 und io, die eine unelastische Flüssigkeit enthalten, die dazu dient, den Kolben 2 zu betätigen. Einschnürungen i i an den Leitungen 7,8 können benutzt werden, um die Bewegungsgeschwindigkeit des Kolbens 2 je nach Wunsch zu verzögern und zu regeln.
  • Um die Flüssigkeit in den Behältern 9 und io in die Kammer 5 des Drehkolbenmotors zu bringen, wird ein Druckmittel in die oberen Enden der Behälter 9 und io eingeführt. Zu diesem Zweck ist ein Schiebergehäuse 12 vorgesehen mit einer Kammer 13, in welche die Leitungen 14 und 15 münden, die mit den oberen Enden -der Behälter 9 und io in Verbindung stehen. Auspuffleitungen 16 und 17 sind ebenfalls in die Kammer 13 eingelassen.
  • Innerhalb der Kammer 13 arbeitet ein Schieber, der aus zwei Kolben 18 auf einer Stange i9 besteht; letztere geht durch die Deckel des Gehäuses 12 hindurch und trägt einen Bügel 20. Dieser Bügel bewegt sich in Führungen 21 und hat einen Vorsprung 22, gegen den aussetzend ein Arm 23 schlägt, der mit dein Drehkolben 2 zu gleichmäßiger Drehung fest verbunden ist.
  • Mit 25 ist ein Zuführungsrohr für das Reinigungs- oder Blasmittel, z. B. Dampf, bezeichnet, an das sich eine Leitung 26 anschließt, die zu dem Schie#bergehäuse 12 führt und in der Kammer 13, zweckmäßig in der Mitte, mündet.. Ein Ventil 27 in der Leitung 26 regelt den Zuflüß des Blasmittels aus dem Hauptzuführungsrohr z5 zu der Kammer 13.
  • Mit der Leitung 26 ist unterhalb des Ventils 27 eine Leitung 28 in Verbindung, die oben in einen Zylinder 29 mündet. In diesem Zylinder ist ein Kolben @o angeordnet, der mit der Stange 31 eines Ventils 32 in Verbindung steht, das seinerseits den Zustrom des Rein.igungs- oder Blasmittels durch das Hauptzuleitungsrohr 25 zu dem Blasrohr i steuert. Eine Feder 34 wirkt auf die Oberseite des Kolbens 3o, sodaß für gewöhnlich das Ventil 32 geschlossen ist. Die. Leitung -6 ist in das Hauptzuführungsrohr vor dem Ventil 32 eingelassen, so daß, wenn das Ventil 27 geöffnet wird, das Blasmittel sowohl in die Schieberkammer 13 als auch zu dem Zylinder 29 gelangt.
  • Das Ventil27 wird für gewöhnlich durch :;eine Feder 35 geschlossen gehalten, die auf der Stange, 36 des Ventils gegen :einen Teller oder Bund 37 drückt. Um das Ventil 27 entgegen der Kraft der Feder 35 zu öffnen, ist ein Exzenter oder eine Steuerkurve 38 vorgesehen, de auf einer Welle 39 festgekeilt ist. Mit dieser Welle 39 ist ebenfalls starr und zur gleichmäßigen Bewegung mit der Steuerkurve 38 ein Schaltrad 4o vorgesehen, in dessen Schaltzähne 41 eine Klinke 42 eingreift, die an dem einen Ende des Bügels 2o klappbar befestigt ist. Demnach hat eine Hinündherbewegung des Bügels 2o eine schrittweise Drehbewegung des Schaltrades 4o und der Steuerkurve 38 zur Folge. Auf der Welle 39 ist lose drehbar eine Seil- oder Kettenscheibe 45 angebracht, und an dieser Scheibe sitzt schwenkbar eine Klinke 46, die in die Kerbe 47 am Umfang des Schaltrades ,4o einfassen kann. Eine Kette oder ein Seil läuft um die Scheibe 45, so daß die Scheibe durch Ziehen an den Seilenden 48 und 4.9 gedreht werden kann. Das Seilende 49 geht durch eine feste Führung 5o, gegen welche ein an dem Seilzug 49 angebrachter Ring oder Bunc1 51 anschlagen kann, um so die Bewegung des Seiles in der einen Richtung zu begrenzen.
  • Wenn im Betriebe das Blasrohr nicht arbeitet, so steht die Steuerkurve 38 derartzu der Stange 36, daß das Ventil 27 geschlossen ist. Solange das Ventil 27 geschlossen ist, wird kein Druckinitel in die Kammer 13 gelangen, und ebenso wird das Ventil 3.2, das den Zutritt des Blasmittels zu dem Blasrohr steuert, durch die auf den Kolben 30 wirkende Feder 34 geschlossen gehalten.
  • Um nun das Arbeiten des Blasrohrs einzuleiten, wird das Ende 49 des Seiles abwärts gezogen, so daß die Scheibe 45 in der Uhrzeigerrichtung sich dreht. Diese Drehung der Scheibe setzt der Bedienende so lange fort, bis .die Klinke 46 in die Kerbe 47 des Schaltrades 4o einfällt; selbstverständlich bleibt bei dieser Drehung der Seilscheibe in der Uhrzeigerrichtung das Schaltrad unverändert stillstehenr Sobald nun die Klinke 46 in die Kerbe 47 einfaßt, zieht der Bedienende das andere Ende 48 des Seiles nach unten, so dali dann die Scheibe entgegen dem Uhrzeigersinne gedreht wird. Infolge Eingriffs der Klinke 46 in die Kerbe 47 dreht sich dann das Schaltrad mit der Seilscheibe entgegen dem Uhrzeiger; diese Drehung der Seilscheibe kann andauern, bis der Ring oder Bund 51 gegen den Anschlag, 5o anstößt. Bei dieser dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Drehung der Scheibe und des Schaltrades dreht sich die Steuerkurve 38, bis sie die Ventilstange 36 betätigt und das Ventil 27 öffnet. Die Öffnung .dieses Ventils I:ißt das Blasmittel durch die Leitung 26 in die Schieberkammer 13 und in die Leitung 28 einströmen; aus letzterer gelangt das Blasmittel in den Zylinder 29 unter den Kolben 30. Dadurch wird der Kolben entgegen der Wirkung der Feder 3d. aufwärts gedrückt und öffnet das Ventil 32, so daß dann das Blasmittel durch die Leitung 25 dem Blasrohr i zugeführt wird.
  • Aus der Schieberkammer 13 gelangt das Blasmittel oben in einen' der Behälter 9 oder to, was von der Stellung des Schiebers 18 abhängt. Bei der in Fig. i dargestellten Lage er Teile ist -der Behälter 9 mit der Auspuff-Leitung 16 durch die Leitung 14 und einen Teil der Kammer 13 verbunden, während das Blasmittel in den Behälter io durch die Leitung 15 eintritt. Das Blasmittel wirkt .also von oben auf die unelastische Flüssigkeit in dein Behälter io ein und drückt sie aus dein Behälter durch die Leitung 8 fort, so daß sie den Kolben 2 beaufschlagt, der sich im Uhrzeigersinne dreht.
  • Bevor der Kolben 2 finit dem Vorsprung oder der Zwischenwand 6 in Berührung kommt, schlägt der mit ihm verbundene Arm 23 gegen den Anschlag 22 und verschiebt so den Bügel 2o und damit den Schieber 18, i9 nach links. DieseVerschiebung hat zur Folge. daß nun das Blasmittel dem Behälter g zugeführt wird und daß der Behälter io mit dein Auspuff verbunden wird, so daß nun der Drehkolben in der entgegengesetzten Richtungedreht wird. Das Blasmittel entweicht aus (lein Behälter io durch den Auspuff 17; die in den Behältern 9, io befindliche Flüssigkeit wird dabei nur zwischen diesen beiden Behältern hin und her geschoben. Wie vorhin erwähnt, bilden die Einschnürungen i i ein geeignetes Hilfsmittel, um die Schwingbewegung des Kolbens 2 zu regeln.
  • Jedesmal, wenn der Bügel 2o hin und her bewegt wird, wird die von ihm getragene Klinke 4.2 das Schaltrad 4.8 in entgegengesetzter Uhrzeigerrichtung, weiterschalten. Nach einer vorher bestimmten Gesamtdrehbewegung des Schaltrades in dieser Richtung gibt die Steuerkurve 38 die Stange 36 des Ventils 27 frei, so daß das Ventil sich schließt, den Drehkolbenmotor 3 stilfsetzt und den Zutritt des Blas- oder Reinigungsmittels zum Blasrohr i abschneidet.
  • Das Maß (der Bewegung, die die Steuerkurve zurücklegt, um außer Berührung mit der Ventilstange 36 zu kommen, bestimmt die Zahl der Schwingbewegungen, die dem Blasrohr mitgeteilt 'werden, bevor das Ventil 27 geschlossen ist. Infolgedessen kann durch entsprechende Einstellung der Steuerkurve 38 in bezug auf das Schaltrad 40 und ebenso durch geeignete Anordnung des Ringes oder Bundes 51 an der Kette oder dem Seil jede gewünschte anfängliche Einstellung der Steuerkurve erzielt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rußbläser, dessen Blasrohr von einem Drehkolbenmotor hin und her gedreht wird, gekennzeichnet durch ein von dem Drehkolbenmotor (3) über ein Klinl:engesperre (.I1, 4.2) und eine mit demselben verbundene Steuerkurve (38) betätigtes Ventil (27), das einen als Treibmittel für den Motor (3) dienenden, von der Blasmittelzuleitung (25) vor dem Bläserabsperrventil (32) abzweigenden Teilstrom (26) des Blasinittels nach einer einstelllvaren Anzahl von Umdrehungen des Motors absperrt.
  2. 2. Rußblä.ser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Drehkolbenmotor zugeführte Blasmittel durch einen Schieber (18,i9) gesteuert wird, der durch einen mit dem Drehkolben (2) verbundenen Arm (23) umgesteuert wird und der die Schaltklinke (42) des Klinkengesperres trägt, das das Ventil (.27) für den Antriebsteilstrom (26) wieder in seine Verschlußlage gelangen läßt.
  3. 3. Rußbläser nach Anspruch i und 2, dadurch ;gekennzeichnet, daß zwischen den Steuerschieber (18, i9) und den Drehkolbenmotor (3) zwei Behälter (9, io) geschaltet sind; in denen sich eine sich nicht mit dem Blasmittel verbindende Flüssig-],zeit befindet, derart, daß der Motor mit dieser Flüssigkeit betrieben wird, die dabei von idem Treibmittel jeweils aus dein einen Behälter durch den Motor in den anderen gedrückt wird.
DEB163530D 1932-12-27 1933-12-14 Russblaeser Expired DE650277C (de)

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DEB163530D Expired DE650277C (de) 1932-12-27 1933-12-14 Russblaeser

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DE (1) DE650277C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972259C (de) * 1952-02-15 1959-06-18 Steinmueller Gmbh L & C Russblaeser, insbesondere Langschubblaeser

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972259C (de) * 1952-02-15 1959-06-18 Steinmueller Gmbh L & C Russblaeser, insbesondere Langschubblaeser

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