DE532525C - Rueckkehrender hydraulischer Tischantrieb fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Schleifmaschinen u. dgl. - Google Patents

Rueckkehrender hydraulischer Tischantrieb fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Schleifmaschinen u. dgl.

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DE532525C
DE532525C DESCH84374D DESC084374D DE532525C DE 532525 C DE532525 C DE 532525C DE SCH84374 D DESCH84374 D DE SCH84374D DE SC084374 D DESC084374 D DE SC084374D DE 532525 C DE532525 C DE 532525C
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DE
Germany
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ratchet wheel
ratchet
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firmly connected
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DESCH84374D
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Friedrich Schmaltz GmbH
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Friedrich Schmaltz GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B47/00Drives or gearings; Equipment therefor
    • B24B47/02Drives or gearings; Equipment therefor for performing a reciprocating movement of carriages or work- tables
    • B24B47/06Drives or gearings; Equipment therefor for performing a reciprocating movement of carriages or work- tables by liquid or gas pressure only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Es sind hydraulische Tischantriebe bekannt, bei denen der Steuerkolben mittelbar durch vorgeschalteten Steuermechanismus mit Federwirkunig oder durch eine nach Art des Servomotors wirkende Kolbensteuervorrichtung betätigt wird. Erstere Ausführung hat den Nachteil, daß durch das plötzliche Freigeben der gespannten Federn der Steuerkolben eine stoßweise Bewegung erhält, wodurch die Umsteuerung plötzlich erfolgt und Stöße bei der Tischumkehr eintreten. Auch ist durch den plötzlichen Abschluß der Ein- und Austrittkanäle ein regelbares Auslaufen des Tisches unmöglich.
Die Ausführung mit der Hilfskolbensteuervorrichtung beseitigt wohl vorgenannte Mängel, jedoch ist hier zur Erreichung einer gleichbleibenden Umsteuergeschwindigkeit bei verschiedenen Tischgeschwindigkeiten eine mehr oder weniger starke Drosselung des eintretenden Treibmittels erforderlich.
Es ist bereits vorgeschlagen, diese Mängel dadurch z.u beseitigen, daß die Bewegung des Steuerorganes von einer ständigen, in einer Richtung umlaufenden Welle abgeleitet wird. Der wandernde Schlitten wird nämlich an seinen Hubenden mit dem die Kupplung zwischen der stetig umlaufenden Welle und dem ruckweise gedrehten Steuergetriebeantrieb bewirkenden Teil gekuppelt und bei Hubbeginn ausgekuppelt. Zu diesem Zweck versetzt das vom Motor mittelbar getätigte Getriebe ein Sperrad in ständige Umdrehung, in das eine auf dem umlaufenden Antriebsorgan für das Steuerorgan sitzende Sperrklinke eingreift. Dabei kann in. dem Antrieb des stetig umlaufenden Getriebsteiles noch ein Wechselgetriebe angeordnet sein, um die Umsteuerzeiten beliebig ändern zu können.
Durch die vorliegende Erfindung wird für die letztgenannte Art von Steuergetrieben eine besonders einfache Hilfsvorrichtung geschaffen, um von den Anschlägen des wandernden Schlittens aus die Sperradkupplung ein- und auszuschalten. Die Erfindung besteht darin, daß ein mit zwei Ansätzen versehener Schieber bei jeder Umsteuerung nach der einen oder anderen Seite verschoben wird, und zwar mit der Wirkung, daß der eine seiner Ansätze die unter Federdruck stehende Sperrklinke zur Kupplung mit dem Sperrad freigibt und der andere nach einer halben Umdrehung der Klinkenscheibe die Klinke aus dem Sperrad wieder aushebt.
Die vorliegendeErfindung stellt eine außerordentlich einfache Lösung für das Hilfsgetriebe dar, bei dem nach erfolgter Kupplung keine Zurückbewegung in die Anfangstellung erforderlich ist, da die Vorrichtung sich 'durch ihre beiden Schieberanschläge stets in Arbeitsstellung befindet.
Mehrere Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt.
Abb. I stellt das Schema der Umsteuerung
dar. Abb. II und III zeigen die Schaltvorrichtung ,sowie die Hubscheibe mit Steuerkolben, Abb. IV, V, VI und VII Ausführung mit Steuerhahn an Stelle des Steuerkolbens, und zwar ist Abb. V ein Schnitt nach A-B, Abb. VI ein Schnitt nach C-D und Abb. VII ein Schnitt nach E-F der Abb. IV.
In Abb. I bezeichnet ι den hin und her gehenden Arbeitstisch, 2 den mit ihm verbundenen Kolben und 3 dessen Zylinder. 4 und 5 sind die Kanäle für das zu- bzw. abfließende Treibmittel (öl o. dgl.). Die Regelung des Flüssigkeitszuflusses geschieht durch den Steuerkolben 6. Der Zufluß der Flüssigkeit erfolgt durch ,die Pumpe 7 und die Zuleitung 8, während der Abfluß nach dem Flüssigkeitsbehälter 9 durch die Ableitungen 10 und 11 erfolgt. 12 ist das Ventil zur Regelung des Treibmitteleinlasses bzw. der Tischgeschwindigkeit, welches auch gleichzeitig zur Ausschaltung der Tischbewegung dient. 13 ist ein Überlaufventil.
Die Betätigung des Steuerschiebers geschieht durch die Kurbelscheibe 14, und zwar wie folgt:
Vom Hauptantriebsmotor 15 erfolgt die Übertragung der Bewegung durch die Zahnräder 16 und 17 auf Welle 18. Von dieser Welle wird einerseits durch ein Winkelräderpaar ig die Pumpe7 angetrieben und andererseits durch ein Winkelräderpaar 20, 21 die Welle 22 und von dieser durch das Winkelräderpaar 23, 24 die Hülse 25 (Abb. III). An Stelle der Kegelräder 20, 21 kann auch eine Friktionsscheibe 20', 21' (s. Nebenabbildung) oder ein anderes Geschwindigkeitswechselgetriebe eingebaut werden. Die Hülse 25 besitzt einen Innenzahnkranz 26, in welchen eine unter der Wirkung einer Feder 27 stehende Klinke 28, mit einem Stellhebel 40 versehen, eingreift. Diese Klinke 28 sitzt mit ihrem Drehpunkt exzentrisch auf einer Scheibe 29, die auf der in der Hülse 25 lose laufenden Welle 30 befestigt ist. Von dieser Welle 30 aus erfolgt die Übertragung der Drehung durch die Zahnräder 31, 32 und 33 auf die Kurbelscheibe 14, an die die Kolbenstange des Kolbens 6 mit einer Schubstange angehängt ist. Am Werktisch 1 sind die Steuerknaggen 34 und 35 vorgesehen, die am Ende des jeweiligen Hubes des Tisches an den Steuerhebel 36 anschlagen und diesen umlegen, wobei er den Schieber 37 mit den beiden Anschlägen 38 und 39 verstellt. Die Wirkungsweise der Umsteuerung ist folgende: ■ ■ '
Während der.Arbeitstischi (s. Abb. I) sich in der Pfeilrichtung bewegt, steht der Schieber 37 in solcher (rechter) Stellung, daß der Klinkenhebel 40 der ausgeklinkten Sperrklinke 28 an dem Anschlag 38 anliegt und die Sperrklinke 28 außer Eingriff mit dem Hohlzahnrad 26 gehalten wird, so daß sich das Schaltgetriebe für das Steuerorgan in Ruhe befindet und nur die lose Hülse 25 leer umläuft. Sobald nun der Steuerknaggen 34 des Schlittensi 1 nahe seinem einen Hubende den Steuerhebel 36 (im Uhrzeigersinne) bewegt, wird der Schieber 37 nach links verschoben, der. Klinkenhebel· 40 von dem Anschlag 38 freigegeben, und die Sperrklinke 28 greift in den Innenzahnkraniz 26 ein und nimmt die Steuerscheibe 29 (im Uhrzeigersinne) mit, wodurch die Welle 30 und mit ihr die Zahnräder 31, 32 und 33 und die Kurbelscheibe 14 in Umdrehung versetzt werden. Nach vollendeter halber Umdrehung stößt der Klinkenhebel 40 mit seiner Bnustfläche an dem herangerückten Anschlag 39 an, tritt aus den Zähnen 26 heraus und schaltet die Drehbewegung der Steuerscheibe 29 wieder aus. Der Steuerkolben 6 ist nunmehr in die entgegen-, gesetzte S teuer stellung gelangt, so daß jetzt die von der Pumpe 7 kommende Flüssigkeit durch die Leitung 5 auf die andere Seite des Arbeitskolbens 2 gelangen kann, wodurch die Tischumkehr erfolgt. Nach erfolgter Umkehr schwingt die Knagge 35 den Hebel 36 entgegen dem Uhrzeigersinne. Dabei gibt der nach rechts bewegte Anschlag 39 den Klinkenhebel 40 wieder" frei, die Kuppelung 25 : 29 erfolgt wieder, das; Steuerorgan gelangt in die andere S teuer stellung und der Vorgang wiederholt sich bei jedem Hulbwechsel.
Das Gehäuse eines statt des Steuerkolbens 6 verwendeten Hahnes ist in den Abb. IV bis VII mit 41 bezeichnet. In ihm sitzt ein Ha'hnküken 42, das hintereinander zwei bogenförmige Aussparungen 44 und 45 besitzt. In dem Gehäuse liegen die Ein- und Austrittskanäle, die zu dem Arbeitszylinder 3 für die Tischbewegung führen, mit 4 und S bezeichnet in den Querschnitten der beiden Aussparungen 44 und 45, während der Eintrittskanal für die Druckflüssigkeit mit 8 und der Austrittskanal mit 10 und 11 bezeichnet ist. Durch Drehung des Hahnkükens 42 jeweils um eine halbe Drehung erfolgt die Umsteuerung des Treibmittels für den Kolben 2 in gleicher Weise wie bei der vorbeschriebenen Ausführiungsform. Die Verstellung des Hahnkükens 42 erfolgt gleichfalls durch dasselbe Getriebe, wobei das Zahnrad 32 (Abb. III) in ein Zahnrad 43 (Abb. IV und VI) eingreift, das auf der Achse des Kükens 42 befestigt ist. Die Drehung des Kükens erfolgt absatzweise stets im gleichen Drehsinn, und zwar jeweils um eine halbe Umdrehung.
Um die Umsteuerzeiten beliebig ändern zu können, kann man Geschwindigkeitswechsel· getriebe in das Getriebe zur Bewegung der Steuerscheibe 29 einschalten.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Rückkehrender hydraulischer Tischantrieb für Werkzeugmaschinen, insbesondere Schleifmaschinen, bei welchem zur Ausführung der Steuerbewegung des den Flüssigkeitslauf zum Arbeitskolben regelnden Steuerkolbens eine bei ihrer Drehung diese S teuer bewegung veranlassende Klinkenscheibe in den Hubenden des hin und her gehenden Werktisches mit einer ständig, gegebenenfalls mit einstellbarer Geschwindigkeit umlaufenden Welle in der Weise gekuppelt wind, daß von den Anschlägen des Werktisches unter Vermittlung eines Hilfsgetriebes eine an der genannten Scheibe drehbar gelagerte Sperrklinke freigegeben wird, so daß diese unter Federdruck in ein mit der utnlaufenden Welle fest verbundenes Sperrrad einspringt und am Ende der Steuerbawegung unter Ausnutzung der Drehung der Klinkensdheibe selbsttätig wieder aus dem Sperrad ausgehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der von den Tischanschlagen (34, 35) bewegte Schwinghebel (36) ein Glied (37) hin und her verschiebt und dadurch von zwei mit diesem Glied (37) fest verbundenen Ansätzen (38 und 39), die sich am Umfange des Sperrrades (26) diametral gegenüberliegen, den einen aus dter Bahn des mit der Sperrklinke (28) fest verbundenen Ansatzes (40) heraus- und den anderen in diese Bahn hineinbewegt, so daß die Klinke (28) von diesen Ansätzen unmittelbar zum Einspringen in das Sperrad (26) freigegeben und nach einer halben Umdrehung der Klinkenscheibe (29) wieder aus dem Sperrad (26) ausgehoben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DESCH84374D 1927-11-08 1927-11-08 Rueckkehrender hydraulischer Tischantrieb fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Schleifmaschinen u. dgl. Expired DE532525C (de)

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DE (1) DE532525C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168731B (de) * 1956-07-02 1964-04-23 Gleason Works Fluessigkeitsgetriebe, insbesondere fuer die Teil-vorrichtung einer Verzahnungsmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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