DE595136C - Antrieb fuer Stereotypplattengiesswerke - Google Patents

Antrieb fuer Stereotypplattengiesswerke

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DE595136C
DE595136C DEM118226D DEM0118226D DE595136C DE 595136 C DE595136 C DE 595136C DE M118226 D DEM118226 D DE M118226D DE M0118226 D DEM0118226 D DE M0118226D DE 595136 C DE595136 C DE 595136C
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DEM118226D
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MAN AG
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MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D3/00Casting stereotype plates; Machines, moulds, or devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

  • Antrieb für stereotypplattengießwerke Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Antrieb für Stereotypplattengießmaschinen, bei dem das Schließen der Gießform, das Öffnen und Schließen des Metallzulaufs und das Öffnen der Gießform selbsttätig und zwangsläufig geschieht. Diese Antriebe, die mit Reibungs-, Klauen- oder Klinkenkupplungen arbeiten, waren bisher recht verwickelt. Der Antrieb durch Kurvenräder ist an sich sehr einfach; er erfordert aber Kurvenräder von sehr großem Durchmesser, da von der Gießform ziemlich große Wege zurückzulegen und daher auch große Ausschläge der Kurvenhebel notwendig sind. Es ist nun auch schon vorgeschlagen worden, das Kurvenrad, das zum Steuern des Metallzulaufs und der Gießschale dient, während der Zeit, während der sowohl die Gießform als auch das den Metallauslauf regelnde Küken stillstehen, also nach dem öffnen des Kükens bis zu dessen Schluß, stillzusetzen. Hierdurch würde man allerdings ein wesentlich kleineres Kurvenrad erhalten, da der unwirksame Teil des Kurvenrades, in dem die Steuerungsrolle während des Stillstandes des Kükens und der Gießschale läuft, herausfällt. Aber diese bekannte Maschine zeigt eine Anordnung, die praktisch nicht brauchbar ist.
  • Die Kupplung, die zum Ein- und Ausschalten der Kurvenscheibe dient, sitzt nämlich auf einer schnellaufenden Welle und wird von einer besonderen Steuerwelle ein- und ausgerückt, die gleichfalls von der schnelllaufenden Welle aus angetrieben wird und die w iihrend eines Gießvorganges eine Umdrehung ausführt. Wenn die Kupplung zu früh oder zu spät eingeschaltet wird, was schon bei geringfügigen Fehlern in der Ausführung der Steuerkurve der Fall sein wird, so wird die Bewegung des Kükens zu früh oder zu spät unterbrochen; dieser Fehler vervielfacht sich nun bei aufeinanderfolgenden Gießvorgängen. Es wird also die Bewegung des Kükens unterbrochen werden, wenn das Küken noch nicht voll geöffnet oder schon wieder in der Schließbewegung begriffen ist. Der gleiche Fehler kann beim Wiedereinschalten der Kupplung eintreten.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Vermeidung dieses Nachteils. Der Erfinder löst sie in der Weise, daß er die Ausschaltbewegung der Kupplung, die das Kurvenrad ein- und ausschaltet, in zwangsläufige Abhängigkeit von der Bewegung des Kurvenrades selbst bringt. Eingeschaltet wird die Kupplung durch eine Zeitschaltvorrichtung, die von dein Kurvenrad selbst durch zwangsläufige Steuerung in Tätigkeit gesetzt wird. Es ist bei dieser Anordnung unmöglich, daß sich die Periode, während der das Kurvenrad stillgesetzt wird, gegenüber der Periode verschiebt, während der das Kurvenrad sich bewegt. Im übrigen zeigt die Anordnung den Vorteil, der bei der bekannten Anordnung angestrebt wurde, nämlich eine überaus einfache und wenig umfangreiche Antriebsvorrichtung für das Gießwerk. Die Anordnung ist auch wesentlich einfacher als die bekannte Anordnung, da bei dieser eine besondere Steuerwelle mit einer Steuerkurve notwendig ist, die durch Schnecken- und Kegelradübersetzung von der Hauptwelle angetrieben wird.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Seitenansicht.
  • Das Gießmaschinengestell z trägt den Schmelzkessel 2 für das Stereotypiemetall, dessen Halmküken 3 den Metallzufluß zu der aus dem Kern 4 und der Schale 5 gebildeten Gießform steuert. Der Antrieb des Hahns 3 geschieht durch den Hebel 6, die Stange 7 und den Rollenhebel g, dessen Rolle g in der Nut io des Kurvenrades i i läuft. Dieses wird durch den Motor 12 über die Reibungsküpplung 13, die Welle 14 und die Schnecke 15 angetrieben. Das Kurvenrad i i bewegt weiterhin mittels der Nut 16 und der Rolle 17 einen Hebel 18, an dein eine Pleuelstange i9 angelenkt ist, die durch einen Winkelhebel 2o und die Pleuelstange 21 die Gießschale 5 gegenüber dein Kern .:E auf und ab bewegt.
  • In der auf der Zeichnung durch ausgezogene Linien dargestellten Lage ist die Gießform geschlossen und das Küken 3 soeben geöffnet worden. Durch die Drehung des Rollenliebels 8 aus der in strichpunktierten Linien dargestellten Lage in die durch ausgezogene Linien dargestellte Stellung ist auch der Gabelliebel22 aus der strichpunktiert gezeichneten in die ausgezogen gezeichnete Lage gebracht worden. Unmittelbar darauf ist die Reibungskupplung 13 durch den Nocken 23, der auf dem in der Pfeilrichtung sich drehenden Rad i i sitzt, und durch den Winkelhebel 24 ausgeschaltet worden. Während des auf diese Weise hervorgerufenen Stillstandes des Kurvenrades ii und des Gießwerks fließt das Metall aus dem Kessel 2 in die Gießform 4, 5 und erstarrt darin. Zum Schließen des Hahns 3 und Öffnen der Gießform .4, 5 muß der Antrieb wieder eingeschaltet werden, was auf folgende Weise geschieht: In dem mit Öl gefüllten Zylinder 25 sitzt eine Feder 26, die den Kolben 27 und die Kolbenstange 28 nach oben zu drücken bestrebt ist. Solange das Küken 3 geschlossen ist, der Gabelhebel 22 also in der strichpunktiert gezeichneten waagerechten Lage sich befindet, kann die Kolbenstange 28 sich nicht nach oben bewegen. Sobald jedoch das Kiiken 3 geöffnet, das Kurvenrad i i durch die Kupplung 13 ausgeschaltet und der Gabelliebe122 in die mit ausgezogenen Linien gezeichnete schräge Stellung gekommen ist, beginnt sich die Kolbenstange 28 unter dem Druck der Feder 26 nach oben zu bewegen. Da das 01 aus dem Raum oberhalb des Kolbens 27 nach dem Raum unterhalb des Kolbens 27 nur durch die Bohrungen 29, 30, 3z gelangen kann, erfolgt die Bewegung des Kolbens 27 verhältnismäßig langsam. Die Ülgeschwindigkeit in der Leitung 29, 30, 31 wird durch eine Ventilschraube 32 so eingestellt, daß die Hubzeit des Kolbens und die notwendige Kühlzeit für die gegossene Stereotypplatte etwa gleich sind. Gegen das Ende der Kolbenbewegung wird die Kolbengeschwindigkeit durch nicht weiter dargestellte Mittel beschleunigt, wobei der Handhebel 33 durch die Kolbenstange 28 rechts gedreht wird, die mittels der Stange 34 die Reibungskupplung 13 wieder einschaltet. Dabei gelangt auch der Winkelhebel 24 wieder in die strichpunktiert gezeichnete Stellung.
  • Das aus der mit ausgezogenen Linien gezeichneten Stellung sich weiterdrehende Kurvenrad i i schließt nun zuerst das Küken 3 und öffnet hierauf die Gießform 4., 5. Durch den Rückgang des Gabelhebels 22 beim Schließen des Kükens 3 in die strichpunktiert gezeichnete waagerechte Stellung wird die Kolbenstange 28 nebst dem Kolben 27 niedergedrückt und die Feder 26 wieder gespannt. Ist die Gießform 4, 5 geöffnet, so wird durch den Nocken 3 5 am Kurvenrad i i und. den Winkelhebel 24 die Kupplung 13 ausgeschaltet; der Antrieb stellt still, und die Stereotypplatte kann vom Kern 4. der geöffneten Gießform heruntergenommen werden. Das Wiedereinschalten des Antriebs, also der Kupplung 13, erfolgt von Hand aus durch den Handhebel 33.
  • Wird die gegossene Platte beim Öffnen der Gießform selbsttätig ausgeschoben, so wird der Antrieb der Gießmaschine, also die Kupplung 13, erst ausgeschaltet, wenn die gewünschte Anzahl Platten gegossen ist. Dies geschieht in folgender Weise: An einer geeigneten Stelle des Kurvenrades-ii sitzt ein Schaltbolzen 36, der jedesmal, wenn die Gießschale 5 in ihrer strichpunktiert gezeichneten Lage, also in ihrer Offenlage, angelangt ist, einem Hebel 37 eine kurze Linksdrehung gibt. Durch eine Klinke 38 auf dem Hebel 37 wird ein Sperrad 39, das ebenso wie der Hebel 37 lose auf der Achse 40 sitzt, um eitlen Zahn weiter gedreht und durch einen nicht dargestellten Sperrbolzen in ihrer Lage gehalten. Mit dem Sperrad 39 ist fest ein Nocken 41 verbunden, der nach einer gewissen eingestellten Hubzahl des Hebels 37 in den Bereich des Winkelhebels 24 kommt, diesen anhebt und dadurch die Kupplung 13 ausschaltet. Zum Einstellen der gewünschten Plattenanzahl wird das Sperrad 39 mittels des Griffes 42 nach links gedreht, bis die gewünschte Zahl gegenüber dem Zeiger 43 steht. Selbstverständlich fehlt bei dieser Anordnung der Nocken 35. Das erstmalige Einschalten erfolgt immer durch den Handhebel 33.
  • Der neue Antrieb ist einfacher als die Antriebe mit ein- und ausschaltbaren Kupplungen, infolge der geschlossenen Kurven vollständig zwangsläufig und bietet den weiteren Vorteil, daß die Gießzeit durch Drehen an der Ventilschraube 32 verändert werden kann.

Claims (1)

  1. PATENNTANSPRÜC:III's: i. Antrieb für Stereotypplattengießwerke, bei dem die Gießform und das Metallsteuerorgan von zwei zwangsläufig miteinander verbundenen Steuerkurven aus gesteuert werden, deren Bewegung nach Öffnen des Metallsteuerorgans unterbrochen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschaltbewegung der Kupplung (13), die das Kurvenrad (il) ein- und ausschaltet, in zwangsläufiger Abhängigkeit von der Bewegung der Steuerkurven (io, 16) selbst steht. z. Antrieb für Gießwerke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplwng (13) durch eine einstellbare Zeitschaltvorrichtung (25 bis 32) wieder eingeschaltet wird, die vom Kurvenrad (ri) aus freigegeben wird. 3. Antrieb nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Schaltwerk in an sich bekannter Weise ein Ölbremszylinder (25 bis 32) dient. q.. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abstellen des Gießwerkantriebs (Kupplung 13) nach einer bestimmten Anzahl von Plattengüssen ein einstellbares Schaltwerk dient, das bei jeder Umdrehung des Kurvenrades (i i) um eine Teilstrecke weiter geschaltet wird.
DEM118226D 1932-01-07 1932-01-07 Antrieb fuer Stereotypplattengiesswerke Expired DE595136C (de)

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