DE626254C - Einrichtung zur Verstellung eines in einer Durchflussoeffnung, beispielsweisen in einer Rohrleitung, angebrachten beweglichen Verstellorgans in Abhaengigkeit von der Stroungsmenge - Google Patents

Einrichtung zur Verstellung eines in einer Durchflussoeffnung, beispielsweisen in einer Rohrleitung, angebrachten beweglichen Verstellorgans in Abhaengigkeit von der Stroungsmenge

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DE626254C
DE626254C DES102370D DES0102370D DE626254C DE 626254 C DE626254 C DE 626254C DE S102370 D DES102370 D DE S102370D DE S0102370 D DES0102370 D DE S0102370D DE 626254 C DE626254 C DE 626254C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/05Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
    • G01F1/20Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by detection of dynamic effects of the flow
    • G01F1/28Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by detection of dynamic effects of the flow by drag-force, e.g. vane type or impact flowmeter

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Flow Control (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Verstellung eines in einer Durchflußö$nung, beispielsweise in einer Rohrleitung, angebrachten beweglichen Verstellorgans in Abhängigkeit von der Strömungsmenge Es wird häufig die Aufgabe gestellt, den Strömungszustand in einer Rohrleitung für flüssige oder gasförmige Stoffe zu messen bzw. irgendwelche Steuer-, Regel- oder Schaltorgane in Abhängigkeit von diesem Strömungszustand bzw. von auftretenden Änderungen desselben zu betätigen. Ein einfaches Mittel zur Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß in eine Flüssigkeitsleitung von gegebenem Durchflußquerschnitt eine Strömungsklappe, ein Ventilteller oder ein ähnlicher flächenförmiger Teil eingesetzt wird, der unter dem Druck der strömenden Flüssigkeit steht und als Verstellorgan des zu betätigenden Gerätes dient. Je nach der Größe dieses Druckes gibt die Strömungsklappe mehr oder weniger nach und öffnet dadurch in Abhängigkeit von der Größe des Druckes einen bestimmten Durchflußquerschnitt. Die von dem Druck abhängigen Abweichungen der Strömungsklappe von ihrer Nullage können dann benutzt werden, um an Regelanordnungen Schalt-, Steuer- oder Regelvorgänge dirdkt oder unter Vermittlung weiterer beweglicher Teile auszulösen.
  • Die auf eine solche Strömungsklappe oder ein ähnliches Verstellorgan ausgeübte Kraft hängt einerseits von dem spezifischen Flächendruck und andererseits von der Größe der Fläche ab, auf der dieser Druck zur Wirkung kommt. Bei einem bestimmten Durchmesser einer Flüssigkeitsleitung und einem bestimmten in dieser Leitung herrschenden spezifischen Druck ist dar größtmögliche Druck dann vorhanden, wenn das Verstellorgan den Leitungsquerschnitt voll ausfüllt. Einen bestimmten mechanischen Widerstand des Verstellorgans vorausgesetzt, liegt damit aber auch die Größe der beim Ausweichen der Strömungsklappe durchfließenden Flüssigkeitsmenge fest. Soll die durchfließende Flüssigkeitsmenge herabgesetzt werden, so läßt sich dies dadurch erreichen, daß dem Verstellorgan unmittelbar ein Einsatzstück vorgeschaltet wird, durch welches der Durchflußquerschnitt für das strömende Medium verringert wird. Die auf das Verstellorgan, beispielsweise auf eine Strömungsklappe, ausgeübte Kraft vermindert sich hierdurch, sofern der spezifische Druck der gleiche bleibt, ebenfalls, und zwar uxn so mehr, je stärker der Dürchflußquerschnitt verringert wird. Diese an sich bekannte Anordnung hat somit den Nachteil, daß mit der Verminderung des auf das Verstellorgan wirkenden Druckes auch die Steuerkraft der Überwachungseinrichtung kleiner wird. Dieser Nachteil macht sich besonders bemerkbar, wenn die Überwachungseinrichtung bei sehr geringen Durchflußmengen verwendet wird und bereits bei ganz kleinen Strömungsunterschieden zuverlässig ansprechen soll.
  • Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung beseitigt. Durch sie wird erreicht, daß der auf das Verstellorgan einwirkende Druck und somit die wirksame Steuerkraft der Überwachungseinrichtung unabhängig von dem Durchflußquerschnitt für das strömende Mittel gewählt bzw. festgesetzt werden kann. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß dem Verstellorgan ein den Durchflußquerschnitt verkleinernder, beispielsweise ringförmiger Teil derart beweglich vorgeschaltet wird, daß er unter der Einwirkung des Druckes sowohl bei geschlossener als auch bei geöffneter Durchflußöffnung auf das ausweichende Verstellorgan einwirkt, also stets an ihm anliegt. Der dem Verstellorgan vorgeschaltete bewegliche Teil überträgt dann dauernd einen von der Größe seiner wirksamen Druckfläche, bei einem ringförmigen Teil also den von der Größe der Ringfläche, und dem spezifischen Flüssigkeitsdruck abhängigen zusätzlichen Druck auf das Verstellorgan: Diese Anordnung hat den Vorteil, daß der Druck, der auf den. den Durchflußquerschnitt verkleinernden Einsatzteil einwirkt und bei den bekannten Anordnungen bei geöffneter Durchflußöffnung für die Steuerung verlorengeht, nunmehr für die Steuerung nutzbar gemacht wird. Somit ist also der Gesamtdruck, welcher für den Ausschlag des Verstellorgans und damit für die zu bewegenden Regel-, Steuer oder Schaltorgane wirksam ist, nicht mehr von dem Durchflußquerschnitt abhängig, sondern. kann je nach den Abmessungen des in die Rohrleitung eingefügten beweglichen Teiles beliebig bemessen und auch gegebenenfalls, beispielsweise durch Vergrößerung des Außendurchmessers des Einsatzringes, verändert werden. Das gleiche -Regel- und Steuerorgan kann daher durch Auswechseln des Ringes verschiedenen besonderen Bedingungen verschiedener- Regelanordnungen in einfacher Weise angepaßt werden.
  • Staukörper zur Strömungsüberwachung mit einem ihnen vorgeschalteten, ihrer Bewegung folgenden Teil sind mit andererWirkungsweise; z. B. durch de britische Patentschrift 158 767, bekanntgeworden. Bei dieser bekannten Vorrichtung wird nämlich durch je einen festen Anschlag für das Verstellorgan und den ihm vorgeschalteten Teil bewirkt, daß nach anfänglichem Anliegen bei gemeinsamer Bewegung zunächst ein vollkommenes Abheben beider Teile voneinander und damit die Öffnung- des Durchflußquerschnittes eintritt, und daß danach das Absinken beider Teile nacheinander in die Grund- bzw. Schließstellung erfolgt, worauf- sich das Spiel wiederholt, das für die Strömungsanzeige nutzbar gemacht wird. Die von dem vorgeschalteten Teil auf das Verstellorgan ausgeübte Kraft ist also bei der bekannten Einrichtung nur bei geschlossenem Durchflußquerschnitt wirksam, während sie bei dem Gegenstand der Erfindung auch bei geöffnetem Durchflußquerschnitt wirksam bleibt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Irgendein Regelvorgang soll in Abhängigkeit von dem Strömungszustand in einer Rohrleitung i stattfinden. Zu dem Zweck ist als Verstellorgan eine Strömungsklappe 4 vorgesehen, welche je nach dem auf sie ausgeübten Druck sich um einen Drehpunkt 5 entgegen einer Federkraft 6 bewegt. Diese Bewegung sei beispielsweise dadurch ausgelöst,daß ein in diese Rohrleitung an entfernter Stelle eingeschalteter Schieber 2 durch einen Antrieb 3 mehr oder weniger geöffnet wird. In Abhängigkeit von der Bewegung des Verstellorgans 4 soll ein Hebelschalter 7 umgelegt werden, so daß dadurch ein Steuerstromkreis 8 geschlossen wird, sobald durch die Rohrleitung eine bestimmte Mindestflüssigkeitsmenge hindurchtritt.
  • Dem Verstellorgan 4 ist gemäß der Erfindung ein Einsatzring g vorgeschaltet, welcher in der Rohrleitung i gleiten kann. Nimmt man an, daß in dem Rohr ein spezifischer Druck P herrscht, so ist die Durchflußmenge durch den Innendurchmesser DZ des Ringes gegeben, während der auf das Verstellorgan 4 ausgeübte Gesamtdruck von dem Außendurchmesser Dl des Ringes abhängt; denn auf das Verstellorgan wirkt sowohl der auf die Ringfläche ausgeübte Strömungsdruck als auch der der Innenfläche des Ringes entsprechende unmittelbar auf das Verstellorgan einwirkende Druck. Der Einsatzring ist zweckmäßig gegen Ringe verschiedenen Außendurchmessers auswechselbar, so daß die auf das Verstellorgan 4 ausgeübte Druckkraft verschiedenen Verhältnissen angepaßt werden kann.
  • Ein wichtiges Anwendungsbeispiel der Erfindung sind Überwachungs- und Steuerorgane, welche in Kühlwasserleitungen von Kälteanlagen eingeschaltet sind. Zur Kontrolle des Kühlwässerflusses werden strömungsabhängige Verstellorgane in die Kühlwasserleitungen geschaltet, so daß beim Durchtritt einer gewissen Mindestwassermenge Maschinen oder Apparate eingeschaltet bzw. beim Sinken der Durchtrittswassermenge unter ein bestimmtes lEndestmaß diese Apparate und Maschinen wieder ausgeschaltet werden.
  • Bei einer Kälteanlage wird z. B. durch einen Thermostaten bei Überschreitung einer gewissen Soletemperatur ein Ventil gesteuert, das den Kühlwasserkanal freigibt. Trifft nun die Wassermenge auf das Verstellorgan auf, so wird dieses mehr oder minder aus seiner Gleichgewichtslage herausgebracht; nach Überschreitung eines gewissen Schaltweges ßspringt ein Schaltmechanismus an und bewirkt direkt oder über Schütze bzw. Schalter das Einschalten von Kältekompressoren und Solepumpe.
  • An das Gerät ist die Forderung zu stellen, erst bei einer Mindestwassermenge anzusprechen, die bei Kälteanlagen bei etwa 750/(, der vollen Wassermenge, die dem Rohrquerschnitt entspricht, liegen dürfte, damit Kompressor und Kondensator nicht zu warm und damit gefährdet werden. Das Verstellorgan muß also erst einen bestimmten Mindestweg zurücklegen und dann den Mindestquerschnitt freigeben, bis der Schalter einspringt. Das bedeutet aber einen beträchtlichen Kühlwasserverlust, der sich bei ländlichen Betrieben sehr ungünstig bemerkbar macht. Zur Überwindung dieses Weges muß eine bestimmte Kraft auf das Verstellorgan ausgeübt werden, die eine Federkraft überwindet. Beide Kräfte sind im wesentlichen durch die Mindestwassermenge bestimmt, da ein gewisser Schaltweg immer eingehalten werden muß, um das Verstellorgan unabhängig von der Zustandsänderung des Wassers während des Betriebes zu machen. Macht man den Rohrquerschnitt kleiner, so sinkt die Betätigungskraft; man muß also entsprechend die Federkraft verkleinern, dadurch wird der Schalter labiler. Das wichtigste dabei ist, daß man im vollen Betrieb die richtige Wassermenge von ioo°/o nicht erreicht, weil der Rohrquerschnitt zu klein ist.
  • Die Erfindung beseitigt die vorstehend angedeuteten Schwierigkeiten durch die Vorschaltung eines Ringes vor das bewegliche Verstellorgan. Man kann dann die Gegenkräfte groß halten, die Arbeit des Apparates wird wesentlich stabiler, und es können größere Schaltwege für den Schaltmechanismus bei gedrängtem Aufbau des Ganzen erreicht werden, ohne daß große Wasserverluste in Kauf genommen werden müssen.
  • Das Verstellorgan wird zweckmäßig derart konstruiert, daß sein maximaler Ausschlagswinkel nur so groß wird, daß der Ring in der Rohrleitung noch gehalten wird. Der Ring kann aus dem gleichen Material wie das Verstellorgan, am besten aus Bronze, hergestellt sein. Er wird in die Rohrleitung eingeschliffen, damit er der Bewegung des Verstellorgans leicht folgen kann. Die dem Verstellorgan zugekehrte Ringfläche wird dabei zweckmäßig kegelförmig ausgebildet, damit sich der Ring in der schrägen Lage dem Verstellorgan möglichst gut anschmiegen kann.
  • Vorstehend ist die Erfindung an einer Überwachungseinrichtung des Strömungszustandes in einer Rohrleitung erläutert. Die Erfindung beschränkt sich aber nicht auf das angeführte Beispiel, sondern es kann gemäß der Erfindung auch der Strömungszustand in einer beliebig anderen, nicht rohrförmigen Durchflußöffnung überwacht werden. Beispielsweise kann die Einrichtung zur Strömungsüberwachung in gemauerten Kanälen dienen. Ferner kann die Strömung eines aus einem Behälter ausströmenden Mediums überwacht werden, wobei die Überwachungseinrichtung unmittelbar in die in der Behälterwand angeordnete Ausflußöffnung eingebaut ist, die beliebige, z. B. viereckige, Form haben kann. Eine weitere Möglichkeit stellt folgende Anordnung dar: Bei Kältemaschinen wird die Überwachungseinrichtung vorteilhaft an einer Stelle des Rohrsystems angebracht, wo das strömende Kühlmittel bereits sämtliche Apparate durchflossen hat. Sofern es sich nicht um eine Kreislaufkühlung handelt, sitzt bei solchen Anlagen die Überwachungseinrichtung nicht in der Rohrleitung, sondern ganz am. Ende des Rohrsystems, so daß die von dem Verstellorgan durchgelassene Flüssigkeit aus der Durchflußöffnung unmittelbar ins Freie ausströmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Verstellung eines in einer Durchflußöffnung, beispielsweise in einer Rohrleitung, angebrachten beweglichen Verstellorgans in Abhängigkeit von der Strömungsmenge, dem ein unter der Einwirkung des Druckes dem Verstellorgan in dessen Bewegung folgender Teil vorgeschaltet ist, insbesondere zur Verwendung in Kühlmittelleitungen von Kältekompressoren, dadurch gekennzeichnet, daß der vorgeschaltete Teil (9) sowohl bei geschlossener als auch bei geöffneter Durchflußöffnung an dem Verstellorgan (q.) anliegt, so daß die von dem vorgeschalteten Teil auf das Verstellorgan ausgeübte Kraft auch bei geöffnetem Durchflußquerschnitt wirksam ist. ä. Einrichtung nach Anspruch i, insbesondere für Verstellorgane in Rohrleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß der vorgeschaltete Teil (9) als an der Rohrwandung anschließender Ring ausgebildet ist, dessen Innendurchmesser entsprechend der gewünschten Durchflußmenge und dessen Außendurchmesser entsprechend der gewünschten, auf das Verstellorgan auszuübenden Kraft bemessen ist. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellorgan in an sich bekannter Weise als eine schwenkbar gelagerte Scheibe (Strömungsklappe q.) ausgebildet ist. q.. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die der Strömungsklappe zugekehrte Ringfläche kegelförmig ist.
DES102370D 1931-12-10 1931-12-10 Einrichtung zur Verstellung eines in einer Durchflussoeffnung, beispielsweisen in einer Rohrleitung, angebrachten beweglichen Verstellorgans in Abhaengigkeit von der Stroungsmenge Expired DE626254C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1253925B (de) * 1962-12-08 1967-11-09 Johann Lein Dr Ing Stroemungsanzeiger
DE3326742A1 (de) * 1982-03-22 1985-02-14 Emhart Industries, Inc., Indianapolis, Ind. Stroemungsmediumfluss-detektor
US4517847A (en) * 1982-10-27 1985-05-21 The Foxboro Company Flowmeter having uniform response under both laminar and turbulent flow conditions

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1253925B (de) * 1962-12-08 1967-11-09 Johann Lein Dr Ing Stroemungsanzeiger
DE3326742A1 (de) * 1982-03-22 1985-02-14 Emhart Industries, Inc., Indianapolis, Ind. Stroemungsmediumfluss-detektor
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