DE506092C - Absperrvorrichtung - Google Patents

Absperrvorrichtung

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DE506092C
DE506092C DEG77815D DEG0077815D DE506092C DE 506092 C DE506092 C DE 506092C DE G77815 D DEG77815 D DE G77815D DE G0077815 D DEG0077815 D DE G0077815D DE 506092 C DE506092 C DE 506092C
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valve
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valve cone
auxiliary valve
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DEG77815D
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A M GUERCIN
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A M GUERCIN
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K25/00Details relating to contact between valve members and seats
    • F16K25/04Arrangements for preventing erosion, not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

lad B:
AUSGEGEBEN AH 29. AUGUST 1930
Die Erfindung betrifft die Verbesserung von Regel- und Absperrvorrichtungen, wie Ventile, Hähne u. dgl., für Flüssigkeiten oder Gase, insbesondere für solche Medien, die unter Druck stehen, die zum Ziel hat, die Dichtungsflächen zwischen dem Ventil und seinem Sitz gegen das schnelle Zerfressen zu schützen, das eine Folge der großen Geschwindigkeit ist, mit der das Fluidum sich im Augenblick des öffnens oder des Schließens der Absperrvorrichtung bewegt. Man hat bereits vorgeschlagen, den Ventilkegel mit einem Hilfsventilkegel zu versehen, der sich vor dem Hauptventil schließt und nach ihm öffnet, derart, daß eine Strömung zwischen dem Hauptventilkegel und dem Ventilsitz nur dann entstehen kann, wenn sich der Hauptventilkegel vom Ventilsitz um einen gewissen Betrag entfernt. -
Da aber bei diesen bekannten Ventilen der Haupt- und der Hilfsventilkegel alle beide mit ein und demselben Ventilsitz zusammenarbeiten, wird die Dichtungsfläche dieses Ventilsitzes gegen das Zerfressen nicht geschützt; denn im Augenblick des öffnens des Hilfsventils strömt das Fluidum mit großer Geschwindigkeit zwischen dem Hauptventilkegel und dem Ventilsitz.
Die vorliegende Erfindung gestattet, sowohl die Dichtungsfläche des Hauptventilkegels als auch seines Sitzes in vollkommener Weise zu schützen. Sie ist in der Hauptsache dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsventilkegel mit einem ringförmigen, im Innern des Hauptventilsitzes angeordneten und über diesen hervorstehenden Hilfsventilsitz zusammenarbeitet.
Die inneren hervorstehenden Ringflächen schützen die Hauptdichtungsflächen, indem sie die Führung der Moleküle des Fluidums übernehmen, und sie übernehmen die Regelung und die Absperrung des Flüssigkeitsstromes, da der Hilfsventilkegel derart angeordnet ist, daß er sich gegen seinen Sitz legt und den Flüssigkeitsstrom absperrt, wenn der Hauptventilkegel sich seinem Sitz noch nicht genähert hat, und daß entsprechend der Hilfsventilkegel sich von seinem Sitz nicht eher abhebt und den Durchfluß der Flüssigkeit nicht früher gestattet, ehe der Hauptventilkegel sich von seinem Sitz genügend weit entfernt hat. Hierdurch wird bewirkt, daß der Flüssigkeitsstrom nur zwischen den Hilfsflächen zusammengedrückt wird und demgemäß auch nur die Dichtungsflächen des Hilfsventils angegriffenwerden. Zwischen den Hauptdichtungsflächen kann dagegen der Flüssigkeitsstrom niemals zusammengedrückt werden, so daß diese Flächen auch nicht angegriffen werden und dauernd eine tadellose Abdichtung erhalten bleibt.
Bei einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform des Ventils, bei der das Hilfsventil selbsttätig bewegt wird, und zwar ebenso beim
öffnen wie beim Schließen durch die Bewegung des Hauptventils, ist das Hilfsventil in einer zentralen öffnung des Hauptventilkegels so angeordnet, daß es sich in der Längsachse des Ventils bewegen kann. Das Hilfsventil wird durch eine zentral angeordnete Spindel geführt, die einen Anschlag zur Begrenzung der Längsbewegung trägt. Es wird durch eine Feder immer in der Stellung gehalten, in der die ίο Dichtungsfläche des Ventils um einen bestimmten Betrag über die Dichtungsfläche des Hauptventils hervorsteht.
Die Dichtungsfläche des Hauptventilkegels
und der Ventilsitz sind in der üblichen Weise eingeschliffen. Innerhalb des Haupt Ventilsitzes befindet sich der ringförmige, einen Vorsprung bildende Sitz für das Hilfsventil.
Andere besondere Merkmale der Erfindung gehen aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles hervor, das in der Zeichnung im Längsschnitt dargestellt ist. ·
Das Ventil besteht in der üblichen Weise aus einem Ventilkörper 1 mit je einem Flansch 2 und 3 für den Ein- und Austritt der Flüssigkeit. In einer Zwischenwand 4 des Ventilkörpers ist der Ventilsitz 5 angeordnet mit der Hauptdichtungsfläche 6, der die Dichtungsfläche 7 des Hauptventilkegels 8 entspricht. Der Hauptventilkegel 8 wird in üblicher Weise durch eine Spindel 9 mit einem Handrad 10 bewegt. In einer zentrischen Bohrung 11 des Hauptventilkörpers 8 ist der Hilfsventilkörper 12 derart angeordnet, daß er sich in der Längsachse bewegen kann. Er wird durch eine Spindel 13 geführt, die durch Gewinde 14 am Körper 8 festgeschraubt ist und am entgegengesetzten Ende einen Kopf 15 trägt zur Begrenzung der Ventilbewegung. Zwischen dem Hilfsventil 12 und der Decke der Bohrung 11 ist eine Feder 16 angeordnet, durch die das Hilfsventil ständig in der dargestellten Lage gehalten wird, in der es gegen den Kopf 15 gedruckt wird. In dieser Stellung ragt die Dichtungsfläche 17 des Hilfsventilkörpers, die die eigentliche Arbeitsfläche bildet, über die Dichtungsfläche 7 des Hauptventilkegels hervor. Die Dichtungsfläche 17 legt sich beim Schließen des Ventils gegen die Arbeitsfläche ig des Hilfsventilsitzes, die am Ventilsitz 5 angeordnet ist. Auch die Fläche 19 ragt über die Hauptdichtungsfläche 6 etwas hervor.
Das Ventil arbeitet folgendermaßen: Bei der
auf der Zeichnung dargestellten Offenstellung kann das gewöhnlich unter Druck stehende Fluidum unbehindert von der Eintrittsseite 2 zur Austrittsseite 3 fließen. Um das Ventil zu schließen, wird der Ventilkegel 8 mit Hilfe des Handrades 10 heruntergeschraubt. Da· der Hilfsventilkörper 12 durch die Feder 16 ständig in der tiefsten Lage gehalten wird, wird auch der Hilfsventilkegel 12 mit der gleichen Geschwindigkeit wie der Hauptventilkegel S nach unten bewegt, so daß seine Dichtungsfläche 17 sich dem Hilfssitz 19 nähert und den Durchtritt der Flüssigkeit vollkommen absperrt, während zwischen den Hauptdichtungsflächen 6 und 7 noch eine gewisse Entfernung besteht. Um das Ventil vollkommen zu schließen, wird das Handrad 10 weitergedreht. Nunmehr bewegt sich der HauptventilkegelS allein, während der Hilfskegel 12 unbeweglich auf seinem Sitz 19 aufliegt. Hierbei wird die Feder 16 zusammengedrückt. Das Ventil kann also geschlossen werden, ohne daß die Flüssigkeit zwischen den Hauptdichtungsflächen 6 und 7 zusammengedrückt wird. Irgendwelche. Verletzungen der Hauptdichtungsflächen sind daher nicht zu befürchten, selbst wenn das Ventil lange Zeit im Gebrauch ist, so daß beim vollkommenen Schließen des Ventils stets eine tadellose Abdichtung erzielt wird. Der Flüssigkeitsstrom wird lediglich zwischen den Hilfsdichtungsflächen 17 und 19 zusammengedrückt und schließlich unterbunden. Aber da der eigentliche Abschluß durch die Hauptdichtungsflächen 6 und 7 bewirkt wird, hat ein Angriff der Hilfsflächen 17 und 19 keine Bedeutung. Beim öffnen des Ventils hebt sich der Hauptkegel 8 zunächst allein von seinem.Sitz ab, worauf die Feder 16 langsam entspannt wird. Die Flächen 6 und 7 können sich also voneinander entfernen, ohne daß zwischen ihnen Flüssigkeit hindurehfüeßt, die sie angreifen könnte.
Wenn das Handrad weit genug gedreht ist, hebt der Kopf 15 den Ventilkegel 12 ab, so daß nunmehr die Flüssigkeit zwischen den Flächen 17 und 19 hindurchfließen kann. Das Ventil kann also genau so gut geschlossen wie auch geöffnet werden, ohne daß dadurch die Hauptdichtungsflächen verletzt werden könnten. Selbstverständlich wird der gleiche Vorteil auch beim Regeln des Flüssigkeitsstromes erzielt. Geregelt wird der Strom tatsächlich nur zwischen den Hilfsflächen 17 und 19.
Die Erfindung ist naturgemäß nicht auf das i°5 dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern umfaßt auch alle anderen Ausführungen, bei denen derselbe Lösungsgedanke, die Hauptdichtungsfläche durch ein Hilfsventil während des Schließens und öffnens zu schützen, benutzt wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Regel- und Absperrvorrichtung für n5 Flüssigkeiten oder Gase, bei der ein Haupt- und ein in seinem Innern angeordneter Hilfsventilkegel vorgesehen sind, der über die Dichtungsfläche des Hauptventilkegels hervorragt, dadurch gekennzeichnet, daß der im Innern angeordnete Hilfsventilkegel mit einem ringförmigen, im Innern des
    Hauptventilsitzes angeordneten und über diesen hervorstehenden Hilfsventilsitz zusammenarbeitet.
  2. 2. Regel- und Absperrvorrichtung für Flüssigkeiten oder Gase nach Anspruch i, bei der der Hilfsventilkegel, der im Hauptventilkegel in Richtung der Spindel beweglich ist, der Wirkung einer Feder unterworfen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsventilkegel durch eine zentral an- to geordnete, mit einem Anschlag versehene Spindel geführt wird, die den Hilfsventilkegel stets in der Stellung hält, in der der abdichtende Rand des Hilfsventilkegels um einen gewissen Betrag über die Dichtungsfläche des Hauptventilkegels hervorsteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG77815D 1929-04-03 1929-10-31 Absperrvorrichtung Expired DE506092C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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FR506092X 1929-04-03

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DE (1) DE506092C (de)

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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