DE263172C - - Google Patents

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DE263172C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/02Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped using both positively and negatively pressurised fluid medium, e.g. alternating
    • F04F1/04Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped using both positively and negatively pressurised fluid medium, e.g. alternating generated by vaporising and condensing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D11/00Feed-water supply not provided for in other main groups
    • F22D11/02Arrangements of feed-water pumps
    • F22D11/06Arrangements of feed-water pumps for returning condensate to boiler

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 263172 KLASSE 59 c. GRUPPE
MARTIN ELKOFER in LEIPZIG.
Zwischenbehälter.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Juli 1911 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zur Förderung einer Flüssigkeit mit Hilfe eines gasförmigen Druckmittels, z. B. Druckluft oder Dampf, in einen Raum, aus welchem dieselbe periodisch weiterbefördert wird, indem der Behälter unter entsprechenden Druck gesetzt wird. Die Vorrichtung ist für verschiedene Zwecke verwendbar. Z. B. eignet sie sich gut zur Anwendung bei
ίο Kondenswasserrückleitern, welche in der Weise arbeiten, daß durch einen von dem in den Apparat einströmenden Wasser betätigten Schwimmer Dampfein- und -austrittventile so gesteuert werden, daß, wenn der Behälter gefüllt ist, Dampf eintritt, durch den das Wasser in den Kessel befördert wird, während nach Entleerung des Apparates der Dampfzutritt abgesperrt und der noch in dem Apparate befindliche Dampf zum Entweichen gebracht wird. Apparate dieser Art müssen, wenn sie das Wasser in den Kessel abgeben sollen, dessen Dampf zum Betriebe des Apparates benutzt wird, stets höher aufgestellt werden als der mittlere Wasserstand des Kessels. Es bietet jedoch häufig Schwierigkeiten, das Kondenswasser dem hoch aufgestellten Apparate zuzuführen, z. B. wenn das Wasser aus einer Heizanlage mit niedriger Dampfspannung stammt. In solchen Fällen hat man sich bisher z. B. dadurch geholfen, daß man einen zweiten Apparat von gleicher Konstruktion so tief aufstellte, daß das Wasser demselben in natürlichem Gefalle zuströmen kann. Diese Anordnung arbeitet jedoch nur dann günstig, wenn die beiden Apparate stets so zusammenarbeiten, daß der höher aufgestellte Apparat erst anfängt, das Wasser weiter zu befördern, wenn der in tiefer Lage befindliche Apparat sich vollständig entleert hat. Dies ist aber nicht immer zu erreichen, weil der Zeitpunkt, in welchem die Förderung des Wassers beginnt, von zufälligen Umständen, z. B. von der Wassertemperatur und dem Dampfdrucke, abhängt, so daß unter Umständen der höher angebrachte Rückleiter sein Wasser schon weiterbefördert, wenn der tiefer liegende sich erst teilweise entleert hat, was zur Folge hat, daß nach Entleerung des höheren Apparates in diesen zunächst nur der in dem tieferen Apparate vorher verbliebene Rest des Wassers gefördert wird, worauf die Füllung des höheren Apparates unterbrochen wird, bis der tiefere sich wieder vollständig gefüllt hat. Auf diese Weise wird die Leistungsfähigkeit der ganzen Anlage beträchtlich herabgesetzt. Solche Störungen werden jedoch vermieden, wenn die Vorrichtung verwendet wird, welche den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet. Bei der neuen Vorrichtung wird mit dem Behälter, in welchem die zu hebende Flüssigkeit gesammelt wird, ein Steuerorgan für den Zutritt des Druck-
mittels verbunden, welches durch den Druckwechsel in dem abwechselnd unter höherem und geringerem Drucke stehenden Zwischenbehälter so beeinflußt wird, daß dem Druckmittel der Zutritt zu dem Sammelbehälter freigegeben wird, wenn der Zwischenbehälter entleert ist und unter geringerem Drucke steht, während das Druckmittel von dem Sammelbehälter abgesperrt wird, wenn der
ίο Zwischenbehälter unter höherem Drucke steht.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. ι die
Erfindung in einem Ausführungsbeispiele in Anwendung auf eine Dampfkesselanlage mit Kondenswasserrückleiter. Der Kondenswasserrückleiter ist in bekannter Weise eingerichtet. In den Behälter α strömt das Wasser durch die Leitung b ein. Innerhalb des Behälters a befindet sich ein Schwimmer c, welcher auf einer mit Anschlägen versehenen Stange d beweglich ist, die an dem einen Ende des doppelarmigen Hebels e angelenkt ist. Mit dem Hebel e sind das Dampfeinlaßventil f und
^ das Dampfauslaßventil g so verbunden, daß,
wenn der Schwimmer infolge Anstoßens an den unteren Anschlag der Stange d eine Abwärtsbewegung der letzteren bewirkt, der Dampfzutritt abgesperrt, das Dampfauslaßventil g dagegen geöffnet wird, während bei weiterer Aufwärtsbewegung des an den oberen Anschlag der Stange d anstoßenden Schwimmers das Ventil f geöffnet und das Ventil g geschlossen wird. Durch die Leitung h gelangt der Dampf vom Kessel zu dem Ventile f, durch die Leitung i fließt das Wasser aus dem Behälter α in den Kessel.
Der Behälter α bildet den bei der vorliegenden Erfindung vorausgesetzten Zwischenbehälter, welcher abwechselnd unter höherem und geringerem Drucke steht. Das Wasser wird dem Behälter α durch die Leitung b aus dem Sammelbehälter k zugeführt, welcher einen gleichen oder größeren Rauminhalt besitzen muß wie der Behälter a. Der Behälter k erhält seinen Zufluß durch die Leitung /.
Auf den oben an dem Behälter k angebrachten Stutzen m ist der Apparat aufgesetzt, welcher in seiner Verbindung durch die Leitung χ mit dem Zwischenbehälter α einen wesentlichen Teil der Erfindung bildet. Das mit der' Öffnung des Stutzens m verbundene Gehäuse η steht mit der Kammer 0 in Verbindung, in welcher ein Drehschieber p beweglich ist. Die Kammer 0 besitzt eine Öffnung q für den Dampfeintritt und eine Öffnung r für den Dampfaustritt. Der Drehschieber ist so eingerichtet, daß er, wenn er die eine der Öffnungen q und r abschließt, die andere freigibt.
Mit dem Drehschieber ist ein Hebel s verbunden, welcher durch die Stange t mit dem in dem Gehäuse u beweglichen Kolben ν verbunden ist. Der Kolben υ ist unten durch eine Feder w belastet. In das Gehäuse u mündet oberhalb des Kolbens υ die Leitung x, deren anderes Ende an den Behälter α angeschlossen ist, so daß der im Behälter α zeitweise herrschende Dampfdruck auf den Kolben υ. wirken kann. .
Herrscht in dem Behälter α kein Dampfdruck, so wird der Kolben ν durch die Feder w in der in der Zeichnung wiedergegebenen oberen Stellung gehalten, wobei die Dampfeintrittsöffnung q geöffnet ist. In diesem Zustande befindet sich die Vorrichtung, wenn der Behälter α entleert worden und sein Dampfzutrittsventil f geschlossen ist. Der Dampf hat jetzt Zutritt durch q zu dem Behälter k und drückt aus diesem das Wasser in den Behälter a. Ist der Behälter a gefüllt, so wird durch den Schwimmer c das Ventil /' geöffnet, und es tritt Dampf in den Behälter α ein. Durch die Leitung ζ wird der Dampfdruck auch auf die Oberfläche des Kolbens ν ausgeübt und überwindet die Kraft der Feder w, so daß der Schieber p gedreht : und die Dampfzutrittsöffnung q geschlossen, die Dampfaustrittsöffnung r dagegen geöffnet wird. Infolgedessen verschwindet der Dampfdruck in dem Behälter k, und dieser kann von neuem durch zufließendes Wasser gefüllt werden. Hat sich der Behälter α entleert, so werden durch den Schwimmer c die Ventile f und g wieder umgestellt, so daß der Dampfdruck oberhalb des Kolbens ν verschwindet. Die Kraft der Feder w überwiegt alsdann wieder, und der Schieber p wird wieder so gestellt, daß der Dampf Zutritt zu dem Behälter k hat und das Wasser in den Behälter α drückt.
An Stelle des Kolbens ν kann selbstverständlich auch eine Membran treten. Ebenso kann der Kolben anstatt durch eine Feder durch ein Gewicht belastet und der Drehschieber p durch ein anderes Steuerorgan ersetzt werden. Auch kann an Stelle von Dampf ein beliebiges gasförmiges Druckmittel verwendet werden.
Die Fig. 2 bis 4 stellen weitere Anwendungsbeispiele der Erfindung dar. Wenn die no zu fördernde Flüssigkeit nicht oder nur mit Schwierigkeit an einer Stelle gesammelt werden kann, so können an verschiedenen Stellen Sammelbehälter k aufgestellt werden, die durch eine gemeinsame Leitung δ die Flüssigkeit dem Sammelbehälter α zuführen, wie Fig. 2 und 3 zeigen. In diesem Falle kann jeder Sammelbehälter mit einem besonderen Steuermechanismus versehen und den verschiedenen Steuerapparaten das Druckmittel, durch welches sie beeinflußt werden, durch eine gemeinsame Leitung χ zugeführt werden (Fig. 2),

Claims (1)

  1. oder es kann gemäß Fig. 3 für sämtliche Sammelbehälter ein gemeinsamer Steuermechanismus angeordnet werden.
    Wenn außer den Flüssigkeitsquellen, aus denen die Flüssigkeit in den Zwischenbehälter α gehoben werden muß, noch andere vorhanden sind, die entweder höher als der Behälter α liegen oder unter solchem Drucke stehen, daß die Flüssigkeit von dort dem Behalter α ohne weiteres zufließen kann, so kann die Ausführung nach Fig. 4 angewendet werden, wobei mit dem Zwischenbehälter α ein Vorbehälter 1 verbunden ist, dem durch die Leitungen 2 und 3 Flüssigkeit direkt zufließt, während ihm die Flüssigkeit von den tiefer gelegenen Quellen durch einen Sammelbehälter k zugeführt wird, der mit einem durch den Druckwechsel im Zwischenbehälter α beeinflußten Steuermechanismus verbunden ist.
    Pate ν t-An s PRU c η :
    Dampf- oder Druckgasflüssigkeitsheber mit einem Sammelbehälter und einem zum Zwecke der Weiterförderung periodisch unter hohen Druck gesetzten Zwischenbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß durch den im Zwischenbehälter (a) mittels einer von dem Flüssigkeitsstande abhängigen Schwimmersteuerung hervorgerufenen Druckwechsel die Steuerung des Sammelbehälters (k) bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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