DE212779C - - Google Patents
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- DE212779C DE212779C DENDAT212779D DE212779DA DE212779C DE 212779 C DE212779 C DE 212779C DE NDAT212779 D DENDAT212779 D DE NDAT212779D DE 212779D A DE212779D A DE 212779DA DE 212779 C DE212779 C DE 212779C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03C—DOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
- E03C1/00—Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
- E03C1/02—Plumbing installations for fresh water
- E03C1/10—Devices for preventing contamination of drinking-water pipes, e.g. means for aerating self-closing flushing valves
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- Health & Medical Sciences (AREA)
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Public Health (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 212779 KLASSE 85 h. GRUPPE
ROBERT STICKDORN in DÜSSELDORF.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Verhütung der Verseuchung von Reinwasserleitungen
durch Einlassen von Luft in die Leitung nach deren Absperren und besteht darin, daß die Reinwasserleitung bei Nachlassen
des Wasserdrucks in ihr bis zu einem bestimmten Grade aus einem Behälter selbsttätig
mit Druckluft oder einem unter Druck stehenden Gase, beispielsweise Kohlensäure,
ίο beschickt wird. Gegenüber den bekannten
Einrichtungen, bei denen in den von der Hauptleitung nach den einzelnen Spülstellen
führenden Leitungen je eine Luftsäule, eingeschlossen oder ein Lufteinlaßventil angebracht
ist, bietet die neue Einrichtung den Vorteil, daß sie nicht an jeder einzelnen Wasserentnahmestelle
angebracht zu werden braucht, sondern für die ganze Hausleitung zu dienen geeignet ist. Außerdem hebt sie jede Saugung
in der Leitung auf.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform der neuen Einrichtung in Verbindung mit einem
Hauptentwässerungsventil dar.
Die Fig. 1 veranschaulicht einen durch ein Differentialkolbenventil mit der Hauswasserleitung
verbundenen Druckluftbehälter in Verbindung mit einer zu seiner Füllung dienenden
selbsttätigen Pumpe.
Fig. 2 zeigt das zwischen Behälter und Hauswasserleitung angeordnete, in Fig. 1 geschlossen
dargestellte Ventil in geöffneter Stellung.
Fig. 3 ist ein Schnitt in Richtung der Linie A-B der Fig. 2, während '.
Fig. 4 das Entwässerungsventil in der Stellüng
zeigt, in der es den Zulauf abschließt und die Entwässerungsöffnung freigibt.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Windkessel W durch eine von der
Wasserleitung selbsttätig angetriebene Druckluftpumpe j> bekannter Art gespeist, die in
einem luftdichten Behälter 5 mit einem sich nur nach innen öffnenden Lufteinlaß arbeitet.
z1 ist die Druckwasserzuleitung, t die vom
Gestänge des Schwimmers s beeinflußte Steuerung und α das Ablaufrohr. Der Windkessel w.
ist mit der Hauswasserleitung r durch einen Kanal k verbunden, den ein Ventil i geschlossen
hält. Das Ventil i öffnet sich, sobald der Druck in der Wasserleitung aufgehoben
wird. Die Luftpumpe wird in bekannter Weise so lange bewegt, als der Druck der
Wasserleitung größer ist als der Druck im Windkessel.
Oberhalb des Ventils i ist eine mit dem 55 Windkessel verbundene, in das Hauswasserleitungsrohr hineinragende Düse u angebracht.'
Das Druckwasserzuleitungsrohr ζ mündet seitlich
neben der Düse in das Hauswasserleitungsrohr r. Der Verschlußkörper des Ventils i ist
in einem Zylinder f geführt und als Differentialkolben ausgebildet, auf den eine stärkere
Wasser- als Luftsäule wirkt.
Bei der gezeigten Ausführungsform ist un-
terhalb des Entwässerungsstutzens e ein zum. • selbsttätigen Absperren der Wasserleitung dienendes
Ventil angeordnet, dessen Verschlußkörper d mit einem Teller ν verbunden ist.
Wenn durch das Ventil d die . Leitung abgesperrt wird, so gibt der Teller ν die Rohrmündung
β frei und umgekehrt. Diese Anordnung ist aber nicht Gegenstand der Erfindung.
.
ίο Wird nun die Leitung ζ abgestellt, so öffnet
der Teller v, unter gleichzeitigem Abschluß der Leitung ζ durch das Ventil d die Rohrmündung
e. Infolge der Druckaufhebung in Leitung ζ öffnet sich das Ventil i, und die
Preßluft tritt aus dem Kessel w durch die
Düse u in die Leitung. Da die Spannung der Luft ungefähr dem Druck des Wassers vor
der Leitüngsöffnung entspricht, so wird das Entstehen eines luftverdünnten Raumes und
das Nachsaugen der Flüssigkeit durch die Leitungshähne oder Ventile verhindert; die
Preßluft treibt vielmehr noch teilweise das in der Leitung befindliche Wasser durch etwa
offenstehende Auslaßhähne hindurch nach außen. .
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:1 ·' i. Einrichtung zur Verhütung der Verseuchung von Reinwasserleitungen durch .. Einlassen, von . Luft in die Leitung nach ' deren Absperrung, dadurch gekennzeichnet, ' ■ daß die Reinwasserleitung (r) bei Nachlassen des Wasserdrucks in ihr bis zu einem bestimmten Grade aus einem Behälter (w) selbsttätig mit Druckluft oder L, einem unter Druck stehenden Gase beschickt wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein zwischen dem Druckbehälter (w) und der Reinwasserleitung (r) eingeschaltetes Differentialkolben ventil (i), dessen kleinere Flache dem Luft- oder Gasdruck zugekehrt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin, gedruckt in der Reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212779C true DE212779C (de) |
Family
ID=474494
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212779D Active DE212779C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE212779C (de) |
-
0
- DE DENDAT212779D patent/DE212779C/de active Active
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