DE60389C - Druckminderventil mit Umschaltvorrichtung und zwischen zwei Federn spielendem Ventilteller oder Kolbenschieber - Google Patents

Druckminderventil mit Umschaltvorrichtung und zwischen zwei Federn spielendem Ventilteller oder Kolbenschieber

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DE60389C
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Germany
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valve
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piston slide
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pressure
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Application number
DENDAT60389D
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R. BEYRICH in Leipzig, Seb. Bachstr. 36, Hof I
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/06Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
    • G05D16/063Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
    • G05D16/0644Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator
    • G05D16/0663Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using a spring-loaded membrane with a spring-loaded slideable obturator

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
ROBERT BEYRICH in LEIPZIG.
oder Kolbenschieber.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. October 1890 ab.
■ Das den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Druckminderventil soll zur selbstthätigen Regelung des Druckes flüssiger Kohlensäure dienen, bei deren Anwendung zur Herstellung von Mineralwässern und Schaumweinen und als Druckmittel, z. B. bei Bierdruckapparaten..
Bei Ersetzung eines entleerten Behälters durch einen gefüllten ergiebt sich der Uebelstand, dafs einerseits der Betrieb während der Auswechselung der Behälter unterbrochen werden mufs, andererseits die Verbindung des Ventiles mit dem Kohlensäurebehälter nicht mit der nöthigen Sorgfalt hergestellt wird, so dafs Undichtigkeiten entstehen, die Verluste an Kohlensäure bedingen.
Vorliegendes Ventil soll es ermöglichen, die Lösung seiner Verbindung mit dem entleerten und Wiederverbindung mit einem bereits vorher aufgestellten Ersatzbehälter in möglichst 'kurzer Zeit herzustellen.
Fig. ι bis 3 stellen das Ventil in zwei Anordnungen dar.
Fig. ι zeigt einen Verticaldurchschnitt der einen Anordnung, Fig. 2 den gleichen Durchschnitt der anderen Anordnung, Fig. 3 einen gemeinsamen Grundrifs mit der beiden Anordnungen gleich eigenthümlichen Verbindung mit den Kohlensäurebehältern. A und B bilden das Ventilgehäuse, C bezeichnet eine zwischen A und B eingelegte elastische Platte, die mit dem Theil A die Ventilkammer D bildet. α bezeichnet den Einströmetheil, b den Ventilteller, dessen Führungsstange b1 mittelst der Scheibe c mit der elastischen Platte C verbunden ist. d und e sind zwei ungleich gespannte Federn, welche mit Vermittlung der elastischen Platte C den Ventilteller b beeinflussen, bezw. ein Oeffnen und Schliefsen des Ventiles bei einem beabsichtigten Drucke durch den Ventilteller bewirken. Der Einströmetheil α bildet mit der Büchse f innerhalb der Ventilkammer D den Ventilsitz, der durch den Teller b geschlossen bezw. geöffnet wird. Aufserhalb der Ventilkammer D bildet der Einströmetheil einen eigenthümlichen Hahn, welcher die Umschaltung des Ventiles bildet. Dieser Hahn besteht aus einem Küken g von eigentümlicher Form, das sich in dem Einströmetheil dreht. Er trägt an seinem Ausläufer g1 eine biegsame Verlängerung in Form eines Schlauches h, die an ihrem Ende mit einer Verbindungsmutter· i versehen ist und zur Verbindung des Kükens g mit dem Kohlensäurebehälter E dient. Die Kohlensäure tritt durch den senkrechten Kanal m des Kükens in den Kanal η des Einströmetheiles a.
Die Wirkungsweise des Ventiles ist folgende: Das Druckminderventil wird mit dem Kohlensäurebehälter E verbunden (Fig.13); die Kohlensäure tritt durch das Küken und der Einströmetheil hinter den Ventilteller b und drückt denselben infolge dessen fest auf seinen Sitz. Spannt man die Feder e mittelst der Mutter Ar, so drückt dieselbe senkrecht auf den Ventilteller und diesen, nachdem der Gegendruck der Feder d und der Druck der hinter dem Teller stehenden Kohlensäure überwunden,
von seinem Sitze ab, so dafs ein Eintritt der Kohlensäure in die Ventilkammer durch die Kanäle ο erfolgen kann. Durch ein bei ρ angebrachtes Manometer kann man den durch entsprechendes Spannen der Feder e hergestellten gewünschten Druck im Innern der Ventilkammer ablesen, und unterbricht man, sobald derselbe erreicht, die weitere Spannung der Feder e. Sowie nun der Druck in der Ventilkammer gröfser wird, wird die biegsame Platte C gegen die Feder e gedrängt, diese wird infolge dessen von ersterer und im Verein mit der Feder d ebenfalls zurückgedrängt, und damit ein Schlufs des Ventiles durch den Ventilteller b so lange bewirkt werden, bis der Druck in der Ventilkammer D wieder unter den ursprünglichen gefallen ist. Es wird also, -je nach dem Verbrauche der Kohlensäure, ein fortwährendes Spielen des Ventiltellers b zwischen den Federn d und e eintreten, wodurch die Regelung des Druckes selbstthätig erfolgt. Ist der Kohlensäurebehälter E entleert, so wird das Küken g mit seiner Verbindungsmutter von demselben gelöst, zur Hälfte um sich herumgedreht und, wie punktirt gezeichnet (Fig. 3), in gleicher Weise mit dem vorhandenen Ersatzbehälter E1 verbunden.
Die Anordnung (Fig. 2) unterscheidet sich von vorbeschriebener Construction nur durch die Anordnung eines Kolbenschiebers u an Stelle des Ventiltellers b. Dieser Kolbenschieber u spielt in gleicher Weise zwischen den Federn d und e und bewirkt eine Regelung des Druckes dadurch, dafs infolge des Spielens zwischen den Federn eine Verbindung der Kanäle ν des Kolbenschiebers mit den Kanälen w des Einströmetheiles hergestellt bezw. unterbrochen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Druckminderungsventil, gekennzeichnet durch die Anordnung seines Gaszuführungstheiles α derart, dafs dasselbe aufserhalb der Ventilkammer ein drehbares Küken g bildet, innerhalb der Ventilkammer aber mit einem unter Vermittelung einer biegsamen Platte C zwischen zwei Federn d und e spielenden Ventilteller b oder Kolbenschieber u verbunden ist, um einerseits die Aufstellung eines Ersatz-Gasbehälters derart zu ermöglichen, dafs zum Zwecke der Vermeidung einer Betriebsunterbrechung eine schnelle Verbindung desselben mit dem Ventil durch das drehbare Küken g hergestellt, und andererseits eine selbsttätige Gaseinströmung durch den Einströmetheil a in die Ventilkammer unter einem bestimmten conslanten Drucke durch die Verbindung des Einströmetheiles α mit dem Ventilteller b oder Kolbenschieber u ermöglicht werden kann.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT60389D Druckminderventil mit Umschaltvorrichtung und zwischen zwei Federn spielendem Ventilteller oder Kolbenschieber Expired - Lifetime DE60389C (de)

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