DE285754C - - Google Patents

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DE285754C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/02Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped using both positively and negatively pressurised fluid medium, e.g. alternating
    • F04F1/04Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped using both positively and negatively pressurised fluid medium, e.g. alternating generated by vaporising and condensing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D11/00Feed-water supply not provided for in other main groups
    • F22D11/02Arrangements of feed-water pumps
    • F22D11/06Arrangements of feed-water pumps for returning condensate to boiler

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Description

KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
:- JVe 285754 KLASSE 59 c. GRUPPE
MARTIN ELKOFER in LEIPZIG.
Zwischenbehälter.
Zusatz zum Patent 263172.
Patentiert im "Deutschen Reiche vom 18. November 1911 ab. Längste Dauer: 6.JuIi 1926.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Ausführungsform der gemäß dem Hauptpatent angeordneten, durch den Druckwechsel im Zwischenbehälter beeinflußten Vorrichtung zur Herbeiführung des Druckwechsels im Sammelbehälter, . Die neue Vorrichtung hat. mit der in dem Hauptpatent beschriebenen Ausführungsform die Anwendung eines Kolbens oder eines anderen durch den Druckwechsel im Zwischenbehälter beeinflußten Steuerorganes gemeinsam, unterscheidet sich jedoch von jener dadurch, daß anstatt der den Kolben bei geringerem Drucke ■, im Zwischenbehälter zurückführenden Feder- oder Gewichtsbelastung das die Förderung der .Flüssigkeit aus dem Sammelbehälter in den Zwischenbehälter bewirkende Druckmittel zur Belastung des Kolbens verwendet wird. Zu diesem Zwecke wird das Druckmittel dem Sammelbehälter durch den Raum hindurch zugeführt, in dem der Steuerkolben liegt.
Die beiliegende Zeichnung stellt eine Ausführungsform der neuen Vorrichtung dar, und zwar ist als Beispiel fir die Anwendung der Erfindung auch wieder eine Kondenswasserrückleitungsanlage gedacht. Der Behälter a des Kondenswasserrückleiters nach Fig. 1 spielt hier die Rolle des Zwischenbehälters, welcher abwechselnd unter höherem und geringerem Drucke steht und durch die Leitung 6.mit.dem.
Sammelbehälter c verbunden ist. Das dem Sammelbehälter c durch die Leitung d zuströmende Wasser wird durch Dampfdruck in den Behälter α gefördert. Der mit dem Behälter c verbundene Steuerapparat für den Druckmitteleinlaß- und -auslaß ist in Fig. 2 im Aufriß und in Fig. 3 im Querschnitt dargestellt. Der Zutritt des Dampfes zu dem Behälter c wird durch den Drehschieber q gesteuert, welcher durch den Kolben f bewegt wird. Das Gehäuse, in welchem sich der Kolben f bewegt, ist auf der einen Seite durch die Leitung g mit dem Zwischenbehälter α verbunden, so daß auf dieser Seite des Kolbens derselbe ; Druck herrscht wie in dem Behälter a. Auf der anderen Seite des Kolbens liegt der Raum I, in welchen der dem Sammelbehälter c zuzuführende Dampf bei m eintritt. Der Druck dieses Dampfes bewirkt das Hochgehen des Kolbens f, wenn in dem Behälter α der geringere Druck herrscht, während bei dem höheren Drucke im Behälter α die durch den Dampf auf die untere Kolbenseite ausgeübte Kraft überwunden und der Kolben abwärts bewegt wird. Der in den Behälter c einzuführende Dampf gelangt aus dem Raum I in den Raum n, von dem die Leitung 0 zum Behälter c führt. Der aus dem Behälter c austretende Dampf strömt durch 0 und aus dem Raum η in, den Raum -p, an welchen die Ab-
dampfleitung angeschlossen ist. Zwischen den Räumen I und η ist der Drehschieber q für den Dampfeintritt und zwischen den Räumen η und p der Dampfauslaßschieber r angeordnet. Die beiden Schieber q und r sitzen auf einer gemeinsamen Welle und sind so gegeneinander versetzt, daß, wenn der eine dem Dampfe Durchtritt gewährt, der andere seine Öffnung abschließt.
ίο Man kann zur Erzeugung des Druckes, welcher auf den Kolben f entgegengesetzt dem in dem Zwischenbehälter α herrschenden Drucke wirkt, Dampf aus derselben Quelle, welche den Betriebsdampf für die Entleerung des Zwischenbehälters α liefert, verwenden und zu diesem Zwecke von der Dampfzuleitung s zu dem Behälter c eine Leitung t abzweigen. Fig. 4 zeigt eine derartige Anordnung, welche in Verbindung mit der in Fig. 5 dargestellten Konstruktion der an dem Sammelbehälter c angebrachten Ein- und Auslaßorgane für das Druckmittel gedacht ist. In diesem Falle muß natürlich, damit der in dem Behälter α herrschende höhere Druck den auf den Kolben f wirkenden Gegendruck überwinden kann, ein in demselben Sinne wie der Druck im Behälter α auf den Kolben wirkender Zusatzdruck angewendet werden. Dieser kann z. B. durch eine in dem Rohre g vorhandene Wassersäule hervorgerufen werden.
Wird dagegen die Anordnung nach Fig. 4 gewählt, so ist der auf den Kolben wirkende Gegendruck stets derselbe wie der Höchstdruck im Behälter a, und beim Druckwechsel im Zwischenbehälter α tritt sofort eine Bewegung des Kolbens ein. Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführung, wobei an Stelle der Drehschieber Ventile verwendet sind, und zwar in einer der Ausführung nach Fig. 4 entsprechenden Anordnung, während die Konstruktion im übrigen Fig. 4 entspricht, aber natürlich auch z. B. gemäß Fig. 2 und 3 gewählt werden kann.
Die Bewegung des Kolbens f wird hier durch den Hebel u auf die Stange ν für das Dampfeinlaßventil w übertragen. Die Ventilstange ν steht durch den Hebel χ mit der Stange des Auslaßventils y in Verbindung. Das Ventil w ist jedoch mit dem Hebel w und das Ventil y mit dem Hebel χ nicht fest verkuppelt, sondern so, daß der Kolben nur die Öffnungsbewegung der Ventile hervorruft, während der Schluß selbsttätig bewirkt wird. Die Bewegung des Kolbens wird.durch Anschläge ζ begrenzt. Bewegt sich der Kolben aus der in Fig. 5 gezeichneten Stellung nach unten, so öffnet er das Dampfeinlaßventil w, während sich das Dampf auslaßventil y unter der Wirkung des einströmenden Dampfes schließt. Bei der umgekehrten Bewegung leitet der Kolben durch den Hebel u die Schlußbewegung des Ventiles w nur ein, während das vollständige Schließen selbsttätig erfolgt. Dabei wird das Ventil y geöffnet, aber nicht so weit, daß der Ventilkegel oben anschlägt, sondern nur so weit, als es die durch den oberen Anschlag ζ begrenzte Bewegung des Kolbens zuläßt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Dampf- oder Druckgasflüssigkeitslieber mit einem Sammelbehälter und einem zum Zwecke der Weiterförderung periodisch unter hohen Druck gesetzten Zwischenbehälter nach Patent 263172, dadurch gekennzeichnet daß der auf der einen Seite dem im Zwischenbehälter (a) herrschenden Drucke ausgesetzte Steuerkolben (f) auf der anderen Seite ständig durch das zur Förderung der Flüssigkeit aus dem Sammelbehälter (c) in den Zwischenbehälter (ä) dienende Druckmittel belastet wird, dessen Zuführung zu dem Sammelbehälter (c) durch den auf der einen Seite des Druckorganes (f) liegenden Raum (I) hindurch stattfindet.
2. Dampf- oder Druckgasflüssigkeitsheber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (f) auf der einen Seite ständig durch das den höheren Druck im Zwischenbehälter (a) hervorrufende Druckmittel beeinflußt wird, und auf die andere dem wechselnden Drucke im Zwischenbehälter (a) ausgesetzte Seite des Steuerkolbens ständig ein Zusatzdruck (beispielsweise eine Wassersäule in dem Rohr g) wirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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