DE2929518C2 - Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial - Google Patents

Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial

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DE2929518C2 DE2929518A DE2929518A DE2929518C2 DE 2929518 C2 DE2929518 C2 DE 2929518C2 DE 2929518 A DE2929518 A DE 2929518A DE 2929518 A DE2929518 A DE 2929518A DE 2929518 C2 DE2929518 C2 DE 2929518C2
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Description

Die Erfindung betrifft ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, das auf einem elektrisch leitenden Schichtträger eine photoleitfähige Schicht enthält, die aus zwei Teilschichten aufgebaut isi, von denen die eine einen Ladungen erzeugenden Farbstoff und die andere eine Ladungen transportierende Aminoverbindung enthält
Es ist allgemein bekannt, daß es, abgesehe-; von einigen wenigen Ausnahmen, wie z. B. amorphes Selen, schwierig ist, aus Ladungen erzeugenden Materialien, die durch Absorption von sichtbarem Licht Ladungen bilden können, einen zusammenhängenden Film herzustellen, wobei ihnen noch der weitere Nachteil anhaftet, daß sie ein schlechtes Retentionsvermögen für die auf ihre Oberflächen aufgebrachte elektrische Ladungen besitzen. Andererseits haben Materialien, die ausgezeichnete Filmbildungseigenschaften besitzen und in Form eines etwa 10 μίτι dicken Films ein ausgezeichnetes Retentionsvermögen für elektrische Ladungen von mehr als 500 Volt über einen langen Zeitraum hinweg aufweisen, in den meisten Fällen den Nachteil, daß sie bei der Absorption von sichtbarem Licht keine ausreichende Photoleitfähigkeit aufweisen.
Um diesem Problem zu begegnen, wurden daher photoleitfähige Schichten für elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien entwickelt, die aus Teilschichten aufgebaut sind, von denen eine ein Material enthält, das durch Absorption von sichtbarem Licht Ladungen erzeugen kann, und eine andere ein Material enthält, das die in der anderen Teilschicht erzeugten positiven Ladungen oder negativen Ladungen oder beide transportieren kann. Typische Beispiele für solche elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien sind solche, bei denen die photoleitfähige Schicht aus den folgenden Teilschichten aufgebaut ist aus:
L Einer Ladungen erzeugenden Teilschicht aus amorphem Selen und einer Ladungen transportierenden Teilschicht aus Poly-N-vinylcarbazol;
2. einer Ladungen erzeugenden Teilschicht aus amorphem Selen und einer Ladungen transportierenden Teilschicht aus 2,4,7-Trinitro-9-fluorenon;
3. einer Ladungen erzeugenden Teilschicht aus einem Perylenderivat und einer Ladungen transportierenden Teilschicht aus einem Oxadiazolderivat (vgl. US-PS 38 71 882);
4. einer Ladungen erzeugenden Teilschicht aus Chlorodiane Blue oder Methyl Squarylium und einer Ladungen transportierenden Teilschicht aus einem Pyrazolinderivat (vgl. JP-OLS 90 827/76).
Die vorstehend genannte Verbindung Chlordiane Blue hat die folgende Formel:
OH
Die obengenannte Verbindung Methyl Squarylium hat die folgende Foirmel
YOY
CH3
40
CH3
45
worin Y für CH3 steht.
Außerdem kann in den obengenannten elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien das die Ladungen erzeugende Teilschicht aufbauende Selen durch Cadmiumsulfid ersetzt werden.
Mit photoleitfähigen Schichten mit dem vorstehend erläuterten Zweischichtenaufbau ist es zwar möglich, eine begrenzte Verbesserung der verschiedenen Eigenschäften von elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien, wie z. B. ihres Ladungsretentionsvermögens, ihrer Oberflächenfestigkeit, ihrer Empfindlichkeit gegenüber sichtbarem Licht und ihrer Beständigkeit gegen wiederholte Verwendung, zu erzielen, die erzielten Verbesserungen entsprechen jedoch nicht mehr den heute erhöhten Anforderungen und insbesondere ist es bisher noch nicht gelungen, elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien herzustellen, die nicht nur zufriedenstellende elektrophotographische Eigenschaften, sondern auch eine gute Stabilität gegenüber Schwankungen der Umweltbedingungen besitzen und leicht herstellbar sind. Wenn beispielsweise =N
Poly-N-vinylcarbazol als Material zur Herstellung der Ladungen transportierenden Teilschicht verwendet wird, so hat dies den Nachteil, daß ein daraus hergestellter Film, der die Ladungen transportierende Teilschicht bildet, wähernd seiner Trocknung beträchtlich schrumpft, so daß die photoleitfähige Schicht, die eine solche Ladungen transportierende Teilschicht enthält, die Neigung hat, sich von einem elektrisch leitenden Schichtträger abzulösen. Wenn 2,4,7-Trinitro-9-fluoren oder ein Oxadiazolderivat als Material zur Herstellung der Ladungen transportierenden Teilschicht verwendet wird, so tritt häufig der Nachteil auf, daß diese Verbindung auskristallisiert, wobei diese unerwünschte Kristallisation mit steigender Temperatur noch ausgeprägter wird. Auch das Mischen von 2,5-Bis-(4-diäthylaminophenyl)oxadiazol-l,3,4 als Oxadiazolderivat mit einem Polyesterharz hat zu keiner Eliminierung dieses Kristallisationsproblems, das insbesondere bei Temperaturen oberhalb 50° C auftritt, geführt. Die Folge dieser unerwünschten Kristallbildung ist nämlich, daß die aus diesem Material hergestellte, Ladungen transportierende Teilschicht opak (undurchsichtig) wird und das für die Belichtung dts elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials verwendete Licht streut, wodurch die Erzeugung von Ladungen in der benachbarten Teilschicht gestört, wenn nicht gar verhindert wird.
Bei elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien, deren photoleitfähige Schicht aus einer Ladungen erzeugenden Teilschicht aus einem organischen Pigment, wie Chlorodiane Blue oder Methyl Squarylium besteht, und deren Ladungen transportierende Teilschicht aus Pyrazolinderivaten, die durch die verschiedensten Substituenten substituiert sein können, oder
■ Poly-N-vinylcarbazol besteht, wird nach der Meltz-Studie bezüglich des Injektionswirkungsgrades der positiven Ladungen (Löcher) aus der Ladungen erzeugenden Teilschicht in die Ladungen transportierende Teilschicht eines solchen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials angenommen, daß der Injektionswirkungsgrad bei Verwendung von Poly-N-vinylcarbazol als Ladungen transportierendes Material am schlechtesten wird, daß bei Verwendung der Pyrazolinderivate der Injektions-Wirkungsgrad in Abhängigkeit von dem Substituenten stark variiert und daß der Injektionswirkungsgrad mit niedrigerem Ionisationspotential des Ladungen transportierenden Materials in die Ladungen erzeugende Teilschicht größer wird.
Andererseits kann Poly-N-vinylcarbazol aber eine gute Ladungen transportierende Teilschicht bilden, wenn es in Kombination mit einer aus amorphem Selen bestehenden Ladungen erzeugenden Teilschicht verwendet wird. Das heißt, eine Ladungen transportierende Teüschicht, die wirkungsvoll arbeitet, wenn sie in Kombination mit einer Ladungen erzeugenden Teilschicht aus einem bestimmten Material verwendet wird, kann in Kombination mit einem anderen Ladungen erzeugenden Material wirkungslos sein. Auch ist eine Ladungen erzeugende Teüschicht, die bei Verwendung in Kombination mit einer Ladungen transportierenden Teilschicht aus einem bestimmten Material wirksam ist, nicht immer in gleichem Maß wirksam in Kombination mit anderen Ladungen transportierenden Materialien. Wenn aber Kombinationen der beiden Teilschichten nicht optimal zusammenarbeiten, nimmt nicht nur die elektrophotographische Empfindlichkeit des elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials ab, sondern es wird auch das sogenannte Restpotential groß aufgrund einer Abnahme der Entladung bei niedrigem elektrischem Feld und im schlimmsten Falle reichert sich das Potential bei jedem Zyklus wieder an, so daß solche Kombinationen in der Praxis für elektrophotographische Zwecke ungeeignet sind.
Dies gilt auch für das aus der DE-AS 22 20 408 bekannte elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial aus einem elektrisch leitenden Schichtträger und einer photoleitfähigen Doppelschicht aus organischen Materialien, die aus einer Ladungsträger erzeugenden, Farbstoff enthaltenden Teüschicht und einer transparenten Deck-Teilschicht aus isolierenden Materialien mit mindestens einer Ladungen transportierenden Verbindung besteht Bei diesem bekannten elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterial werden eine Ladungsträger erzeugende Farbstoffschicht aus verschiedenen Farbstoffen, wie z. B. Indanthrenblau, Decacyclen oder Indanthrenbrilliantviolett sowie eine transparente Deckschicht aus einem Gemisch einer Ladungen transportierenden monomeren heterocyclischen Verbindung mit wenigstens einem aromatischen carbocyclischen oder heterocyclischen Ring verwendet. Die Licht- und Farbempfindlichkeit und Bildauflösung dieses bekannten elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials genügt aber den heutigen Anforderungen nicht mehr.
Aufgabe der Er'indung war es daher, ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial zu entwickeln, das insbesondere nicht nur eine gute mechanische Festigkeit, ein niedriges Restpotential und somit eine ausreichende Beständigkeit gegen wiederholte Verwendung, sondern darüber hinaus auch noch eine erhöhte Licht- und Farbempfindlichkeit bei verbesserter Bildauflösung besitzt
Es wurde nun gefunden, daß diese Aufgabe erfindungsgemäß gelöst werden kann mit einem elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterial der eingangs genannten Art, das dadurch gekennzeichnet ist, daß es als Ladungen erzeugenden Farbstoff ein Anthanthron-Pigment der allgemeinen Formel A, ein Dibenzpyrenchinon-Pigment der allgemeinen Formel B oder ein Pyranthron-Pigment der allgemeinen Formel C und als Ladungen transportierende Aminoverbindung eine aromatische Aminoverbindung der allgemeinen Formel P enthält:
Formel A:
Formel B:
(X)n
Formel C:
OQr,
worin X ein Halogenatom, eine Nitro-, Cyano-, Acyl- oder Carboxygruppe, m eine ganze Zahl von 0 bis 6 und η eine ganze Zahl von 0 bis 4 bedeuten;
Formel P:
worin Ri, R2, R3 und Ra jeweils ein Wasserstoffatom oder eine Alkyl-, Alkenyl-, Cycloalkyl- oder Arylgruppe, R5 und Re jeweils ein Wasserstoffatom oder eine Alkyl-, Alkenyl-, Cycloalkyl-, Cycloalkenyl- oder Arylgruppe
und R7, Rs, R9 und Rio jeweils ein Wasserstoffatom oder ein Halogenatom oder eine Hydroxy-, Alkyl-, Alkenyl-, Cycloalkyl-, Aryl-, Alkoxy- oder Aminogruppe bedeuten und R5 und R6 außerdem gemeinsam einen Kohlenwasserstoffring bilden können.
Wie aus den weiter unten folgenden Beispielen und Vergleichsbeispielen hervorgeht, weist das erfindungsgemäße elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial mit dem vorstehend angegebenen Aufbau eine viel höhere Empfindlichkeit auf als bekannte elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien mit einer photo-Ieitfähigen Schicht mit Doppelschichtaufbau, es besitzt eine ausgezeichnete Farbempfindlichkeit, weil seine maximale spektrale Empfindlichkeit im Zentrum des Bereiches des sichtbaren Lichtes liegt, was zur Folge hat, daß ein Kopierbild mit einem sehr guten Auflösungsvermögen und einer sehr guten Gradientenreproduktion erhalten werden kann. Darüber hinaus besitzt das erfindungsgemäße elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial ein ausgezeichnetes Retentionsvermögen für elektrische Ladungen, eine hohe Oberflächenfestigkeit und ein sehr niedriges Restpotential, so daß es bei wiederholter Verwendung stets gleichmäßig gute Kopien. liefert und keine Anreicherung von elektrischen Ladungen auftritt. Außerdem tritt bei der Herstellung der Ladungen erzeugenden Teilschicht und der Ladungen transportierenden Teilschicht weder eine Schrumpfung der Teilschichten noch eine Auskristallisation der darin enthaltenen Materialien auf und es treten auch keine Probleme auf in bezug auf die Ablösung von dem elektrisch leitenden Schichtträger und das Undurchsichtigwerden einer oder beider Teilschichten.
Die vorstehend angegebenen guten Ergebnisse werden jedoch nur erhalten bei Verwendung einer Kombination aus den vorgenannten Materialien zur Erzeugung von Ladungen und zum Transport der Ladungen. Wenn beispielsweise als Ladungen erzeugendes Material ein anderes Material als vorstehend angegeben verwendet wird, beispielsweise Poly-N-vinylcarbazol, 2,4,7-Trinitro-9-fluorenon oder ein Oxazolderivat, können die vorgenannten Effekte nicht erzielt werden. Dies gilt auch dann, wenn als die Ladungen transportierendes Material ein anderes Material als vorstehend angegeben verwendet wird.
Der erfindungsgemäß erzielte synergistische Effekt beruht auf der sehr hohen Empfindlichkeit des erfindungsgemäßen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials. Er wird noch ausgeprägter, wenn als Ladungen transportierendes Material eine aromatische Aminoverbindung der allgemeinen Formel P verwendet wird, in der einer der Reste Ri und R2 oder beide und einer der Reste R3 und R4 oder beide unabhängig voneinander eine Benzylgruppe und einer der Reste R7 und Re oder beide und einer der Reste R9 und Rio oder beide unabhängig voneinander einen Elektronen abgebenden Substituenten mit einem I-Effekt (d.h. einem negativen induktiven Effekt) oder einem M-Effekt (d. h. einem negativen mesomeren Effekt) bedeuten und dazu gehören beispielsweise ein Halogenatom, eine Hydroxygruppe oder eine Alkylgruppe, eine Cycloalkylgruppe, eine Alkenylgruppe, eine Arylgruppe, eine Aralkylgruppe, eine Alkoxygruppe, eine Aminogruppe, eine Alkylaminogruppe oder eine Arylaminogruppe. Beispiele für besonders geeignete Verbindungen sind die nachstehend angegebenen Verbindungen (P-25) bis (P-27) und (P-35) bis (P-47).
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert Dabei wird die einen Ladungen erzeugenden Farbstoff enthaltende Teilschicht der Einfachheit halber als »Ladungen erzeugende Schicht« bezeichnet, wähernd die eine Ladungen transportierende Aminoverbindung enthaltende Teilschicht als »Ladungs-Transportschicht« bezeichnet wird. Es zeigt
F i g. 1 eine vergrößerte Schnittansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials,
Fi g. 2 eine vergrößerte Schnittansicht einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials,
F i g. 3 eine schematische Darstellung des Bilderzeugungsmechanismus eines erfindungsgemäßen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials und
Fig.4 und 5 vergrößerte Schnittansichten weiterer Ausführungsformen des erfindungsgemäßen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials.
Bei der praktischen Herstellung des erfindungsgemäßen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials wird, wie aus der F i g. 1 hervorgeht, auf einem elektrisch leitenden Schichtträger 1 eine Ladungen erzeugende Schicht 2 gebildet, die als ihre Hauptkomponente eine Ladungen erzeugende Verbindung enthält, die weiter unten näher beschrieben wird. Auf der Ladungen erzeugenden Schicht 2 wird dann eine Ladungs-Transportschicht 3 gebildet, die als ihre Hauptkomponente eine Ladungen transportierende Verbindung enthält, die weiter unten näher beschrieben wird, wodurch eine photoleitfähige Schicht 4 entsteht, die aus der Ladungen erzeugenden Schicht 2 und der Ladungen transportierenden Schicht (Ladungstransportschicht) 3 besteht.
Bei dem elektrisch leitenden Schichtträger 1 handelt es sich beispielsweise um eine Metallfolie, wie z. B. eine solche aus Aluminium, Nickel, Kupfer, Zink, Palladium, Silber, Indium, Zinn, Platin, Gold, rostfreiem Stahl oder Messing. Bei dem elektrisch leitenden Schichtträger kann es sich beispielsweise um einen solchen handeln, der ein isolierendes Substrat \A umfaßt, auf das eine elektrisch leitende Schicht \B aufgebracht ist, wie in Fig. 2 dargestellt In diesem Falle wird als Substrat \A ein Blatt Papier oder eine Kunststoffolie verwendet, die flexibel ist und gegen Beanspruchungen, beispielsweise durch Biegen, genügend beständig ist und eine ausreichende Zugfestigkeit aufweist. Die elektrisch leitende Schicht Iß kann aufgebracht werden durch Auflaminieren einer Metallfolie oder durch Vakuumbedampfung mit einem Metall oder unter Anwendung anderer Verfahren.
Die Ladungen erzeugende Schicht 2 kann hergestellt werden durch Vakuumverdampfung eines Ladungen erzeugenden Farbstoffes, wie er weiter unten näher beschrieben wird, oder durch Aufbringen einer gemischten Lösung oder Dispersion eines Ladungen erzeugenden Farbstoffes und eines polymeren Bindemittels auf die Oberfläche des elektrisch leitenden Schichtträgers 1. Das Vakuumverdampfungsverfahren ist bevorzugt, da die Ladungen erzeugende Schicht 2 an dem elektrisch leitenden Schichtträger 1 fest haftet und es somit schwer ist diese abzuziehen, wobei sie ihre Eigenschaften über einen langen Zeitraum hinweg beibehält Das polymere Bindemittel wird in einer Menge unterhalb 100 Gew.-Teilen, vorzugsweise unterhalb 10 Gew.-Teilen pro Gew.-Teil des Ladungen erzeugenden Farbstoffes verwendet Die Dicke der Ladungen erzeugenden Schicht 2 liegt im allgemeinen innerhalb des Bereiches von 0,005 bis 20, vorzugsweise von 0,05 bis 10 μπι.
Die Ladungs-Transportschicht 3 wird vorzugsweise gebildet durch Aufbringen einer Lösung einer weiter unten beschriebenen Ladungen transportierenden Verbindung und eines polymeren Bindemittels in einem Lösungsmittel und anschließendes Trocknen derselben. Zu geeigneten polymeren Bindemitteln gehören beispielsweise Polyäthylen, Polypropylen, Acrylharz, Methacrylharz, Vinylchloridharz, Vinylacetatharz, Phenolharz, Epoxyharz, Polyesterharz, Alkydharz, Polycarbonat, Polyurethan und Copolymerharze, die zwei oder mehr wiederkehrende Einheiten enthalten, welche die obengenannten Harze aufbauen. Es können aber auch verschiedene andere Harze verwendet werden.
Bezüglich des Mischungsverhältnisses zwischen dem polymeren Bindemittel und der Ladungen transportierenden Verbindung ist es bevorzugt, diese in einer Menge von 10 bis 500 Gew.-Teilen auf 100 Gew.-Teilc des polymeren Bindemittels zu verwenden. Insbesondere dann, wenn Polycarbonat als polymeres Bindemittel verwendet wird, ist es im Hinblick auf die ausgezeichneten elektrophotographischen Eigenschaften bevorzugt, daß die Ladungen transportierende Verbindung in einer Menge von 20 bis 100 Gew.-Teilen auf 100 Gew.-Teile des Polycarbonats verwendet wird. Die Dicke der Ladungs-Transportschicht 3 liegt im allgemeinen innerhalb des Bereiches von 2 bis 100, vorzugsweise von 5 bis 30 μίτι.
Es können verschiedene Typen von Zusätzen der Ladungs-Transportschicht 3 zugegeben werden zur Verbesserung ihrer Flexibilität, zur Herabsetzung des Restpotentials und zur Verminderung der Ermüdung der Schicht bei wiederholter Verwendung. Zu solchen Zusätzen gehören z. B. Diphenyl, Diphenylchlorid, o-Terphenyl, p-Terphenyl, Dibutylphthalat, Dimethylglykolphthalat, Dioctylphthalat, Triphenylphosphat, Methylnaphthalin, Benzophenon, chloriertes Paraffin, Dilaurylthiopropionat, 3,5-Dinitrobenzoesäure und verschiedene Fluorkohlenwasserstoffe.
Der erfindungsgemäß verwendbare. Ladungen erzeugende Farbstoff, der als Hauptkomponente in der Ladungen erzeugenden Schicht 2 enthalten ist, wird aus Verbindungen der nachfolgend angegebenen allgemeinen Formeln A, B oder C ausgewählt: Formel A:
Formel B:
(X)n Formel C:
worin X ein Halogenatom, eine Nitrogruppe, eine Cyanogruppe, eine Acylgruppe oder eine Carboxygrup-
20 pe, m eine ganze Zahl von 0 bis 6 und π eine ganze Zahl von 0 bis 4 bedeuten.
In den allgemeinen Formeln A, B und C sind typische Beispiele für ein Halogen Chlor, Brom oder Jod und typische Beispiele für eine Acylgruppe sind eine Acetyl-,
25 Propanoyl-, Butanoyl-, Benzoyl- oder Cinnamoylgruppe. Typische Beispiele für das Anthanthron-Pigment der allgemeinen Formel A sind folgende:
(Al)
45 (A 2)
(A3)
50 Br
11
(A4)
(A 5)
Br
(A 6)
Qh
(A 7)
(A 8)
(A 9)
12
(NOj)2
(AlO)
(CN)2
(All)
40 Typische Beispiele für das Dibenzpyrenchinon-Pigment der allgemeinen Formel B sind folgende:
(Bl)
<B2)
(Cl)2
&■
CB3)
(B4)
CB5)
(B 6)
(B7)
13
(Br)2
0)2
O)3
O)4
(NOj)2
(B 8)
14
(CN)2
09)
(COCA)2
25 Typische Beispiele fur das Pyranthron-Pigment der allgemeinen Formel C sind folgende:
(Cl)
(C 2)
(Cl)2
55 (C 3)
(Br),
15
(C 4)
(C 8)
(C 5)
(C 6)
(C 7)
(CN)4
(C 9)
(COCHj)4
Bei der praktischen Herstellung des erfindungsgemäßen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials ii wird die Ladungen transportierende Verbindung, die als Hauptkomponente in der Ladungs-Transportschicht 3 enthalten ist, aus Verbindungen der allgemeinen Formel P ausgewählt:
worin Ri, R2, R3 und R4 jeweils ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe, eine Alkenylgruppe, eine
in Cycloalkylgruppe oder eine Arylgruppe, R5 und R6 jeweils ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe, eine Alkenylgruppe, eine Cycloalkylgruppe, eine Cycloalkenylgruppe oder eine Arylgruppe und R7, Rs, R9 und Rio jeweils ein Wasserstoffatom oder ein Halogenatom
>'> oder eine Hydroxygruppe, eine Alkylgruppe, eine Alkenylgruppe, eine Cycloalkylgruppe, eine Arylgruppe, eine Alkoxygruppe oder eine Aminogruppe bedeuten und worin außerdem R5 und R6 gemeinsam einen gesättigten oder ungesättigten Kohlenwasserstoffring
W) mit 3 bis 10 Kohlenstoffatomen (einen 3- bis lOgliedrigen Kohlenwasserstoffring) bilden können.
Die Alkylgruppen in der allgemeinen Formel P umfassen eine Methylgruppe, eine Äthylgruppe, eine Butylgruppe, eine Octylgruppe und eine Dodecylgrup-
b5 pe, und eine Alkylgruppe mit 1 bis 40 Kohlenstoffatomen ist bevorzugt.
Die Alkenylgruppen in der allgemeinen Formel P umfassen eine Vinylgruppe, eine Butenylgruppe und
18
eine Octenylgruppe, und eine Alkenylgruppe mit 2 bis 40 Kohlenstoffatomen ist bevorzugt
Die Cycloalkyigruppen in der allgemeinen Formel P umfassen eine Cyclopentylgruppe, eine Cyclohexylgruppe und eine Cycloheptylgruppe, und eine 5- bis 7gliedrige Cycloalkylgruppe ist bevorzugt
.' Die Cycloalkenylgruppen in der allgemeinen Formel P umfassen eine Cyclohexenylgruppe, und eine 5- bis 7gliedrige Cycloalkenylgruppe ist bevorzugt
Als Arylgruppe in der allgemeinen Formel P ist eine Phenyl- oder Naphthylgruppe bevorzugt.
Die Kohlen wasserstoff ringe mit 3 bis 10 Kohlenstoffatomen in der allgemeinen Forme! P umfassen eine Cyclobutylgruppe, eine Cyclopentylgruppe, eine Cyclohexyigruppe und eine Cyclohexenylgruppe.
Die Gruppen und Ringe, die ;n allen allgemeinen Formeln auftreten, können substituiert sein. Obgleich es sich bei den Substituenten um beliebige Substituenten handeln kann, sind die bevorzugten Substituenten ein oder mehrere Vertreter, die ausgewählt werden aus der Gruppe: eine Alkylgruppe (vorzugsweise eine Alkylgruppe mit 1 bis 40 Kohlenstoffatomen), eine Alkenylgruppe (vorzugsweise eine Alkenylgruppe mit 2 bis 40 Kohlenstoffatomen), eine Alkoxygruppe (vorzugsweise eine Alkoxygruppe mit 1 bis 40 Kohlenstoffatomen), eine Arylgruppe (vorzugsweise eine Phenyl- oder Naphthylgruppe) und eine Hydroxygruppe. Eine der bevorzugten Alkylgruppen mit einem Substituenten ist eine Aralkylgruppe, wie z. B. eine Benzylgruppe, eine der bevorzugten Aminogruppen mit einem Substituenten ist eine Mono- oder Dialkylaminogruppe (vorzugsweise eine Alkylgruppe mit 1 bis 40 Kohlenstoffatomen), eine Mono- oder Diarylaminogruppe oder eine Alkylarylaminogruppe (vorzugsweise eine Alkylgruppe mit 1 bis 40 Kohlenstoffatomen).
Typische Beispiele für aromatische Aminoverbindungen der allgemeinen Formel P sind folgende:
(P-1) 1,1 -Bis(4-N,N-dimethylaminophenyl)-2-methyl-
propan,
(P-2) 1,l-Bis(4-N,N-dimethylamino-2-methylphenyl)-
cyclohexan,
(P-3) 1,l-Bis(4-N,N-dimethylamino-2-methylphenyl)-
1 -(4-methoxyphenyl)methan,
(P-4) 1,1 -Bis(4-N,N-dimethylamino-2-methylphenyl)-
1 -(4-hydroxyphenyl)methan,
(P-5) l,l-Bis(4-N,N-dimethylamino-2-methylphenyl)-
1 -(2,4-dimethoxyphenyl)methan,
(P-6) 1,l-Bis(4-N,N-dimethylamino-2-äthylphenyl)-l-
(2,4-dimethylphenyl)methan,
(P-7) 1,1 Bis(4-N,N-dimethylamino-2-methoxyphe-
nyl)-2-methyIpropan,
(P-8) 1,l,2,2-Tetrakis(4-N,N-dimethylamino-2-methyl-
phenyl)-äthan,
(P-9) 1,1,5,5-Tetrakis(4-N,N-dimethylamino-2-methyl-
phenyl)-pentan,
(P-IO) l,l-Bis(4-N,N-diäthylaminophenyl)heptan.
(P-II) 1,1 -BisH-N.N-diäthylaminophenyl)-! -phenyl-
methan,
(P-12) 3,3-Diphenylallyliden-4,4'-bis(N,N-diäthyl-m-
toluidin),
(P-13) U-Bis(4-N,N-diäthylamino-2-methylphenyl)-
heptan,
(P-14) l,l-Bis(4,4-N,N-diäthylamino-2-methylphenyl)-
1-phenylmethan,
(P-15) 1,1 -Bis(4-N,N-diäthylamino'2-methylphenyl-3-
phenylpropan,
(P-16) a,«,a'A'-Tetrakis(4-N,N-diäthylamino-2-methylphenyl)-p-xy!ol, (P-17) 1,1 -Bis(4-N,N-diäthylamino-2-äthylphenyl)-4-methyicyclohexan,
(P-18) 1,1 -Bis(4-N,N-diäthylamino-2-äthylphenyl)-2-phenyläthan, (P-19) l,l-Bis(4-N,N-diäthylamino-2,5-dimethyI-
phenylj-heptan, (P-20) l,l-Bis(4-N,N-diäthylamino-2^-dimethoxy-
phenyl)-l-phenylmethan, in (P-21) l,l-Bis(4-N-thyl-N-methylamino-2-methylphenyl)-3-methylcycIohexan,
(P-22) 1,1 -Bis(4-N,N-di(p-tolyl)aminophenyl)cycIohexan, l,l-Bis(4-N,N-di(p-toly!)amino-2-methylphenyljcyclohexan, 1,1- Bis(4-N-äthyl-N-benzylaminophenyl)-1 cyclohexylmethan,
l,l-Bis(4-N-methyl-N-benzylamino-2-methylphenyl)-normal-butan, 2n (P-26) l,l-Bis(4-N-äthyI-N-benzylamino-2-meth-
oxyphenyl)-1 -cyclohexylmethan, (P-27) l,l-Bis(4-N-äthyI-N-benzylamino-2-methoxyphenylj-normal-butan, 1,1 -Bis(4-N,N-dibenzylaminophenyI)propan, l,l-Bis(4-N,N-dibenzylaminophenyl)-n-butan,
1,1 Bis(4-N,N-dibenzylaminophenyl)pentan, (P-31) 1,1- Bis(4-N,N-dibenzylaminophenyl)-2-methylpropan,
in (P-32) l,l-Bis(4-N,N-dibenzylaminophenyl)cyclohexan, l,l-Bis(4-N,N-dibenzylaminophenyl)-l-cyclohexylmethan, 1,1- Bis(4-N,N-dibenzylaminophenyl)-1 -phenylmethan.
l,l-Bis(4-N,N-dibenzylamino-2-methylphenyl)-propan, (P-36) 1.1-Bis(4-N,N-dibenzylamino-2-methylphenyl)-n-butan,
(P-37) l,l-Bis(4-N,N-dibenzylamino-2-methylphenyl)-pentan, l,l-Bis(4-N,N-dibenzylamino-2-methylphenyl)-cyclohexan,
(P-39) 1,1 - Bis(4-N,N-dibenzylami no-2-methylphenyI)-1 cyclohexylmethan, (P-40) l,l-Bis(4-N,N-dibenzylamino-2-methylphenyl)-
1-phenylmethan, (P-41) l,1-Bis(4-N,N-dibenzyIamino-2-methoxyphenyl)propan, (P-42) l,1-Bis(4-N,N-dibenzylamino-2-methoxyphenyl)-n-butan,
(P-43) l,l-Bis(4-N,N-dibenzylamino-2-methoxyphenyl)-2-methylpropan, 1,1 -Bis(4-N,N-dibenzylamino-2-methoxyphenyl)-1-cyclohexylmethan, 1,1 -Bis(4-N,N-dibenzylamino-2,5-dimethylphenyl)-n-butan,
1,1 -Bis(4-N,N-dibenzylamino-2,5-dimethvlphenyl)· 1 -cyclohexylmethan und (P-47) l,l-Bis(4-N,N-dibenzylamino-2,5-dimeth( xyphenyl)-n-butan.
Der Grund dafür, warum das erfindungsgemäße elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial diese ausgezeichneten Eigenschaften, wie oben erläutert, aufweist, ist bisher nicht bekannt, eine mögliche Erklärung ist jedoch die folgende:
Bei den erfindungsgemäß verwendeten, Ladungen
(P-23) (P-24) (P-25)
(P-28) (P-29)
(P-30) )
(P-33) (P-34) (P-35)
(P-38)
(P-44) (P-45) (P-46)
erzeugenden Farbstoffen handelt es sich um solche mit einem breiten jr-Elektronensystem, die einen Aufbau haben, wie wenn sie durch einen Elektronen anziehenden Substituenten substituiert wären, und sie weisen eine verhältnismäßig große Elektronenaffinität auf, ΐ wobei sie als gute Halbleiter v;yn η-Typ dienen. Andererseits hat die erfindungsgemäß verwendbare, Ladungen transportierende Verbindung ein verhältnismäßig niedriges lonisierungspotential und es wird angenommen, daß sie als Halbleiter vom p-Typ fungiert Wenn eine Schicht aus der Ladungen erzeugenden Schicht 2 und der Ladungs-Transportschicht 3, d. h. die photoleitfähige Schicht 4, negativ aufgeladen wird, befindet sich die photoleitfähige Schicht 4, die aus der Ladungen erzeugenden Schicht 2 und der Ladungs- r> Transportschicht 3 besteht, in einem Zustand, in dem sie in umgekehrter Richtung wie in Fig.3 dargestellt aufgeladen ist Wenn mit Licht L bestrahlt wird, passiert der größte Teil des Lichtes L die Ladungs-Transportschicht 3 und wird an der Grenzfläche zwischen der >o Schicht 3 und der Ladungen erzeugenden Schicht 2 absorbiert. Die Folge davon ist, daß positive Ladungen (Löcher) und nagative Ladungen (Elektronen) in der Ladungen erzeugenden Schicht 2 gebildet werden. Die gebildeten positiven Ladungen bewegen sich durch die Ladungs-Transportschicht 3 zur Neutralisation mit den negativen Ladungen auf der Oberfläche der photoleitfähigen Schicht 4, während die gebildeten negativen Ladungen sich durch die Ladungen erzeugende Schicht 2 bewegen und mit den positiven Ladungen des in elektrisch leitenden Schichtträgers 1 neutralisiert werden. Auf diese Weise entsteht auf der Oberfläche der photoleitfähigen Schicht 4 ein latentes elektrostatisches Bild, das dann zu einem sichtbaren Bild entwickelt wird.
Damit der obengenannte Mechanismus wirksam ablaufen kann, müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein:
1. Hohe Quantumausbeute bei der Bildung von Ladungen in der Ladungen erzeugenden Schicht 2,
2. hoher Injektions-Wirkungsgrad der positiven Ladungen aus der Ladungen erzeugenden Schicht 2 in die Ladungs-Transportschicht 3,
3. hohe Beweglichkeit der positiven Ladungen in der « Ladungs-Transportschicht 3 und
4. hohe Beweglichkeit der negativen Ladungen in der Ladungen erzeugenden Schicht 2.
Die erfindungsgemäß verwendeten, Ladungen erzeugenden Farbstoffe erfüllen die obengenannten Bedingungen (1) und (4), während die Ladungen transportierenden Verbindungen die Bedingung (3) erfüllen. Es sei jedoch bemerkt daß dann, wenn die ODcngenannte Bedingung (2) nicht erfüllt ist, die Erfüllung der übrigen Bedingungen bedeutungslos erscheint. In Kombination mit der Schicht, die aus dem Ladungen erzeugenden Farbstoff mit der spezifischen Struktur besteht, und der Schicht, die aus der Ladungen transportierenden Verbindung mit der spezifischen Struktur besteht, ist die oben genannte Bedingung erfüllt für den Fall, daß der Injektions-Wirkungsgrad der positiven Ladungen hoch sein sollte. Infolgedessen wird angenommen, daß eine sehr hohe Empfindlichkeit erhalten wird.
Bei der praktischen Herstellung des erfindungsgemä-Ben elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials kann eine Zwischenschicht 5 auf den elektrisch leitenden Schichtträger 1 aufgebracht sein, wie in F i g. 4
50
55 dargestellt, auf dem sich die Ladungen erzeugende Schicht 2 und darauf die Ladungs-Transportschicht 3 befinden. Diese Zwischenschicht 5 dient der Verhinderung der Injektion der Ladungen von dem elektrisch leitenden Schichtträger 1 in die photoleitfähige Schicht 4 beim Aufladen der photoleitfähigen Schicht 4 und sie dient auch als Haftschicht für die integrale Haftung der photoleitfähigen Schicht 4 an dem elektrisch leitenden Schichtträger t. Die Zwischenschicht 5 wird hergestellt aus einem Material, wie z. B. einem Metalloxid, wie Aluminiumoxid oder Indiumoxid, oder einer polymeren Verbindung, wie Polyäthylen, Polypropylen, Acrylharz, Methacrylharz, Vinylchloridharz, Vinylacetatharz, Phenolharz, Epoxyharz, Polyesterharz, Alkydharz, Polycarbonat Polyurethan oder einem Vinylchlorid/Vinylacetat/Maleinsäureanhydrid-Terpolymeren.
Wie in der Fig.5 dargestellt, kann die Ladungs-Transportschicht 3 zuerst auf den elektrisch leitenden Schichtträger 1 aufgebracht werden, auf dem sich die Ladungen erzeugende Schicht 2 befindet In diesem Falle kann die Oberfläche der Ladungen erzeugenden Schicht 2, die eine Oberfläche der photoleitfähigen Schicht 4 darstellt, mit einer Schutzschicht 6 bedeckt sein.
Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen und Vergleichsbeispielen näher erläutert.
Beispiel 1
Auf einen elektrisch leitenden Schichtträger, der durch Vakuumabscheidung von Aluminium auf einem 100 μπι dicken Polyäthylenterephthalat-Substrat zur Herstellung einer elektrisch leitenden Schicht erhalten worden war, wurde der beispielhafte Ladungen erzeugende Farbstoff A3 (Anthanthron-Pigment Monolite Red 2Y, C. 1.59 300) bei 3 bis 4 - 10-" mbar bei einer Temperatur der Verdampfungsquelle von 3500C 3 Minuten lang im Vakuum abgeschieden unter Bildung einer Ladungen erzeugenden Schicht einer Dicke von etwa 0,5 μΐη. Dann wurden 5 g der Ladungen transportierenden Verbindung (P-14) und 10 g Polycurbonatharz in 100 ml 1,2-Dichloräthan gelöst und die Lösung wurde in Form einer Schicht unter Anwendu ig eines Rotationsbeschichtungsverfahrens auf die Ladungen erzeugende Schicht aufgebracht, danach bei einer Temperatur von 80° C 1 Stunde lang getrocknet unter Bildung einer 18 μΐη dicken Ladungs-Transportschicht, wobei man ein erfindungsgemäßes elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial erhielt. Dies wird nachfolgend als Probe 1 bezeichnet.
Die Probe 1 wurde in einem handelsüblichen Elektrometer befestigt und es wurde eine Spannung von — 6 KV, bezogen auf die Entladungselektrode einer Ladungsvorrichtung, 5 Sekunden lang angelegt, um die photoleitfähige Schicht der Probe 1 aufzuladen. Unmittelbar nach dem Aufladen wurden das Aufladungspotential Vo (Volt) und die Belichtungs-Lichtmenge E\/2 (Lux. Sek.), die zur Herabsetzung des Aufladungspotentials Vo auf die Hälfte erforderlich war, gemessen. Die dabei erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle I angegeben.
Beispiele 2-13
Auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 wurden Proben 2 bis 13 eines elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials hergestellt, wobei diesmal als Ladungs-Transportmaterial anstelle der Verbindung (P-14) die Verbindungen (P-7), (P-Il), (P-12), (P-16), (P-23), (P-27), (P-29), (P-33), (P-36), (P-39), (P-42) und
(Ρ-44) verwendet wurden. Das Aufladungspotential Vo . und die Belichtungs-Lichtmenge E\n jeder Probe wurden auf ähnliche Weise wie in Beispiel 1 bestimmt. Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle I angegeben.
Tabelle I
Ladungen erzeugender Farbstoff A3
Probe CTM. (V) E\n Dicke der C. T L.
Nr. -910 (Lux · sec) (um)
1 (P-14) -930 2.5 18
2 (P-7) -970 2.7 18
3 (P-Il) ... ηη/\
— iy\j
3.9 17
Λ
H
(P-12) -730 3.1 1 C
IJ
5 (P-16) -930 2.5 15
6 (P-23) -800 3.2 18
7 (P-27) -850 1.7 17
8 (P-29) -940 2.1 16
9 (P-33) -870 2.3 18
10 (P-36) -800 1.3 16
11 (P-39) -840 1.5 16
12 (P-42) -940 1.4 16
13 (P-44) 1.8 17
CXM. = Ladungen transportierende Verbindung.
CtL. = Ladungs-Transportschicht.
Beispiel 14-21
Das Beispiel 1 wurde wiederholt unter Verwendung der Verbindungen A 2 (Anthanthron-Pigment Indanthrene Brilliant Orange GK, C.I.-59 305), A6, A9 und B3 (Dibenzpyrenchinon-Pigment Indanthrene Golden Yellow RK, CI. 59 105), B4 und C4 (Pyranthron-Pigment Paliogen Red 3340) und C6 und C8 anstelle der Verbindung A3 als Ladungen erzeugender Farbstoff zur Herstellung einer 0,5 μίτι dicken Ladungen erzeugenden Schicht. Auf jede Ladungen erzeugende Schicht wurde die Verbindung (P-39) als Ladungen transportierende Verbindung auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 aufgebracht, anschließend einen Tag und eine Nacht lang getrocknet, wobei man die Proben 14 bis 21 eines elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials erhielt. Bei diesen Proben wurden auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 Vo und £1/2 bestimmt. Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle Il angegeben.
Tabelle Π
CTM.: (P-39)
zugegeben und 10 Stunden lang in einer Kugelmühle dispergiert zur Herstellung einer Dispersion für die Bildung der Ladungen erzeugenden Schicht Die Dispersion wurde unter Anwendung eines Rotationsauftragsverfahrens auf eine Oberfläche eines elektrisch leitenden Schichtträgers aufgebracht, der mit einer elektrisch leitenden Schicht versehen war, die durch Vakuumabscheidung von Aluminium auf ein 100 μπι dickes Polyäthylenterephthalat-Substrat aufgebracht worden war, und dann getrocknet zur Herstellung einer Ladungen erzeugenden Schicht einer Dicke von 1 μηχ Danach wurde die Ladungen transportierende Verbindung (P-39) auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 auf die Ladungen erzeugende Schicht aufgebracht und 1 Stunde lang bei 80°C getrocknet zur Herstellung einer 19μ.τ. dicken Ladungs-Transportschicht, wobei man eine Probe 22 eines lichtempfindlichen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials erhielt Mit dieser Probe wurden ähnliche Messungen wie in Beispiel 1 durchgeführt, die ergaben, daß V0=-1020V und £,/2 = 3,5 Lux · Sek.
Beispiel 23
Das Beispiel 22 wurde wiederholt ohne Verwendung des Vinylchlorid/Vinylacetat/Maleinsäureanhydrid-Terpolymeren, wobei man eine 0,5 μπι dicke Ladungen erzeugende Schicht erhielt. Außerdem wurde eine 18 μηι dicke Ladungs-Transportschicht auf die gleiche Weise wie in Beispiel 22 hergestellt, wobei man eine Probe 23 eines lichtempfindlichen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials erhielt Mit der Probe 23 wurden die gleichen Messungen wie in Beispiel 1 durchgeführt, die ergaben, daß V0=-990 V und £1/2 = 2,8 Lux ■ Sek.
Probe C. G. M.
(V)
(Lux-see)
Dicke der C X L. (pm)
14 A2 -890 2.0 16
15 A6 -810 1.6 15
16 A9 -830 2.3 15
17 B3 -840 3.7 14
18 B4 -840 3.9 15
19 C4 -710 1.4 17
20 C6 -720 1.6 17
21 C8 -690 2.1 16
Beispiel 22
1 g des Ladungen erzeugenden Farbstoffes A3 und 0,5 g eines Vinylchlorid/Vinylacetat/Maleinsäureanhydrid-Terpolymeren wurden zu 100 ml Tetrahydrofuran
Vergleichsbeispiel 1
10 g Poly-N-vinylcarbazol und 2 g Polycarbonat wurden in einem gemischten Lösungsmittel aus 100 ml Monochlorbenzol und 17 ml 1,2-Dichloräthan gelöst zur Herstellung einer Lösung für die Bildung einer Ladungs-Transportschicht
Die Lösung wurde unter Anwendung eines Rotationsauftragsverfahrens auf eine 0,5 μπι dicke Ladungen erzeugende Schicht aus dem Ladungen erzeugenden Farbstoff A3 sowie auf eine 0,5 μπι dicke Ladungen erzeugende Schicht aus der Verbindung C4 aufgebracht und 1 Stunde lang bei 8O0C getrocknet Dabei wurde gefunden, daß in jedem Falle an der Grenzfläche zwischen der Ladungen erzeugenden Schicht und dem elektrisch leitenden Schichtträger als Folge der Schrumpfung des Schichtenfilms eine Trennung (Ablösung) auftrat
Dann wurde ein elektrisch leitender Schichtträger mit einer etwa 2 μπι dicken Zwischenschicht aus einem Vinylchlorid/Vinylacetat/Maleinsäureanhydrid-Terpolymeren hergestellt, auf den eine Ladungen erzeugende Schicht und eine Ladungs-Transporlschicht auf die gleiche Weise wie in dem obigen Verfahren aufgebracht wurden zur Herstellung der Vergleichsproben 1 und 2 von elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien. Diese Vergleichsproben 1 und 2 wiesen jeweils eine Ladungs-Transportschicht einer Dicke von 12 μπι auf.
Mit diesen Vergleichsproben 1 und 2 wurden die gleichen Messungen wie in Beispiel 1 durchgeführt,
wobei gefunden wurde, daß V0=-1000 V und £1/2= 12 Lux - Sek. mit Falle des Vergleichsbeispiels 1, das eine Ladungen erzeugende Schicht aus der oben genannten beispielhaften Verbindung A3 aufwies, und
V0=-820 V und £i/2 = 30 Lux · Sek. im Falle des Vergleichsbeispiels 2, das eine Ladungen erzeugende Schicht aus der Verbindung C4 aufwies.
Vergleichsbeispiel 2
10g 2,5-Bis-(4-diäthylaminophenyl)oxadiazol-1,3.4 und 10 g eines Vinylchlorid/Vinylacetat-Gopolymeren wurden in 100 ml Tetrahydrofuran gelöst. Die Lösung zur Herstellung der Ladungs-Transportschicht wurde jeweils auf die in ähnlicher Weise wie in den Vergleichsproben 1 und 2 hergestellten Ladungen erzeugenden Schichten aufgebracht und über einen Tag lang getrocknet zur Herstellung von 16 μπι dicken Ladungs-Transportschichten, wobei die Vergleichsproben 3 und 4 erhalten wurden. Mit diesen Proben wurden die gleichen Messungen wie im Falle des Beispiel 1 durchgeführt, wobei gefunden wurde, daß Vo= -1240 V und £1/2= 1 Lux · Sek. im Falle des Vergleichsbeispiels 3, das eine Ladungen erzeugende Schicht aus der obengenannten beispielhaften Verbindung A3 aufwies, und V0= -710 V und £1/2 = 6,0 Lux · Sek. im Falle der Vergleichsprobe 4, die eine Ladungen erzeugende Schicht aus der Verbindung C4 aufwies.
Wenn diese Vergleichsproben 3 und 4 in einen auf 65° C eingestellten thermostatischen Ofen eingeführt wurden, wurde festgestellt, daß sie 10 Minuten nach dem Einführen in den Ofen auf ihren Oberflächen teilweise weiß-undurchsichtig (opak) wurden. 20 Minuten nach der Einführung in den Ofen erstreckte sich die weiße Trübung in beiden Fällen über die gesamten Oberflächen. Es wurden erneut Messungen mit diesen Vergleichsproben durchgeführt, die zeigten, daß V0=-970 V und £1/2 = 74 Lux ■ Sek. im Falle der Vergleichsprobe 3 und V0 =-540 V und £1/2 = 36 Lux · Sek. im Falle der Vergleichsprobe 4, daß die Empfindlichkeiten beträchtlich abnahmen und diese Proben als elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien nicht verwendbar waren.
Vergleichsbeispiel 3
10 g 2,5-Bis(4-diäthylaminophenyl)oxadiazol-1,3,4 und 10 g Polyesterharz wurden in 100 m! Tetrahydrofuran gelöst zur Herstellung einer Lösung für die Bildung der Ladungs-Transportschicht.
Andererseits wurde ein Perzylen-Pigment (Pariogen Maloon 3920, CI. 71 130) mit der nachfolgend angegebenen Strukturformel als Ladungen erzeugendes Material zur Herstellung einer Ladungen erzeugenden Schicht einer Dicke von etwa 0,5 μΐπ auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 verwendet.
H3C-N >=·
Dann wurde die Lösung unter Anwendung des Rotationsauftragsverfahrens auf die Ladungen erzeugende Schicht aufgebracht und einen Tag lang bei einer normalen Temperatur unter Vakuum getrocknet, wobei man eine 10 μπι dicke Ladungs-Transportschicht erhielt, so daß eine Vergleichsprobe 5 entstand. Mit der Vergleichsprobe 5 wurden ähnliche Messungen wie im Falle des Beispiels 1 durchgeführt, die zu dem Ergebnis führten, daß V0=-1000 V und £1/2=26 Lux · Sek. Außerdem wurde diese Vergleichsprobe 5 dem Wärmestabilitätstest ähnlich wie in dem Vergleichsbeispiel 2 unterworfen, der ergab, daß nach 15 Minuten die photoleitfähige Schicht auf ihrer Oberfläche teilweise weiß-trübe wurde und daß nach 30 Minuten die weiße Trübung sich über ihre gesamte Oberfläche erstreckte. Es wurden erneut Messungen mit dieser Vergleichsprobe 5 durchgeführt, die ergaben, daß V0 =-880 V und /?i/2 = 54 Lux · Sek., wobei ihre Empfindlichkeit so beträchtlich abnahm, daß sie als elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nicht verwendet werden konnte.
Vergleichsbeispiel 4
10 g 2,4,7-Trinitro-9-fluorenon und 10 g Polyesterharz wurden in 100 ml Tetrahydrofuran gelöst. Die Lösung wurde unter Anwendung des Rotationsbeschichtungsverfahrens auf eine Ladungen erzeugende Schicht aufgebracht, die aus der Verbindung A3 hergestellt worden war, in einer Dicke von 0,5 μίτι auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1, dann wurde sie einen Tag lang bei Normaltemperatur getrocknet unter Bildung einer 14 μπι dicken Ladungs-Transportschicht, wobei man eine Vergleichsprobe 6 erhielt. Mit dieser Vergleichsprobe wurden die gleichen Messungen wie in Beispiel 1 durchgeführt, wobei diesmal die an die Entladungselektrode der Aufladungseinrichtung angelegte Spannung + 6 kV betrug, wobei das Ergebnis erhalten wurde, daß V0= +810 Vund£i/2 = 78 Lux · Sek. Die Vergleichsprobe 6 wurde auch einem Wärmestabilitätstest, ähnlich wie in dem Vergleichsbeispiel 2, unterworfen, der zeigte daß nach 20 Minuten auf der Oberfläche der photoleitfähigen Schicht weiße trübe Stellen auftraten und daß nach 60 Minuten die weiße Trübung sich über ihre gesamte Oberfläche erstreckte.
Vergleichsbeispiel 5
Ein elektrisch leitender Schichtträger des gleichen Typs wie er in Beispiel 1 verwendet worden war, wurde bei einer Temperatur von 60° C gehalten und in einem Vakuum von 3 bis 7 · 10-5mbar unter Anwendung einer Temperatur der Verdampfungsquelle von 300° C 1 Minute lang mit Selen bedampft unter Bildung einer 1 μίτι dicken Ladungen erzeugenden Schicht, die aus amorphem Selen bestand. Danach wurde eine Lösung der Verbindung (P-14), die auf ähnliche Weise wie in Beispiel 1 erhalten worden war, zur Herstellung einer 8 μπι dicken Ladungs-Transportschicht auf der Ladungen erzeugenden Schicht verwendet, wobei man eine Vergleichsprobe 7 erhielt. Mit der so erhaltenen Vergleichsprobe wurden die gleichen Messungen wie in Beispiel 1 durchgeführt, wobei das Ergebnis erhalten wurde, daß V0= -690 V und £1/2= 10 Lux · Sek.
Vergleichsbeispiel 6
Das Vergleichsbeispiel 5 wurde wiederholt unter Verwendung der Verbindung (P-39) anstelle von (P-14) als Ladungen transportierende Verbindung, wobei man eine Vergleichsprobe 8 erhielt Mit dieser Vergleichsprobe 8 wurden die gleichen Messungen wie in Beispiel 1 durchgeführt, wobei man das Ergebnis erhielt, daß V0= - 700 V und £1/2=8,5 Lux · Sek.
Vergleichsbeispiel 7
Auf eine auf ähnliche Weise wie in dem Vergleichsbeispiel 3 hergestellte Ladungen erzeugende Schicht wurde unter Anwendung des Rotationsauftragsverfahrens eine Lösung von 5 g der Verbindung (P-14) und 10 g Polycarbonatharz, gelöst in 100 ml 1,2-Dichlor-
äthan, aufgebracht und einen Tag lang bei einer normalen Temperatur getrocknet unter Bildung einer 7 μπι dicken Ladungs-Transportschicht, wobei man eine Vergleichsprobe 9 erhielt. Mit dieser Vergleichsprobe wurden die gleichen Messungen wie in Beispiel 1 durchgeführt, die ergaben, daß V0=-540 V und £1/2 = 22 Lux · Sek.
Wie aus den vorstehenden Angaben und den Meßergebnissen der obigen Beispiele und Vergleichsbeispiele hervorgeht, weist das erfindungsgemäße elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial ein ausreichend hohes Potential-Retentionsvermögen eine sehr hohe Empfindlichkeit auf und es weist eine außergewöhnlich hohe Empfindlichkeit insbesondere dann auf, wenn als Ladungen transportierende Verbindüngen solche der allgemeinen Formel P verwendet
werden, in denen Ri oder R2 und R3 oder R4 unabhängig voneinander eine Benzylgruppe und R7 oder Rs und Rg oder Rio unabhängig voneinander eine Elektronen abgebende Gruppe bedeuten. Wie aus den Vergleichsbeispielen hervorgeht, können keine befriedigenden Ergebnisse erzielt werden, wenn die Ladungen erzeugende Schicht allein oder die Ladungs-Transportschicht allein Verbindungen enthält, wie sie erfindungsgemäß verwendet werden.
Die vorliegende Erfindung liefert somit ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial mit einem ausgezeichneten Leistungsvermögen, wenn spezifische Verbindungen in Kombination für die Herstellung, der Ladungen erzeugenden Schicht und für die Herstellung der Ladungs-Transportschicht verwendet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, das auf einem elektrisch leitenden Schichtträger eine photoleitfähige Schicht enthält, die aus zwei Teilschichten aufgebaut ist, von denen die eine einen Ladungen erzeugenden Farbstoff und die andere eine Ladungen transportierende Aminoverbindung enthält, dadurch gekennzeichnet, daß es als Ladungen erzeugenden Farbstoff ein Anthanthron-Pigment der allgemeinen Formel (A), ein Dibenzpyrenchinon-Pigment der allgemeinen Formel (B) oder ein Pyranthron-Pigment der allgemeinen Formel (C) und als Ladungen transportierende Aminoverbindung eine aromatische Aminoverbindung der allgemeinen Formel (P) enthält:
Formel A:
10
15
(X)n
Formel B:
(X)n
Formel C:
OQn,
20
25
30
35
40
45
50
55
worin X ein Halogenatrm, eine Nitro-, Cyano-, Acyl- oder Carboxygruppe, m eine ganze Zahl von 0 bis 6 und η eine ganze Zahl von 0 bis 4 bedeuten;
Formel P:
worin Ri, R2, R3 und R4 jeweils ein Wasserstoffatom oder eine Alkyl-, Alkenyl-, Cycloalkyl- oder Arylgruppe, R5 und R6 jeweils ein Wasserstoffatom oder eine Alkyl-, Alkenyl-, Cycloalkyl-, Cycloalkenyl- oder Arylgruppe und R7, Rs, R9 und Rio jeweils ein Wasserstoffatom oder ein Halogenatom oder eine Hydroxy-, Alkyl-, Alkenyl-, Cycloalkyl-, Aryl-, Alkoxy- oder Aminogruppe bedeuten und R5 und R6 außerdem gemeinsam einen Kohlenwasserstoffring bilden können.
2. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es als Ladungen transportierende Aminoverbindung eine aromatische Verbindung der allgemeinen Formel (P) enthält, worin Ri und/oder R2 sowie R3 und/oder R4 jeweils eine Benzylgruppe bedeuten.
3. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es als Ladungen transportierende Aminoverbindung eine aromatische Aminoverbindung der allgemeinen Formel (P) enthält, worin R7 und/oder R8 sowie Rg und/oder Rio jeweils ein Halogenatom oder eine Hydroxy-, Alkyl-, Alkenyl-, Cycloalkyl-, Aryl-, Alkoxy- oder Aminogruppe bedeuten.
4. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es außerdem eine Zwischenschicht aufweist
5. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die aus zwei Teilschichten aufgebaute photoleitfähige Schicht so angeordnet ist, daß die einen Ladungen erzeugenden Farbstoff enthaltende Teilschicht auf dem elektrisch leitenden Schichtträger und die eine Ladungen transportierende Aminoverbindung enthaltende Teilschicht auf der einen Ladungen erzeugenden Farbstoff enthaltenden Teilschicht liegen.
6. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht auf dem elektrisch leitenden Schichtträger und die aus zwei Teilschichten aufgebaute photoleitfähige Schicht auf der Zwischenschicht angeordnet sind.
7. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bii, 6, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Ladungen transportierende Aminoverbindung enthaltende Teilschicht auf dem elektrisch leitenden Schichtträger und die einen Ladungen erzeugenden Farbstoff enthaltende Teilschicht auf der eine Ladungen transportierende Aminoverbindung enthaltenden Teilschicht angeordnet sind.
8. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht auf dem elektrisch leitenden Schichtträger und die eine Ladungen transportierende Aminoverbindung enthaltende Teilschicht auf der Zwischenschicht angeordnet sind.
9. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf der einen Ladungen erzeugenden Farbstoff enthaltenden Teilschicht eine Schutzschicht angeordnet ist.
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