DE287484C - - Google Patents

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DE287484C
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Germany
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DENDAT287484D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C5/00Making or covering furrows or holes for sowing, planting or manuring
    • A01C5/06Machines for making or covering drills or furrows for sowing or planting
    • A01C5/062Devices for making drills or furrows

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 287484 KLASSE 45 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. April 1914 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Furchenzieher, mit dem die Furchen gezogen werden, welche man zum Säen bzw. Einlegen von Kartoffeln, Runkelrüben u. dgl. nötig hat. Der Erfindungsgegenstand zeichnet sich dadurch aus, daß er auf Furchenziehen in verschiedenen Abständen der Furchen eingerichtet ist, wozu noch eine zum Vorglätten des Bodens bestimmte Schlichte tritt.
ίο Zwar sind rechenartige Furchenzieher mit auf beiden Seiten des Hauptes angeordneten Zinken von ungleichem Abstand schon bekannt, jedoch unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch noch vorteilhaft; daß ohne eine Verstellung der Zinken mehrere Reihen verschiedenen Abstandes lediglich durch Umstecken der Deichsel gezogen werden können.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. ι ist eine Gesamtansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. 3 bis 5 je eine Einzelheit.
Der Grundkörper des Gerätes besteht aus einem starken Balken a. Seine Länge kann verschieden sein, je nachdem mehr oder weniger Furchen in einem Gange gezogen werden sollen, was sich im wesentlichen nach der zur Verfügung stehenden Zugkraft richtet.
Der Balken ist ein Vierkantholz. In den Balken sind starke Eisenzinken δ eingesetzt, und zwar auf jeder Fläche eine Reihe, so daß sich die Zinken sternartig um den Balken verteilen. Die Zinken der einzelnen Reihen haben aber in sich verschiedenen Abstand, da zu manchen Früchten die Furchen enger und zu manchen weiter voneinander entfernt sein müssen. Man kann also auf vier verschiedene Abstände abwechseln, was ein großer Vorteil ist. In Reihe 1 stehen die Zinken am engsten, in Reihe 2 etwas weiter, in 3 noch weiter und in 4 am weitesten auseinander. Man braucht dann nur den Balken so zu wenden, daß die Reihe, die dem gerade gewünschten Abstand entspricht, nach unten kommt. Die anderen Reihen stehen dann je eine nach oben, vorn und hinten frei heraus.
Die Befestigung der Zinken im Balken erfolgt durch Einschrauben oder Einzapfen. Man wird es so einrichten, daß nicht die Zapfen zweier Zinken aufeinandertreffen, denn sonst würde die Festigkeit, die natürlich eine sehr große sein möchte, geschwächt.
Wie schon gesagt, wird immer diejenige Reihe nach unten gekehrt, welche dem jeweils gewünschten Abstand entspricht. Zu diesem Zwecke muß aber auch der Stiel c umgesteckt werden können. Dies ist durch die folgende Anordnung ermöglicht. Der Balken α ist mit vier Löchern versehen. Das Zwischenfeld zwischen den Löchern ist auf eine gewisse Tiefe d ausgehoben. Zwei Löcher gehen, nebeneinanderliegend, in Vertikalrichtung durch und zwei Löcher in Horizontalrichtung. Man unterscheidet also vier Eingänge: β1, e2, e3, e4. Der Stiel gabelt sich in zwei Zinken f. Die Zinken sind so geformt, daß sie sich durch die Löcher durchschieben und darin festklemmen. Außerdem werden sie durch Bolzen g, die man durch die heraustretenden Zinkenenden steckt, gesichert. Der Anfang des Stieles, also das Stück gleich
hinter den Zinken, tritt in die Vertiefung d ein, wodurch der Stiel noch größeren Halt bekommt. Also wenn die Zinkenreihe b3 unten steht, dann führt man den Stiel in den Eingang e2, bei Reihe δ2 in den Eingang e1 usw. Vor den Zinken kann vorteilhaft noch eine Schlichte angeordnet sein. Auf am Balken angeordneten Bolzen h sitzen zwei Schlitzschienen i. Sie können mit Flügelmuttern an
ίο jedem Punkte festgestellt werden.
An dem vollen Teil von i ist eine Schrägstrebe k angeschraubt, und diese beiden Streben tragen gemeinsam einen Balken I, der dazu bestimmt ist, vor den Zinken über den Boden zu fahren und letzteren vorzuglätten. Er wird deshalb als Schlichtholz bezeichnet. Dieses Schlichtholz erfüllt zugleich den Zweck, die Eingriffstiefe der Zinken zu regulieren. Man braucht nur seine Träger i am Balken höher oder tiefer zu stellen. Es sind natürlich auf allen vier Seiten des Balkens solche Bolzen h vorhanden, und das Schlitzholz wird ebensogut wie der Stiel von einer Seite nach der anderen (wie es gerade gebraucht ist) versetzt. Man kann auch die Bolzen herausnehmbar bzw. umsteckbar machen und braucht dann nur vier kreuzweise Durchbohrungen im Balken vorzusehen.
Das ganze Gestell außer den Zinken kann aus Holz gefertigt sein oder auch aus sonst einem geeigneten Material. Im wesentlichen ist das Gerät für den Handgebrauch gedacht, was aber nicht ausschließt; daß es auch für Pferde- oder Kraftbetrieb eingerichtet werden kann. Die Größe ist demnach also auch verschieden. Als Durchschnittsgröße mag vielleicht I1Z2 m Balkenlänge bei vier bis sieben Zinken pro Reihe gelten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Furchenzieher mit mehreren Zinkenreihen verschiedener Teilung, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinkenreihen sternartig an einem Balken («) mit umsteckbarer Deichsel (c) sitzen und durch einfaches Umstecken der Deichsel und Wenden des Balkens gewechselt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT287484D Active DE287484C (de)

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DE (1) DE287484C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19642128A1 (de) * 1996-10-12 1998-04-16 Franz Mueller Markierungsgerät

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19642128A1 (de) * 1996-10-12 1998-04-16 Franz Mueller Markierungsgerät

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