DE87349C - - Google Patents

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DE87349C
DE87349C DENDAT87349D DE87349DA DE87349C DE 87349 C DE87349 C DE 87349C DE NDAT87349 D DENDAT87349 D DE NDAT87349D DE 87349D A DE87349D A DE 87349DA DE 87349 C DE87349 C DE 87349C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B19/00Harrows with non-rotating tools
    • A01B19/02Harrows with non-rotating tools with tools rigidly or elastically attached to a tool-frame

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Egge, welche durch die Gestaltung der Zinken in Verbindung mit deren Stellung gegen einander eine sichere und leichte Bearbeitung des Bodens in energischer Weise ermöglichen soll. Diese Construction kann sowohl bei Eggen mit rechteckigen Rahmen, als auch bei Zickzackeggen angewendet werden. Ueberdies können unter Umständen die Zinkenbalken drehbar und mit einer Stellvorrichtung versehen sein, um die Neigung sämmtlicher Zinken um einen bestimmten Winkel zu verändern. Die Erfindung besteht hauptsächlich in der Stellung der Zinken in der Weise, dafs die vorderen Zinken mit den Spitzen nach hinten geneigt sind, während die mittleren Zinken etwa senkrecht und die hinteren mit der Spitze nach vorn schräg stehen. Es soll dadurch das Springen der Egge vermieden und erreicht werden, dafs alle Zinken etwa gleich tief in. den Boden eingreifen. Um bei den nach hinten geneigten Zinken ein zu leichtes Abgleiten des Unkrautes zu verhindern, ist den Zinken 'eine besondere Form gegeben, welche eine hakenförmige, nach vorn gerichtete Spitze zeigt. Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt: Fig. ι eine Oberansicht einer star.ren, nicht stellbaren Egge,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch dieselbe, Fig. 3 eine Oberansicht, einer mit einer Stellvorrichtung versehenen Egge,
Fig. 4 eine Seitenansicht derselben, während in den . .
Fig. 5, 6 und 7 eine Zinke in Vorder- und Seitenansicht bezw. in zwei Querschnitten zur Darstellung gebracht ist.
Die Egge besteht aus einem Rahmen α von rechteckiger oder polygonaler Gestalt, dessen Seitenstücke zur Befestigung der lappenförmig umgebogenen, aus U-Eisen hergestellten Zinkenbalken b dienen. An dem vorderen Rahmenstück ist die Zugvorrichtung / angebracht. Aufserdem sind an dem Rahmen die nach rückwärts gehenden Sterzen c und d befestigt und •zweckmäfsig durch Stützen e und f gehalten und versteift. Die Zinken g sind mittels eines Schraubenbolzens in die U-förmigen Zinkenbalken b eingesetzt und durch eine Mutter daselbst festgehalten.
Die Zinken in den einzelnen Zinkenreihen sind derart eingesetzt bezw. die Zinkenbalken durch eine Schiene h in solcher Weise mit einander verbunden, dafs dieselben in der mittleren Reihe etwa senkrecht zum Boden stehen, während die Zinken in den vorderen Reihen nach hinten, in den hinteren Reihen nach vorn geneigt sind (Fig. 2 und 4).
Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform sind die Zinkenbalken b in dem Rahmen α drehbar gelagert und durch eine Stellschiene h mit einander verbunden.. Die Verbindung eines jeden Zinkenbalkens mit der Stellschiene ist derart hergestellt, dafs, wenn die mittlere Zinkenreihe senkrecht zum Boden steht, die vorangehenden Zinken nach hinten, die folgenden Zinken aber nach vorn
geneigt 'sind. Durch Verschieben der Stellschiene h und Feststellung derselben, z. B. durch den Stellhebel i und das Segment k, kann die Neigung der Zinkenreihen gegen den Boden um einen bestimmten Winkel geändert werden, während die Neigung der Zinken gegen einander erhalten bleibt.
In Fig. 4 ist eine solche Stellung der Zinken punktirt angedeutet.
Die Form der Zinken ist aus den Fig. 5 bis 7 ersichtlich. Die Zinken g besitzen nach vorn eine Spitze g1, an welche sich eine schräg nach hinten gehende Schneide g·3 anschliefst. Die Rückseite der Zinken ist flach und endigt in eine nach hinten .gebogene Spitze g'2. Diese Egge kann auch nach entgegengesetzter Seite bespannt werden, wobei dieselbe durch die Beschaffenheit der Zinken zum Auflockern des Feldes dient und somit einen Extirpator ersetzt. Bei ihrer normalen Bespannung vorwärts kann dieselbe zu allen gewöhnlichen Feldarbeiten benutzt werden und verrichtet dabei >eine sehr gute Arbeit.
Diese Eggenconstruction kann sowohl nicht stellbar, als auch stellbar ausgeführt und ebenso für rechteckige, wie für Zickzackeggen verwendet werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Egge, bei welcher die Zinken in der Weise verschieden schräg stehen, dafs, wenn die mittlere Reihe Zinken senkrecht zum Boden steht, die vorangehenden Zinken nach hinten, die folgenden Zinken aber nach vorn geneigt sind.
2. Eine Ausführungsform der unter 1. angegebenen Eggen, bei welcher die die Zinken tragenden Querbalken in bekannter Weise gemeinsam durch einen Stellhebel gedreht und festgestellt werden können, wobei die Winkel der Zinken gegen einander erhalten bleiben.
3. Bei der unter 1. und 2. gekennzeichneten Egge eine Zinkenform, welche vorn eine Spitze g1 und eine schräg nach hinten gehende Schneide gs aufweist, während die Rückseite flach ist und in eine nach hinten gebogene Spitze g·2 ausläuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT87349D Active DE87349C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2737005A (en) * 1952-12-12 1956-03-06 Archer Clarence Dee Drag harrow

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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