DE285173C - - Google Patents

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DE285173C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G15/00Mechanical devices for initiating a movement automatically due to a specific cause
    • G05G15/08Mechanical devices for initiating a movement automatically due to a specific cause due to the load or torque on a member, e.g. if exceeding a predetermined value thereof

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  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
Vr 285173 -KLASSE AHh. GRUPPE
Selbsttätige Ausrückvorrichtung für Riemscheiben.
Zusatz zum Patent 270153.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. April 1913 ab. Längste Dauer: 8. August 1927.
Vorliegende Erfindung betrifft eine selbsttätige Ausrückvorrichtung nach Patent 270153, bei welcher statt einer einzigen mit einer Flachfeder versehenen Kupplungsklinke an der Wandung der Antriebsscheibe eine zweite umgekehrt liegende Sperrklinke gegenüber der ersten angeordnet ist, und wobei je das freie Ende der einen Klinke mit dem gegenüberliegenden Ende der zweiten Klinke durch nachstellbare Schraubenfedern verbunden ist. Beide Klinken stehen mit ihren Ansätzen mit entsprechenden keilförmigen Nuten an der festen Ringscheibe im Eingriff. Durch diese Anordnung werden gegenüber dem Hauptpatent folgende Vorteile erzielt: Die Ausrückvorrichtung arbeitet unbedingt sicher. Die Sperrklinken können genauer und leichter eingestellt werden, wogegen die früher benutzte Flachfeder bei dem einfachen Winkelhebel nicht immer ganz zuverlässig arbeitete.
Auf der Zeichnung ist die verbesserte Ausrückvorrichtung dargestellt, und zwar bedeutet: Fig. ι eine Seitenansicht einer Riemscheibe mit der Entkupplungsvorrichtung,
Fig. 2 eine Vorderansicht von Fig. 1 mit der Riemenumlegevorrichtung.
Gemäß der Erfindung ist gegenüber der Sperrklinke c eine zweite umgekehrt liegende Sperrklinke c1 in der vollen Wandung der Antriebsscheibe b drehbar befestigt und in ihrer Mitte ebenfalls mit einem verjüngten Ansatz b1 versehen, mit dem sie in eine entsprechende Nut der Ringscheibe i eingreift. Das freie Ende jeder Klinke ist durch eine Schraubenfeder d mit dem drehbar gelagerten Ende der gegenüberliegenden Klinke verbunden. Die Spannung der Federverbindung kann durch die Stellschrauben d1 geregelt und damit auch der Druck; mit welchem sich die konischen. Ansätze b1 in die Nuten der Nabe i legen, beliebig verändert werden. Hierdurch kann die Ausrückvorrichtung für verschiedene Belastungsgrenzen eingestellt werden, bei denen sie selbsttätig durch Entkupplung der Klinken in Tätigkeit treten soll. Die Klinke c1 ist ferner ebenfalls mit einem Stift c3 versehen, welcher unter dem Einfluß einer Schraubenfeder sich gegen die Wandung der Antriebsscheibe δ legt. Werden die Klinken c ausgehoben, so springen die federnden Stifte c3 in entsprechende Vertiefungen der Wandungen der Antriebsscheibe b und werden daselbst festgehalten, so daß die Klinken außer Eingriff mit der Ringscheibe i bleiben und die Antriebsscheibe b, von letzterer nunmehr losgekuppelt, sich frei auf der Welle I drehen kann. In bekannter Weise erfolgt dann die Ausrückung dadurch, daß bei zu hoher Umlaufszahl infolge der Fliehkraft die Klinken mittels eines Stiftes d2 gegen einen um e1 drehbaren Arm e drücken, welcher den Hebel f anhebt. Der Hebel f gibt (Fig. 2) eine Hülse g frei,
durch die dann unter Mitwirkung eines Gewichtshebels h, h1 der Riemen auf die Leerlaufscheibe gezogen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätige Ausrückvorrichtung für Riemscheiben nach Patent 270153, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber der Sperrklinke (c) eine zweite umgekehrt liegende Sperrklinke (c1) angeordnet ist, wobei je das freie Ende der einen Klinke mit dem gegenüberliegenden Ende der zweiten Klinke durch nachstellbare Schraubenfedern (d) verbunden ist. -
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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