DE2807003C2 - Mehrfachisolatorkette - Google Patents

Mehrfachisolatorkette

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DE2807003C2
DE2807003C2 DE19782807003 DE2807003A DE2807003C2 DE 2807003 C2 DE2807003 C2 DE 2807003C2 DE 19782807003 DE19782807003 DE 19782807003 DE 2807003 A DE2807003 A DE 2807003A DE 2807003 C2 DE2807003 C2 DE 2807003C2
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DE19782807003
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Erwin Hein
Josef Merz
Heinz Ing.(Grad.) 7300 Esslingen Schlotz
Oskar 7921 Gerstetten Stark
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Karl Pfisterer Elektrorechnische Spezialartikel GmbH and Co KG
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Karl Pfisterer Elektrorechnische Spezialartikel GmbH and Co KG
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G7/00Overhead installations of electric lines or cables
    • H02G7/20Spatial arrangements or dispositions of lines or cables on poles, posts or towers

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  • Insulators (AREA)
  • Devices Affording Protection Of Roads Or Walls For Sound Insulation (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Mehrfachisolatorkette, deren Teilketten an ihrem seilseitigen Ende über einen Abstandhalter miteinander verbunden und mit einer Zusatzmasse versehen sind.
Eine bekannte Mehrfachisolatorkette dieser Art (DE-AS 11 33 445) ist als Hängekette ausgebildet. Schwingungen der an einer solchen Hängekette hängenden Freileitungen durch Wind, abfallende Eislast und dergleichen können zu erheblichen seitlichen Auspendelungen führen. Da die Isolatoren bei solchen seitlichen Auspendelungen gefährdet sind, ist bei dieser bekannten Hängekette der zwischen den Isolatoren oberhalb der Leitung befindliche Abstandhalter mit Übergewicht ausgebildet, damit er als Belastungsgewicht dient. Hierdurch sollen die Auspendelungen der Freileitungsseile verhindert oder zumindest vermindert werden.
Bei Mehrfachisolatorketten, die als Abspannketten ausgebildet sind, besteht wegen der hohen Zugspannung, unter der die Freileitungsseile stehen, die Gefahr von Auspendelungen störender Größe nicht. Dagegen besteht hier die Gefahr, daß beim Bruch einer Teilkette auch die verbliebene Teilkette bricht. Dies ist darauf zurückzuführen, daß auf die zunächst noch voll wirksame Teilkette nicht nur eine erhöhte Zugbeanspruchung ausgeübt wird, sondern auch eine hohe Biegebeanspruchung, welche auf die am seilseitigen Isolatorende wirksam werdende Querbeschleunigung zurückzuführen ist.
Es wurden deshalb Dämpfungseinrichtungen entwikkelt weiche während des Bewegungsvorganges des Abstandhalters, des Seilklemmenträgers und der Seilklemme oder Seilklemmen im Anschluß an einen Kettenbruch Energie absorbieren und dadurch die dynamische Beanspruchung der verbliebenen Teilkette vermindern. Die Energieabsorption ist dabei abhängig von der Bewegung von Teilen der aus der Traverse und dem Seilklemmenträger gebildeten Aufhängevorrichtung relativ zueinander, weshalb die Dämpfungreinrichtung in diese Aufhängevorrichtung eingebaut ist oder einen Teil derselben bildet Diejenigen bekannten Dämpfungseinrichtungen dieser Art die eine nennenswerte Dämpfungswirkung haben (DE-PS 10 99 026) sind aufwendig und nicht wartungsfrei
Außerdem läßt sich mit ihnen die Biegebeansprudiung des Isolators nicht immer so gering halten, daß der Isolator in allen Fällen vor einer Überbeanspruchung gesichert ist Mit dem letztgenannten Nachteil ist auch eine nicht vorbekannte Dämpfungseinrichtung (DE-OS 27 19 103) behaftet die durch die Verwendung eines Biegestabes als Dämpfungselement nicht nur einen einfachen Aufbau hat, sondern auch wartungsfrei ist Entsprechendes gilt für Dämpfungseinrichtungen in Form einer Feder (DE-PS 1105 019) und in Form plastisch verformbarer Anschläge (DE-OS 16 40 075).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Mehrfachisolatorkette zu schaffen, deren Isolatoren beim Bruch einer Terlkette keine zu hohe Biegebeanspruchung erfahren.
Mit einer Mehrfachabspannkette der eingangs genannten Art isf diese Aufgabe erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruches 1 gelöst.
Bei einer derartigen Mehrfachabspannkette erreicht
J5 die Biegebeanspruchung quer zur Längsrichtung der nach dem Bruch einer Teilkette verbliebenen anderen Teilkette ein Minimum, weil nicht nur durch die Massenvergrößerung eine Verminderung der Querkraft erreicht wird, sondern praktisch keine Querkraft an dem dem Seil abgewandten Ende des Isoiä;ors auftritt. Die Vermeidung einer solchen Querkraft ist auch bei mehrgliedrigen Ketten von erheblichem Vorteil, weil hierdurch Querschwingungen der Gesamtkette und damit eine Biegebeanspruchung der anderen Isolatoren der Kette vermieden werden.
Normalerweise kann durch derartige Zusatzmassen die Biegebeanspruchung der Isolatoren beim Bruch einer Teilkette in einem ausreichend großen Abstand von der maximal zulässigen Biegebeanspruchung
so gehalten werden. Selbstverständlich kann aber im Bedarfsfalle zusätzlich eine Dämpfungseinrichtung vorgesehen werden, welche mit einer Relativbewegung der die Aufhängevorrichtung bildenden Teile wirksam wird.
Vorzugsweise werden die Teilketten durch die Zusatzmassen über ihr seilseitiges Ende hinaus verlängert, da sich hierdurch in besonders einfacher Weise der Stoßmittelpunkt im erforderlichen Maße verschieben läßt.
Der Zusatzmassekörper kann in die loslatorkappe integriert oder mit ihr fest am seilseitigen Ende verbunden sein. Sofern die Kappe keine Befestigungsmöglichkeit bietet, kann der Zusatzmassekörper aber auch beispielsweise am Träger für die Schutzarmaturen
Ri befestigt werden. Daher bereite· auch eine nachträgliche Ausrüstung von Mehrfachabspannketten mit den erfindungsgemäßen Zusatzmassekörpern keine Schwierigkeiten. Sofern der Triiger für die Schutzarmaturen
gelenkig mit der Isolatorkappe verbunden ist, sollte allerdings die Befestigung des Zusatzmassekörpers so erfolgen, daß letzterer bezüglich einer Querbeschlcunigung, wie sie bei einem Teilkettenbruch auftritt, weitgehend starr mit dem Isolatorende verbunden ist.
Besonders vorteilhaft ist die Befestigung des Zusatzmassekörpers über einen Verbindungsarm am seilseitigen Ende des Isolators, da durch einen solchen Arm sich in besonders rjnfacher Weise eine Verlängerung der Teükette erreichen läßt und außerdem der Zusatzmas- to sekörper dort angeordnet werden kann, wo mit Rücksicht auf die Aufhängevorrichtung für die Seilklemme oder Seilklemmen Platz vorhanden ist, was insbesondere bei einer nachträglichen Ausrüstung der Abspannkette mit den Zusatzmassekörpern bedeutsam ist.
Im folgenden ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels im einzelnen erläutert. Die einzige Figur zeigt das Ausführungsbeispiel in schematischer Ansicht.
Eine Zweifachabspannkette, mittels deren die Leiterseile 1 einer Hochspannungsfreileitung an liner nicht dargestellten Masttraverse abgespannt sind, weist zwei als Ganzes mit 2 bzw. 3 bezeichnete, gleich ausgebildete, zweigliedrige Teilketten auf. Die Teilkette 2 besteht aus 2~> den beiden Isolatoren 4 und 5, die Teükette 3 aus den beiden Isolatoren 6 und 7. Alle diese Isolatoren sind an ihren beiden Enden mit je einer Gabelkappe 8 versehen und so eingebaut, daß der Bolzen 9 der am seilseitigen Ende der Isolatoren 5 und 7 vorgesehenen Gabelkappe so 8 horizontal liegt, d. h, daß die Bolzenlängsachse gegen die benachbarte Teilkette weist. Die beiden Bolzen 10 der am seilseitigen Ende der Isolatoren 4 und 6 vorgesehenen Gabelkappen 8 sind gegenüber dem Bolzen 9 um 90° verdreht, so daß sie parallel zueinander π liegen. Je eine gedrehte Doppelöse 11 verbindet die Gabelkappe 8 am seilseitigen Ende der Isolatoren 4 bzw. .6 mit der Gabelkappe am seilabgekehrten Ende der Isolatoren 5 bzw. 7, deren Bolzen 12 parallel zum Bolzen 9 lieg/.. 4»
Mit der Gabelkappe 8 am seilseitigen Ende der Isolatoren 5 bzw. 7 ist je eine gedrehte Doppelöse 13 bzw. 14 verbunden, deren in die Gabel der Gabelkappe 8 eingreifende und vom Bolzen 9 durchdrungene Öse um 90° gegenüber der anderen Öse verdreht ist. Mit dieser ·»'' anderen Cse der beiden Doppelösen 13 und 14 ist ein Abstandhalter 15 gelenkig verbunden, der im Ausführungsbeispiel die Form eines Dreiecks hat, aber auch eine andere Form, beispielsweise eine Trapezform, haben könnte, da er nui die Aufgabe hat, den Abstand '"' der beiden Teilketten 2 und 3 an ihrem seilseitigen Ende auf dem vorgegebenen Wert zu halten und die von den Leiterscilen 1 ausgeübte Zugkraft gleichmäßig auf die beiden Teilketten zu übertragen. An den Abstandhalter 15 ist schwenkbar ein Seilklemmenträger 16 angehängt, ·>'· an den wiederum die die Leiterseile 1 tragenden Spannschlösser 17 angehängt sind.
Wie die Figur zeigt, sind an den beiden Doppelösen 13 und 14, weiche den Abstandhalter i5 mit den Gabelkappen 8 am seilseitigen Ende der beiden Teilketten 2 und 3 verbinden, nicht nur je ein Schutzring 18 befestigt, sondern auch das eine Ende eines Verbindungsarmes 19 bzw. 20, der an seinem anderen Ende einen Zusatzmassekörper 21 bzw. 22 trägt. Jeder Verbindungsarm bildet, wie die Figur zeigt, zwei im rechten Winkei zueinander stehende Schenkel, von denen derjenige, der mit der Doppelöse starr verbunden ist. parallel zum benachbarten Bolzen 9 liegt. Die Verbindungsarme 19 und 20 können aber auch eine andere Form haben. Wesentlich ist nur, daß sie den Zusatzmassekörper 21 bzw. 22 in einer Lage halten, in welcher dessen Schwerpunkt gegenüber der Verbindungsstelle zwischen der Doppelöse und dem Abstandhalter 15 gegen die Leiterseile 1 ain versetzt ist. Die Lage der Zusatzmassekörper 21 und 22 sowie die Größe ihrer Masse ist nämlich so gewählt; daß der aus dem Isolators bzw. 7 und dem zugehörig-in Zusatzmassekörper 21 bzw. 22 gebildete, stabförmige Körper seinen Stoßmittelpunkt für einen beim Bruch einer Teilkette vom Abstandhalter auf die andere Teilkette übertragenen Stoß an der Verbindungsstelle des Abstandhalten 15 mit der Doppelöse 13 bzw. 14 hat.
Die beiden gleich ausgebildeten Zusatzmassekörper 21 und 22, weiche vorzugsweise aus Stahl bestehen, könnten, sofern der Abstandhalter 15 dies zulassen würde, in der Längsachse der zugehörigen Teilkette 2 bzw. 3 liegen. Sie sind im Ausführungsbeispiel nur mit Rücksicht auf den Abstandhalter aus der Längsachse der zugehörigen Teilkette seitlich versetzt neben dem Abstandhalter 15 angeordnet. Auch die Form der Zusatzmassekörper 21 und 22 braucht selbstverständlich nicht, wie im Ausführungsbeispiel, zylindrisch zu sein, da die »Verlängerung« der Isolatoren 5 bzw. 7 über die Verbindungsstelle mit dem Abstandhalter 15 hinaus natürlich auch mit einer anderen Form de- Zumzmassekörper 21 und 22 verwirklicht werden kann.
Bricht beispielsweise die Teilkette 3. dann übt der Abstandhalter 15 auf die Verbindungsstelle mit der Doppelöse 13 einen Stoß in Richtung seiner oberen Traverse, also quer zur Längsrichtung des Isolators 5 aus. Da der Stoßmittelpunkt infolge der durch den Zusatzmassekörper 21 bewirkten Verlängerung in dieser Verbindungsstelle liegt, führt dieser Stoß nicht zu einer entgegengesetzt gerichteten Querkraft in Höhe des Bolzens 10, sondern zu einer reinen Pendelbewegung um den Bolzen 10. Damit erfährt der Isolator 5 eine minimale Biegebeanspruchung. Außerdem gerät der Isolator 4 nicht in Schwingungen.
Sofern in Sonderfällen die Verminderung der Beanspruchung der Isolatoren durch die Zusatzmassekorper 2! und 22 nicht ausreichen sollte, kann selbstverständlich zusätzlich eine Dämp.'iingseinrichtung, vorzugsweise im Bereich des Abstandhalters 15 vorgesehen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Mehrfachisolatorkette, deren Teilketten an ihrem seilseitigen Ende über einen Abstandhalter miteinander verbunden und mit einer Zusatzmasse versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß bei Abspannketten die Zusatzmasse (21,22) und ihre Anordnung so gewählt sind, daß der Stoßmittelpunkt für einen vom Abstandhalter (15) beim Bruch einer Teilkette (2, 3) auf die andere Teilkette übertragenen Stoß zumindest annähernd in der Verbindungsstelle für den Abstandhalter (15) liegt
2. Mehrfachisolatorkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Teilkette (2,3) durch wenigstens einen Zusatzmassekörper (21, 22) über ihr seilseitiges, mit dem Abstandhalter (15) verbindbares Ende hinaus verlängert ist
3. Mehrfachisolatorkette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß der Zusatzmassekörper (21,22) fest mit der Isolatorkappe am seilseitigen Ende verbunden ist
4. Mehrfachisolatorkcttc nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß der Zusatzmassekörper (21, 22) am Träger (12, 13> für Schutzarmaturen (18) befestigt ist
5. Mehrfachisolatorkette nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet daß der Zusatzmassekörper (21, 22) am einen Ende eines Verbindungsarmes (19, 20) angeordnet ist, dessen anderen Ende am seilseitigen Ende der Teilkette (2, 3) befestigbar ist.
6. MehrfachKolatorkette nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsarm (19, 20) abgewinkelt ist.
DE19782807003 1978-02-18 1978-02-18 Mehrfachisolatorkette Expired DE2807003C2 (de)

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AT94679A AT369587B (de) 1978-02-18 1979-02-08 Mehrfachisolatorkette
DK67079A DK67079A (da) 1978-02-18 1979-02-16 Hoejspaendingsisolator

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DE2807003A1 DE2807003A1 (de) 1979-08-23
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ATA94679A (de) 1982-05-15
DK67079A (da) 1979-08-19
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