DE274740C - - Google Patents
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- DE274740C DE274740C DENDAT274740D DE274740DA DE274740C DE 274740 C DE274740 C DE 274740C DE NDAT274740 D DENDAT274740 D DE NDAT274740D DE 274740D A DE274740D A DE 274740DA DE 274740 C DE274740 C DE 274740C
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- 239000000969 carrier Substances 0.000 claims description 6
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01D—MEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01D9/00—Recording measured values
- G01D9/02—Producing one or more recordings of the values of a single variable
- G01D9/10—Producing one or more recordings of the values of a single variable the recording element, e.g. stylus, being controlled in accordance with the variable, and the recording medium, e.g. paper roll, being controlled in accordance with time
- G01D9/16—Producing one or more recordings of the values of a single variable the recording element, e.g. stylus, being controlled in accordance with the variable, and the recording medium, e.g. paper roll, being controlled in accordance with time recording occurring at separated intervals, e.g. by chopper bar
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01D—MEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01D15/00—Component parts of recorders for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
- G01D15/20—Recording elements for printing with ink or for printing by deformation or perforation of the recording surface, e.g. embossing
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 274740 KLASSE 42 <Z. GRUPPE
SIEMENS & HALSKE AKT.-GES. in BERLIN.
Registriervorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. November 1911 ab.
Es gibt bereits Registriervorrichtungen, bei denen verschiedenfarbige Färbträger, von
denen sich immer einer in Arbeitsstellung befindet, nebeneinander angeordnet und durch
ein Triebwerk absatzweise fortbewegt werden. Bei der vorliegenden Erfindung sollen zwecks
Registrierung verschiedener physikalischer Größen eine größere Anzahl Farben immer in
derselben Reihenfolge benutzt werden. Zu diesem Zwecke ist es erforderlich, daß die
Farben jedesmal, nachdem sämtliche physikalischen Größen registriert sind, wieder selbstständig
in die Nullstellung zurückgeführt werden. Eine selbsttätige Zurückbewegung in
*5 die Nullstellung wurde bei bekannten Vorrichtungen
nicht besonders erstrebt, sondern nur nebenbei in dem Falle erreicht, wenn nicht
mehr als zwei Farbbänder vorgesehen waren. Die vorliegende Erfindung besteht nun darin,
daß die Farbträger nebeneinander auf einem der Form des Registrierstreifens angepaßten
Tisch angeordnet sind, der durch ein Triebwerk absatzweise um je eine Teilung fortbewegt
und nach Erreichung der Endstellung ruckweise in die Anfangsstellung zurückbewegt
wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens dargestellt.
Fig. ι zeigt den mit Farbträgern versehenen Tisch, der durch ein Triebwerk absatzweise
vorwärts bewegt wird.
Fig. 2 stellt eine Ansicht des Triebwerkes dar.
Fig. 3 zeigt diejenige Vorrichtung, welche mit Hilfe eines Uhrwerkes das absatzweise
Vorwärtsbewegen des Tisches bewirkt.
Unterhalb des Registrierstreifens P ist ein Tisch T, in welchem eine Reihe parallel verlaufender,
entsprechend der Zahl der aufzuzeichnenden Kurven, z. B. sechs schmaler Farbkissen
eingelegt sind, angeordnet. Der Tisch T ist mit einer Zahnstange Z versehen und wird
absatzweise je um eine Teilung verschoben und nach Beendigung eines Vorganges sofort
wieder in seine ursprüngliche Stellung gebracht. Der Fallbügel B, welcher sich über
den mit einer Spitze versehenen Zeiger Z1 des registrierenden Meßgerätes befindet, wird
durch ein Uhrwerk absatzweise niedergedrückt.
Die Fortbewegung des Tisches erfolgt mittels des um den Drehpunkt O drehbaren Zahnsegmentes
S, das in die Zahnstange Z des Tisches T eingreift. Das Zahnsegment S ist
mit einem gabelförmigen Arm A versehen, an dessen Ende sich die Rolle R befindet. Letztere
läuft auf dem Umfange eines um die Achse W drehbaren Exzenters E. Auf der
Zeichnung ist der Apparat in seiner Anfangs-Stellung dargestellt, in welcher die Rolle R
an derjenigen Stelle des Exzenters aufliegt, an welcher der Radius der exzentrischen
Scheibe E am kleinsten ist. In dieser Stellung befindet sich das Farbkissen f1 in der
Arbeitsstellung. Die Achse W und damit auch das Exzenter E sowie der Tisch T sind, wie
die Fig. 2 und 3 zeigen, durch eine Arretier-
Vorrichtung, bestehend aus einer auf die Achse W aufgekeilten und mit Nuten versehenen
Scheibe N und einem in eine Nut eingreifenden und unter der Einwirkung einer
Feder F stehenden Doppelhebel H festgehalten. Wie in Fig. 2 dargestellt, ist auf der
Achse W die Scheibe C aufgekeilt, an welcher das eine Ende einer Spiralfeder D befestigt
ist, während das andere Ende derselben auf der auf der Achse W lose sitzenden und mit
einem hervorragenden Stift G versehenen Scheibe K angebracht ist. Auf der Achse W
sitzt außerdem noch lose das mit dem Stift M versehene Zahnrad L. Letzteres wird von
dem Uhrwerk absatzweise betätigt, und zwar nach Verlauf desjenigen Zeitpunktes, nach
welchem die Umschaltung von einem Thermoelement auf das nächste erfolgen soll. Während
der Bewegung des Uhrwerkes wird das Zahnrad L um einen gewissen Winkel verdreht,
so daß der Stift M gegen den Stift G anschlägt und dadurch die Scheibe K mitnimmt,
wodurch die Feder D gespannt wird. Durch ein vom Uhrwerk angetriebenes Sternrad
Q (Fig. 3) wird der Doppelhebel H1, H2
entgegen der Federkraft F gehoben und dadurch die Arretierung der Exzenterachse E
gelöst. Die Folge davon ist, daß die unter der Wirkung der angespannten Feder D
stehende Achse W eine plötzliche Verdrehung erfährt. Dieser wird dadurch ein plötzliches
Ende gesetzt, daß der Hebel H, der inzwischen von dem Sternrad Q freigegeben worden
ist, in die nächste Nut der Scheibe N einschnappt. Demnach hat sich die Exzenterscheibe
E um einen gewissen Winkel verdreht, was zur Folge hat, daß die Rolle R angehoben
wird, die Sektorscheibe S sich um einen gewissen Betrag verdreht und der Tisch T um
die Teilung der Farbkissen verschoben wird. In dieser Stellung verharrt der Tisch so lange,
bis wieder eine Registrierperiode abgelaufen ist, nach deren Verlauf sich der beschriebene
Vorgang wiederholt.
Wenn der Tisch in seiner Endstellung angelangt ist, so ist die Rolle R an diejenige
Stelle der Exzenterscheibe E geraten, an welcher ihr Durchmesser am größten ist. Nach
Verlauf dieser letzten Registrierperiode fällt beim Freiwerden der Exzenterscheibe die
Rolle R plötzlich von der Nase der Exzenterscheibe hinab in ihre tiefste Stellung, wodurch
der Tisch T mit einem Ruck in seine Anfangsstellung zurückgebracht wird. Hierauf beginnt
ein neuer Vorgang.
Um zu verhüten, daß stets die gleichen Stellen der Farbbänder unter die Zeigerspitzen
geraten, ist es empfehlenswert, außer der Schaltbewegung des Tisches noch eine allmähliehe
Verschiebung des Tisches um sehr geringe Beträge vorzunehmen, um so nacheinander
sämtliche Stellen der Farbkissen zur Benutzung zu bringen. Fig. 3 veranschaulicht
eine entsprechende Einrichtung. Der von dem Sternrad Q beeinflußte, die Nutenscheibe N
entsprechend den Schaltstellungen des Tisches festhaltende Hebel besteht aus zwei gelenkig
verbundenen Teilen H1, H2, die eine Feder F
in die untere Stellung zu bringen sucht, in der Hebelteil H1 in Eingriff mit der Nutenscheibe
N steht. Die beiden Hebelteile H1, H2
sind durch eine Stange V verbunden, welche an dem Ring eines Exzenters X befestigt ist,
dessen Scheibe auf der Drehachse des Hebelteiles H2 lose angeordnet und mit einem Zahnrad
Y fest verbunden ist. Dieses Zahnrad wird von einem zweiten auf einer Uhrwerkswelle U' befestigten Zahnrad angetrieben, wobei
diese Welle von der das Sternrad Q tragenden Uhrwerkswelle U ihren Antrieb mit
einer so großen Übersetzung erhält, daß das Exzenter X sich im Verlauf eines oder mehrerer
Tage in seine Endstellungen bewegt. Es wird hierdurch die wirksame Länge des beweglichen
Hebelarmes H1, H2 verändert und
damit die Nutenscheibe N jedesmal in einer Lage angehalten, die von der Lage, die sie
bei der letzten Registrierung innehatte, etwas verschoben ist, und damit erreicht, daß andere
Punkte der Farbkissen unter die Zeigerspitze und zum Abdruck gelangen.
Die Aufzeichnung der einzelnen zu messenden Werte kann innerhalb jeder Registrierperiode
statt einmal auch mehreremal erfolgen. Zu diesem Behufe braucht nur der Fallbügel
in der von einer Umschaltung bis zur nächsten verlaufenden Zeit mehrfach niedergedrückt
werden. Es entsteht dann für jede der zu messenden Größen jedesmal an Stelle eines Punktes ein Kurvenelement.
Der Verlauf der Farbkissen wird stets der Bewegung der Zeigerspitze angepaßt. Demnach
müssen die Farbkissen eine bogenförmige bzw. eine geradlinige Ausdehnung erhalten,
je nachdem die Zeigerspitze sich in einem Kreisbogen bzw. in einer geraden Linie bewegt.
Bei Apparaten, bei welchen die Registrierung auf einer Zylinderfläche erfolgt, wird der
Tisch ebenfalls zylinderförmig gebogen und dem Verlauf des Registrierstreifens genau angepaßt.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:i. Registriervorrichtung, bei welcher zum Zwecke des unterschiedlichen punktweisen Aufzeichnens mehrerer Kurven auf einem gemeinsamen Papierstreifen mehrere verschiedenfarbige Farbträger gegeneinander auswechselbar angewandt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbträger unter dem Registrierstreifen nebeneinanderauf einem der Form der Registrierstreifen angepaßten Tisch angeordnet sind, der durch ein Triebwerk absatzweise je um eine Teilung fortbewegt und nach Erreichung der Endstellung ruckweise in die Anfangsstellung zurückbewegt wird, so daß eine größere Anzahl Farben immer in derselben Reihenfolge benutzt wird.
- 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung des mit Farbträgern versehenen Tisches nach längeren Perioden außer der Verstellung nach Anspruch ι noch in anderer Weise verändert wird, um eine möglichst günstige Ausnutzung der einzelnen Färbträger zu erzielen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE274740C true DE274740C (de) |
Family
ID=531082
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT274740D Active DE274740C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE274740C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE972762C (de) * | 1943-11-05 | 1959-09-17 | Siemens Ag | Fallbuegelschreibgeraet |
-
0
- DE DENDAT274740D patent/DE274740C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE972762C (de) * | 1943-11-05 | 1959-09-17 | Siemens Ag | Fallbuegelschreibgeraet |
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