DE238143C - - Google Patents

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DE238143C
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gripper element
drum
sheet
stencil
disc
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H9/00Registering, e.g. orientating, articles; Devices therefor
    • B65H9/06Movable stops or gauges, e.g. rising and falling front stops

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  • Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 238143 KLASSE 15 d. GRUPPE
EDWIN AUSTIN COX in IRVINGTON5YSt-A.
Bogenzufiihrvorrichtung für Schablonendruckmaschinen mit Vordermarke.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. November 1909 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Bogenzufiihrvorrichtung für Schablonendruckmaschinen, welche mit einer Vordermarke ausgerüstet sind, Durch die besondere Anordnung der Vordermarke und der Greiferelemente gemäß der Erfindung wird die richtige Zuführung der Papierbogen und ihre Einstellung bezüglich der Druckschablonen erleichtert. Zu diesem Zwecke ist die Vordermarke auf dem unteren
ίο der beiden Greiferelemente angeordnet, das als exzentrisches Walzensegment ausgebildet und zur Förderung des Bogens durch die Schablonentrommel gedreht wird, wobei es mit dem oberen Greiferelement zusammenwirkt. Bis zum Erfassen des Bogens wird dieses obere Greiferelement entgegen der Wirkung einer Feder durch eine von dem unteren Greiferelement überwachte Vorrichtung außer Tätigkeit gehalten. Das obere Greiferelement wird beim Drehen der Schablonentrommel dadurch ausgelöst, daß bereits bei geringer Drehung der Trommel eine mit dem unteren Greiferelement ,verbundene Scheibe etwas gedreht wird. Durch diese geringe Drehbewegung werden die das obere Greiferelement überwachenden Teile ausgelöst, so daß der obere Greifer unter dem Einfluß der Federwirkung nach dem unteren Greiferelement hin bewegt wird und hierdurch den Papierbogen erfaßt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der an einer Schablonendruckmaschine angebrachten Bogenzuführung veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Querschnitt durch die Maschine, bei welcher die Teile der Bogenzuführungsvorrichtung in derjenigen Stellung veranschaulicht
sind, in welcher sie zur Aufnahme eines Bogens bereit stehen,
Fig. 2 die Sperrvorrichtung für die Greiferelemente,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie c-c gemäß Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt durch das Maschinengestell, so daß die Bogenzuführungsvorrichtung im Grundriß gesehen erscheint,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 gemäß Fig. 4.
Die zu bedruckenden Papierbogen werden auf einen schrägen Tisch 1 (Fig. 1) aufgebracht Und dabei seitlich durch einstellbare Führungen geleitet. Das untere Ende der Papierbogen kommt auf eine wagerechte Platte 3 zu liegen, wobei der vordere Rand des Papierbogens sich gegen die Vordermarke 4 legt und zwischen zwei Greiferelementen 5 und 6 (Fig. 5) erfaßt wird. Die einzelnen Bogen werden dabei sehr genau ausgerichtet, so daß sie sehr regelmäßig zwischen der sich drehenden Schablonentrommel 7 und der Gegendruckwalze 8 bedruckt werden. Der Tisch 1 und die Platte 3 befinden sich in einem gewissen Abstande von den Druckelementen, um genügend Raum für die Vordermarke 4 (Fig. 1) und das untere Greiferelement 5 zu schaffen, welches gemeinsam mit der Vordermarke 4 auf einer drehbaren Welle 15 angebracht ist. Die Greiferelemente 5 und 6 weisen die gleiche Breite wie die Platte 3 auf und sind übereinander angeordnet, wobei zwischen ihnen ein genügender Raum verbleibt, der die auf der Platte 3 befindlichen Bogen unbehindert nach vorwärts bis zur Vordermarke 4 gelangen läßt. Das Greiferelement 5 besteht aus einem
halbzylindrischen Segment, welches an einer der beiden mit der Welle 15 durch Schrauben 17 verbundenen Klemmplatten anvulkanisiert oder in anderer Weise unverrückbar befestigt ist. Die Oberfläche des Greiferelementes 5 ist exzentrisch zur Welle 15 gestaltet, um die Papierbogen recht wirksam den Druckorganen zuzuführen. Das Greiferelement 6 besteht aus einer Metallplatte, welche mit genügendem Raum für die zu bedruckenden Papierbogen an einer ausschwingbaren Welle 18 oberhalb der Platte 3 befestigt ist. Die vordere Kante des Greiferelementes 6 wird gewöhnlich in gewisser Entfernung oberhalb des Greiferelementes 5 durch eine Klinke 19 (Fig. 2 und 5) und eine bewegliche Sperrscheibe 20 festgehalten, aber mit dem Ende des auf dem Greiferelement 5 aufliegenden Papierblattes durch eine Feder 21 (Fig. 4) in Berührung gebracht, wenn die Klinke 19 in der später beschriebenen Weise von der Sperrscheibe 20 freigegeben wird. Die Feder 21 ist um das eine Ende der Welle 18 herumgewunden und einerseits an dem Gestell 9 und andererseits an dem Greiferelement 6 befestigt.
Die Sperrscheibe 20 besteht zweckmäßig aus Fiber und lagert lose an dem einen Ende der Welle 15. Sie besitzt einen scharf begrenzten Absatz 22, auf welchem die Klinke 19 in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise aufruht, wenn keine Bogenzuführung erfolgt. Die Scheibe 20 ist mit einem zweckmäßig ebenfalls aus Fiber hergestellten Zahnrad 23 derart verbunden, daß zwischen beiden Organen eine geringe Drehung möglich ist. Das Rad 23 sitzt fest auf der Welle 15 und greift mit einem Stift 24 (Fig. 2 und 3) in einen kreisförmigen Schlitz 25 der Scheibe 20 ein, so daß sich die letztere um ein gewisses Stück mit Bezug auf das Rad 23 drehen kann. Die Größe des von der Scheibe 20 auf diese Weise ausführbaren Hubes genügt, um die Klinke 19 freizugeben. Der Stift 24 wird durch eine leichte, innerhalb des Schlitzes 25 vorgesehene Schraubenfeder 26 an das eine Schlitzende gedrückt.
. Die eine Stirnwand 28 der Schablonentrommel 7 ist mit einem Zahnsegment 32 (Fig. 1. und 5) ausgerüstet, welches die gleiche Anzahl Zähne besitzt wie der Zahnkranz 23. Der letztere ist an einem Teil seiner Oberfläche konkav ausgebildet und trägt an dieser Stelle keine Zähne. Diese konkave Fläche 33 ist konzentrisch zu dem Umfang der Stirnwand 28 der Schablonentrommel geformt, so daß die Welle 15 und das auf ihr sitzende Greiferelement 5 sowie der Zahnkranz 23 während eines größeren Teiles der Trommelumdrehung unverrückbar feststehen. Nur zu dem Zeitpunkt, an welchem die Zähne des Zahnsegmentes 32 mit den Zähnen des Zahnkranzes 23 in Eingriff kommen, findet eine Drehung der Welle 15 statt. Die Schablonentrommel 7 erhält auf beliebige Weise eine stetige Drehbewegung. Während der Drehung der Schablonentrommel 7 wird, nachdem ein Papierbogen α (Fig. 5) von Hand mit seinem vorderen Rande bis an die Vordermarke 4 hingeführt ist, zur entsprechenden Zeit die Scheibe 20 durch einen Stift 70, welcher an der Außenseite der Trommelstirnwand 28 befestigt ist, um ein kleines Stück gedreht, so daß der Stift 70 auf einen Absatz der Scheibe 20 zu liegen kommt, welcher ähnlich gestaltet ist wie der Absatz 22, aber etwas vor demselben angeordnet ist. Der Stift 70 und der erwähnte Absatz an der Scheibe 20 besitzen eine solche Lage zueinander, daß der Stift 70 die Scheibe 20 gerade um ein genügendes Stück dreht, um das freie Ende der Klinke 19 (Fig. 2 und 4) von dem Absatz 22 der Scheibe 20 abgleiten zu lassen, wodurch das Greiferelement 6 niedergedrückt, das vordere Ende des Papierbogens a von diesem ergriffen und gegen die Oberfläche des Greiferelementes 5 gepreßt wird (Fig. 5). Die Scheibe 20 hat sich dabei um so viel gedreht, als dies unabhängig von dem Rade 23, entsprechend der Anordnung des Stiftes 24 und des Schlitzes 25 (Fig. 2 und 3) möglich ist. Sie wird entgegen der Wirkung der Feder 26 durch den Eingriff der Klinke 19 in dem Absatz 22 festgehalten. Gleich nach der erwähnten Verstellung der Scheibe 20 wird der Absatz 22 durch einen besonderen Stift 71 (Fig. 5) der Trommelstirnwand 28 ergriffen, wodurch die Scheibe 20 und das Zahnrad 23 gemeinsam in Drehung gesetzt werden, so daß die Zähne 95' des letztgenannten Rades mit den Zähnen des Zahnsegmentes 32 in Eingriff kommen. Hierdurch erfolgt eine Drehung des Greiferelementes 5, welches eine volle Drehung ausführt, um das vordere Ende des Papierbogens zwischen die Schablone 27 und die Gegendruckwalze 8 hinzuführen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Bogenzuführvorrichtung für Schablonendruckmaschinen mit Vordermarke, dadurch gekennzeichnet, daß die Vordermarke
(4) auf dem unteren, als exzentrisches Walzensegment ausgebildeten Greiferelement
(5) angeordnet ist, das zur Förderung des Bogens durch die Schablonentrommel gedreht wird und dabei mit dem oberen Greiferelement (6) zusammenwirkt, welches bis zum Erfassen des Bogens entgegen Federwirkung (21) durch eine vom unteren Greiferelement (5) beeinflußte Klinke (19) hochgehalten wird.
2. Bogenzuführvorrichtung für Schablonendruckmaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während des Festhaltens des Bogens durch die Vorder-
marke (4) das untere Greiferelement (5) infolge einer Aussparung seines Zahnkranzes (23) noch außer Eingriff mit dem Zahnkranze (32) der Schablonentrommel steht und sich so lange in Ruhe befindet, bis eine mit dem Greiferelement (5) auf gleicher Drehachse sitzende Scheibe (20) von einem Mitnehmer (70) der Schablonentrommel erfaßt wird und das Greiferelement (5) in Zahneingriff mit dem Zahnkranz (32) der Trommel bringt.
3. Bogenzuführvorrichtung für Schablonendruckmaschinen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Drehen der Trommel das obere Greiferelement' (6) dadurch ausgelöst wird, daß bereits bei geringer Drehung der Trommel die Scheibe
(20) des unteren Greiferelementes (5) etwas gedreht wird, wodurch die Klinke (19) von einem Absatz (22) der Scheibe (20) abgleitet und den Greifer der Wirkung seiner Feder
(21) überläßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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