DE440190C - Arbeitszeitregistriervorrichtung - Google Patents

Arbeitszeitregistriervorrichtung

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DE440190C
DE440190C DEI25053D DEI0025053D DE440190C DE 440190 C DE440190 C DE 440190C DE I25053 D DEI25053 D DE I25053D DE I0025053 D DEI0025053 D DE I0025053D DE 440190 C DE440190 C DE 440190C
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DEI25053D
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Description

  • Arbeitszeitregistriervorrichtung. Die Kontrolluhren nach dem Hauptpatent haben ein Druckwerk zur Herstellung eines Anfangs- und eines Endaufdruckes von einem Zeittypenrade, das dann vom Benutzer auf o zurückgestellt werden muB. Das Vorrücken de§ Rades von o aus wird durch einen Magnet geregelt, der periodisch erregt wird. Beim Gebrauch dieser Kontrolluhr besteht die '-#Zöglichkeit, daB das Zeittypenrad nach dem Nullstellen, aber vor der Ausführung eines neuen Anfangsaufdruckes vorgeschaltet wird. Unter diesen Umständen erhält man einen unrichtigen Anfangsaufdruck.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, durch welche das Zeittypenrad gegen jede Vorschaltbewegung nach dem Nullstellen bis nach Vornahme des nächsten Anfangsaufdruckes gesperrt wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Seitenansicht der-Vorrichtung, Abb. 2 einen Teilschnitt nach Linie 2-2 der Abb. i, Abb.3 und q. Darstellungen von Teilen in verstellter Lage.
  • Im Gehäuse sind die fest miteinander verbundenen Zeit- und Zeitwerträder io, i i drehbar. An diesen Rädern ist ein Ausrichtrad 1:2 und ein Schaltrad 13 befestigt. Das Hemmungsrad 1q. ist an seiner Nabe von dem Schaltrade 13 frei und wird von der Hemmung 16 gesteuert, die von dem Magnet 17 periodisch ausgelöst wird. An das Hemmrad 1q. ist eine Klinke 18 angelenkt, die mit dem Schaltrade 13 zusammenwirkt und gegen dieses durch eine Feder 2o gezogen wird. Die Zeiträder io, i i sowie das Schalt- und das Ausrichtrad 13, 12 werden gewöhnlich durch eine Schraubenfeder 15 vorbewegt.
  • Die Nullstellwelle 21 ist fest an den Rädern 1o, 1r, i2, 13 und hat ein Sechskant o. dgl. für den Nullstellschlüssel, der gewöhnlich einen Teil des abnehmbaren Druckhebels 22 bildet. An dem Ausrichtrade 12 ist ein Nullstellanschlag 23 befestigt. Mit diesem wirkt beim Nullstellen eine Klinke 24 zusammen, die gelenkig an einer Welle 25 gelagert ist und mit einem Schwanz 26 (Abb. 3) gewöhnlich auf einem an der Welle 25 angelenkten Bügel 27 ruht. Beim Nullstellen setzt man den Schlüssel 22 auf das Ende der Welle 2i und dreht diese nebst den damit verbundenen Teilen r2, 1o, 1i, 13 im Uhrzeigersinne, bis der Stift 23 der Nut in Klinke 24 gegenübertritt, worauf letztere über den Stift 23 vorwärtsschnappt. Während dieser Nullstellbewegung gleitet die Klinke 18 leer über die Zähne des Schaltrades 13. Das Hemmrad i¢ bleibt hierbei stehen, und die Feder 15 wird aufgewickelt. Wenn die Klinke 2q. mit ihrer Nut den Stift 23 erfaßt hat, so steht die Klinke 18 in der Mitte zwischen zwei Schaltzähnen am Rade 13- Wird nun die Klinke 24 entgegen dem Uhrzeiger in die Lage nach Abb. 3 geschwungen, so machen das Schaltrad 13 und die damit verbundenen Teile unter dem Einfluß der Feder 15 selbsttätig einen halben Schritt vorwärts. Das geschieht aber nicht eher, als bis die Klinke 24 zurückgezogen ist. Diese Zurückziehung der Klinke wird durch die Vornahme des neuen Anfangsaufdruckes wie folgt herbeigeführt.
  • Das Herabdrücken des Hebels 22 bewirkt durch den Haken 38 das übliche Spiel des Druckhammers 28'. An den durch den Handhebel ausgeschwungenen Rahmen ist ein Lenker 28 angelenkt, der an einem Ende bei 29 geschlitzt ist, um einen Stift 3o aufzunehmen, der durch eine Feder 31 mit dem Ende des Lenkers 28 verbunden ist. Beim Niederdrücken des zum Drucken dienenden Handhebels 22 übt die Feder 31 am Stift 30 einen Vorwärtszug aus.- Der Stift 30 wird vom Bügel 27 getragen, der dadurch entgegen dem Uhrzeiger geschwungen wird, so daß die Ausrichtklinke 32 in Eingriff mit dem Ausrichtrade 12 gebracht wird. Die Aiirwärtsschwingung des Bügels 27 bewegt den Schwanz 26 der Klinke 24 aufwärts, schwingt dadurch die Klinke entgegen dem Uhrzeiger-und löst den Nullanschlagstift 23 aus. Dieser bewegt sich nun vorwärts in die Lage nach Abb. 3.
  • An der Welle 25 ist auch ein Kartenanschlaghebel 33 gelenkig gelagert, dessen Nockenfläche 34 auch in Eingriff mit der Kante des Stiftes 23 treten kann. Bei der Anfangslage -nach Abb. i und auch bei der Läge nach Abb. 3 ist dieser Kartenanschlag 33 in der ausgezogen g,-zeichneten Stellung. Nachdem der Anschlagstift 23 sich vorwärts in die punktierte Lage 23a (Abb. 3) bewegt hat, wird vier Kartenanschlaghebel 33 durch Federwirkung in die punktierte Lage geschwungen und verändert die Höhenlage des Kartenanschlages. Der Kartenanschlaghebel 33 hat einen rückwärtigen Teil 35, der mit einem Sperrglied 36 zusammenwirkt, das in die Bahn des Anschlagstiftes 37 am Halten 38 (Abb.4) treten kann. Dieser Teil des Getriehes entspricht dem Hauptpatent und dient zum Verhindern weiterer Druckvorgänge nach Vornahme des Schlußaufdrucks.
  • Nachdem -der Stift 23 die Nut der Sperrklinke 24 verlassen hat`, wird die Klinke in die Eingriffslage durch eine Rückholfeder 39 zurückgebracht, die mit dem Schwanz 26 der Klinke und dem Stift 30 verbunden ist.
  • Um auf die Karte eine die Maschine kennzeichnende Zahl zu drucken, ist ein Typenblock 4o vorgesehen, der an einem Arm 41 befestigt ist und unweit des Druckpunktes neben den Typenrädern io und ii angeordnet ist.
  • Das hier beschriebene Sperrwerk ist besonders geeignet für Uhren dieser Art, bei welchen eine unbegrenzte Zeit zwischen dem Zurückstellen der Druckräder auf o und der Vornahme der neuen Anfangsaufzeichnung ablaufen kann. Unabhängig von der Dauer dieser Zeit werden die Druckräder am Vorlaufen verhindert, bis der richtige Nullaufdruck bzw. Anfangsaufdruck bewirkt worden ist. Alsdann werden die verschiedenen Zeiträder schrittweise durch die Schraubenfeder 15 unter der Regelung durch das Hemmrad 14 vorgeschaltet. Das Schaltrad 13 sucht durch die Klinke 18 das Hemmrad 14 vorwärts zu treiben. Diese Bewegung wird durch die Hemmungsarme 16 gehemmt, und jedesmal, wenn diese Arme durch den Magnet 17 ausgelöst werden, gehen die Zeiträder io, i i um einen Schritt vor.
  • Um das Auswechseln verschiedener Zeit-oder Wertangaben auf den Rädern io, ii zu ermöglichen, sind die Zeiträder mit Messingbändern 42 am Umfange versehen, deren geprägte Typen die Zahlen darstellen. Diese Bänder sind von den Rädern mittels eines Klemmblockes 43 (Abb. i) entfernbar und werden in der Festklemmlage durch eine Schraube 44 gehalten.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Arbeitszeitregistriervorrichtung nach Patent 4i8299, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine Sperrung (23, 24) die nächste Vorwärtsbewegung des -in die Nullstellung zurückgebrachten Typenrades (io, ii) so lange verhindert wird, bis ein neuer Nullaufdruck bewirkt worden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen mit dem Typenrade verbundenen Nullschlag (23) und durch eine mit diesem Anschlag zusammenwirkende Klinke (24) zum Begrenzen der Rückstellung des Typenrades, die ausgerückt wird, nachdem ein Nullabdruck von dem Rade (io, ii) bewirkt worden ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch-i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Nullanschlag (23) mit dem beweglichen Kartenanschlag (33) zusammenwirkt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine von der Druckvorrichtung gesteuerte Hebelverbindung (26, 27, 28),- um--die Sperrvorrichtung (23, 24) auszulösen, so daß das Typenrad (i o, i i) sich vorbewegen kann.
DEI25053D 1924-08-15 1924-08-15 Arbeitszeitregistriervorrichtung Expired DE440190C (de)

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