DE274376C - - Google Patents

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DE274376C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
    • G10D1/04Plucked or strummed string instruments, e.g. harps or lyres
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/12Anchoring devices for strings, e.g. tail pieces or hitchpins
    • G10D3/13Tail pieces

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 274376 KLASSE 51 c. GRUPPE
Konzertlyra. Zusatz zum Patent 272111.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Juni 1913 ab. Längste Dauer: 21.November 1927.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung und Ergänzung der im Patent 272111 beschriebenen Lyraform mit gekreuzter Melodie- und Begleitbesaitung.
Fig. ι zeigt eine in baulicher Beziehung zwischen die ursprüngliche Lyraform nach Fig. 5 der deutschen Patentschrift 227417 und nach den Fig. ι und 4 des Hauptpatents fallende Ausführungsform des Instrumentes. Fig. 2 zeigt eine vereinfachte Lyra mit ganz oder teilweise erweiterter Melodie- und durchaus im Quartquintzirkel angeordneter Begleitbesaitung.
Der hauptsächlich auf eine Verbesserung und Erweiterung der Besaitung des Instrumentes abzielende Zweck der im Hauptpatent beschriebenen Abweichungen von der ursprünglichen Form der kreuzsaitigen Lyra nach Patent 227417 kann auch mit der Ausführungsform nach Fig. 1 des gegenwärtigen Zusatz- patents erreicht werden.
Diese Ausführungsform besteht im wesentlichen aus einer aus Fig. 1 ersichtlichen Umgestaltung des linksseitigen Teiles des Umfassungsrahmens des Schallkörpers K und dem damit verbundenen Aufbau eines gabelförmigen Melodiesaitenhalters S1' S2' S3' S4', wobei der Teil S1' S2' S3' noch mit den ursprünglichen horizontalen Durchlässen für die Begleitsaiten s und der Wirbelträger w mit den ursprünglichen Vertikallochungen u für die Melodiesaiten s' versehen ist, ersterer aber nur mehr im Teile S1' S2' zugleich als Wirbelsteg und direkt wirkender Melodiesaitenhalter dient. Der diesen letzteren vorzugsweise geradlinig verlängernde Schenkel S2' S/ überbrückt die betreffenden Begleitsaiten s diagonal und ist mit seinem Ende S4' auf einem Aufbau r des vorderen Umfassungsrahmenteiles befestigt. Die Saiten s' werden bei dieser Ausführungsform von S1' bis S2' wie bei der Ursprung- liehen Ausführung aufgespannt, von S2' an aber, wie aus Fig. 1 ersichtlich, über beide Schenkel S2' S3' und S2' S4' zu den Wirbeln w' geleitet oder in dazwischen angeordneten Endhäkchen h fest angebrachter Zugdrähte eingehakt und von diesen direkt über S2' S4' geführt.
Durch entsprechende Verbreiterung des Saitenhalters S1' S4' und die bekannte Einrichtung desselben für die direkte Festlegung der Saitenenden auf demselben kann die Befestigungsart mittels der Vertikallöcher u bzw. der Zugdrahthaken h entfallen und der Teil S2' S3' auf einen gewöhnlichen Wirbelträgersteg der Begleitsaiten s reduziert werden, so zwar, daß in diesem Falle die horizontalen Durchlässe
für die Begleitsaiten nur im Teile S1' S2' erforderlich sind.
Außer der vorliegend und im Hauptpatent beschriebenen Verbindung der nur durch die Hilfssaitengruppe a'-c' oder auch durch die Ergänzungsgruppe s" erweiterten Melodiebesaitung mit der ursprünglichen oder der durchweg chromatisch angeordneten Begleitbesaitung kann der Melodiebezug bei entsprechender Einrichtung des Instrumentes auch mit einer der bekannten, durchweg im Quartquintzirkel angeordneten Begleitbesaitungen einer Schlagzither mit oder ohne Erweiterung ihres gewöhnlichen Tonumfanges gekreuzt werden.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit einem tunlichst nach der Zitherform gebauten Schallkörper K bei Anordnung eines die Begleitsaiten diagonal überbrückenden Melodiesaitenhalters S' S', welcher auch durch einen wie nach Fig. 1 angeordneten gegabelten Saitenhalter ersetzt werden kann.
Die Krümmung des Wirbelträgers w' w' ist tunlichst nach der betreffenden Zarge einer Zither geformt, während für den überkreuzten Begleitbezug s bei der Ausführung nach Fig. 2 ein gewöhnlicher Saitenhalter S sowie ein an beiden Enden auswärts gebogener Wirbelträger w und Wirbelsteg g eingebaut ist.
Der Melodiebezug s' besteht beim einfacheren Instrument aus der ursprünglichen, an die höchste Saite des Begleitbezuges s anschließenden Gruppe a'-V und aus der Hilfssaitengruppe a'-c'. Die eventuelle Position der zweiten Ergänzungsgruppe s" ist wie in Fig. 1 gestrichelt angedeutet.
Der Melodiebezug ersetzt die bei einer Schlagzither im Felde von ^1-J1 angeordneten Griffbrettsaiten und das Griffbrett, während im Felde von S1-C1 die auch in der vorliegenden Fig. 1 und in Fig. 4 des Hauptpatents inbegriffenen Quartquintreihe der Zitherakkordsaiten, im Felde von C1-^1 aber je nach der deutschen oder Wiener Zitherstimmung die betreffende Quart quint reihe der Bässe angeordnet ist.
Durch Einbeziehung des freien Besaitungsraumes A1-O1 in das Bezugsfeld der Begleitbesaitung kann derselbe schon ohne Verbreiterung des Schallkörpers K zur teilweisen Ergänzung der Baßgruppe C1-^1 eingerichtet werden.
So z. B. kann im Felde ^1-O1 bei der deutschen Stimmung ein Teil der in C1-^1 fehlenden Bässe der großen Oktave, bei der Wiener Stimmung aber der analoge Teil der vorwiegend in der kleinen Oktave abhängigen Bässe, im Quartquintzirkel und in der Tonfolge der Gruppe C1-^1 angeordnet werden.
Durch eine relativ geringe Verbreiterung des Schallkörpers in der Frontrichtung kann die Gruppe S1-J1 aber in beiden Stimmungsfällen auch auf eine volle Oktave von im Quartquintzirkel und in der Tonfolge der Gruppen C1-^1 angeordneten Baßsaiten ergänzt werden, so zwar, daß der Gesamtbegleitbezug nach beiden Stimmungsarten durch diese Ergänzungsgruppe auf den Tonumfang des der vorliegenden Fig. ι und der Fig. 4 des Hauptpatents zugrunde gelegten großen Harfenlyrabegleitbezuges bzw. auf drei chromatisch lückenlose, aber durchweg im Quartquintzirkel angeordnete Oktaven gebracht werden kann. Das Saitenmaterial ist bei dieser Ausführungsform in der Regel das gleiche wie in den früher beschriebenen Fällen.

Claims (2)

Pate nt-Ansprüche:
1. Konzertlyra nach Patent 272111, dadurch gekennzeichnet, daß der ursprünglich seiner ganzen Länge nach als Melodiesaitenhalter und Wirbelträgersteg der Begleitsaiten dienende seitliche Aufbau des Umfassungsrahmens durch einen in der Frontrichtung gegabelten Aufbau ersetzt ist, dessen äußerer Schenkel ^S2" S3^ den erforderlichen schwingenden Längen der Begleitsaiten (s) entsprechend geformt ist und auf die Anordnung und schwingenden Längen der Melodiesaiten (s'J keinen Einfluß besitzt, während der innere Schenkel ^S2' S4') die Frontbegleitsaiten diagonal überbrückt und mit dem nach rückwärts verlängerten Teile ^S2' S1') des Aufbaues den eigentlichen Saitenhalter (S1' S2' S/) für die Melodiesaiten bildet.
2. Konzertlyra nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verbindung einer Melodiebesaitung mit in der Konzertlyrabesaitung inbegriffenen, aber durchweg im Quartquintzirkel angeordneten Zitherbegleitsaiten, bei der die bezügliche Akkordsaitengruppe (O1-C1) und darauf folgende Baßgruppe (C1-(I1) durch eine in gleicher Quartquintordnung vorangesetzte Ergänzungsgruppe (a-fb-i) der Baßsaiten entweder teilweise oder bis zum vollen Konzertlyrabezug von drei chromatisch lückenlosen Oktaven ergänzt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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