DE377707C - Saiteninstrument, Klavier o. dgl., mit Klangstab - Google Patents

Saiteninstrument, Klavier o. dgl., mit Klangstab

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DE377707C
DE377707C DEG55939D DEG0055939D DE377707C DE 377707 C DE377707 C DE 377707C DE G55939 D DEG55939 D DE G55939D DE G0055939 D DEG0055939 D DE G0055939D DE 377707 C DE377707 C DE 377707C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/06Resonating means, e.g. soundboards or resonant strings; Fastenings thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
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  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Saiteninstrument, Klavier o. dgl., mit Klangstab. Ein bekannter Übelstand beim Bau von Saiteninstrumenten, Klavieren o. dgl. besteht darin, daß es schwer ist, den Diskant, die sogenannte Spitze, gut klingend zu erhalten, und zwar derart, daß die höchste Lage des Klaviers durch die Mittellage sowie den Baß tonlich nicht gedrückt wird.
  • Die Schwierigkeit zum Beseitigen dieses Übelstandes beruht vor allem darin, daß die an sich schon sehr kurzen Töne des Diskantes außerordentlich hochliegende Obertöne haben.
  • Um eine größere Brillanz der höchsten Lage des Klaviers zu erhalten, hat man deshalb besondere Druckklangstäbe verwendet, zu dem Zwecke, die hochliegenden Obertöne zu konzentrieren.
  • Es war jedoch bisher nicht möglich, durch dieses Hilfsmittel völlig zufriedenstellende Ergebnisse zu erhalten.
  • Ein weiterer Versuch zum tonlichen Verbessern der Spitze bestand darin, daß Stimmgabeln unmittelbar auf dem Hauptstege oder dem Resonanzboden angebracht und auf denselben Grundton abgestimmt wurden. Die Stimmgabeln sollten dann durch die Übertragung der Schwingungen auf den Steg oder Resonanzboden den angeschlagenen Klavierton wirksam unterstützen.
  • Es hat sich jedoch gezeigt, daß die Gabeln, die auf verschiedene Töne abgestimmt sind und auf dem Resonanzboden oder dem Stege befestigt sind, den Resonanzboden in seiner Tätigkeit stören.
  • Durch die Saiten werden nämlich zwar die Gabeln in Schwingungen versetzt; durch das Schwingen des Resonanzbodens wird jedoch die Wirkung wieder aufgehoben. Es tritt in d esem Falle eine Interferenz ein, die sowohl das Mittönen der Gabeln illusorisch macht als auch den Resonanzboden in seiner Arbeit hindert.
  • Die Erfindung beseitigt diese den bekannten Ausführungen anhaftenden Nachteile dadurch, daß der Druckstab selbst als Klangstab in Stimmgabelform ausgebildet wird.
  • Um in der höchsten Lage des Klaviers die mitschwingenden Obertöne für jeden Ton zu erhalten, wird die Druckleiste über die zwei Oktaven des Diskants hinweggeführt. Der Synchronismus der Schwingungen zwischen den kurzen, schwer teilbaren Saiten und dem stimmgabelartigen Aufbau des Druckklangstabes wird dabei erfindungsgemäß dadurch erhalten, daß die Stimmgabel geradlinig oder stufenweise an ihren schwingfähigen Enden verlängert oder verdickt wird. Röhrenversuche haben gezeigt, daß durch einen derartigen Druckklangstab das befürchtete vernehmliche Nachklingen nicht eintritt, daß dagegen die höchste Lage des Klaviers ein schönes silberartiges Gepräge erhält, indem die harmonischen Obertöne mit dem zugehörigen Grundton verschmelzen, ohne daß eine Veränderung des Charakters des Klaviertones eintritt.
  • Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen, und zwar Abb. x einen Schnitt durch das Spannbrett eines Klaviers, Abb. 2 bis 7 verschiedene Ausführungen des Druckklangstabes.
  • In Abb. x bedeutet a die Eisenplatte und c den Steg, auf welchem in d das Ende der s^-hwingenden Saite b liegt. e ist der Wirbel und fein mit Filz belegtes Auflager. Zwischen dem Steg c und dem Auflager f ist der Druckklangstab h beispielsweise durch Schrauben g befestigt. Er hat den Querschnitt einer Stimmgabel. Der gezeichnete Querschnitt bleibt jedoch nicht über die gesamte Länge des Druckklangstabes derselbe, sondern er ändert sich entsprechend dem akustischen Gesetz, nach welchem Stimmgabeln mit längeren und dünneren Zinken einen tiefen, Stimmgabeln mit kürzeren und dickeren Zinken höhere Töne ergeben.
  • Durch Anwendung dieses Gesetzes erreicht man, daß jeder Ton der höchsten Lage in dem Druckklangstab seine Obertöne vorfindet.
  • Die Querschnittsveränderung des Druckklangstabes kann in der verschiedensten Weise durchgeführt werden. Das Stabende k (Abb. 2 bis 7) gehört immer den tieferen, das Stabende m den höheren Tönen zu. Der Druckklangstab gemäß Abb.2 verjüngt und verdünnt sich geradlinig von der Höhe H auf die Höhe Hl. In Abb. 3 erfolgt dies in kleinen Stufen n und in Abb. 4 in großen Stufen o. Gemäß der Abb. 5 sind die Stufen o oder n noch durch Einschnitte P getrennt. Abb. 6 zeigt einen Druckklangstab, dessen Dicke sich vom Wert q zum Wert v ändert. Diese Änderung kann dabei ebenfalls geradlinig oder stufenweise gegebenenfalls auch mit Einschnitten P (Abb. 5) erfolgen. Desgleichen kann man auch die Änderungen in der Höhe mit denen der Länge vereinigen. Der Druckklangstab kann auch, wie Abb. 7 zeigt, hohl, z. B. in Röhrenform ausgebildet sein.
  • Als Werkstoff für die Druckklangstäbe eignen sich fast alle Metalle und Metallegierungen wie Bronze, Bronzeguß, Nickelstahl u. dgl.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Saiteninsrrument (Klavier o. dgl.) mit Klangstab in Stimmgabelform, dadurch gekennzeichnet, daß der Klangstab anstatt und an der Stelle des gebräuchlichen Druckklangstabes (h) angeordnet ist.
  2. 2. Saiteninstrument nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Klangstab gradlinig (Abb. 2) oder stufenweise (Abb. 3 und 4) in der Höhe, der Dicke oder in beiden Abmessungen von den tieferen zu den höheren Tönen hin abnimmt.
DEG55939D 1922-02-25 1922-02-25 Saiteninstrument, Klavier o. dgl., mit Klangstab Expired DE377707C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3069955A (en) * 1958-10-20 1962-12-25 Meridan Corp Piano string and frame assembly

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3069955A (en) * 1958-10-20 1962-12-25 Meridan Corp Piano string and frame assembly

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