DE520190C - Verfahren zur Erzeugung von Toenen - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Toenen

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DE520190C
DE520190C DEC39878D DEC0039878D DE520190C DE 520190 C DE520190 C DE 520190C DE C39878 D DEC39878 D DE C39878D DE C0039878 D DEC0039878 D DE C0039878D DE 520190 C DE520190 C DE 520190C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D13/00Percussion musical instruments; Details or accessories therefor
    • G10D13/01General design of percussion musical instruments
    • G10D13/08Multi-toned musical instruments with sonorous bars, blocks, forks, gongs, plates, rods or teeth
    • G10D13/09Multi-toned musical instruments with sonorous bars, blocks, forks, gongs, plates, rods or teeth with keyboards

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erzeugung von Tönen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Erzeugen von Tönen mittels einer einzigen Saite.
  • Es ist bekannt, und zwar hauptsächlich bei den Clavicorden, zwei oder drei Anschlagwerkzeuge auf eine einzige Saite zu dem Zweck einwirken zu lassen, um zwei oder drei einzelne verschiedene Töne auf dieser Saite durch Verkürzung der schwingenden Saitenlänge ertönen zu lassen.
  • Jedoch ist es bei jenen bekannten Tongeräten nicht möglich, auf einer Saite zwei oder mehr Töne gleichzeitig ertönen zu lassen und infolgedessen mittels dieser einzigen Saite Melodien zu spielen.
  • Zu diesem Zweck soll nach der Erfindung mit einer zwischen zwei festen Stegen ausgespannten Saite ein als beweglicher Steg wirkendes Anschlagwerkzeug so in Berührung gehalten werden, daß auf dieser Saite zwei gleichzeitig erklingende Töne erzeugt werden, die den Schwingungen der so zwischen den zwei Stegen und einem Anschlagwerkzeug begrenzten Saitenteile entsprechen, während ein einziger, den Schwingungen der ganzen Saite entsprechender Ton nach Abheben des Anschlagwerkzeugs von der Saite an die Stelle der beiden Töne tritt.
  • Ferner soll nach der Erfindung ermöglicht werden, auf einen der durch das erste Anschlagwerkzeug abgeteilten Abschnitte ein zweites Anschlagwerkzeug zur Einwirkung zu bringen, und damit zwei Töne zu erzeugen, und nach Abheben des zweiten Anschlagwerkzeugs den ursprünglichen von diesem Saitenteil unter der Einwirkung des ersten Anschlagwerkzeugs erzeugten Ton wieder erklingen zu lassen.
  • In der Zeichnung sind beispielsweise einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt; es zeigen Abb. z eine erste Ausführungsform, bei der die Saite über dem Resonanzkasten ausgespannt ist und zwischen dem Kasten und der Saite Anschlagstücke, vorwiegend aus Metall, angeordnet sind, die unter der Wirkung der Tasten einer Klaviatur die Saite anschlagen können, Abb. 2 ein Tongerät, bei dem die einzige Saite unter dem Resonanzkasten angeordnet ist, Abb. 3 eine Ausführungsform, bei der die Saite über dem Resonanzkasten ausgespannt ist, während die Anschlagstücke ihre Bewegung von Tasten einer Klaviatur durch Vermittlung von Stoßstangen erhalten.
  • Bei den in Abb. 2 und 3 gezeigten Ausführungsformen ist die Saite z über oder unter dem Resonanzkasten :2 ausgespannt. Das eine Ende der Saite ist bleibend an dem Kasten mittels eines Stiftes oder einer festen Schraube 2a befestigt, während das andere Ende von einem Stimmwirbel 2b gehalten wird, durch den die Spannung der Saite geregelt werden kann. Die beiden Befestigungsmittel können auch ausgetauscht werden. Bei der Anordnung nach Abb. i ist der Wirbel 211 ersetzt durch einen Hebel 2d, der durch eine Gegenfeder 2f in seiner Normalstellung gehalten wird. Dieser Hebel schwingt um einen Drehpunkt 29. Die Feder 2f kann durch eine geeignete Einrichtung ersetzt werden. In dieser Weise wird die Spannung der Saite geändert, je nachdem man die eine oder die andere Taste 3 der gegebenenfalls mit Einstellschrauben versehenen Klaviatur anschlägt. Man kann auch den Hebel2d über den Tasten, aber auf der anderen Seite des Drehpunkts 3" der Tasten anordnen. Die Saite kann auch am anderen Ende des Hebels 2d befestigt sein. Die Tasten 3 gestatten außer ihrem Anschlag der Saite noch ein Portamento oder Deportamento auszuführen.
  • Die schwingendeLänge der Saite kann durch einen festen Steg 2m und durch einen ver-#;chiebbaren Steg 2k begrenzt sein. Die Saite wird mittels vorzugsweise aus Metall bestehenden Anschlagstücken 3b angeschlagen, die ihre Bewegung von den bei 3a um einen Drehzapfen oder einen Stift schwingenden Tasten 3 erhalten. Bei der Ausführung nach Abb. 3 schwingen die Anschlagstücke 3b um Drehpunkte 3f. Diese Bewegung wird mittels Stoßstangen 3d übertragen, deren Enden mit Gewinde zur Regelung ihrer Länge versehen sein können.
  • Damit die Saite jedesmal nur einen einzigen Ton erzeugt, kann man einen abnehmbaren Dämpfer 2f von bekannter Anordnung vorsehen.
  • Schließlich kann man eine freie Länge if-ib der Saite vorsehen, auf die man mittels eines Bogens, eines Plektrons, einer Tangente, eines Hammers, einer kolophonisierten Rolle o. dgl. einwirken kann; diese Werkzeuge können mechanisch, pneumatisch, elektrisch, von Hand oder anders angetrieben werden.. Indem man unmittelbar oder mittels der Tasten die Saite anschlägt, gibt man ihr die nötigen Längen, um den gewünschten Ton zu erzielen.
  • Man kann statt eines Resonanzbodens zwei oder mehr solcher Resonanzkörper verwenden, die miteinander in Berührung stehen, um den Ton zu verstärken. Auch kann man die einzige Saite durch zwei oder mehr parallele oder nahezu parallele Saiten ersetzen. Ebenso kann die Saite von beliebiger Länge, Gestalt und Aufbau sein. Der O_uerschnitt kann ebenfalls beliebig sein und sich von einem Ende der Saite nach dem anderen ändern. Die Saite kann ersetzt werden durch eine Stange, eine Lamelle, ein Band o. dgl., ohne daß hierdurch eine Abweichung von der erfinderischen Regel stattfindet.
  • Mit einem solchen Tongerät und mit Hilfe einer sehr begrenzten Klaviatur kann man alle Tonübungen, einfach und in Oktaven, alle Triller, einfach und in Oktaven, alle Harpegien, einfach und in Oktaven, alle Vorschläge, einfach und in Oktaven, alle Tonleitern, einfach und in Oktaven, ferner Tonreihen im Baß und Harpegien im Diskant getrennt oder gleichzeitig ausführen.
  • Mittels eines Bogens kann man Soli von Saiteninstrumenten, mittels eines Plektrons Mandolinensoli hervorbringen.
  • Um Cembalo- oder Spinettöne oder ähnliche zu erzeugen, genügtes, die Saite mittels der Anschlagstücke 3b anzuschlagen.
  • L1m Klaviertöne zu erzeugen, wird man den Anschlag mittels gewöhnlicher belederter Hämmer bewirken.
  • Um Mandolinentöne zu erhalten, wirkt man auf die Saite if und ib mittels eines flachen oder ringförmigen Plektrons ein.
  • Um Töne von Violinen und Leiern zu erzielen, streicht man die Saite il-ib mittels eines Bogens oder einer Rolle an.
  • Um Töne der hawaischen Gitarre zu erhalten, genügt es, zwischen il und ib mittels eines kolophonisierten Rades oder Zylinders einzuwirken, während man gleichzeitig auf die Spannung der Saite beispielsweise mittels des Hebels 2d einwirkt.
  • Portamenti werden gleichfalls durch veränderliche Spannung mittels des gleichen Hebels 2d erzeugt.
  • Mittels dieser Tonwerkzeuge kann man, indem man die Saite oder ihren schwingenden Teil mehr oder weniger spannt, eine gegebene Tonreihe in alle Tonarten bei gleichbleibender Saitenstärke transponieren.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Verfahren zur Erzeugung von Tönen mit einer einzigen zwischen zwei Stegen ausgespannten Saite und Anschlagwerkzeugen, die als gegen die Saiten bewegliche Stege ausgebildet und von einer Klaviatur aus bedienbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese Werkzeuge mit der einzigen Saite so in Berührung. gehalten werden können" daß auf dieser Saite zwei gleichzeitig erklingendeTöne erzeugt werden, die den Schwingungen der so zwischen den zwei Stegen und einem Anschlagwerkzeug begrenzten Saitenteile entsprechen, während ein einziger den Schwingungen der ganzen Saite entsprechender Ton nach Abheben des Anschlagwerkzeugs von der Saite an die Stelle der beiden Töne tritt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB das in Berührung mit der angeschlagenen Saite gehaltene erste Anschlagwerkzeug einen Zwischenfestpunkt bestimmt, der mit einem der Saitenenden einen Teil der Saite abgrenzt, auf den ein zweites Anschlagwerkzeug einwirkt und damit eine Zeitlang in Eingriff gehalten wird, um zwei Töne zu erzeugen, worauf es abgehoben wird, um den ursprünglichen von diesem Saitenteil unter der Einwirkung des ersten Anschlagwerkzeuges erzeugten Ton wieder erklingen zu lassen.
DEC39878D 1927-04-30 1927-05-28 Verfahren zur Erzeugung von Toenen Expired DE520190C (de)

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