DE482394C - Klavier - Google Patents

Klavier

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DE482394C
DE482394C DEL72995D DEL0072995D DE482394C DE 482394 C DE482394 C DE 482394C DE L72995 D DEL72995 D DE L72995D DE L0072995 D DEL0072995 D DE L0072995D DE 482394 C DE482394 C DE 482394C
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DEL72995D
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NIKOLAUS CLEMENS LINDEMANN
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/04Frames; Bridges; Bars

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Klavier Im Klavier- und Flügelbau sind die unterhalb des die Saiten aufnehmenden Metallrahmens angeordneten Resonanzbodenstege unmittelbar auf dem Resonanzboden befestigt. Hierdurch ist die Schwingungsmöglichkeit des Resonanzbodens wesentlich beeinträchtigt, und fernerhin wird durch den Druck, den die gespannten Saiten auf die Stege ausüben, die Klangreinheit des Instrumentes beeinträch-_ tigt.
  • Da der längere Steg, über den die Diskantsaiten laufen, sich in einer geschwungenen Linie quer über den Resonanzboden erstreckt, so werden besonders die kürzeren Saiten, bei denen sich der Steg immer mehr der .Mitte des Resonanzbodens nähert, um ihn am äußersten Ende zu überschreiten, von der Klangbeeinträchtigung-betroffen. Der Ton ist dadurch nur noch ein klangloser Klopfton, der sich bei den kürzesten Saiten nur noch als Geräusch wiedergibt.
  • Die obigen Übelstände werden nach der Erfindung durch die Anordnung von Ordnerstegen beseitigt, die in der Ebene des Spannrahmens liegen und die an die Stelle der bekannten Resonanzbodenstege treten, so daB zwischen Resonanzboden und Ordnerstegen ein freier Raum zur ungehinderten Ausschwingung des Resonanzbodens verbleibt. Die Ordnerstege sind mit dem Spannrahmen verbunden, und letzterer kann mit den Ordnerstegen einen einheitlichen Körper bilden.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i in schaubildlicher Ansicht einen auf dem Resonanzboden befestigten Spannrahmen eines Klaviers mit Saitenordnersteg, während Abb.2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i wiedergibt.
  • Der Spannrahmen i, der nur mit seinen Befestigungssteilen mit dem Resonanzboden :2 in Verbindung steht, besitzt die bekannten Saitenbefestigungsstege 3, 4, in denen die Haltezapfen für die Saiten angebracht sind. Vor dem Steg 3 ist in gleicher Ebene mit dem Rahmen i der Ordnersteg 5 für die Diskantsaiten und vor dem Steg4, ebenfalls in der Ebene des Rahmens i, der Ordnersteg 6 für die Baßsaiten vorgesehen. Dadurch, daß sowohl der Ordnersteg 5 als auch der Ordnersteg 6 in gleicher Ebene des Rahmens i, also nicht unmittelbar auf dem Resonanzboden :2 angeordnet sind, ist ein Zwischenraum 7 (Abb. 2) gewährleistet, der ohne jede Behinderung dem Resonanzboden 2 die denkbar günstigste Ausschwingung gestattet.
  • Die Ordnerstege 5, 6 können, da sie aus Metall bestehen und gegenüber den bisherigen Holzstegen größere Festigkeit besitzen, in ihrem Querschnitt schwächer gehalten sein, so daß sie die Saiten 8 nicht behindern und demzufolge diese ohne großen Druck aufliegen.
  • Dadurch, daß die Ordnerstege 5, 6 unabhängig vom Resonanzbaden vorgesehen sind, beeinträchtigt der durch die Saiten hervorgerufene Druck nicht mehr den Resonanzboden, sondern belastet lediglich den Rahmen i. Hierauf ist im besonderen die günstige Ausschwingung -des Resonanzbodens zurückzuführen, da die Ordnerstege 5, 6 nicht mehr als Dämpfer auf dem Resonanzboden 2 einwirken können und dadurch auch Verzerrungen der Schwingungen vermieden werden.
  • Wie es gleichgültig ist, ob es sich bei den Instrumenten um automatisch oder elektrisch betriebene handelt, so ist es auch gleichgültig, ob die in gleicher Ebene des Rahmens liegenden Stege 5, 6 mittel- oder unmittelbar mit dem Rahmen in Verbindung stehen.
  • Auch könnten die Stege 5, 6 unabhängig vom Rahmen i zwischen Resonanzboden :2 und Rahmen i angeordnet sein, da es ja im wesentlichen darauf ankommt, zwischen Resonanzboden und Ordnerstegen einen Schwingungsraum für den Resonanzboden zu belassen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Klavier, Flügel o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der bekannten Resonanzbodenstege Ordnerstege (5, 6) frei über dem Resonanzboden angeordnet sind, derart, daß letzterer freien Raum zur unbehinderten Ausschwingung hat.-
  2. 2. Instrument nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ordnerstege (5, 6) in gleicher Ebene mit dem Spannrahmen liegen.
  3. 3. Instrument nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ordnerstege (5, 6) mit dem Spannrahmen verbunden sind oder mit ihm einen einheitlichen Körper bilden:
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