DE2736573C2 - Verfahren und Anordnung zur Herstellung von Kopien - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur Herstellung von Kopien

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DE2736573C2
DE2736573C2 DE19772736573 DE2736573A DE2736573C2 DE 2736573 C2 DE2736573 C2 DE 2736573C2 DE 19772736573 DE19772736573 DE 19772736573 DE 2736573 A DE2736573 A DE 2736573A DE 2736573 C2 DE2736573 C2 DE 2736573C2
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DE19772736573
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DE2736573A1 (de
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Donald Richard Andrews
Roger Ellis Longmont Col. Kuseski
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International Business Machines Corp
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    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/22Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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Description

F i g. 9 ein Blockschaltbild der Unterbrechungsschaltkreise und
Fig. 10 ein Blockschaltbild von Steuerkreiser zum alternierenden Abruf von Bildsignalen aus mehreren Bildquellen.
Die F i g. I zeigt die Kopieranlagen 1 und 2, die voneinander entfernt aufgestellt sein können. Jede der Anlagen weist eine Kopiermaschine 3 bzw. 4 auf sowie eine Textverarbeitungs-Einheit 5 bzw. 6. Ferner enthält jede der Anlagen 1 und 2 eine Eingabeeinheit 7 bzw. 8 und eine Datenverarbeitungs-Einheit 9 bzw. 10. Die verschiedenen Einheiten sind untereinander verbunden, so daß beispielsweise die Kopiermaschinen 3 und 4 Bildsignale miteinander derart austauschen können, daß in der Kopiermaschine 3 erzeugte Bildsignale von der Kopiermaschine 4 in Kopien umgesetzt werden können. In ähnlicher Weise können die Kopiermaschinen 3 und 4 auch durch die Ausgabedaten der Daienverarbeiiungs-Einheiten 9 und IO angesteuert werden. Schließlich können die Kopiermaschinen auch Signale von den
Textverarbeitungs^Einheiten 5 und 6 aufnehmen und in Kopien umsetzen. Die Eingabeeinheiten 7 und 8 dienen dazu, Ofigirtalbelege abzutasten Und Steuersignale für die Kopiermaschinen 3 und 4 zu erzeugen. Die Eingabeeinheiten 7 und 8 können mit digital oder analog arbeitenden Videoabiastern ausgerüstet sein. Aufgrund der vorstehend skizzierten Möglichkeiten können die Anlagen 1 und 2 mit Vorteil in komplizierten Bikitfäeflragungs- und Kopieranlagen eingesetzt werden.
Die F i g. 2 und 3 zeigen Einzelheiten einer Kopiermaschine, die in den in Fig. 1 gezeigten Ablagen 1 und 2 verwendet werden kann. Kern der Kopiermaschine ist die eigentliche Kopiervorrichtung 11, die beispielsweise als elektrographische Übertragungskopiervorrichtung ausgebildet sein kann. Die Kopiervorrichtung 11 kann verschiedene Eingabeeinheiten 12 aufweisen, wobei ein optischer Belegabtaster mit einer halbautomatischen Beleg-Transportvorrichtung 13 zusammenwirken kann.
c:_ ίγ-:ι J-- T.»n,nn_>..n„;„L,t..^n ti .-»<*;„« r.lnI„lOiia 1-.III 1 WII UWI 1 I HlldpVI * * Vl I IMttUHg Λ·* tUl blllV WlUUflUUVt auf welcher der Originalbeleg entweder manuell plaziert werden kann oder wohin er durch die Transportvorrichtung von einer Eingabetasche (nicht gezeigt) befördert werden kann. Von der beschriebenen Abtaststation wird das optische Bild durch konventionelle optische Mittel an die Kopiervorrichtung 11 übertragen. Die Eingabeeinheiten 12 umfassen zusätzlich eine Laser-Eingabe, die mittels Textverarbeitungssignalen zur Erzeugung von optischen Bildern über die gemeinsame Eingabeleitung 14 angesteuert werden kann. Die Eingabeeinheiten 12 sind mit Steuerkreisen 15 unc 16 für die Beleg-Transportvorrichtung 13 bzw. den Laser ausgerüstet.
Der Laser kann von einem am Ort aufgestellten Terminal 17 mit Signalen versorgt werden, die von Magnetkarten gelesen werden, welche in einen Eingabeschlitz 18 eingeschoben und nach dem Lesen aus einen Ausgabeschlitz 19 wieder ausgestoßen werden. Die vom Terminal 17 erzeugten Signale werden in einem Speicher 20 zwischengespeichert. Eine Vermittlungseinheit 21 sorgt für die Verbindung des Terminals 17 mit entfernt aufgestellten Terminals 22 zwecks Austausch von Bildinformation gemäß F i g. 1.
Die Signale vom Terminal 17 bzw. von der Vermittlungseinheit 21 werden zunächst in einen Speicher 23 (F i g. 4) gespeichert. Die Hauptsteuervorrichtung 24, von welcher der Speicher 23 ein Teil ist, bewirkt die Übertragung der Signale an den Laser-Steuerkreis 16 zur Erzeugung eines an die Kopiervorrichtung 11 zu übertragenden Bildes, sowie an den Speicher 20. Für die Herstellung des ersten Satzes von Kopien werden Signale aus dem Speicher 23 an den Laser-Steuerkreis 16 übertragen. Beim zweiten und den folgenden Sätzen werden die im Speicher 20 gespeicherten Signale an den Speicher 23 übertragen, von wo sie dem Steuerkreis 16 zugeführt werden. Die über das Orts-Terminal 17 bzw. über die Vermittlungseinheit 21 eingehenden Kopieraufträge können abwechselnd verarbeitet werden. Den eingehenden Aufträgen können aber auch Prioritäten zugeordnet werden, falls das erwünscht ist
Die Kopiermaschine 3,4 weist auch eine Ausgabeeinheit 25 auf, die mehrere Ausgabevorrichtungen umfaßt Wenn die Eingabeeinheit 12 über den Laser Bilder in der Kopiervorrichtung 11 erzeugt, werden die anfallenden Kopien in eine Ausgabevorrichtung 26 geleitet Falls die Eingabeeinheit 12 durch den Belegleser 11 angesteuert wird, ist die Kopiermaschine 3,4 im Kopierzustand, und die artfallenden Kopien werden entweder in die Ausgabetasche 27 oder in die Ausgabefächer 28 transportiert. Die Ausgabevorrichtung 26 war bei einer ausgeführten Maschine für die beim Drucken anfallenden Kopien Vorgesehen, was weiter unten zu erläutern ist.
Die Hauptsteuervorrichtung 24 steuert sämtliche
Einheiten in der Kopiermaschine 3,4. Die Ansteuerung der Steuerkreise 16, des Speichers 2Ö, der Vermittlungseinheit 21 sowie des Terminals 17 erfolgt über ein Kabel
29 (F i g. 2). Die weiteren Einheiten, wie der Steuerkreis
30 für die Kopienausgabe und der Steuerkreis 31 für die Druckausgabevorrichtung 26, die Kopiervorrichtung 11 und der Steuerkreis 15 für den Belegleser 13, werden über ein Kabel 32 angesteuert.
Anhand von F i g. 3 wird nun kurz die Arbeitsweise der Kopiervorrichtung 11 beschrieben. Eine Photoleiter-Trommel 33 dreht sich in Richtung des Pfeils an verschiedenen xerographischen Verarbeitungsstationen
ΐΛ YQ^ijsj wobei die erste Station 34 eine nositive oder negative elektrostatische Ladung auf die Oberfläche der Photoleiter-Trommel 33 aufbringt. Vorzugsweise ist diese Ladung gleichmäßig über die Oberfläche der Trommel 33 verteilt. Die Aufladung der Oberfläche der Trommel erfolgt unter Lichtabschluß, so daß auf die Oberfläche der Trommel 33 über die Eingabe 14 projizierte optische Bilder die elektrostatische Ladung des Photoleiters im Bereich 35 verändern. Das Licht im projizierten Bild entlädt die Oberfläche der Trommel 33 proportional zur Helligkeit Für die Stellen des Originalbelegs, die dunkle (gedruckte) Markierungen tragen, findet keine entsprechende Entladung statt Daher bleibt die elektrostatische Ladung in diesen Bereichen der Photoleiter-Oberfläche erhalten. Das sich ergebende Ladungsmuster wird als latentes Bild bezeichnet Mittels einer Lampe 36 wird die Oberfläche der Trommel 33 außerhalb definierter Bildbereiche entladen.
Die nächste xerographische Station ist der Entwickler 37, dem aus einem Vorratsbehälter 38 sogenannter Toner zugeführt wird, der auf die noch eine elektrische Ladung tragenden Bereiche der Trommel 33 aufgebracht und von diesen gehalten wird. Der Toner hat in der Entwicklerstation eine elektrische Ladung, die der Ladung des Photoleiters entgegengesetzt ist. Daher haften die Tonerpartikel elektrostatisch an den geladenen Bereichen, jedoch nicht an den entladenen Bereichen. Dementsprechend weist die photoleitende Oberfläche nach dem Verlassen der Entwicklerstation 37 ein Bild entsprechend den dunklen und hellen Bereichen des Originalbeleges im Belegleser bzw. gemäß der Lasereingabe auf.
In einer Übertragungsstation 39 wird nun das latente Bild auf ein Kopierpapier übertragen. Das Papier wird der Station 39 entlang eines Pfades 40 und an einem Synchronisierglied 41 vorbei zugeführt und in der Übertragungsstation 39 elektrisch geladen und mit dem Toner-Bild auf der photoleitenden Oberfläche der Trommel 33 in Berührung gebracht, wodurch der Toner auf das Kopierpapier übertragen wird. Nach der Übertragung wird das Kopierpapier von der photoleitenden Oberfläche der Trommel abgehoben und über den Pfad 42 der Heizstation 43 zugeführt, wo das Bild »eingebrannt« wird. In der Übertragungsstation 39 erhält das Kopierpapier eine elektrostatische Ladung, die für die Weiterverarbeitung hinderlich ist Deshalb wird das Papier in einer Entladestation 44 entladen, bevor es der Ausgabeeinheit 25 zugeleitet wird.
Nach dem Übertragen des Bildes in der Übertragungsstation 39 verbleibt ein gewisser Rest von Toner auf der photoleitfähigen Oberfläche. In einer Reinigungsstation 45 wird daher der restliche Toner mit einer rotierenden Bürste entfernt, so daß der Bildbereich für die Aufnahme dts nächsten Bildes vorbereitet ist. Der beschriebene Zyklus wiederholt sich dann beginnend mit dem Auftauen der soeben gereinigten Oberfläche in der Ladestation 34.
Die Herstellung einseitiger Kopien oder der ersten Seite doppelseitiger Kopien bedingt die Zuführung eines leeren Blattes Papier von einem Papiervorrat 46 zur Übertragungsstation 39, zur Heizstation 43 und, falls es sich um Einfachkopien handelt, direkt zur Ausgabeeinheit 25. Der Papiervorrat 46 ist mit einem Schalter 47 ausgerüstet, der die Operation der Kopiervorrichtung 11 blockiert, wenn der Papiervorrat 46 leer ist.
Bei der Erstellung doppelseitiger Kopien wird eine Umlenkvorrichtung 4? betätigt und das Papier über den Pfad 49 einem Zwischenspeicher 50 zugeführt.
Die für die Herstellung zweiseitiger Kopien erforderlichen Steuerkreise (nicht gezeigt) werden von der Hauptsteuervorrichtung 24 betätigt. Im Zwischenspeicher 50 erwarten die teilweise fertigen Duplex-Kopien (mit einem Bild auf der ersten Seite) die Weiterverarbeitung, wobei auf die Rückseite der Kopien das zweite Bild aufgebracht wird.
Beim nächstfolgenden Einzelbild-Durchlauf, der durch Einführen eines Beleges in den Belegleser 13 oder durch die Hauptsteuervorrichtung 24 eingeleitet wird, werden die Kopien einzeln aus dem Zwischenspeicher 50 entnommen, zunächst über den Pfad 51 und dann über den Pfad 40 geführt, um das zweite Bild zu empfangen. Die zweiseitigen Kopien werden dann in die Ausgabeeinheit 25 transportiert. Ein Schalter 52 des Zwischenspeichers 50 dient der Feststellung, ob im Zwischenspeicher 50 noch Kopien oder Papier vorhanden sind. Ist das der Fall, wird über eine Leitung 53 ein Zwischensignal an weiter unten zu beschreibende Steuerkreise übertragen.
Die Kopiermaschine weist eine Steuerkonsole 54 auf, die mit einer Vielzah! von Lampen und Schaltern bestückt ist, und die mit der Hauptsteuervorrichtung 24 verbunden ist. Über diese Konsole wird die gesamte Maschine 3,4 bezüglich der Bewegungen der Bildbereiche auf der Photoleiter-Trommel 33 gesteuert. Ein Zähler 55 zählt die Anzahl der Kopien für Abrechnungszwecke.
Er kann beispielsweise durch das Synchronisier-Glied 41 angesteuert werden, wenn die Bildbereiche an der Entwicklerstation 37 vorbeilaufen. Derartige Steuerungen sind bereits bekannt und müssen hier nicht näher beschrieben werden.
Fig.4 zeigt ein Blockschaltbild der Hauptsteuervorrichtung 24. Diese weist zwei Steuereinheiten 56 und 57 auf. Die Steuereinheit 56 enthält einen System-Mikroprozessor 58, der eine Anzahl von Steuerprogrammen ausführt, die in einem Steuerspeicher 59 (Festwertspeicher oder Speicher mit wahlfreiem Zugriff) gespeichert sind, und benutzt den Speicher 23 als Arbeitsspeicher. Der Mikroprozessor 58 steht über einem Satz von drei Datenübertragungskanälen 60 bis 61 mit den übrigen Gliedern.der Steuereinheit 56 sowie mit peripheren Einheiten in Verbindung. Der Datenübertragungskanal 61 überträgt Datensignale von den anderen Gliedern an den Mikroprozessor 58. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wurde der Kanal 61 für 8 Bit (ein Zeichen) plus Paritätsbit ausgelegt Die vom Mikroprozessor 58 abgegebenen Signale erreichen über den Kanal 60 alle anderen Glieder. Adreßsignale zum Auswählen der Einheiten, welche Signale an den Mikroprozessor 58 übertragen bzw. von ihm empfangen
sollen, werden vom Mikroprozessor über den 16 Bit übertragenden Kanal 62 abgegeben. Die erwähnten Kanäle sorgen auch für die Übertragung von Signalen zwischen der Steuereinheit 56 und dem Speicher 20, dem Laser-Steuerkreis 16, dem Terminal 17, und den
ίο Vermittlungseinheiten 21 und 63.
Die Steuereinheit 57 entspricht in ihrem Aufbau der Steuereinheit 56. Sie enthält einen Mikroprozessor 64 sowie einen Festwert-Speicher 65. in welchem die Programme für die Steuerung der Kopiervorrichtung 11
gespeichert sind, einen Arbeitsspeicher 66, der als Hauptspeicher benutzt wird, und Eingaberegister 67 und Ausgaberegister 68. Die Signalübertragung zwischen den genannten Gliedern erfolgt in beiden Richtungen über einen 8 Bit parallel übertragenden Kanal 69, wobei die Adreßsteuerung durch den Mikroprozessor 64 über einen Adressenkanal 70 erfolgt der 16 Bit parallel übertragen kann. Die vom Mikroprozessor 64 über den Kanal 70 abgegebenen Signale wählen Quelle und Zielort der vom Mikroprozessor
verarbeiteten Signale aus. Darin ist beispielsweise die Adresse der Vermittlungseinheit 63 enthalten. Für die Steuereinheit 56 erscheint die Steuereinheit 57 wie ein Eingabe/Ausgabegerät, in der gleichen Weise wie die Einheiten 20,16,17 und 21 als Eingabe/Ausgabeeinheiten erscheinen. Die Kommunikation über die Vermittlungseinheit 63 erfordert eine Vielzahl von Speicherzyklen in den Steuereinheiten 56 und 57. Ein Taktgeber 71 steuert die Einheiten 56 und 57 synchron mit dem Speicherzyklus. Aus diesem Grund haben die Speicher
23 und der Arbeitsspeicher 66 Speicherzyklen gleicher Länge. Die Operation der Speicher erfolgt im Synchronismus, gesteuert durch zwei Taktsignale Φ 1 und Φ 2 des Taktgebers 71 über die Leitungen 72, die an alle Einheiten innerhalb der Hauptsteuervorrichtung 24
ίο geführt sind. Außerdem liefert der Taktgeber 71 Signale 51 bis S 5 zur Befehlsausführung an die Prozessoren 58 und 64.
Es kann erwünscht sein, unter Programmsteuerung zusätzlich die Kanäle 60, 61 und 62 für die
« Signalübertragung über weiter unten zu beschreibende Pfade logisch zu verbinden. Zu diesem Zweck ist ein Kanalwähler 73 vorgesehen, der über die Leitung 74 vom Mikroprozessor 58 angesteuert werden kann, um die Verbindung zwischen den Kanälen herzustellen.
Beispielsweise können Signale von der Vermittlungseinheit 63 über den Kanalwähler 73 auf den Kanal 61 geschaltet und so dem Prozessor 58 zugeführt werden. Weitere Querverbindungen zwischen den Kanälen kann man sich leicht vorstellen.
Die Kopiervorrichtung 11 erzeugt Kopien auf die gleiche Weise, unabhängig davon in welchem Betriebszustand sich die Kopiermaschine 3,4 befindet, wobei die Unterschiede darin bestehen, daß die Bildeingabe entweder über den Belegleser 13 oder die Lasereingabe 16 erfolgt und die Ausgabe in die Ausgabevorrichtung 26 oder die Ausgabetasche 27 bzw. die Ausgabefächer 28. Vor dem Beginn des Drückens stellt der System-Mikroprozessor 58 zunächst fest ob sich die Maschine im Kopier- oder Druckzustand befindet Diese beiden
es Betriebszustände haben die folgenden Kennzeichen: Im Kopierzustand, der der Bedienungsperson in erster Linie zur Verfugung steht liefert der Belegleser 13 optische Bilder an die Kopiervorrichtung 11 zur
Hersisllung von Kopien, die in die Ausgabetasche 27 oder in die Ausgabefächer 28 abgelegt werden. Bei dieser Betriebsart wird also ein Originalbeleg optisch abgetastet, und die gesamte Ausgabearbeit erfolgt in der Ausgabeeinheit 25. Die Abtastung des Örigina'beleges kann durch die für Kopiergeräte bekannten optischen Mittel erfolgen, wie einen Laufpunktabtaster, einen Laserabtaster oder ähnliches. Beispielsweise kann das Bild auf dem Beleg im Belegleser durch einen digitalen Abtaster abgetastet werden, der die Bildinformation in nicht-codierte Information umsetzt, die dann einen Lasersteuerkreis 16 ansteuert, um das Bild über den Bereich 35 der Photoleiter-Trommel 33 wiederzugeben.
Beim Druckbetrieb wird Textverarbeitungs- oder Datenverarbeitungsinformation in der Form von Bildsignalen, die normalerweise im Speicher 20 gespeichert sind, ausgewählt. Diese Signale werden im Speicher 23 gepuffert und von der Lasereingabe in entsprechende Ladungsbilder umgesetzt, die schließlich als gedruckte Kopien in der Ausgabevorrichtung 26 abgelegt werden. Bei der Herstellung von doppelseitigen Kopien kann eine an sich bekannte Blatt-Wendevorrichtung 75 im Zusammenhang mit der Ausgabevorrichtung 26 benutzt werden. Ein wesentlicher Unterschied zwischen dem Druckbetrieb und dem Kopierbetrieb der beschriebenen Kopiermaschine 3, 4 besteht darin, daß die beim Druckvorgang produzierten Bilder zusammengestellt werden, bevor die Bilder mittels der Photoleiter-Trommel 33 verarbeitet werden. Dieser Vorgang kann beispielsweise als Vorsortierung bezeichnet werden. Die Vorsortierung erfolgt durch entsprechende Verarbeitung der Bildsignale, die über die Datenverarbeitungseingabe oder die Wortverarbeitungseingabe kommen, so daß die gedruckten Kopien die Kopiervorrichtung 11 in der richtigen Reihenfolge verlassen. Auf diese Weise werden in der Ausgabevorrichtung 26 bereits richtig zusammengestellt Kopien abgelegt, die im Druckbetneb erstellt worden sind.
Aus dem gesagten ergibt sich, daß beim Kopierbetrieb der Belegleser 13 die Kopiervorrichtung 11 mit anderen Bildquellen teilt, jedoch über eine eigene Ausgabetasche 27 bzw. eigene Ausgabefächer 28 verfügt. Auf diese Weise sind der Kopierbetrieb und der Druckbetrieb, was die Eingabe- und Ausgabevorrichtungen betrifft, vollkommen unabhängig voneinander, was die gemeinsame Benutzung der Kopiervorrichtung 11 in beiden Betriebsarten erleichtert Da der Bedienungsperson in erster Linie der Kopierbetrieb zur Verfugung stehen soll, wird die Kopiermaschine 3, 4 beim Einschalten zunächst automatisch in die Betriebsart Kopieren eingestellt. Diese Betriebsart ist allerdings inaktiv, wenn durch die Kopiervorrichtung 11 keine Kopien erzeugt oder in die Ausgabevorrichtung 27, 28 transportiert werden. Wenn der Kopierbetrieb inaktiv ist, kann die Aufforderung, Kopien zu drucken, von einer Datenverarbehungs- oder Textverarbeitungsstation den Druckbetrieb aktivieren. In diesem Fall bleibt der Druckbetrieb so lange aktiv, bis der Kopierbetrieb wieder gewählt wird, oder bis der Druckbetrieb definitiv inaktiv wird, worauf die Kopiermaschine 3, 4 vollautomatisch in den Kopierbetrieb zurückschaltet Im Druckbetneb arbeiten das Terminal 17, der Speicher 20 und die Vermittlungseinheit 21 mit der Hauptsteuervorrichtung 24 und dem Laser-Steuerkreis 16 zusammen. Der Druckbetrieb wird von der Bedienungsperson durch Information angefordert, welche die Kopiermaschine 3, 4 veranlaßt, die gewünschte Anzahl von gedruckten Kopien in einem vorbestimmten Format 7·ι liefern, wobei die Information ferner Angaben über Randbreite, Schriftart, Tabulatoranschläge, Anzahl der Zeilen pro Seite und ähnliches enthält. Eine Textverar-
beitungseingabe erfolgt durch das Einschieben einer entsprechende Aufzeichnungen tragende Magnetkarte in den Schlitz 18 des Terminals 17, weiches die aufgezeichneten Bildsignale ausliest und unter Steuerung durch das Steuerprogramm an den Speicher 23
überträgt, worauf der System-Mikroprozessor 58 die Wort- bzw. Textverarbeitungsfunktionen ausführt, die den ausgelesenen Bildsignalen entsprechen. Diese Textverarbeitungsfunktionen sind nötig, um den Karteninhalt in ein zur Benutzung durch den Laser-Steuerkreis 16 geeignetes Textformat umzusetzen. Die Einzelheiten dieser Textverarbeitung sind außerordentlich kompliziert Da sie nicht Gegenstand der Erfind'ing sind, kann auf ihre nähere Beschreibung hier verzichtet werden. Jedenfalls können bekannte Textverarbeitungstcchnike" benutzt v/erden, um die Ritdsignale in Steuersignale für die Kopiermaschine 3, 4 umzusetzen. Der Kopierbetrieb dauert an, bis durch den Eingabeschlitz 18 keine neuen Karten mehr zugeführt werden und das Terminal 17 leer ist. Dieser Zustand wird durch einen Schalter im Eingabeschlitz 18 über den Kanal 61 dem Mikroprozessor 58 mitgeteilt. Dies bedeutet, daß
alle Bildsignale vom Terminal 17 in die Kopiermaschine 3,4 übertragen worden sind.
Die Programmierung des Mikroprozessors 58 im
Zusammenhang mit der Einleitung des Druckbetriebes auf Anforderung durch das Terminal 17 ist in Fig. 5 gezeigt. Es sei darauf hingewiesen, daß der Kürze halber nicht alle Funktionen des Mikroprozessors dargestellt werden können.
Beim Eintreffen eines Druckauftragssignals leitet der Mikroprozessor 58 ein Druck-Unterprogramm gemäß F i g. 5 ein. Im Block 76 wird der Druckauftrag gestartet Dieser Schritt schließt die Umstellung der Kopiervorrichtung 11 von der gegebenenfalls vorhandenen
Einstellung auf hellen ode*· dunklen Hintergrund auf die Normaleinstellung ein. Ferner wird der Duplexbetrieb voreingestellt, falls das für diesen Auftrag erforderlich ist Schließlich wird die Anzahl der Kopien pro Satz und die Anzahl der Sätze durch eine entsp-echende Instruktion eingegeben.
Im Block 77 wird der Kopiermaschine 3, 4 das zu druckende Bild zugeführt. Dieses Bild kann entweder vom Terminal 17 oder von der Vermittlungs-Einheit 21 geliefert werden. In jedem Fall wird das zuerst zu druckende Bild in den Speicher 23 eingegeben, nachdem zuvor die erforderliche Textverarbeitung durch den Mikroprozessor 58 stattgefunden hat Sobald das Bild im Speicher 23 abgespeichert ist, erfolgt das Drucken gemäß Block 78. Da die Schritte 77 und 78 Teil des Druckauftrags und nicht Teil der Umsteuerung zwischen einem Druckauftrag und einem Kopierauftrag sind, wird auf die Beschreibung der entsprechenden Befehlsstruktur in diesem Zusammenhang verzichtet; es sei jedoch darauf hingewiesen, daß jede bekannte Art von Text- und Bildverarbeitung Anwendung finden kann.
Sobald das Drucken eines Bildes durch Übertragen des Bildes auf die Photoleiter-Trommel 33 begonnen hat, und bevor die entsprechende Kopie die Heizstation 43 verlassen hat, prüft der Mikroprozessor 58, ob der Druckauftrag beendet ist und stellt seinen Status fest, um die nächste Aktion zu bestimmen. F i g. 5 gibt nur einen Überblick über das Verfahren, Einzelheiten
werden im Zusammenhang mit der F i g. 6 beschrieben. Zunächst prüft der Mikroprozessor 58 im Block 79, ob alle Bilder vorhanden sind. 1st das nicht der Fall, so veranlaßt der Mikroprozessor 58 die Kopiermaschine 3, 4, ein weiteres Bild zum Druck abzurufen. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß die Bilder im Speicher 23 im Zusammenhang mit der Vorsortierung in den Speicher 20 übertragen werden können. Falls alle Bilder vorhanden sind, d. h., falls das Terminal 17 und die Vermittlungseinheit 21 ihre Aufgabe erledigt to haben, bestimmt der Mikroprozessor im Block 80, ob alle Bilder gesetzt sind. Darunter ist zu verstehen, daß der Mikroprozessor 58 die gesamte Textverarbeitung durchgeführt hat, und daß die Mehrheit der Bildsignale im Speicher 20 gespeichert ist Dabei ist zu beachten, daß die Bildsignale für jedes Bild für das Drucken aufeinanderfolgender, vorsortierter Kopien zwischen den Speichern 20 und 23 hin und her geschoben werden. Sind noch nicht alle Bilder gesetzt, so kehrt der Mikroprozessor 58 zum ersten Teil des Programms zurück und führi die Textverarbeitung an einem anderen Bild durch. Diese Textverarbeitung wird mit jedem Bild durchgeführt, bevor das Drucken erfolgt. Wenn diese Textverarbeitung für alle Bilder stattgefunden hat, prüft der Mikroprozessor 58 im Block 82, ob alle Bilder auf der Photoieiter-Trommel 33 abgebildet sind. Ist das nicht der Fall, so wird ein anderes Bild gedruckt. Sind alle Bilder auf der Trommel 33 abgebildet, d. h. alle Kopien wurden begonnen, so muß die Kopiermaschine 3,4 lediglich die fertigen Kopien an die Ausgabeeinheit 25 liefern. Damit ist das Drucken beendet, und der Mikroprozessor 59 beendet den Auftrag.
Zur Beendigung des Auftrags prüft der Mikroprozessor 58 im Schritt 83 zunächst, ob während des Druckvorgangs ein Fehler aufgetreten ist. Wenn das der Fall ist, werden die Umstände des Fehlers auf einem Beiblatt ausgedruckt, welches für die Benutzung durch die Bedienungsperson mit den gedruckten Kopien ausgegeben werden muß. Das Beiblatt enthält Texte aus den Speichern 20 und 23. die auf den Fehler bezogene Daten und beim Betrieb aufgetretene Probleme enthalten. Dieses Beiblatt unterstützt die Bedienungsperson bei der Fehlersuche. Eine Sammlung derartiger Beiblätter ist ein willkommenes Hilfsmittel für das Wartungspersonal zur Diagnostizierung von Fehlern und zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der Maschine.
Wenn im Schritt 83 keine Fehler festgestellt worden sind, stellt der Mikroprozessor 58 im Schritt 84 fest, ob beim Starten des Druckauftrags ein Auftragsprotokoll in Form eines Beiblattes verlangt worden ist. und wenn das der Fall ist, wird im Schritt 85 das Beiblatt gedruckt.
Nachdem der Mikroprozessor 58 festgestellt hat, daß das letzte bedruckte Blatt die Ausgabevorrichtung 26 erreicht hat, wird die Maschine im Schritt 86 automatisch auf Kopierbetrieb geschaltet. Das Beiblatt gemäß Schritt 85 wird erst dann gedruckt, wenn feststeht, daß die letzte Kopie tatsächlich in der Ausgabevorrichtung 26 angekommen ist, Der Einfachheit halber ist die Warteschleife, die der Mikroprozessor 513 benötigt, um das Ausdrucken des Beiblattes zu verzögern, hier nicht näher zu beschreiben.
Bevor der nächste Druckauftrag mit dem Schritt 76 begonnen werden kann, muß der Mikroprozessor 58 sicherstellen, daß der Kopierbetrieb-Schalter auf der Steuerkonsole (F i g. 3) nicht betätigt worden ist. Ist der Schalter jedoch betätigt worden, so wird ein Kopierauftrag ausgeführt. Diese Feststellung wird in einem Unterprogramm getroffen, welches lediglich drei Instruktionen umfaßt, in denen über das Eingaberegister 67 die Stellung des Kopierbetrieb-Schalters gemeldet und dann entweder der nächste Druckauftrag gemäß Schritt 76 begonnen oder eine Kopieroperation ausgeführt wird.
Anhand von Fig.6 werden nun Einzelheiten der Beendigung eines Druckauftrags durch den Mikroprozessor 58 beschrieben. Die Steuerschritte 76 bis 82 für den Druckauftrag sind mit Bezug auf F i g. 5 beschrieben worden. Wenn alle Bilder fertig sind, beginnt ein Unterprogramm gemäß F i g. 6 mit einer Verzweigungsinstruktion 87, die zwischen die Schritte 82 und 83 gemäß F i g. 9 eingeschoben ist
Wenn der Mikroprozessor 58 im Schritt 82 feststellt daß alle Bilder fertig sind, stellt er im Schritt 87 den Bildtyp fest Handelt es sich um eine Wortverarbeitungseingabe vom Terminal 17, wird der Eingabeschlitz 18 des Terminals beim Schritt 88 untersucht, ob er leer ist ist der Schütz nicht leer, so bleibt die Betriebsart Drucken erhalten. Dabei können dem Schlitz 18 mehrere Aufträge zugeführt werden, die automatisch und aufeinanderfolgend verarbeitet werden. Jeder Auftrag wird durch eine Karte eingeleitet die sämtliche Parameter des Auftrags enthält Wenn ein über das Terminal 17 eingegebener Auftrag vollendet ist muß die Kopiermaschine 3, 4 über den Mikroprozessor 58 feststellen, ob noch weitere Aufträge vom Terminal 17 vorliegen. Ist das nicht der Fall, werden die Schritte 83 bis 86 gemäß F i g. 9 durchlaufen, einschließlich der Umschaltung auf den Kopierbetrieb. Wenn andererseits die zu druckenden Bilder über die Vermittlungseinheit 21 im Rahmen einer Fernverarbeitung angeboten werden, muß der Charakter dieses Auftrags durch den Mikroprozessor 58 festgestellt werden. Zu diesem Zweck bestimmt er zunächst, ob die Kopiermaschine durch die ferne Station 22 vor, während oder nach Ausführung des Druckauftrags auf Empfang geschaltet worden ist. Das erfolgt beim Schritt 89. Ist die Kopiermaschine auf Empfang geschaltet, geht sie im Schritt 90 automatisch auf Fernverarbeitung und führt automatisch das Drucken gemäß den empfangenen Bildsignalen aus. Nach der Ausführung des Schrittes 90 ruft der Mikroprozessor 58 den nächsten Auftrag aus dem Speicher ab und beginnt das Drucken, sobald die Bildsignale eingetroffen sind. Ist die Kopiermaschine 3, 4 auf Empfang geschaltet, ist immer der Druckbetrieb als Normalbetrieb aktiv. Die ferne Einheit kann dabei eine Datenverarbeitungseinheit 9,10 sein. In diesem Fall arbeitet die Kopiermaschine 3, 4 als Computeroutput, der durch eine manuell eingeleitete Operation unterbrochen werden kann.
Falls die Kopiermaschine 3, 4 nicht auf Empfang geschaltet ist. ist beim Schritt 91 festzustellen, welche Beendigung des Auftrags die ferne Einheit 22 angegeben hat. In Übereinstimmung mit üblichen Übertragungsverfahren kann mit Hilfe der Übertragungsperioden der Bildsignale an die Kopiermaschine angegeben werden, daß das Auftragsende eintreten so!! bei Beendigung des Textes (ETX) oder bei Beendigung der Übertragung (EOT). Im Falle der EOT-Beendigung prüft der Mikroprozessor 58 beim Schritt 92, ob ein EOT-Zeichen vorliegt Ist das nicht der Fall, wird das Drucken fortgesetzt, liegt das EOT-Zeichen vor, ist der Druckauftrag beendet. In ähnlicher Weise wird beim Schritt 93 festgestellt, ob das ETX*Zeichen vorhanden ist, und bei dessen Vorliegen der Druckauftrag beendet.
Die obenbeschriebene Ausführung eines Druckauftrags gilt für nicht unterbrochene Druckaufträge, bei denen das Drucken angefordert wurde und der Druckbetrieb von einem erst in zweiter Linie aktiven Betriebszustand in einen Betriebszustand mit hoher Priorität umgewandelt wurde. Daraus folgt, daß, während der Druckbetrieb aktiv ist, der sonst bevorrechtigte Kopierbetrieb zurücktritt Wenn jedoch in der Kopiermaschine eine Anforderung für den Kopierbetrieb vorliegt, wird der Druckbetrieb automatisch zurückgestellt und der Kopierbetrieb so lange aktiviert, bis alle Kopien hergestellt sind. An diesem Punkt wird der Druckbetrieb automatisch wiederhergestellt
Die Operationsfolge der Kopiermaschine 3, 4 bei Vorliegen einer Kopieranforderung während eines Druckauftrags oder während des Empfangsbetriebes, zwecks Unterbrechung des Druckauftrags, ist in der Fig. 7 dargestellt Wie bereits erwähnt überprüft der Mikroprozessor 58 periodisch die Stellung des Kopierbetrieb Schalters auf der Steuerkor.soie 54 entsprechend dem Block 94 in F i g. 7. Steht der Schalter nicht auf Kopierbetrieb, findet ein Ausgang (EXIT) aus diesem Unterprogramm statt Ist der Schalter jedoch gesetzt, schreitet der Mikroprozessor 58 zur Überprüfung der Bedingungen des Druckbetnebs gemäß Block 95. Dazu gehört die Feststellung von Schwierigkeiten bei der Blattzuführung, die laufende Nachführung der Anzahl der verlangten und der bereits erstellten Kopien, die Anzahl der zu kopierenden Originale, usw. Alle diese Daten werden durch den Mikroprozessor 58 im Speicher 23 abgespeichert. Der Mikroprozessor 58 kann auch so programmiert werden, daß er die Information zur Wiederherstellung des Druckbetnebes im Speicher 20 abspeichert. Bei einer Unterbrechung des Druckzyklus, wie im Block 96, blinken die das Drucken anzeigenden Lampen auf der Steuerkonsole 54. Die Unterbrechung des Druckzyklus erfolgt synchron mit einem Bildzyklus. Das bedeutet, daß die Kopiervorrichtung II eine fertiggedruckte Kopie erstellt, bevor der Kopierbetneb beim Block 97 eingeleitet wird. Während des Duplex-Druckbetriebes befindet sich wegen der Vorsortierung der Bilder durch entsprechende Vorsortiersignale nie mehr als ein Blatt Papier im Zwischenspeicher 50. In dieser Situation vollendet die Maschine zunächst das Drucken der zweiten Seite des im Zwischenspeicher 50 befindlichen Blattes. Daher muß der Kopierbetrieb warten, bis beide Seiten des Blattes mit dem entsprechenden Bild versehen sind. Für aufeinanderfolgende Säl/e im Duplex-Druckbetrieb tritt die Unterbrechung für den Kopierbetrieb jeweils am Ende eines Sat/es auf, was weiter unten erläutert wird. Beim Simplex-Drucken, d.h. wenn nur auf einer Seite des Kopierblattes ein Bild zu erstellen ist. wird der Zwischenspeicher 5O nicht benutzt. Eingeschlossen in die Umschaltung auf Kopierbetrieb gemäß Schritt 97 ist das Zurückstellen der Anzahl von zu druckenden Blättern und die Umschaltung der Signallampen auf der Steuerkonsolc 54. Vom Schritt 97 geht die Folge zum Schritt 98. in welchem der Mikroprozessor 58 die Steuereinheit 57 zur Ausführung des Kopierbetriebes betätigt Beim Schritt 99 stellt der Mikroprozessor 58 das Ende des Kopierbetriebes fest und stellt den Prioritätszustand des Druckbetriebes der Kopiermaschine 3,4 wieder her.
Die Beendigung des aktiven Kopierbetriebes kann auf verschiedene Weise erreicht Werden. Die Bedienungsperson kann mittels des Kopier-Wahlschalters 100 auf der Steuerkonsole 54 den Kopierbetrieb deaktivieren. Dadurch wird dem Druckbetrieb wieder eine erhöhte Priorität eingeräumt Die zweite Möglichkeit zur Beendigung des Kopierbetriebes ist durch Abschaltung mittels eines Zeitschalters (nicht gezeigt) in der Steuereinheit 57. Der Zeitschalter liefert einen Impuls, wenn eine vorbestimmte Zeit vergangen ist, seit die letzte Kopie angefertigt wurde. Durch diesen Impuls deaktiviert die Hauptsteuervorrichtung 24 den Kopierbetrieb und reaktiviert den Druckbetrieb. Schließlich kann die Bedienungsperson den Kopierbetrieb auch dadurch beenden, daß sie über das Terminal 17 einen Befehl an die Kopiermaschine 3, 4 eingibt Diese Eingabe erfolgt durch Betätigen eines Schalturs 101 auf der Steuerkonsole 54. Die Betätigung des Schalters 101 signalisiert den Wunsch der Bedienungsperson, vom Kopierbetrieb auf die Wortverarbeitung Mr das Drucken von Kopien überzugehen. Die Maschine wird also wieder in den Druckbetrieb umschalten, wobei nun der seinerzeit unterbrochene Druckauftrag vollendet
wiiu, L/cvui uic vuii uci ucuicuuiigapci sun eingeleitete Wortverarbeitung begonnen werden kann.
Wenn eine dieser drei genannten Möglichkeiten wahrgenommen wird, benutzt der Mikroprozessor 58 ein konventionelles Unterprogramm, um zum Schritt 95 (F i g. 7) zurückzukehren, wodurch der Druckbetrieb wieder aktiviert wird und sichergestellt ist, daß weder Druckkopien ausgelassen noch zu viele angefertigt werden.
Beim einseitigen wie doppelseitigen Drucken kann die Kopiermaschine 3, 4 Bilder über das eingebaute Terminal 17 oder über die Vermittlungseinheit 21 empfangen. In beiden Fällen ist es aus Gründen der Wirtschaftlichkeit erwünscht, den Empfang der Bildsignale und die Textverarbeitung der empfangenen Bildsignale mit der Anfertigung des ersten Satzes der Druckkopien zu überlappen. Diese Überlappung erfolgt gemäß F i g. 8. Da bei der Herstellung der auf den ersten Satz folgenden Sätze bereits alle Bildsignale verarbeitet und im Speicher 20 abgespeichert sind, weicht das Verfahren für die Herstellung dieser Folgesätze von demjenigen für den ersten Satz ab.
Beim Schritt 102 wertet die Hauptsteuervorrichtung 24 die Eingabeparameter aus und richtet die Maschine für den Druckbetrieb ein, im Beispiel der Fig.8 für einen Duplex-Druckbetrieb. Falls die Bildsignale über das Terminal 17 eingegeben werden, wird der Schritt 102 durch Betätigung des Schalters 101 sowie des Startknopfes 103 (Fig.9) eingeleitet. Uz Steuervorrichtung 24 weist das Terminal 17 an, die erste Karte zu lesen, die zuvor in den Schlitz 18 eingeführt worden war. Diese erste Kart" enthält die Parameter für die Einrichtung der Maschine, z. B. auf Duplexbetrieb, sowie Randbreiten, Zeilenabstand, Schriftart usw. Sobald die
SS Einrichtung der Maschine abgeschlossen ist, kann die zweite Karte gelesen werden. Das Lesen der zweiten Karte wird im Schritt 104 ausgeführt und bedeutet den Empfang eines Bildes, d. h. eine Wortverarbeitungs-Karte kann dem Text einer Druckseite entsprechen.
Beim Duplexbetrieb kommen also zwei Seiten Text auf ein Kopierblalt Signale vom Kartenleser (nicht gezeigt) des eingebauten Terminals 17 werden unter Steuerung durch das Adressierwerk 105 (F i g. 4) in den Speicher 23 übertragen. Sobald die Bildsignale im Speicher 23 eingetroffen sind, beginnt der Mikroprozessor 58 mit der Textverarbeitung. Wenn diese für die erste Seite oder folgende Seite mit ungerader Nummer abgeschlossen ist, erfolgt das Drucken gemäß Schritt 106.
Gleichzeitig damit werden beim Schritt 107 Bildsignale für die zweite Seite empfangen. Im Duplexbetrieb werden die Seiten mit ungerader Seitenzahl von der Kopiervorrichtung in den Zwischenspeicher 50 geleitet. Während sie beim Simplexbetrieb direkt in die Ausgabevorrichtung 26 transportiert werden. Der Pfeil 108 markiert die Stelle, an welcher beim Simplexbetrieb eine Unterbrechung zugunsten des Kopierbetriebes möglich ist
Sobald die Schritte 106 und 107 vollendet sind, können die zweite und alle weiteren geradzahlig numerierten Seiten, die beim Schritt 107 empfangen worden sind, und für die die Textverarbeitung abgeschlossen ist, als geradzahlig numerierte Seiten gedruckt werden (Schritt 109). Im Simplex- wie im Duplexbetrieb geht die gedruckte Kopie in die Ausgabevorrichtung 26. Zu dieser Zeit ist auch das Blatt, das beim Duplexbetrieb im Zwischenspeicher 50 abgelegt worden war, entnommen, durch die Kopiervorrichtung 11 bearbeitet und zur Ausgabevorrichtung 16 transportiert worden. Demnach ist nun im Zwischenspeicher keine erst teilweise fertige Kopie mehr vorhanden. Der Pfeil 110 zeigt die Stelle im Verfahren an, an welcher eine Unterbrechung des Duplexbetriebes möglich ist. Daraus ergibt sich, daß während der Herstellung von gedruckten Kopien für den ersten Satz eine Unterbrechung jeweils nach der Fertigstellung einer Kopie möglich ist.
Bei der Verzweigung 111 wird festgestellt, ob die letzte Seite des gedruckten Satzes vorliegt Beispielsweise kann in den im Schritt 102 eingegebenen Parametern spezifiziert sein, daß 92 Seiten Text auf 46 Blatt Kopierpapier, zu druc .en sind. Bei der Ausfuhrung des Auftrages wird die Anzahl der Seiten bis zum Ende des Auftrages gezähl; Die Schritte 104, 106, 107 und 109 werden solange wiederholt, bis die letzte Seite über das Terminal 17 oder die Vermittlungseinheit 21 eingegeben und als erster Satz gedruckt worden ist, worauf das Verfahren zum Schritt 112 übergeht. Dieser läßt das System warten, bis das Drucken des ersten Satzes durch die Kopiervorrichtung U abgeschlossen ist. Je nach den in der Kopiermaschine 3,4 angewandten Fehlererkennungstechniken kann das Verfahren beim Schritt 112 abgebrochen werden, wenn das letzte Blatt Papier des ersten Satzes die Kopiervorrichtung 11 verläßt, oder wenn das letzte Blatt aus dem Zwischenspeicher 50 entnommen worden ist, oder wenn das letzte Blatt schließlich in der Ausgabevorrichtung 26 angekommen ist. Vorzugsweise sollte die Steuervorrichtung 24 vom Schritt 11? ausgehen, um das Drucken der zweiten und folgendei. Sätze von Kopien zu beginnen, sobald die letzte Kopie in der Ausgabevorrichtung 26 eingetroffen ist. In diesem Fall ist die automatische Wiederherstellung des Auftragsablaufs nach dem Auftreten eines Fehlers am einfachsten.
Wie bereits erwähnt, sind die Bildsignale während der Textverarbeitung durch den Mikroprozessor 58 im Speicher 20 gespeichert. Der Mikroprozessor 58 sucht diese Bildsignale in einer vorbestimmten Ordnung auf, um die richtige Sortierung des Satzes in der Ausgabevorrichtung 26 sicherzustellen. Diese Sortierung wird dadurch erzielt, daß die ungerade numerierten Seiten zuerst gedruckt werden, wobei mit der höchsten ungeraden Seitenzahl begonnen wird, und das Drucken bis zur Seite mit der niedrigsten ungeraden Seitenzahl fortschreitet. Bei diesem Vorgehen wird die Seite mit der höchsten ungeraden Seitenzahl zuunterst im Zwischenspeicher 50 abgelegt, und entsprechend die Seite mit der niedrigsten Seitenzahl zuoberst Darauf läßt die Steuervorrichtung 24 die Kopiermaschine die Seiten beginnend mit der niedrigsten geraden Seitenzahl drucken. Das erste aus dem Zwischenspeicher 50 entnommene Blatt trägt die niedrigste ungerade Seitenzahl. Es enthält nun auch den Text der niedrigsten geraden Seitenzahl. Die Kopiervorrichtung deponiert dieses Blatt zuunterst in der Ausgabevorrichtung 26 mit der ungeraden numerierten Seite nach unten. Das nächste Blatt enthält die nächsthöhere ungerade numerierte Seite, erhält den Text der nächsten gerade numerierten Seite und wird auf dem zuerst abgelegten Blatt in der Ausgabevorrichtung 26 abgelegt, und so fort Die auf diese Weise zusammengestellten Sätze von gedruckten Kopien liegen also mit der niedrigsten ungeraden Seitem:ahl nach unten in Ausgabevorrichtung 26 und der höchsten gerade numerierten Seite nach oben. Die allgemeine Formel für dieses Verfahren lautet für die gerade numerierten Seiten zu einem gegebenen Zeitpunkt 2 (N — K), worin N die Gesamtzahl der zu druckenden Seiten und K die Anzahl der vollendeten Druckzyklen für gerade numerierten Seiten ist d. h. die Seitenzahl. Im Fall der ungerade numerierten Seiten gilt für die in Druck befindliche Seite: 2 K + 1, bis die Anzahl der Seiten 2 N — 1 erreicht worin K die Anzahl der vollendeten Drurkzyklen für ungerade numerierte Seiten ist
Beim Schritt 113 (F i g. 8) läßt der Mikroprozessor 58 die ungerade numerierten Seiten drucken und diese wie beschrieben im Zwischenspeicher 50 ablegen. Darauf werden beim Schritt 114 die gerade numerierten Seiten gedruckt und in der Ausgabevorrichtung 26 abgelegt Nach Vollendung des Schrittes 114 sind alle Kopien aus der Kopiervorrichtung 11 entfernt und in der Ausgabevorrichtung 26 abgelegt worden. Der Pfeil 115 deutet an, daß zu dieser Zeit eine Unterbrechung zugunsten des Kopierbetriebes möglich ist. Zu allen übrigen Zeiten während der Aufführung der Schritte 113 und 114 befinden sich Kopuen im Zwischenspeicher 50. Da der Kopierbetrieb auch die Anfertigung von Duplexkopien einschließen kann, und da der Zwischenspeicher 50 vom Kopierbetrieb wie auch vom Druckbetrieb beansprucht wird, muß die Kopiervorrichtung 11 zunächst frei von Kopien sein, bevor eine Unterbrechung zugunsten des Kopierbetriebs zugelassen werden kann. Handelt es sich beim Druckbetrieb um einen Simplexbetrieb, so ist natürlich nach Fertigstellung einer jeden Seite eine Unterbrechung des. Druckbetriebes zulässig, was durch den Pfeil 116 angedeutet ist.
Nach Vollendung des Schrittes 114 führt der Mikroprozessor 58 die Verzweigungsoperation 117 aus. Daoei wird festgestellt, ob der letzte Satz fertig gedruckt und der Ausgabevorrichtung 26 zugeführt worden ist. Ist das nicht der Fall, werden die Schritte 113 und 114 wiederholl und weitere Sätze gedruckt Nach dem Drucken des letzten Satzes wird diese Schrittfolge verlassen und die Maschine in den reinen Kopierbetrieb zurückgeschaltet.
Fig.9 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Unterbreehungssteuerschaltitmg 241, die Teil der Hauptsteuervorrichtung 24 ist und eine Betriebsartunterbrechung so ausführt, daß keine Störungen im Operationsablauf der Vorrichtung 11 und keine Verluste von Bilclinformationen oder Kopien auftreten. Mittels eines Haltekreises 118 wird bestimmtä, welcher Betriebsart der Vorrang zukommt. Die Ausgänge des Haltekreises sind entsprechend mit D für Drucken und K für Kopieren
bezeichnet. Der Haltekreis 118 wird über ein ODER-Glied 119 in seinen /C-Zustand geschaltet Das ODER-Glied 119 liefert ein Ausgangssignal, wenn an seinen Eingängen ein Rückstellsignal über die Leitung 120, ein die Ausführung eines Druckauftrags anzeigendes Signal über die Leitung 121 oder das Ausgangssignal eines ODER-Glieds 122 über die Leitung 123 zugeführt wird. Der Haltekreis 118 wird in seinen D-Zustand umgeschaltet durch das Ausgangssignal des ODER-Gliedes 122, welches am Ende einer Unterbrechung des Kopierbetriebes auftritt oder wenn der Kopierbetrieb inaktiv ist, jedoch Vorrang hat und eine Druckanforderung über eine Leitung 124 vorliegt
Ein Haltekreis 125, der wie auch der Haltekreis 118 ein Binärsignalspeicher ist speichert die Aufforderung ts zur Unterbrechung für eine Kopieroperation, so daß die gezeigten Schaltkreise den Haltekreis 118 veranlassen können, zur vorgeschriebenen Unterbrechungszeit dem Kopiervorgang die Priorität einzuräumen. Der Haltekreis 125 wird durch ein Unterbrechungssignal über die Leitung 126 auf Unterbrechung (U) geschaltet Das Unterbrechungssignal kann auf verschied' rie Weise erzeugt werden. Ein Unterbrechungszyklus wird eingeleitet durch Betätigung des Kopierbetrieb-Schalters 100, der einen (nicht gezeigten) Haltekreis einschaltet der die einmalige Betätigung des Schalters 100 speichert Damit wird die Kopiermaschine 3, 4 auf den Kopierbetrieb umgeschaltet Mittels des Startknopfes 103 kann die Herstellung von Kopien durch ein entsprechendes Signal über das ODER-Glied 127 begonnen werden. Außerdem kann auch durch Einführen eines Beleges in den Belegleser 13, wobei der Mikroschalter 128 betätigt wird, auf den Kopierbetrieb umgeschaltet werden. Der beschriebene Steuervorgang erlaubt der Bedienungsperson nicht, die Unterbrechung des Kopierbetriebes während der Ausführung eines Druckauftrags zu verhindern. Wenn der Kopierbetrieb einmal gewählt ist. muß dies durch den weiter unten zu beschreibenden Zeitgeber 129 rückgängig gemacht oder auf an :ere Weise beendet werden. Die Unterbrechung der Kopienauswahl kann durch die Bedienungsperson beeinflußt werden, wenn der Kooierbetrieb-Schalter 100 durch die Bedienungsperson ein zweites Mal gedruckt wird, wodurch die Anforderung des Kopierbetriebes unwirksam wird, indem der nicht gezeigte Kaitekreis des Schalters IUO rückgestellt wird.
Bei Betätigung des Schalters 100 läuft ein Signal über die Leitung 130 zu einem Eingang eines UND-Gliedes 131, das durch das Ausgangssignal des Haltekreises 118 durchgeschaltet wird, Wk.nn dieser in seinem Druckzustand ist. Zu dieser Zeit kann der Haltekreis 125 den Druckbetrieb d°r Kopiermaschine jedoch noch nicht unterbrechen, da die tatsächliche Unterbrechungszeit von den noch zu beschreibenden Bestimmungen abhängt.
Der Kopierbetrieb kann auch unterbrochen werden, wenn das Ausgangssignal des ODER-Gliedes 127 anzeigt, daß die Bedienungsperson die Kopiermaschine auf Kopieren eingestellt hat. Das Unterbrechungssignal auf der Leitung 126 wird vom UND-Glied 131 nur dann geliefert, wenn das Ausgangssignal des ODER-Gliedes 127 anzeigt, daß der Startknopf 103 auf der Steuerkonsole 54 betätigt worden ist, oder wenn der Mikroschal* ler 128 anzeigt, daß sich in der Eingabetasche 132 ein Beleg befindet, gleichzeitig mit oder nach der Betätigung des Kopierbetrieb'Schalters 100, und wenn die Kopiermaschine 3,4 dem Druckbetrieb die Priorität eingeräumt hat.
Zur zeitlichen Festlegung der Unterbrechung spricht das ODER-Glied 133 auf vorgegebene Betriebsbedingungen au, um den Haltekreis 118 in seinen Kopier-Züstand zu schalten. Das Signal auf der Leitung 126 geht an die Al- und A2-UND-Eingänge des ODER-Gliedes 133. Der Al-Teil unterbricht den Druckbetrieb, wenn das Signal auf der Leitung 134 angibt daß der Duplexbetrieb ausgewählt worden ist und wenn der Schalter 52 des Zwischenspeichers 50 ein Signal über die Leitung 53 laufen läßt welches anzeigt daß der Zwischenspeicher 50 leer ist wird über die Leitung 53 ein Signal abgegeben, das den Al-Teil des UND-Gliedes 133 durehschaltet so daß über die Leitung 123 und durch das ODER-Glied 119 der Haltekreis 118 in seinen Kopier-Zustand umgeschaltet wird. Es ist anzustreben, daß alle für einen Druckauftrag hergestellten Kopien die Kopiervorrichtung 11 verlassen haben, bevor eine Unterbrechung zugunsten des Kopierbetriebes auftreten kann. Zu diesem Zweck wird von der Papierweg-Prüfschaltung 135 über die Leitung 1?6 ein Signal an die Al- und A2-Teile des ODER-G'uuies 133 geliefert welches die Unterbrechung verhindert bis der Papierweg der Kopiervorrichtung 11 frei ist
Gleichzeitig mit den beschriebenen Vorgängen bereitet das Signal auf der Leitung 123 die Papierweg-Prüfsciialtung 135 für den Obergang zwischen dem Druckbetrieb und dem Kopierbetrieb vor. Außerdem wird das Signal auf der Leitung 123 dem UND-Glied 137 zugeführt worauf dieses ein über die Leitung 138 von der Prüfschaltung 135 erhaltenes Korrektursignal durchschaltet. Da das erfindungsgemäße Verfahren sich nicht mit der Fehlerbeseitigung bei der Papierzuführung während des Übergangs zwischen dem Druckbetrieb und dem Kopierbetrieb befaßt wird die Funktion dieses Korrektursignals im einzelnen nicht erläutert Der Inhalt des Druck-Zählers 139 entspricht der Anzahl von Blättern, die aus dem Papiervorrat 46 entnommen worden sind. Wenn beispielsweise durch eine Stockung in der Papierzufuhr drei Blätter verlorengehen, zählt der Druck-Zähler 139 über das UND-Glied 137 um drei zu-'ick. um sicherzustellen, daß der Druckauftrag auch im Falle eines Fehlers ordnungsgemäß vollendet werden kann. Die Arbeitsweise des Druck-Zählers 139 und die Buchführung über die bereits srstelken Kopien werden weiter unten erläutert. Zur Einstellung des Haltekreises 118 in seinen /^-Zustand wird der Al-Teil des ODER-Gliedes 133 durch das Duplex-Signal auf der Leitung 134 gesteuert. Dies ist für die Zählersteuerung der Kopiermaschine 3,4 von Bedeutung, wenn mehrere Sätze gedruckt werden sollen, was zunächst zu beschreiben ist. Es kann sein, daß die Seitenzahl des Satzes nicht in der Maschine gespeichert ist. Während der Erstellung des ersten Satzes beim Drucken werden aaher die Seiten im Druck-Zähler 139 gezählt, dessen Inhalt in das Register 140 übertragen wird, wenn die Signale EOTbzv/. ETX (vergleiche Schritt 91 in F i g. 6) das Ende eines Druckauftrags signalisieren. Das UND-Glied 141 wird durch die Signale EOT und ETX angesteuert die Signale vom Druck-Zähler 139 durchzuschalten, wenn der Haltekreis 118 sich in seinem P-Zustand befindet. Gleichzeitig wird über das UND-Glied 142 und das ODER-Glied 143 d?s Signal EOT bzw. ETX über die Leitung 144 abgegeben, was die Fertigstellung des Satzes bedeutet.
Die anfangs eingegebenen Parameter können auch die Anzahl der in einem Satz vorkommenden Seiten enthalten. In diesem Fall werden die decodierten Druckdaten in das Register 140 gesetzt, wobei über eine
Leitung 145 ein Sperrsignal an die UND-Glieder 141 . und 142 abgegeben wird. Die zuvor durch die Hauptsteuervorrichtung 24 decodierten Parametersignale können also beispielsweise spezifizieren, daß ein zu druckender Satz 92 Seiten umfaßt. Diese 92 Seiten beanspruchen 46 Blätter. Das Register 140 wird also auf 92 gesetzt.
Ein Vergleicher 146 vergleicht den Signalinhalt des Registers 140 und des Druck-Zählers 139, um festzustellen, wann ein Satz gedruckt ist, Der Vergleiche!· 146 gibt dann über das ODER-Glied 143 und die Leitung 144 eiii Vollzugssignal an die Kopiervorrichtung 11, an die Papierweg-Prüfschaltung 135, an den Zeitgeber 139 und an den Satz-Zähler 147. Das Vollzugssignal passiert außerdem ein ODER-Glied 148 zur Ansteuerung des UND-Teils des ODER-Gliedes 131. wenn dieses den Haltekreis 118 in seinen K-Zustand umschaltet, wodurch der Druckbetrieb unterbrochen wird, wenn ein wnllotänrlinmt· Qoiv afarlrnr^t u/nrrlpn ict Wip hprpitQ
erwähnt, kann während der Herstellung des ersten Satzes nach der Erstellung jeder Seite mit gerader Seitenzahl eine Unterbrechung zugunsten des Kopierbetriebes eingeleitet werden. In diesem Zusammenhang liefert der Satz-Zähler 147 über die Leitung 149 und das ODER-Glied 148 ein Signal »Zählerstand = 1«, um den Al-Teil des ODER-Gliedes 131 während der Herstellung des ersten Satzes anzusteuern, wodurch nach Fertigstellung einer geraden Anzahl von gedruckten Kopien eine Unterbrechung möglich wird. Zusätzlich ist es erwünscht, daß die Unterbrechung tatsächlich während eines vorbestimmten Teils des Druckzyklus auftritt. Dies wird dadurch erreicht, daß die Kopiervorrichtung 11 über eine Leitung 150 ein Taktsignal an die Al- und A2-Teile des ODER-Gliedes 133 abgibt. Da dieses Signal mit dem Operationszyklus der Kopiervorrichtung 11 synchronisiert ist, ist auch das Ausgangssignal des ODER-Gliedes 133 über die Leitung 123 mit dem Takt der Kopiervorrichtung 21 synchronisiert. Die Unterbrechung des Simplex-Druckbetriebs zugunsten des Kopierbetriebs wird durch den A2-Teil des ODER-Gliedes 133 eingeleitet. Diese Unterbrechung tritt auf, wenn das Signal auf der Leitung 136, das Taktsignal auf der Leitung 150. das Kopierbetriebssignal auf der Leitung 126 und ein Simplex-Signal auf der Leitung 153 gleichzeitig vorhanden sind.
Die normale, unterbrechungslose Beendigung des Druckbetriebes tritt ein, wenn der Satz-Zähler 147 den gleichen Stand erreicht hat, wie das Register 151, in das vorher über die Steuerkonsole 54 oder die Hauptsteuervorrichtung 24 die Parametersignale eingegeben worden waren. Falls die Hauptsteuervorrichtung 24 in den Parametersignalen keine Satzanzahl feststellt, wird das Register 151 zur Aufnahme über die Steuerkonsole 54 eingetasteter Information freigegeben. Bei Gleichheit der Inhalte des Satz-Zählers 147 und des Registers 151 gibt der Vergleicher 152 ein Signal über die Leitung 154, über die Leitung 121 und das ODER-Glied 119, wodurch der Haltekreis 118 in seinen ίΓ-Zustand geschaltet wird. Gleichzeitig läuft das Signal auf der Leitung 154 durch das ODER-Glied 155 und stellt den Haltekreis 125 in seinen O- oder Nichtunterbrechungs-Zustand, da die Kopiermaschine 3, 4 wieder in den Kopierbetrieb als bevorzugter Betriebsart umgeschaltet worden ist
Das ODER-Glied 122 schaltet den Haltekreis 118 wieder in seinem Druck-Zustand um, wenn die Unterbrechung zugunsten des Kopierbetriebes beendet ist und über die Leitung 124 eine Druck-Anforderung eingeht, während der Kopierbetrieb inaktiv ist (z.B.
durch Unterbrechung) oder wenn der Kopierbetrieb durch Eingriff der Bedienungsperson abgestellt ist. Daß der Kopierbetrieb inaktiv ist, zeigt sich daran, daß der Haltekreis 118 in seinem K-Zustand und der Haltekreis 125 in seinen O-Zustand geschaltet sind, und das der Ausgang des UND-Gliedes 156 anzeigt, daß der Startknopf 103 nicht betätigt worden ist, wenn mittels des Schalters 100 auf Kopierbetrieb geschaltet worden ist. Der Al-Teil des ODER-Gliedes 122 schaltet dann beim Eintreffen der Druck-Anforderung über die Leitung 124 den Haltekreis 118 in den Z>Zustand. Durch die A2- und A3-Teile des ODER-Gliedes 122 wird vom Kopierbetrieb auf den Druckbetrieb umgeschaltet, wenn die Unterbrechungsoperation zugunsten des Kopierbetriebes abgeschlossen ist. Der A2-Teil spricht auf das Duplex-Signal an, daß ihm über die Leitung 134 Von der Kopiervorrichtung 11 zugeführt wird, auf das Signal vom lAAusgang des Haltekreises 125, welches οηταίαΐ Haft Hpr Iinniprhptriph weaen einer Unterbrechung aktiv war, und auf das Ausgangssignal des Zeitgebers 129, und setzt den Haltekreis 118 in seinen D-Zustand und den Haltekreis 125 in seinen Nichtunterbrechungs-Zustand. Der A3-Teil des ODER-Gliedes 122 erfüllt die gleiche Aufgabe für den Simplex-Betrieb. Die Abschaltung des Kopierbetriebes nach einer Unterbrechung wird durch den A4-Teil des ODER-Gliedes 122 festgestellt und führt zur gleichen Operation wie beschrie'>.n. In diesem Zusammenhang muß darauf hingewiesen werden, daß die Betätigung des Kopierbetrieb-Schalters 100 während des Kopierbetriebes dazu führt, daß der Kopierbetrieb abgeschaltet wird. Während des Kopierbetriebes können die Schalter 100 und 103 durch nicht gezeigte Schaltkreise deaktiviert werden. Durch Schließen des Schalters 101 kann der A5-Teil des ODER-Gliedes 122 veranlaßt werden, den Kopierbetrieb abzuschalten und den Druckbetrieb einzuschalten, wenn der Kopierbetrieb gerade die höchste Priorität hat, d.h. wenn der Haltekreis 118 in seinem K-Zustand steht. Das Terminal 17 wird durch das Schließen des Schalters 101 veranlaßt, eine in seinen Schlitz 18 eingeführte Wortverarbeitungskarte zu lesen. Durch das Schließen des Schalters 101 kann die Bedienungsperson also den Kopierbetrieb, einschließlich der Unterbrechung zum Kopieren außer Kraft setzen.
Der Vergleicher 146, der die Vollendung eines gedruckten Satzes anzeigt, wird auch im Zusammenhang mit der Erstellung von Kopien im Kopierbetrieb benutzt, um die Fertigstellung eines Kopiersatzes anzuzeigen. Der Unterschied zwischen einem Druck-Satz und einem Kopier-Satz besteht darin, dal der Druck-Satz eine Vielzahl von Bildern umfaßt, die einer gleich großen Anzahl von Originalbelegen entsprechen, während ein Kopier-Satz aus einer Vielzahl von identischen Reproduktionen von einem einzigen Originalbeleg besteht Die UND/ODER-Glieder 157, 158 übertragen die Inhalte der Register 140 und 159 bzw. des Druck-Zählers 139 und des Kopier-Zählers 160 zum Vergleicher 146. Der Al-Teil des UND/Oder-Gliedes 157 überträgt den Inhalt des Registers 140 zum Vergleicher 146, wenn der Haltekreis 118 in seinen Z?-Zustand geschaltet ist Entsprechend leitet der Al-Teil des UND/ODER-Gliedes 158 den Inahlt des Druck-Zählers 139 während des Druckbetriebes zum Vergleicher 146. Bei Steuerung über die Konsole 54 wird der Kopiermaschine die Anzahl der zu erstellenden Kopien signalisiert Das Register 159 speichert die Steuersignale und gibt sie während des Kopierbetriebes
über den A2-Teil des UND/ODER-Gliedes 157 ab. Entsprechend zählt der Kopier-Zähler 160 die Kopien während des Konierbetfiebes und liefert seinen Inhalt über den A2-Teil des UND/ODER-Gliedes 158 an den Vergleicher 146 Dieser arbeitet im Kopier- und Druckbetrieb auf die gleiche Weise.
Die A2-Teile der UND/ODER-Glieder 157 und 158 werdtiii durch das Ausgangssignal am /i-Ausgang des Haltekreises 118 zur Weiterleitung der obenerwähnten Signale durchgeschaltet. UND-Glieder 161 und 162 sprechen auf die D- bzw. if-Ausgangssignale des Haltekreises 118 an und lassen die Zählsignale, welche über die Ausgangsleitung 163 der Kopiervorrichtung 11 kommen, an die Zähler 139 bzw. 160 gelangen. Die Arbeitsweise dieser Schaltungen ist bekannt und hier nicht näher beschrieben.
In einer ausgeführten Maschine wurde der Arbeitsablauf gemäß F i g. 9 durch Mikroprogramme in den Mikroprozessoren 58 und M gesteuert. Der Mikroprozessor 58 enthielt beispielsweise ein Programm für die Ansteuerung der Schaltungen 147, 151, 152, die Haltekreise 118 und 125. sowie die Wahl der Betriebsart. Der Mikroprozessor 64 enthielt ein Programm zur Ausführung der Funktionen, die durch die Schaltelemente 140,159,157,146,158,139 und 160 repräsentiert sind. Die Papierweg-Prüfschaltung 135 besteht vorzugsweise aus bekannten Schaltungen zur Überwachung des Papierweges und zur Feststellung und Beseitigung von Stauungen. Bezüglich der ordnungsgemäßen Wiederaufnahme der Arbeit nach Beseitigung einer Stauung arbeiteten die Mikroprozessoren 58 und 64 eng zusammen. Diese Wiederaufnahme der Arbeit ist nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Die zur Ausführung der im Zusammenhang mit F i g. 9 beschriebenen Vorgänge erforderliche Programmierung kann ohne Schwierigkeiten durch einen geübten Programmierer erstellt werden.
Die in F i g. 10 dargestellten Schaltungen veranschaulichen die Auswahl zwischen dem eingebauten Terminal 17 und der Vermittlungseinheit 21 als Bildquellen für den Bildgenerator 164, welcher ein Teil des Laser-Steuerkreises 16 ist. Der Signalfluß kann von der Vermittlungseinheit 21 kommen, die in Fig. 10 in Form eines MODEMs 165 dargestellt ist. Die Signale vom MODEM 165 werden durch eine Textverarbeitungsstation 166 verarbeitet weiche eine symbolische Darstellung des Testverarbeitungsprogramms ist, das beispielweise im Festwertspeicher 59 oder im Speicher 23 abgespeichert sein kann, und welches der Mikroprozessor 58 benutzt Die der Textverarbeitung unterzogenen Signale werden vorübergehend im Speicher 23 abgespeichert wie bereits erwähnt Vom Speicher 23 werden die verarbeiteten Signale zum Bildgenerator 164 übertragen, um auf die beschriebene Weise Bilder auf den Kopierblättern zu erzeugen. Die im Speicher 23 gespeicherten Signale werden auch unter Steuerung durch den Mikroprozessor 58 in den Speicher 20 übertragen, um für die Benutzung im Zusammenhang mit der Erstellung des zweiten und folgenden Drucksatzes zur Verfügung zu stehen. Das eingebaute Terminal 17 ist in F i g. 10 als Magnetkarteneinheit 167 dargestellt Die Signale von der Einheit 167 werden in der Textverarbeitungsstation 166 verarbeitet und danach von der Kopiermaschine 3, 4 auf die gleiche Art
LJdiaiiucii, νγι\» υΐυ Lsiiuaigiiait» uu\«i χ vAioiguciit*, u». uwi
den MODEM 165 empfangen werden.
Eine Wortverarbeitungseinheit 168 enthält eine Wortverarbeitungsstation 169 mit einer Schreibmaschi-
ne, einem Speicher für die Speicherung von Text- oder Wortverarbeitungssignalen und zugehörigen Steuerkreisen, und eine Magnetkarteneinheit 170. Auf die Magnetkarten wird die Information unter Steuerung durch die Wortverarbeitungsstation 169 aufgenommen. Wenn die Magnetkarten fertig erstellt sind, was die Herstellung einer Leitkarte mit der Parameterinformation einschließt werden die Karten manuell zur Magnetkarteneinheit 167 übertragen, was durch den Pfeil 171 angedeutet ist und in den Eingabeschlitz 18 eingeführt (F i g. 3). Die Magnetkarteneinheit 167 liegt dann die zuvor aufgezeichneten Textsignale und setzt sie als Bildsignale in den Speicher 23. Die Magnetkarteneinheit 167 kann die textverarbeiteten Signale auch von der Station 166 empfangen, um sie auf Karten zu schreiben. Diese Karten werden dann zur Magnetkarteneinheit 170 übertragen und durch die Wortverarbeitungsstation 169 reproduziert. In gleicher Weise können auch die über den MÜDEM i65 erhaltenen Signale nach der Textverarbeitung durch die Kopiermaschine von der Magnetkarteneinheit 167 aufgezeichnet werden. Die von der Magnetkarteneinheit 167 empfangenen und aufgezeichneten Signale können auch an den Bildgenerator 164 zur Herstellung von Kopien übertragen werden.
Wegen der seriellen Anordnung der Einheiten 166,23 und 164 kann jeweils nur entweder der MODEM 165 oder die Magnetkarteneinheit 1C7 benutzt werden. In der dargestellten Ausführung der Kopiermaschine 3, 4 wechselt der Empfang von Signalen auf der Basis von Auftragsgruppen zwischen dem MODEM 165 und der Magnetkarteneinheit 167. Die Steuerung erfolgt durch einen Lokal/Fern-Umschalter 172, welcher den MODEM 165 über seinen F-Ausgang und die Karteneinheit 167 über seinen L-Ausgang ansteuert. Die Umschaltung zwischen den L- und F-Ausgängen erfolgt unter Steuerung durch ein Taktsignal, das über eine Leitung
173 vom Taktgeber 71 empfangen wird, und das daher nicht mit dem Betrieb der Kopiervorrichtung 11 synchronisiert ist. Ein Paar von Haltekreisen 174 und 175 zeigt an, ob die lokale oder ferne Bildquelle aktiv ist Wenn beide Haltekreise 174 und 175 in ihrem inaktiven Zustand ((/sind, liefert keine der Bildquellen Signale. Es kann jeweils nur einer der Haltekreise 174, 175 in seinem aktiven Zustand (A) sein.
Es sei nun angenommen, daß beide Bildquellen augenblicklich inaktiv sind. Um das Terminal 17 anzuwählen, betätigt die Bedienungsperson den Schalter 101 auf der Steuerkonsole 54. Die Tatsache der
so Betätigung des Schalters 101 wird durch einen (nicht gezeigten) Haltekreis gespeichert Dieser Haltekreis kann durch eine Löschtaste 176 zurückgestellt werden. Wenn der Schalter 101 betätigt worden ist, läuft ein Lese-Anforderungssignal über die Leitung 177 und signalisiert der Magnetkarteneinheit 167, daß eine Leseoperation verlangt wird. Die Einheit 167 setzt darauf gewisse Motore in Betrieb und beginnt automatisch mit vorbereitenden Schritten für das Lesen der in den Schlitz 18 eingeführten Karten (F i g. 3). Das Anforderungssignal über die Leitung 177 geht auch an ein UND-Glied 178, dessen Ausgangssignal den Haltekreis 172 in den L-Zustand schaltet Die einzige weitere Bedingung für das Umschalten des Lokal/Fern-Haltekreises 172 in den L-Zustand ist daß der Haltekreis 175 sich in seinem /-Zustand befindet Gleichzeitig geht das Signal auf der Leitung 177 zu einem UND-Glied 179, welches den Lokal-Haltekreis
174 in seinen Α-Zustand setzt Dies erfolgt beim
Auftreten des Taktimpuls auf der Leitung 173, wenn der Haltekreis 175 im /-Zustand ist und in den Schlitz 18 Karten eingeführt sind. Die Magnetkarteneinheit 167 hat einen Mikroschalter 180, der die Anwesenheit von Magnetkarten im Schlitz 18 feststellt. Die Leitung 181 führt ein Signal, wenn keine Karten im Schlitz 18 vorhanden sind und setzt den Haltekreis 174 in seinen inaktiven Zustand (I). Ein Inverter 182 invertiert das den Leerzustand des Schlitzes 18 anzeigende Signal auf der Leitung 181 und aktiviert das UND-Glied 179 jedesmal wenn eine Karte im Schlitz 18 vorhanden ist. Das UND-Glied 179 setzt bei Vorhandensein aller Eingangssignal den Haltekreis 175 in seinen aktiven Zustand und zeigt dadurch der Magnetkarteneinheit 167 an, daß diese nun als Bildquelle Bildsignale an den Bildgenerator
164 übertragen soll.
Entsprechend wird der Fern-Haltekreis 175 in seinen aktiven Zustand gesetzt, wenn der Lokal/Fern-Haltekreis 172 duri.ii das UN'D-Glicd 1S3 in den /""-Zustand geschaltet ist. Das UND-Glied 183 wird durch die Taktimpulse auf der Leitung 173, durch das Ausgangssignal vom Ausgang / des Haltekreises 174 und durch eine Anforderung vom MODEM 165 über die Leitung 184 durchgeschaltet Das Letzere der Signale zeigt an, daß Information über die Telefonleitung 185 empfangen werden sollen, um den Haltekreis 172 in seinen F-Zustand und gleichzeitig den Haltekreis 175 in seinen Λ-Zustand zu schalten. Die Haltekreise 172 und 175 bleiben in den genannten Zuständen, bis dem MODEM
165 über die Telefonleitung 185 mitgeteilt wird, daß die Übertragung beendet ist. Das Ende der Übertragung wird von einem Decoder 186 festgestellt, wenn Übereinstimmung mit dem Mikroprozessor 58 kommenden Signalen festgestellt wird, die auf den Eingabeparametern basieren. Wenn der Decoder 186 das entsprechende Codewort decodiert, wird der Haltekreis 175 in den /-Zustand versetzt, wodurch die Kopiermaschine 3, 4 freigesetzt wird. Bildsignale von der Magnetkarteneinheit 167 zu empfangen.
Der Decoder 186 hat drei Steuerzustände. Die beiden ersten treten auf, wenn der MODEM 165 über die Telefonleitung 185 Codesignale empfängt, die das Ende der Übertragung (£07? oder das Ende des Textes (ETX) repräsentieren. Beim Empfang dieser Signale setzt der Decoder 186 den Haltekreis 175 in den inaktiven Zustand, falls er durch die Parametersignale über den Mikroprozessor 58 entsprechend voreingestellt ist Bis zur Ankunft dieser Signale ist die Kopiermaschine im Empfangsbetrieb für Signale über die Leitung 185. Obwohl Fig. 10 zeigt, daß der Decoder 186 Signale direkt vom MODEM 165 erhält, ist dazu hinzuweisen, daß die vom MODEM 165 ausgeführten Funktionen nicht nur die Signalübertragung betreffen, sondern auch die Textanalysis einschließlich der Analysis und Decodierung der Parametersignale. Die zuletzt genannten Funktionen werden vorzugsweise durch den Mikroprozessor 58 mit entsprechender Programmsteuerung ausgeführt Der Decodierer 186 besteht dann vorzugsweise aus einem Computerprogramm, mit dessen Hilfe die über die Leitung 185 empfangenen Signale decodiert werden.
Der dritte Steuerzustand des Decodierers 186 betrifft den unbedingten Empfangsbetrieb, bei dem die über die Telefonleitung 185 empfangenen Parametersignale die Instruktion enthalten, daß die Übertragung nicht ^ beendet werden darf. Wenn also die Kopiermaschine 3, 4 von einer entfernten Einheit 22 mittels Signalen über die Tele/onleitung 185 auf Empfangsbetrieb geschaltet ist, bleibt diese Betriebsari erhalten, bis die Bedienungsperson durch Betätigen der Löschtaste 176 auf der Steuerkonsole 54 manuell interveniert, wodurch der Haltekreis 175 in den inaktiven Zustand versetzt und die Maschine aus dem unbedingten Empfangsbetrieb entlassen wird. DaiS ODER-Glied 187 faßt die Signale vom Decodierer 186 und von der Löschtaste 176 zusammen, um den Haltekreis 175 zurückzustellen.
Wenn einer der Haltekreise 174 und 175 im aktiven Zustand ist und Bildsignale zum Bildgenerator 164 zu übertragen sind, werden die Ausgangssignale von den Λ-Ausgängen der Haltekreise 174 und 175 über das ODER-Glied 188 auf die Leitung 124 gegeben, über welche sie den Al-Teil des ODER-Gliedes 122 (F ig. 9) erreichen. Wenn also die über die Telefonleitung 185 empfangenen Paranetersignale den Decoder 186 in der nicht-beendenden Zustand versetzen, bleibt der Haltekreis 175 im aktiven Zustand, bis die Löschtaste 176 betätigt worden ist Daher bewirkt die Programmierung der Kopiermaschine 3, 4 mittels der Parametersteuerung des Decodiers 186. daß der Druckbetrieb zur programmierten >idauernden« Betriebsart wird, im Gegensatz zum Kopierbetrieb, welcher die vorherrschende Betriebsart ist Dieser Betriebszustand wird aufrechterhalten, unabhängig davon, ob die Kopiervorrichtung 11 gerade Kopien von Bildern herstellt, die über den MODEM 165 zugeführt werden. Die Kopiermaschine kann als bevorrechtigte Betriebsart den Kopierbetrieb haben, wenn sie sich in einem inaktiven Zustand befindet, oder den Druckbetrieb, wenn sie sich in einem unbedingten Empfangszustand befindet. In dem letzten Zustand führen alle Kopieraufträge zu einer Unterbrechung des programmierten aber inaktiven, bevorrechtigten Druckbetriebes.
Wenn die Kopiermaschine im unbedingten Empfangsbetrieb ist, kann sie trotzdem mit den über die Telefonleitung 185 laufenden Signalen vermischte Parametersignale erkennen, die zur Umschaltung des unbedingten Empfungsbetriebes auf die Beendigung der Übertragung durch das Signal EOT oder ETX (F ig. 6) dienen.
Aus dem vorstehenden ergibt sich, daß die durch die Erfindung ermöglichten Arten der Benutzung der Kopiervorrichtung 11 für die Herstellung von Kopien aus verschiedenen Bildquellen in einer maximalen Ausnutzung der Kopiermaschine resultieren, während die Möglichkeit der Direktkopie erhalten bleibt. In der Beschreibung und den Zeichnungen ist die Kopiermaschine als elektrographische Übertragungsmaschine beschrieben, doch kann auch ein berührungsfrei arbeitender Drucker, v/ie beispielsweise ein Tintenstrahl-Drucker, Verwendung finden sowie auch die herkömmlichen Aufschlagdrucker. Die Erfindung wurde beschrieben im Zusammenhang mit der Wort- oder Textverarbeitung, wobei vorgesehen ist auf den Kopien lesbare Zeichen zu erzeugen. Es wurde jedoch durch den Gebrauch des Wortes »Bild« in der vorstehenden Beschreibung bezweckt auch die Bildübertragung wie z.B. Faksimile mit einzubeziehen, wobei Bilder vermischt mit Text durch die Kopiermaschine verarbeitet werden können, was nur von der Konstruktion des Bildgenerators 164 und von der Programmierung der Hauptsteuervorrichtung 24 zur Steuerung der Kopiermaschine 3,4 abhängt
Es ist darauf hinzuweisen, daß die Beendigung einer lokalen Bildeingabe durch den Mikroschalter 180 bestimmt wird, der feststellt daß im Schlitz 18 keine weiteren Karten für das Terminal 17 (die Magnetkarten-
einhvr.it 167) vorhanden sind. Die Magnetkarteneinheit 167 kann daher eine Mehrzahl von Druckaufträgen enthalten und für den Bildgenerator 164 während einer Folge von derartigen Aufträgen als Bildquelle erhalten bleiben. Beispielsweise können vier Leitkarten ΪΛ den Schlitz 18 eingeführt werden, so daß die Kopiermaschine automatisch vier Wortverarbeitungs-Druckaufträge hintereinander ausführt. Wenn ein Druckauftrag in Arbeit ist und zusätzliche Karten in den Schlitz 18 eingeführt werden, behandelt die Kopiermaschine 3, 4 diese neuen Karten, bevor sie dem MODEM 165 gestattet, im Empfangsbetrieb Textsignale zu empfangen. Durch Fernsteuerung über den MODEM 165 kann die Kopiermaschine auf den Fernempfang von Bildsignalen eingeteilt werden, doch kann auch das lokale Terminal 17 mittels Einführung von Karten in den Schlitz 18 für die Aufrechterhaltung eines unbedingten Druckbetriebes programmiert werden, bei dem lokal erzeugte Bilder verarbeitet werden. Andererseits können die Magnetkarteneinheit 167 und die Kopiermaschine 3, 4 ^o programmiert werden, daß die Leitkarte daraufhin untersucht wird, ob Signale über den MODEM 165 empfangen werden sollen, wodurch eine verstärkte Verschachtelung von lokal- und fremderzeugten Bildern möglich ist. Es hat sich jedoch die Anordnung gemäß Fig. 10 als vorteilhaft erwiesen, wonach es ein bequemer Steuermechanismus ist, wenn man verlangt, daß im Schlitz 18 keine Karten mehr vorhanden sein dürfen, da dann alle zu lokalen Aufträgen gehörenden Kopie., und alle zu über den MODEM 165 hereingenommenen Aufträgen gehörenden Kopien jeweils in Gruppen zusammen in der Ausgabevorrichtung abgelegt werden. Die Schaltungsanordnung gemäß Fig. 10 erlaubt daher die automatische Gruppierung der Aufträge nach Bildquellen und gestattet ferner die Unterbrechung von Druckaufträgen zugunsten der Anfertigung von Kopien, ohne den Ablauf der Druckfunktionen zu stören. Es können auch für jede Bildsignalquelle gesonderte Ausgabevorrichtungen vorgesehen werden. Die Bildquellen können bildtragende Belege, elektrische Signale und ähnliches sein. Anstatt eine Betriebsart mit einer besonderen Priorität auszustatten, könnte eine Art Leerlauf vorgesehen werden, wenn keine Kopien hergestellt werden. Der Leerlaufbetrieb würde dann sowohl dem Kopierbetrieb wie auch dem Druckbetrieb ihre jeweils vorhandene erhöhte Priorität nehmen.
Es können auch mehrere Bildquellen Verwendung finden, wobei jede Bildquelle eine Betriebsart zuzuordnen wäre mit einer Hierarchie von Unterbrechungsmöglichkeiten für die Herstellung von Kopien. Dabei könnte dann jeder Bildquelle eine eigene Ausgabevorrichtung zugeordnet werden, was entweder durch konstruktive Maßnahmen oder durch ein geeignetes Programm erfolgen kann. Bei Benutzung einer einzigen Ausgabevorrichtung können die aus verschiedenen Quellen stammenden Kopien gegeneinander versetzt werden. Die Unterbrechung zur Herstellung von Kopien kann, wie bereits beschrieben, die Form einer dynamischen Verschachtelung haben.
Im Kopierbetrieb arbeitet die Maschine als Kopiergerät Die Anzahl der gewünschten Kopien wird üblicherweise auf der Steuerkonsole 54 voreingestellt Beim Druckbetrieb wird die gewünschte Anzahl der zu erstellenden Druck-Sätze durch die Parametereingabe bestimmt Bis zur Vollendung des ersten Druck-Satzes ist die Anzahl der Seiten in einem Druck-Satz unbekannt jedenfalls in der Kopiermaschine nicht aufgezeichnet, d. h. eine vorbestimmte Anzahl von Druck-Sätzen ist herzustellen, wobei jeder Druck-Satz eine vorbestimmte Anzahl von Seiten hat. Die einzelnen Drucksätze können hergestellt werden, ohne die Seiten eines jeden Satzes zu zählen; da nämlich der Speicher 20 alle Bildsignale für sämtliche Seiten eines Stuzfcs enthält, muß der Mikroprozessor 58 lediglich alle aufgezeichneten, einem Satz zugeordneten Bildsignale lfesen, damit ein vollständiger Satz gedruckt werden kann. Mittel?
to des Zählers 55 können natürlich die für die Herstellung eines Satzes benötigten Blätter gezählt werden. Das erleichtert im Fall eines Fehlers die Wiederherstellung und ordnungsgemäße Abwicklung des Druckauftrags.
Beim Duplex-Druckbetrieb wird der Mikroprozessor 58 vorzugsweise so programmiert, daß die Anzahl der Seiten in einem Druck-Satz jeweils gerade ist. Für eine ungerade Anzahl von empfangenen Bildern (in der physikalischen Form von Bildsignalen) wird eine zusätzliche Leerseite zu der ungeraden Anzahl von Seiten des Duplexdruck-Satzes hinzugefügt. Anstatt das letzte Bild als leere Seite zu drucken, kann der Betrieb der Kopiervorrichtung 11 derart eingeschränkt werden, daß die Photoleitertrommel 33 keinen Toner erhält, d. h. die Kopiervorrichtung 11 arbeitet mit einem Scheinzyklus, bei dem die letzte Seite leer bleibt.
Die Kopiermaschine hat eine Möglichkeit, auf die Anzahl der Seiten in einem Druck-Satz Einfluß zu nehmen. Die Kopiermaschine hat einen Zwischenspeicher 50, der beim Duplex-Druckbetrieb benutzt wird.
Die endliche Kapazität dieses Zwischenspeichers kann bei jedem Druckauftrag überschritten weirden. Falls diese Situation eintritt, wird der Druckauftrag automatisch in Teile geteilt, deren Größe durch die Kapazität des Zwischenspeichers 50 bestimmt ist. Wenn der Zwischenspeicher beispielsweise ein Fassungsvermögen von 100 Blatt hat, wird ein Druckauf trag mit 500 Seiten (das sind 250 Blatt) und 43 Druck Sätzen wie folgt ausgeführt:
Der Speicher 20 speichert die ersten 200 Seiten des Auftrags, wie in den Schi itten 77 bis 82 der F i g. 5 beschrieben. Wenn diese 200 Bildseiten (100 Blatt beim Drucken im Duplexbetrieb) gespeichert sind, werden die Vermittlungseinheit 21 oder gegebenenfalls das Terminal 17 in den Wartezustand versetzt, wäh, md der Laser-Steuerkreis 16 und die Kopiervorrichtung 11 die ersten 100 Blatt aller 43 Druck-Sätze drucken und sie in die Ausgabevorrichtung 26 transportieren. Danach startet der Mikroprozessor 59 unter Programmsteuerung automatisch die Vermittlungseinheit 21 oder das Terminal 17 um die nächsten 200 Bilder zu empfangen. Darauf wird die betreffende Bildquelle wieder in den Wartezustand versetzt während die Kopiervorrichtung 11 die nächsten 100 Blatt Duplex-Kopien an die Ausgabevorrichtung 26 liefert Die letzten 50 Blatt mit 100 Bildern werden auf die gleiche Weise gemäß F i g. 5 behandelt, außer, daß automatisch auf das beschränkte Fassungsvermögen des Zwischenspeichers 50 Rücksicht genommen wird. Die gleiche Technik wird angewandt wenn der Speicher 20 bereits mit einem Teil der zu einem Druckauftrag gehörenden Bildsignale voll wird.
Falls der Papiervorrat 46 leer wird, werden alle
Druckoperationen der Kopiermaschine gestoppt Beim Druckbetrieb wird vorzugsweise der Empfang der Bildsignale fortgesetzt bis der Speicher 23 voll ist oder bis 200 Bilder empfangen sind. Natürlich kann auch der Empfang der Bildsignale unterbrochen werden.
Wie bereits erwähnt werden in die Kopiermaschine verschiedene Textparameter eingegeben, welche die
Maschine für einen auszuführenden Auftrag voreinstellen. In einigen Fällen können diese Parameter für die Ausführung des Auftrages nicht ausreichen. In einem solchen Fall wird die Kopiermaschine mittels des Mikroprozessors 58 die Bedienungskonsole 54 auf diejenigen Paramett r abfragen, die von der Bedienungsperson eingegeben werden können, beispielsweise Duplex-Betrieb, Anzahl der Kopien usw. Falls keine Eingaben über die Bedienungskonsole vorliegen, kann der Mikroprozessor 58 zu Standardparametern Zugriff nehmen, die im Speicher 20 gespeichert sind und zur Aufrechterhaltung des Betriebes der Kopiermaschine geeignet sind, insbesondere für die Zwecke der Textverarbeitung und des nachfolgenden Drückens von Kopien. Die Hierarchie des Parameterabrufs der Kopiermaschine sieht also vor, daß zunächst die zu Beginn der Auftragsinformation stehenden Parameter, z. B. von der Leitkarte, gelesen werden, daß darauf die Bedienungskonsole 54 abgetastet wird, und daß schließlich aus dem Speicher 20 Standardparameter abgerufen werden. Dabei kann der Speicher 20 verschiedene Sätze von Standardparametern enthalten. Beispielsweise kann ein erster Satz von Standardrarametern dem Empfang von Signalen über die Telefonleitung 185 und die Vermittlungseinheit 21 zugeordnet sein, und ein zweiter Satz von Standardparametern der Eingabe über das Terminal 17.
Die Unterbrechung des Druckbetriebes durch den Kof ierbetrieb und umgekehrt zeigt die dynamische Verschachtelung der Bildquellen für die Erstellung verschiedener Kopien mit einer einzigen Kopiervorrichtung. Die Photoleitertrommel 33· der Kopiervorrichtung 11 kann mit einem Paar von Bildbereichen für die Übertragung von Bildern auf die Kopien ausgerüstet sein. Wenn der Druckbetrieb unterbrochen wird, hat der js Kopierbetrieb beide Bildbereiche zur exklusiven Verfügung. Je nach den Eigenschaften der automatischen Bildquellen, z. B. Vermittlungseinheit 21 und lokales Terminal 17. kann es erwünscht sein, die Anzahl der im Kopierbetrieb herstellbaren Kopien zu begrenzen, um die Operation der anderen Bildquellen nicht übermäßig zu verzögern. Dabei können Kostenüberlegungen eine Rolle spielen. Dementsprechend können beim Druckbetrieb, der durch den Kopierbetrieb unterbrochen werden kann, die Funktionen des Kopierbetriebes dynamisch mit den Funktionen des Druckbetriebes verschachtelt werden, z. B. auf einer l-zu-2, l-zu-4-Basis usw. Das läßt sich besonders einfach in einer xerographischen Reproduktionseinheit verwirklichen, die mit einem Band ausgerüstet ist, auf Hern beispielsweise sieben Bildbereiche Platz finden. In diesem Fall können 1, 2 oder mehrere versetzte oder benachbarte Bildbereiche abwechselnd oder wiederholt dem Kopierbetrieb zugeteilt werden, wenn eine Unterbrechungsanforderung zum Kopieren vorliegt Diese Zuordnung, insbesondere wenn sie dynamisch unter Programmsteuerung erfolgt, ermöglicht ein gerechtes Gleichgewicht zwischen dem Kopierbetrieb und dem Druckbetrieb.
Die Anzahl und Art der Bildquellen, die im Zusammenhang mit der beschriebenen Kopiermaschine verwendet werden können, ist unbeschränkt Die beschriebene Kopiermaschine arbeitet mit einer optischen Bildquelle und einer elektrischen Bildquelle. Es können aber auch nur rein optische Bildquellen vorgesehen werden, die einen halbautomatischen Belegleser 13, eine halbautomatische Transportvorrichtung und eine automatische Transportvorrichtung vorsehen, die aufeinanderfolgende Originale von einem Stapel von zu reproduzierenden Belegen fördert Andererseits können die Bildquellen auch alle elektronischer Art sein.
Beispielsweise kann der Belegleser 13 durch eine elektrische Abtastvorrichtung ersetzt werden, die aus der Abtastung des zu reproduzierenden Beleges nicht codierte Informationssignale erzeugt, die der Eingabevorrichtung 12 im Sinne des Faksimilebetriebes zugeführt werden. Ferner können (digitale) Wortverarbeitungssignale und analoge (Faksimile) Signale dynamisch verschachtelt werden, was nur von den Eigenschaften der Eingabeeinheit 12 abhängt, deren Details nicht Gegenstand der Erfindung sind.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen

Claims (24)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Steuerung einer eiektrophotographischen Druck/Kopieranlage, der Bildinformationen unter der Kontrolle speicherbarer Steuersignale von unterschiedlichen, gegebenenfalls entfernt angeordneten Bildquellen zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wechsel in der Zuführung von Bildinformationen einer ersten Bildquelle auf die Zuführung von Bildinformationen einer zweiten Bildquelle bereits zu einem Zeitpunkt, wenn die von der ersten Bildquelle zugeführten Bildinformationen noch nicht abschließend gedruckt/kopiert worden sind, jeweils im Anschluß an die Erzeugung eines latenten Bildes erfolgt, daß Anforderungssignale für den Wechsel der Bildquellen zunächst zwischengespeichert und mit Anzeigesignalen für die jeweils eingestellte Betriebsart und den jeweils erreichten Betriebszustand (z. B. Ober- 2a tragung eines latenten Bildes auf den Kopienträger) zu einem Steuersignal verknüpft werden, das den Wechsel auslöst, und daß zugleich Steuerparameter (z. B. Zahl der Kopien) der ersten Bildquelle und gegebenenfalls auch von dieser stammende, noch nicht gedruckte/kopierte Bildinformationen zwiichengespeichert werden, bis nach einem erneuten Wechsel die unterbrochene Zuführung und Verarbeitung von Bildsignalen der ersten Bildquelle wieder aufgenommen wird bzw. fortgesetzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daf, die Kopien von Bildinformationen aus unterschiedlichen Bildqueller einer gemeinsamen Ausgabevorrichtung zugeführt werden.
3. Verfahren nach einem der ^Sprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß von einer der Bildquellen digitale Bildsignale mehrerer Einzelbilder in einen Speicher übertragen werden, daß die Anzahl der durch die übertragenen Bildsignale repräsentierten Einzelbilder von einem Zähler gezählt wird und daß die Bildsignale gegebenenfalls in einer von der Einspeicherung abweichenden Reihenfolge aus dem Speicher gelesen und zur Steuerung der Kopier- oder Druckeinrichtung verwendet werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechung der Zuführung von Bildinformationen von der einen Bildquelle im Falle der Herstellung von Duplex-Kopien so lange verhindert wird, bis die zweite Seite derjenigen Duplex-Kopien fertiggestellt ist, von denen die erste Seite bereits vor der Unterbrechu
fertiggestellt war
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß von den Bildinformationen einer ersten Bildquelle mehrere identische Sätze von mehrseitigen Kopien hergestellt werden, daß die Herstellung der Kopien des ersten Satzes bereits während der Zuführung der Bildinformationen beginnt, daß die zugeführten Bildinformationen in einen Speicher übertragen werden, aus dem sie nacheinander zur Herstellung der jeweils folgenden Sätze abgerufen werden, und daß eine Unterbrechung des Operäiionslaufes während der Herstellung des ersten Satzes und der folgenden Sätze jeweils nur in vorgegebenen Phasen des Kopierzyklus zugelassen wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechung während der Herstellung des ersten Satzes jeweils nach dem Empfang der Bildinformationen für ein vollständiges Bild erfolgen kann sowie während der Herstellung aller folgenden Sätze jeweils nur nach Vollendung eines Satzes.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Herstellung eines ersten Satzes von Duplexkopien nach Empfang und Speicherung von Bildinformationen jeweils die Kopie mit ungerader Seitenzahl in einen Zwischenspeicher geleitet wird, daß zugleich weitere Bildinformationen empfangen und gespeichert werden, daß danach jeweils die Kopie mit gerader Seitenzahl hergestellt wird, daß zur Herstellung von weiteren Sätzen von Duplexkopien der gleichen Bildinformationen diese im Speicher umgeordnet werden in einer Reihenfolge, die es gestattet, daß in einem Durchlauf die ungeradzahligen und in einem anderen Durchlauf die geradzahligen Kopien in der vorgegebenen Reihenfolge und Seitenzuordnung unter Benutzung des Zwischenspeichers hergestellt werden, und daß eine Unterbrechung der Operationsläufe nur bei leerem Zwischenspeicher jeweils nach dem Kopieren einer Seite zugelassen wird.
8. Anordnung zur Ausführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine Kopier- oder Druckeinrichtung (11), die mit mehreren Bi.dquellen (13, 17, 22) gekoppelt ist, welche unter manueller Steuerung oder durch interne oder externe Steuereinheiten (24, 9, 10) selektiv zur Abgabe von Bildinformationen an die Kopier- oder Druckeinrichtung aktivierbar sind, durch mehrere mit der Kopier- oder Druckeinrichtung gekoppelte Ausgabevorrichtungen (26, 27, 28), welche fest oder selektiv den Bildquellen zugeordnet werden zur Aufnahme der Kopien, die von den aus den betreffenden Bildquellen stammenden Bildinformationen hergestellt werden, durch eineOperationslauf-Unterbrechungseinrichtung (241), die auf Betriebsart-Anforderungssignale a.-spricht und in Abhängigkeit vor Betriebsart- und Ablauf-Anzeigesignalen und einem vorgegebenen oder betriebsabhängigen Vorrang eine Unterbrechung des jeweiligen Operationslaufes durch Deaktivierung der wirksamen Bildinformationen und Aktivierung der von einer anderen Bildquelle stammenden Bildinformationen gestattet, sowie durch Speichermittel (23, 118, 125, 139, 140, 159, 160) zur Aufbewahrung von Betriebsparametersignalen des unterbrochenen Operationslaufes bis zu dessen Wiederaufnahme.
9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Betriebsartspeicher (118) vorgesehen ist, der den jeweils existierenden Koppelzustand zwischen der Kopier· oder Druckeinrichtung (11) und einer der Bildquellen (13, 17, 22) festhält und in Abhängigkeit von seinem Speicherzustand Operationsablauf-Steuerschaltungen (141, 142, 157, 158, 161,162) betätigt.
10. Anordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Betriebsartspeicher (118) eingangsseitig mit logischen Schaltungen (119, 122, 133) verbunden ist, über die Betriebsarteinstellsignale (Anforderungssignale) zugeführt werden.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Unterbrechungsanforderungsspeicher (125) vorgesehen ist, der zur Speicherung von Unterbrechungssignalen nach deren Auftreten dient und der in Abhängigkeit von
seinem Speicherzustand die logischen Schaltungen (119,122,133) steuert, über die dem Betriebsartspeicher (118) Einstellsignale zuführbar sind, und daß die logischen Schaltungen Betriebsart- und Ablaufanzeigesignale empfangen, die unter der Wirkung der logischen Schaltungen eine Änderung des Schaltzustandes im Betriebsartspeicher nur in bestimmten Phasen des jeweils aktiven Operationslaufs ermöglichen.
12. Anordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Betriebsartspeicher (118) ein einstelliger Binärsignalspeicher ist, dessen eine Schaltposition dem Kopierbetrieb und dessen andere Schaltposition dem Druckbetrieb zugeordnet ist.
13. Anordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, gekennzeichnet durch eine Zsitgeberschaltung (129), die nach Einstellung einer Betriebsart (z. B. Kopieren) die logischen Schaltungen (119, 122, 133) zur Zuführung von Betriebsart-Umschaltsignalen an den Betriebsartspeicher zeitweise sperrt.
14. Anordnung nach einem der Ansprüche 8 bis ! 3, gekennzeichnet durch mehrere an die i-ildquellen (13, 17, 22) angeschlossene Quantitätsanzeigeregister (140, 159) zur Aufnahme von Daten über die Menge (Seiten-, Satzzahl) von Bildinformationen, welche von der betreffenden Bildquelle innerhalb eines Auftrags an die Kopier- oder Druckeinrichtung (11) geliefert werden, durch mehrere Zählregister (139, 160), von denen jeweils eines einem der Quantitätsanzeigeregister zugeordnet werden kann und zur zahlenmäßigen Erfassung der von der Kopier- oder Druckeinrichtung in einem Operationslauf hergestellten Kopienmenge (Seiten, Blätter, Sätze) dient, und durch eine Vergleichsschaltung (146) zum laufenden Vergleich des Inhalts eines Quantitätsanzeigeregisters (z. B. 140) mit dem Inhalt des zugehörigen Zählregisters (z. B. 139) sowie zur Erzeugung eines Operationslauf-Beendigungssignals.
15. Anordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 14. dadurch gekennzeichnet, daß Signalausgänge (D, K) des Betriebsartspeichers (118) zur Auswahl des jeweils wirksamen Quantitätsanzeigeregisters (140 oder 159) sowie des zugehörigen Zählregisters (139 oder 160) für eine Vergleichsoperation dienen und daß der Inhalt dieser beiden Register bei einer als Folge einer Operationslauf-Unterbrechung eintretenden Änderung der Registerauswahl unbeeinflußt bleibt.
16. Anordnung nacn einem der Ansprüche 8 bis 15. dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der Zählregister (139) als Mengenzähler für die von einer Bildquelle zugeführten Bildinformationen dient und mit wenigstens einem der Quantitätsan-Zeigeregister (140) über einen Datenpfad verbunden ist, in dem sich eine Torschaltung (141) befindet, die in Abhängigkeit von einem Signal geöffnet wird, welches das Ende der zugeführten Bildinformationen anzeigt.
17. Anordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 16, gekennzeichnet durch ein weiteres Zählregister (147), das mit der Vergleichsschaltung (146) verbunden ist und die von dieser abgegebenen Übereinstimmungssignale zählt, wenn aufeinanderfolgende Sätze von Bildinformationen der Kopier- oder Druckeinrichtung (11) zuzuführen sind, und daß ein Ausgang (149) des weiteren Zählregisters mit den logischen Schaltungen (122, 133) am Gingang des Betriebsartspeichers (118) verbunden ist und diesem ein Betriebsart-Einstellsignal jeweils dann zuführt, wenn das Zählregister bestimmte Zählstände einnimmt und damit jeweils die Verarbeitung einer bestimmten (z. B. geraden) Anzahl Sätze anzeigt
18. Anordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bildquellenauswahlschaltung (Fig. 10) Koppelzustandsspeicher (172, 174, 175) aufweist, dener mit Auswahl einer Bildquelle (13, 17, 22) Signale zur Speicherung des Koppelzustands zugeführt werden und die einerseits Steuersignale zur Aktivierung der ausgewählten Bildquellen zur Abgabe von Bildinformationen erzeugen und andererseits Betriebsart-Anforderungssignale an den Betriebsartspeicher (118) liefern.
19. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelzustandsspeicher in zwei Ebenen gegliedert sind, von denen die eine (174,175) zur Voreinstellung vo" Auswahlzustandsänderungen und die andere (Ϊ72; mr Aufrechterhaltung des jeweils eingestc!!""n Auswahlzustandes bis zu seiner Deaktivierung dient
20. Anordnung nach einem der Ansprüche C bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopier- oder Druckeinrichtung (11) ein elektrophotographiscb.es Kopiergerät ist, dem die Bildinformationen wahlweise optisch oder als elektrische, einen Laserstrahl steuernde Signale zuführbar sind.
21. Anordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 20, gekennzeichnet durch einen mit den Bildquellen (13, 17, 22) selektiv koppclbaren Bildsignalspeicher (20), der asynchron zur Operation der Kopier- oder Druckeinrichtung (11) Bildsignale empfängt, diese — soweit nicht bereits an die Kopier- oder Druckeinrichtung abgegeben — bei einer Unterbrechung aufbewahrt bis zum Ende der Unterbrechung und danach erneut Bildsignale aus der von der Unterbrechung betroffenen Bildquelle zugeführt erhält.
22. Anordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildsignalspeicher (20) ausgangs- und eingangsseitig mit einem Bildsignal-Aufbereitungsspeicher (23) veibunden ist und daß Übertragungen zwischen beiden Speichern und auch zur Kopier- oder Druckeinrichtung (11) durch einen Mikroprozessor (58) steuerbar sind.
23. Anordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildsignalspeicher (20) und der Bildsignal-Aufbereitungsspeicher (23) zeitlich überlappt mit dem Operationslauf der Kopier- oder Druckeinrichtung (11) betreibbar sind zi-rr Empfang und zur Aufbereitung (Umordnung) von Bildinformationen für eine spätere Abgabe an die Kopier- cder Druckeinrichtung sowie zur Speicherung der empfangenen und/oder aufbereiteten Bildinformationen, wenn eine Unterbrechung des Operationslaufes der Kopier- oder Druckeinrichtung eintri.t.
24. Anordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 23. dadurch gekennzeichnet, daß die Operationslauf-Unterbrechungseinrichtung (241) vor. einer Belegt/ Leer-Abtastschaltung eines selektiv in den Kopienträger-Ausgangspfad sowie in den Kopienträger-Eingangspfad ciei' Kof/ier- oder Druckeinrichtung (U) einkoppelbaren Kopienzwischenspeichers (50) Konditionssignale zugeführt erhält, die eine Unter-
brechung nur bei leerem Kopienzwischenspeicher gestatten.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zur Steuerung einer elektrophotographischen Drück/Köpieranlage, der Bildinformationen unter der Kontrolle speicherbärer Steuersignale von unterschiedlichen, gegebenenfalls entfernt angeordnelen Bildquellen zugeführt werden.
Es sind Kopiermaschinen für verschiedene Arbeitsbedingungen und Arbeitsgeschwindigkeiten bekannt. So gibt es eine Klasse von Kopiergeräten, die besonders dafür geeignet sind, von einem Originalbeleg eine relativ kleine Anzahl von Kopien herzustellen. Andere bekannte Kopiermaschinen sind in der Lage, jeweils eine größere Anzahl von Kopien von einem Originalbeleg zu erzeugen, wozu Offsetdruck, elektrophotographische oder thermische Verfahren, berührungsfreier Druck (beispielsweise mit Tintenstrahl-Druckern) und konventionelle Aufschlagdruckverfahren Verwendung finden.
Mit dem Einsatz von automatischen Schreibgeräten, die mit Magnetbändern oder Magnetkarten arbeiten, wurde eine Vielzahl von Verfahren zur Wort- oder Textverarbeitung entwickelt.
Das Hauptanliegen bei der Textverarbeitung besteht darin, das mehrfache Schreiben des gleichen Textes zu vermeiden, ebenso wie durch die Kopiermaschine die manuelle Anfertigung mehrerer Kopien des gleichen Belegs vermieden werden kann. Die bekannten Verfahren und Geräte zur Textverarbeitung und die bekannten Geräte zur Herstellung von Kopien werden gewöhnlich unabhängig voneinander benutzt. Dies hat den Nachteil, daß die Möglichkeiten, die beide Systeme bieten, nicht voll ausgeschöpft werden.
Es ist bereits eine Kopieranlage bekannt, die mit einem elektrostatischen Drucker ausgerüstet ist und an die eine Mehrzahl von Eingabeeinheiten angeschlossen ist, die Bildsignale für den Drucker abgeben können (US-PS 35 97 071). Bei diesen Eingabeeinheiten kann es sich beispielsweise um Faksimilie-, Mikrofilm- und Datenverarbeitungsgeräte handeln, die über entsprechende Adapter an den Drucker angeschlossen werden. Die Benutzung des gemeinsamen Druckers durch die verschiedenen Eingabeeinheiten erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs der Druckaufträge. Ein neuer Auftrag wird jeweils erst dann entgegengenommen, wenn der vorhergehende Auftrag erledigt ist Hierbei sind Wartezeiten unvermeidbar, die sich besonders nachteilig bemerkbar machen, wenn Aufträge größeren Umfangs im Wechsel mit Auftragen kleineren Umfangs zu verarbeiten sind.
Es ist ferner bekannt, eine Kopieranlage mit zwei optischen Bildzuführstationen und einem programmierbaren Computer als Steuereinheit auszustatten, der ein Steuerprogramm und über eine Bedienungskonsole einzugebende zusätzliche Steuersignale speichert (DE-OS 25 35 352). Die beiden Bildzuführeinrichtungen werden einzeln oder in zeitlicher Überlappung gleichzeitig wirksam, um der Kopiermaschine jeweils das Bild einer Vorlagenseite zuzuführen. Die Kopiermaschine kann dabei gleichzeitig von zwei Vorlagen je eine Kopie herstellen. Die Anlage ist jedoch auf optische Bildabtastung beschränkt
Es ist auch bekannt, das latente Bild wahlweise durch optische Abbildung eines auf einer Vorlagenbühne befindlichen Dokuments oder durch einen Laserstrahl zu erzeugen, der bei gleichzeitiger Modulation entsprechend der zu druckenden Bildinformation zeilenweise übef dem photoleitenden Zwischenträger geführt wird (IBM Technical Disclosure Bulletin, September 1976, Seiten 1148 und 1149). Hierbei können sich auf dem Zwischenbildträger die durch optische Abbildung erzeugten Bildbereiche und die durch den Laserstrahl erzeugten Bildbereiche gegenseitig ergänzen. Auch bei dieser Anlage treten die obenerwähnten Wartezeiten auf.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Verfahrensweise anzugeben, die der Praxis eines Kopiergerätes mit mehreren Betriebsarten, wie einseitiges und beidseitiges Kopieren bzw. Kopieren und »Drucken« mit mehreren Ausgabemöglichkeiten gerecht wird und durch die insbesondere Wartezeiten vermieden werden. Die Merkmale zur Lösung dieser Aufgabe sind in den Patentansprüchen 1 und 7 gekennzeichnet. Die Unteransprüche geben verschiedene vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung an.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß Wartezeiten beim Kopieren vermieden werden, indem nach Beendigung einer zwischengeschalteten Operation automatisch die unterbrochene Operation ohne Kopienverluste fortgesetzt w'rd, so daß auch ein Kopieren im Time-Sharing-Betrieb nöglich wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist anhand von Zeichnungen nachfolgend beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 ein Beispiel einer Anlage mit mehreren Kopiermaschinen und mehreren, mit diesen verbundenen Eingabeeinheiten,
F i g. 2 ein Blockschaltbild mit Steuerkreisen für eine Kopiermaschine,
Fig.3 das Schema einer Kopiermaschine mit Einrichtungen zur lokalen und Fremdsteuerung,
F i g. 4 ein Blockschaltbild einer Hauptsteuervorrichtung für eine Kopiermaschine,
F i g. 5 ein Flußdiagramm des Arbeitsablaufs eines Druckauftrags,
F i g. 6 ein Flußdiagramm für die Beendigung eines Druckauftrags gemäß F i g. 5,
F i g. 7 ein Flußdiagramm betreffend die Unterbrechung eines Druckvorgangs,
F i g. 8 ein Flußdiagramm für die Unterbrechung eines Druckvorgangs für Simplex- und Duplex-Kopieraufträ-
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