DE273173C - - Google Patents

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DE273173C
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DE
Germany
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spring
pipe
gun
firing position
loading position
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Expired - Lifetime
Application number
DE1910273173D
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Publication of DE273173C publication Critical patent/DE273173C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/38Loading arrangements, i.e. for bringing the ammunition into the firing position
    • F41A9/45Loading arrangements, i.e. for bringing the ammunition into the firing position the cartridge chamber or the barrel as a whole being tiltable or transversely slidable between a loading and a firing position
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A25/00Gun mountings permitting recoil or return to battery, e.g. gun cradles; Barrel buffers or brakes
    • F41A25/10Spring-operated systems
    • F41A25/12Spring-operated systems using coil springs
    • F41A25/14Spring-operated systems using coil springs adjustable
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/06Mechanical systems
    • F41A27/24Elevating gear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 273173 -KLASSE 72/. GRUPPE
Steilfeuergeschiitz mit Ausrückvorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Mai 1910 ab.
Bei Steilfeuergeschützen ist es bei größeren Erhöhungen erforderlich, das Geschützrohr in eine besondere Ladestellung zu bringen. Zu diesem Zwecke wird in den meisten Fällen eine zwischen Höhenrichtmaschine und Geschützrohr angeordnete Kupplung ausgeschaltet und dann das Rohr unabhängig von der Höhenrichtmaschine mit seinem hinteren Ende hochgeschwungen.
ίο Die Erfindung betrifft nun ein Steilfeuergeschütz mit Ausrückvorrichtung, dessen Rohr in der Vorlaufstellung nach Lösung einer Sperrung selbsttätig aus der Ladestellung in die Schußstellung übergeführt wird. Gemäß der
Erfindung wird diese Überführung durch eine Feder bewirkt, die an solchen Teilen des Geschützes angreift, die in der Schußstellung durch eine Kupplung miteinander verbunden sind und nur beim Überführen des Rohres aus der Ladestellung in die Schußstellung und umgekehrt sich gegeneinander bewegen. Ähnlich angeordnete Federn sind bei Geschützen bekannt, die beim Rücklauf durch eine Kurvenführung aus der steilen Schußlage in eine wagerechte Lage übergeführt werden, in der sie am Ende des Rücklaufes zum Zwecke des Ladens durch eine Sperre festgehalten werden können. Nach Auslösung der Sperre geht das Rohr während des Vorlaufes wieder in die geneigte Schußlage zurück. Die vorliegende Erfindung besteht darin, daß die erwähnte Federanordnung bei einem Geschütz getroffen ist, dessen Rohr in der Vorlaufstellung selbst, also nicht während des Vorlaufes, sondern in der Ruhelage, nach Lösung einer Sperrung selbsttätig aus der Ladestellung in die Schußstellung übergeführt wird.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 das Geschütz bei wagerechter Rohrlage in der Seitenansicht. Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die Schildzapfenachse. Fig. 3 ist ein Grundriß. Fig. 4 zeigt eine Einzelheit und Fig. 5 eine Seitenansicht bei größter Erhöhung des Rohres und strichpunktiert die Lage der Teile in der Ladestellung des Rohres. Fig. 6 zeigt eine andere Ausführungsform eines Steilfeuergeschützes mit Ausrückvorrichtung.
Die Wiege 1 mit dem beim Schusse, darauf gleitenden Rohr 2 ist mittels des Wiegenträgers 3 mit den Schildzapfen 4 in den Lafettenwänden 5 drehbar gelagert. Die Schildzapfen 4 werden von dem hohlen Zapfen 6 des Zahnbogens 7 . umfaßt, der sich in dem Zapfenlager der Lafetten wände drehen kann. Der Zahnbogen 7 führt sich auf der segmentförmigen Leiste 8 des Wiegenträgers 3 und steht mit dem Ritzel einer Höhenrichtmaschine ^ in Eingriff. Er trägt eine Visiereinrichtung beliebiger Art, welche in der Zeichnung nicht dargestellt ist, ·
In einem an der Wiege 1 befestigten Lager 10 ist eine Klaue 11 verschiebbar angeordnet, welche durch eine Feder 12 ständig in eine solche Stellung gedrückt wird, in der sie einen Vorsprung 13 des Zahnbogens 7 umfaßt. Der Vorsprung 13 legt sich hierbei gegen eine Fläche des Lagers 10 an, so daß Wiege 1 und Zahnbogen 7 unverschiebbar miteinander gekuppelt
sind. Beim Bewegen des Zahnbogens 7 werden sich also die Wiege 1, das Rohr 2 und die Visiereinrichtung mitbewegen.
An dem mit der Klaue 11 fest verbundenen Lagerauge 14 ist mittels einer Zugstange 15 ein an der Welle 16 befestigter Hebel 17 angelenkt. Diese Welle 16 kann dadurch gedreht werden, daß man das freie Ende des um den Zapfen 18 drehbaren Winkelhebels 19 anhebt (Fig. 5). Die Bewegung des Winkelnebels 19 wird durch den Lenker 20 auf den Hebel 17 übertragen. Bei einer Drehung der Welle 16 nach rechts herüber wird die Klaue 11 zurückgezogen und die Kupplung zwischen Zahnbogen 7 und Wiege 1 gelöst. Es ist dann möglich, die Wiege 1 mit dem Rohr 2 aus einer größeren Erhöhungslage (Fig. 5) in die Ladestellung (in Fig. 5 strichpunktiert gezeichnet) zu schwingen, während der Zahnbogen 7 mit der Höhenrichtmaschine 9 und der Visiereinrichtung in Ruhe verbleibt.
An dem Zahnbogen 7 der Höhenrichtmaschine ist mittels des Zapfens 21 eine Feder 22 befestigt, deren anderes Ende einen Zapfen 23 erfaßt, der an der Wiege 1 an geeigneter Stelle befestigt ist. Wird nun der Wiegenträger 3 mit der Wiege I dem Zahnbogen 7 gegenüber ausgeschwungen, so spannt sich die Feder 22 stärker und ist bestrebt, den Wiegenträger 3 in die Kupplungslage zurückzuschwingen.
Die Feder 22 ist, wie ersichtlich, zwischen Teilen angeordnet, die bei dem Überführen in die Ladestellung entkuppelt werden, bei Bewegung der Höhenrichtmaschine aber eine gegenseitige Bewegung nicht ausführen. Sie übt also keinen Einfluß auf den Gang der Höhenrichtmaschine beim Richten des Geschützes aus.
An der Wiege 1 ist in einem Lager 24 ein unter dem Druck der Feder 25 stehender Bolzen 26 verschiebbar angeordnet, der bei geschlosse- <nem Verschlußstück 27 gegen dessen untere Fläche stößt. Wird das Verschlußstück geöffnet, so gleitet der Bolzen 26 nach oben und zwingt den an der Wiege 1 gelagerten doppelarmigen Hebel 28, sich um seinen Drehzapfen 29 zu drehen. Die Bewegung des Hebels 28 erfolgt derart, daß sich sein vorderes Ende senkt und mit einer Nase 30 in entsprechende Rasten 31 des Zahnbogens 7 eingreift.
Die Rasten 31 sind nach Art von Sperrzähnen so ausgebildet, daß sie die Nase 30 in der Richtung, in der sie sich beim Überführen des Rohres in die Ladestellung den Rasten gegenüber bewegt, vorbeigleiten läßt, eine Bewegung nach der anderen Richtung aber ausschließt.
Wird bei einer größeren Erhöhung (Fig. 5) das Rohr 2 nach Auslösung der Kupplung 11 aus der Schußstellung in die Ladestellung übergeführt, so spannt sich die Feder 22 und sucht das Rohr wieder in die Schußstellung hinabzuziehen. Sobald aber der Verschluß geöffnet ist, greift der Hebel 28 mit seiner Nase 30 in eine Rast 31 des Zahnbogens 7, sperrt auf diese Weise die Feder 22 und verhindert ein Rückschwingen des Rohres, so daß ein bequemes Laden ermöglicht ist. Sobald jedoch nach dem Laden des Rohres der Verschluß geschlossen wird, drückt dieser den Bolzen 26 nach unten, indem er mit seiner unteren Fläche an der Schräge 32 desselben vorbeigleitet. Hierbei dreht sich der Hebel 28, und seine Nase 30 tritt aus den Rasten 31 heraus. Die Feder 22 führt jetzt das Rohr selbsttätig in die Schußstellung zurück.
Die in Fig. 6 dargestellte Ausführungsform eines Steilfeuergeschützes mit Ausrückvorrichtung unterscheidet sich von der vorbeschriebenen dadurch, daß an dem Schildzapfen 4 ein Arm 33 angeordnet ist, der sämtliche Schwingbewegungen des Rohres mitmacht und einen radial verlaufenden Schlitz 34 besitzt. In diesem führt sich der Zapfen 36, den die Feder 22 erfaßt. .
Außerdem gleitet der Zapfen 36 noch in einer an der Lafettenwand 5 angeordneten Kurvenführung 37. Diese ist derart exzentrisch zur Schildzapfenachse gekrümmt, daß der Zapfen 36 in jeder Rohrlage eine andere vorher genau bestimmte Lage zur Drehachse des Rohres einnimmt. Es wird somit mit Änderung der Rohrlage auch der Angriffspunkt und der Hebelarm der Feder 22 geändert, so daß das Moment der Feder in jeder Rohrlage auf die gewünschte Größe gebracht werden kann.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Steilfeuergeschütz mit Ausrückvorrichtung, dessen Rohr in der Vorlaufstellung nach Lösung einer Sperrung selbsttätig aus der Ladestellung in die Schußstellung übergeführt wird, gekennzeichnet durch die bei Geschützen anderer Art bekannte Einrichtung, daß die Überführung durch eine Feder (22) bewirkt wird, die an solchen Teilen des Geschützes angreift, die in der Schußstellung durch eine Kupplung miteinander verbunden sind und nur beim Überführen des Rohres aus der Ladestellung in die Schußstellung und umgekehrt sich gegeneinander bewegen.
2. Steilfeuergeschütz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Rohr aus der Ladestellung in die Schußstellung zurückführende Feder durch ein Gesperre gesperrt wird, welches durch die Schließbewegung des Verschlußstückes selbsttätig ausgelöst wird.
3. Steilfeuergeschütz, bei dem das Drehmoment der Federkraft in bezug auf die Schildzapfenachse in jeder Rohrlage eine
vorher entsprechend dem Moment des Rohrgewichts auf die Rollenrichtmaschine bestimmte Größe hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder mit einem Ende an der Lafette angelenkt und mit dem anderen an einem Zapfen (36) o. dgl. befestigt ist, der sich einerseits in einem radial zu den Schildzapfen verlaufenden Schlitz (34) eines jede Schwingbewegung des Rohres mitmachenden Teiles und anderseits in einer an der Lafette angeordneten Kurve (37) führt, die exzentrisch zur Schildzapfenachse verläuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1910273173D 1910-04-30 1910-04-30 Expired - Lifetime DE273173C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE273173T 1910-04-30

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DE (1) DE273173C (de)
FR (1) FR425948A (de)
GB (1) GB191103610A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0086257A3 (en) * 1982-02-11 1984-09-05 Rheinmetall Gmbh Locking of a gun during the loading process
EP3132224B1 (de) 2014-04-17 2018-05-02 Rheinmetall Landsysteme GmbH Lafette für eine waffe bzw. maschinenwaffe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0086257A3 (en) * 1982-02-11 1984-09-05 Rheinmetall Gmbh Locking of a gun during the loading process
EP3132224B1 (de) 2014-04-17 2018-05-02 Rheinmetall Landsysteme GmbH Lafette für eine waffe bzw. maschinenwaffe

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GB191103610A (en) 1911-09-14
FR425948A (fr) 1911-06-23

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