DE314737C - - Google Patents

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DE314737C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A7/00Auxiliary mechanisms for bringing the breech-block or bolt or the barrel to the starting position before automatic firing; Drives for externally-powered guns; Remote-controlled gun chargers
    • F41A7/02Machine gun rechargers, e.g. manually operated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Seeds, Soups, And Other Foods (AREA)

Description

Bei den zur Zeit gebräuchlichen Maschinengewehren sind zum Zwecke . der Behebung von Ladestörungen sogenannte Ladehebel angebracht, welche bei ordnungsmäßigem Feuern des Maschinengewehrs durch den Rückstoß beim Abschuß vorwärtsgeworfen und beim ' Vorwärtsgang des Laufes in die alte Stellung durch eine Feder wieder zurückgedrückt werden. . .
Der Vorgang ist dabei folgender (Fig. i): Der doppelarmige Ladehebel ist um einen beim Schuß hin und her gehenden Zapfen ι drehbar. Bei erfolgtem Abschuß wird der Drehzapfen ι mit dem darauf festsitzenden Ladehebel von 2 nach 3 geschoben. Hebelarm 4 klettert an Rolle 10 in die Höhe (Fig. 2), wobei Hebelarm 20 nach unten kommt. Unter gewöhnlichen Verhältnissen wird der Doppelhebel 20, 4, an welchem noch ein Handknopf 11 sitzt, so weit nach vorn geworfen, bis Hebelarm 20 an Rolle 10 ansitzt (Fig. 3). In vielen Fällen, als beispielsweise bei Verschmutzungen oder wenn die Hülse nicht ganz herausgeht, bleibt der Hebelarm 20, 4 in irgendeiner mehr oder weniger senkrechten Lage stehen. Zu seinem richtigen Funktionieren ist es aber unbedingt nötig, daß er bei jedem Schuß in seine beiden entgegengesetzten Endstellungen gelangt. Zu diesem Zwecke werden sogenannte Durchladehebel verwendet, durch deren Handhabung es möglich ist, den stehengebliebenen eigentlichen Ladehebel zwangläufig in seine beiden Endstellungen zu führen.
Die Handhabung und Wirkungsweise des neuen Durchladehebels ist folgende: Auf dem festen Zapfen 14, welcher am Ende eines Lagerbockes 13 sitzt, ist ein Doppelhebel 16, 17 lose schwingend aufgesetzt. Fest mit diesem Hebel verbunden ist ein Kurvenstück 18 und ein Zapfen 19. Letzterer kann auch als Rolle ausgebildet sein. Mit dem eigentlichen Ladehebel 20, 4 ist fest verbunden ein Winkelhebelstück 7, 8, an welchem noch eine Rolle 9 sitzt. Lose drehbar. auf dem Hals des Hebels 20, 4 sitzt eine Rolle 5. Wird nun der Durchladehebel in Richtung des Pfeiles gedreht (Fig. 1), so schiebt das Kurvenstück 18 durch Druck auf die Rolle 5 den Zapfen 1 des Ladchebels 20, 4 von 2 nach 3, wobei Hebelarm 4 in die Höhe klettert. Inzwischen ist aber durch diese Drehung der Hebelarm 7 des Winkelstückes 7, 8 in eine nahezu wagerechte Stellung gekommen (Fig. 2).
Beim Weiterdrehen des Hebelarms 16 schlägt dann Zapfen 19 auf den Hebelarm 7 und rückt denselben so lange nach unten, bis der Hebelarm 20 des Ladehebels 20, 4 an Rolle 10 anstößt.
Inzwischen beginnt die Feder, welche den Lauf nach vorn drückt, wieder zu wirken und versucht den Zapfen 1 wieder nach vorn zu ziehen. Hebel 7 steht aber am Zapfen 19 an und zwingt somit den mit ihm fest verbundenen Ladehebel 20, 4 sich so lange umzulegen, bis der Zapfen 19 ihn wieder freigibt.
Das Umlegen das Ladehebels in die vorderste Stellung hat somit stattgefunden (Fig. 3). Es ist nunmehr das zwangläufige Zurückführen
des Ladehebels in die Anfangsstellung nötig. Dies erfolgt auf nachstehende Weise:
Beim Weiterdrehen des Durchladehebels 16 ist der Zapfen 19 so viel weiter marschiert, daß einem Zurückgehen des Hebelarmes 7 nichts mehr im Wege steht. Der kurvenförmige Hebelarm 17 ist inzwischen vor Rolle 9 getreten, drückt dieselbe bei seinem Weiterbewegen nach rückwärts bis in die Anfangsstellung zurück und marschiert dann weiter. Ladehebel 20, 4 ist somit zwangläufig wieder in seine Anfangsstellung gekommen.
Sollte Ladehebel 20, 4 in irgendeiner beliebigen Stellung auf seinem Wege stehenbleiben, so werden immer Kurvenstück 18 mit Rolle 5, Zapfen 19 mit Hebel 7 und Hebelarm 17 mit Rolle 9 zum geeigneten Zeitpunkt den Ladehebel in die notwendigen Endstellungen umlegen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Durchladehebel für Maschinengewehre, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem % Drehzapfen (1) des eigentlichen Ladehebels eine lose Rolle (5) und Anschlaghebel (7 und 8) fest aufgesetzt sind, welche von drei um einen festen Bolzen (14) drehbaren Teilen dem Kurvenstück (17), dem Kurvenstück (18) und dem Zapfen (19) bei einer schwingenden Bewegung des mit ihnen fest verbundenen Durchladehebels (16) in bestimmter Reihenfolge derart beeinflußt werden, daß Kurvenstück (18) den Ladehebelzapfen (1) von 2 nach 3 verschiebt, Zapfen (19) das zwangläufige Wei- ■ terdrehen des Ladehebels in seine vorderste Stellung und Kurvenstück (17) dessen Rückbewegung in seine hinterste Anfangsstellung zwangläufig bewirkt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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