DE886706C - Automatische Feuerwaffe - Google Patents

Automatische Feuerwaffe

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DE886706C
DE886706C DEP5308A DEP0005308A DE886706C DE 886706 C DE886706 C DE 886706C DE P5308 A DEP5308 A DE P5308A DE P0005308 A DEP0005308 A DE P0005308A DE 886706 C DE886706 C DE 886706C
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DE
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trigger
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pawl
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DEP5308A
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English (en)
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George William Patchett
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STERLING ENG CO Ltd
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STERLING ENG CO Ltd
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    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/25Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins
    • F41A19/27Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block
    • F41A19/29Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension
    • F41A19/30Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension in bolt-action guns
    • F41A19/33Arrangements for the selection of automatic or semi-automatic fire

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 17. AUGUST 1953
P 5308XI/72h
Automatisdie Feuerwaffe
Die Erfindung betrifft den Abzugsmeehanismus automatischer Feuerwaffen, insbesondere solcher, die beim Vorlauf des Verschlusses feuern und bei denen der Verschluß nach Abfeuern gegen eine Feder zurückläuft. Die Erfindung ist jedoch nicht auf dieses Anwendungsgebiet beschränkt.
Solche automatische Waffen, die mit einem Ansteckmagazin ausgerüstet sind, neigen dazu, unbeabsichtigt loszugehen, falls sie einen plötzlichen Stoß erfahren. Außerdem bringen die Gewichtsverteilung, die Einstellung und Bedienung der bekannten Waffen Unzulänglichkeiten mit sich.
Hauptaufgabe der Erfindung ist es, die erwähnten Nachteile zu beseitigen und die Feuerwaffe gegen Lösen eines Schusses bei plötzlichem Stoß zu sichern, den Abzug, die Abzugsklinke und den Abzugsmechanismus insgesamt als Einheit zur Erleichterung der Reinigung und Einstellung auszubilden und eine verbesserte Vorrichtung zu schaffen, durch welche die Waffe wahlweise gesichert ist oder halb- oder vollautomatisch feuert. Die Erfindung besteht in der Kombination eines vom Abzug betätigten, drehbaren Abzugsklinkenträger, mit einer auf einem Zapfen dieses Trägers drehbar angeordneten Abzugsklinke und einem an dem Abzugsklinkenträger drehbar angeordneten Abzugsklinkensperrhebel, der im Eingriff mit der unter Federdruck stehenden Abzugsklinke ist, falls
er nicht um seinen Zapfen durch eine Stellvorrichtung verschoben ist, um die gesicherte Stellung oder eine der beiden Feuerarten einzustellen.
Hierbei sind die Teilte so angeordnet, daß der Abzug und die Sdhloßstangenzapfen vor den Verschluß und/oder den Schlagbolzen gebracht werden, wenn sich die letzteren in gespannter Lage befinden, wobei diese Anordnung die Möglichkeit einer besseren Gewichtsverteilung innerhalb der ίο Waffe und eines besseren Bewegungsablaufs der Rückstoßmassen während des Feuerns ergibt.
Die Erfindung ist weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß der Abzug und der Abzugsklinkenmechanismus so angebracht sind, daß sie als Eint5 heit ausgebildet zum Reinigen und Einstellten bequem entfernt; werden können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist' in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. ι einen Schnitt ■ der Feuerwaffe, der die in ao gesicherter Lage befindliche Einstellvorrichtung veranschaulicht,
Fig. 2 eine vergrößerte Teilansicht des Abzugs und des Einstellmechanismus im Schnitt nach der Linie D-D der Fig. 3,
Fig. 3 eine Teil'rückansicht der Fig. 2 in Richtung der Pfeile C-C der Fig. 2 gesehen und
Fig. 4 den entfernbaren Abzug und Abzugsklinkenmechanismus als Einheit sowie den Teil der Feuerwaffe, andern diese Einheit sitzt. In Fig. ι bis 3 ist der gezogene Lauf 1 mit dem Laufmantel 2 verbunden, in dem ein Ladehandgriff 4, der Verschluß 3 und ein Schlagbolzen 5 untergebracht sind. Die Vorhol- oder Schlagbolzenfeder 6 wiird unter Vorspannung zwischen dem den Schlagbolzen 5 tragenden Verschluß 3 und der Absohlußkappe 7 gehalten. Unterhalb des Laufmantels 2 und angenähert in seiner Mitte befindet sich der Abzugsdrücker 8. Dieser ist mit bogenförmigen Sicherungskurven 9 ausgebildet und auf einem Zapfen 10 schwenkbar angeordnet, wobei er in seine gesicherte Lage durch einen federbelasteten Hohlzylinderbolzen Ki gepreßt wird, der sich gegen einen zwischen zwei Schloßplatten >i5 verlaufenden Bolzen α 2 od. dgl. anlegt. Im der Nähe seines Zapfens:ίο berührt der Drücker 8 bei Vorschwingen eine RolleΊ3. Wenn der Drücker 8 gezogen wird, hebt seine Eingriffsfläche 14 die zwischen dem Sdhloßplattenpaar 15 angeordnete Rolle 13, und wenn er losgelassen wird, kommt die Eingriffsfläche 16 des Abzugs 8 in ihre ursprüngliche Ruhelage auf der Rolle 13, wie in Fig. 2 dargestellt. Die Schloißplatten 15 sind als zwei symmetrische Wangen ausgebildet und miteinander durch Abstandsbolzen verbunden, die durch den Anschlagbolzen 12, den Zapfen 13", der Rolle 13 und andere Querbolzen gebildet sind.
Der Fangklinkeniträger ist um den Drehzapfen 117 drehbar. Auf dem Zapfen 17 ist zwischen den Schloßplatten 15 die Fangklinke 18 angeordnet, die eine Fangnase ·ΐ8α, einen geschlitzten Endteil τβ*, eine mit dem Lauf mantel 2 zusammenwirkende Anschlagfläche i8e und Teile ί 8^ aufweist, die mit einem Zapfen 19* auf jeder Seite des Pangklinkensperrhebels 19 zusammenarbeiten. Die Fangklinke grenzt an den. Fangklinkensperrhebel 19, dessen Querhaupt 20 (Fig. 3) die geschlitzten Endteile 118* der Fangklirike 18 umschließt. Die Fangklinke iS wird nach oben gegen die Verschlußbahn 2a von einem federbelasteten D'ruckbolzen 21 normaler Bauart gepreßt, der mit dem Arm 19" des Sperrhebeis 19 zusammenarbeitet. Die Fangklinke ist auf dem Zapfen 1117 schwenkbar angeordnet, wobei dieser und der Drehzapfen j.q des Abzugsdrückers S in der gespannten Lage vor der Vorderfläche 3" des Verschlusses 3 liegen (vgl. die gestrichelte Linie A in Fig. ί). Der Fangklinkensperrhebel 19 ist zwischen den Schloßplatten 15 bei 19* drehbar gelagert und mit einer Nase 22 versehen, die mit dem Oberteil des Stelldaumens 23 zusammenarbeiten kann, wenn dieser in die Gesichert-Stellung gebracht wird, wie mit gestrichelten Linien bei B in Fig. 2 dargestellt. Der Daumen ist fest auf einer beweglichen Welle 24 angeordnet und wird von einem Stellhebel',1215 betätigt, der an der Seite der Waffe und unmittelbar hinter dem Drücker 8 angebracht ist. Der1 Stellhebel 25 ist auf der Welle 24 befestigt und durch die Aussparung 25* in geringem Maße elastisch. An seinem freien Ende 25s ist er mit einer Kugel 26 versehen, die mit einer dar drei in der Seitenplatte 28 des Abzugsgehäuses ausgebildeten Rasten 27 zusammenarbeiten kann. Die Rasten 27 entsprechen den Winkelstellungen des Stelldaumens 23, der beliebig auf die Gesichert-Stellung B, die Einzelfeuer- C und die Dauerfeuer-Stellung D eingestellt werden kann.. Die Gesamtbewegung des Stelldaumens 123 wird durch Anschläge 29, begrenzt. Der Stelldaumen 23 arbeitet in der Gesichert-Lage B mit der Nase 22 des Fangklinkensperrhebels Ί19 und in der Einzelfeuer-Lage C mit der Unterseite des Sperrhebelarms ig" zusammen, während er sich von jeder Berührung mit dem Sperrhebel 19 löst, wenn er in die Lage D für Dauerfeuer eingestellt wird.
Ein abnehmbares, nicht dargestelltes Magazin ist zum Einstecken in die Ansteckstutzen 30 (Fig. 4) auf dem Mantel 2 vorgesehen und rechtwinklig zur Ebene des Griffs 32 angeordnet.
Fig. 4 zeigt den Drücker 8 und die diesem zugeordneten Teile als entfernbare Einheit, die aus der Waffe durch Entfernen der Sperr stifte 34 herausgenommen werden kann. In diesem Zustand kann dieser Waffenteil gereinigt und in wenigen Minuten ausgewechselt werden.
Die Arbeitsweise der Feuerwaffe ist folgende: Unter der Annahme, daß sich der VeTschluß (Fig. 1) und der Stellhebel in gesicherter Stellung befinden, d. h. in Stellung B nach Fig. 2, besteht der erste Handgriff darin, daß der Stellhebel 25 in eine der- beiden Stellungen C oder D gebracht und der Verschluß 3 gespannt wird. Dies geschieht durch Betätigung des Ladegriffes 4, wodurch sich Verschluß und Schlagbolzen zurüekbewegen, bis der Verschluß die Fangklinke α 8 in der Lage A nach Fig. 1 passiert hat. Der Verschluß 3 drückt die Fangklinke 18 am Anfang seiner Bewegung rückwärts nach unten, wobei das Fangklinkenend-
teil i8* gegen den Zapfen ic/ des Fangklinkensperrhebels drückt und dadurch die Schloßplatten 15 um den Zapfen 17 dreht und die Feder des Hohlzylinderbolzens ιί zusammenpreßt. Nachdem der Verschluß an der Fangklinkennase i8a vorbeigegangen ist, bringt der Federbolzen ίί den Abzugsmechanismus in die in Fig. 2 dargestellte Lage zurück, wodurch das Vorgehen des Verschlusses gesperrt wird.
Wird bei der Stellung des Stelldaumens 23 auf Einzelfeuer C der Abzugsdrücker gezogen, dann kommt seine Fläche 14 mit der Rolle 13 in Berührung, so daß sich die Schloßplatten 15 um den Zapfen 17 drehen. Dadurch gelangt die Fangklinkennase i8" aus der Bahn des Verschlusses 3, und der Sperrhebelarm ic/ kommt in Eingriff mit dem Stelldaumen 23 wie in der Stellung C. Da eine weitere Abwärtsbewegung des Armes 19" unmöglich ist, dreht sich der Sperrhebel 19 um seinen Zapfen <ioA der die Feder des Druckbolzens 211 zusammenpreßt, so daß sich unmittelbar, nachdem die Fangklinkennase i8a den Verschluß 3 freigegeben hat, das Ouerhaupt 20 von der oberen Fläche des Fangklinkenendteiles i8& löst. Nun dreht sich die Fangklioke 18 unter -Wirkung der Feder des Druckbolzens 31 um den Zapfen 17 in ihre ursprüngliche Lage zurück, so daß der Anschlag rSc gegen den Laufmantel gedrückt wird, nachdem der Verschluß über die gespannte Lage hinaus zurückgegangen ist. Während dieser Bewegung und trotz der Lösung des Ouerhauptes 20 des Sperrhebels 19 von der oberen Fläche des Fangklinkenendteiles i86 bleibt dieses weiter geführt, da die unteren Fangklinkenteile i8d noch den Sperrhebel 19 umschließen.
Somit wird bei einer solchen Bewegung des Abzugsdrückers der Verschluß mittels der Fangklinke ausgelöst und unter Wirkung der Feder 6 vorwärts geworfen, so daß er geschlossen und die Patrone abgefeuert wird, die bei der Vorwärtsbewegung des Verschlusses in bekannter Weise in den Lauf 1 gelangt ist. Der Rückstoß beim Abfeuern wirft den Verschluß 3 und den Schlagbolzen 5 gegen den Druck der Feder 6 über die Fangklinke 18 hinaus zurück, die nach Ausrücken des Querhauptes 20 in die in Fig. 2 dargestellte Lage zurückkehrt, so daß sie den Verschluß 3 fängt. Somit wird nur ein einziger Schuß abgefeuert und der Verschluß in der gespannten Lage festgehalten. Während dieser Verschlußbewegung wird die verbrauchte Patronenhülse durch den nicht dargestellten Patronenauszieher entfernt und ausgeworfen, während eine neue Patrone der Magazinöffnung so zugeführt wird, daß sie in den Rohrbodenteil des Laufes beim Vorgehen des Verschlusses eintreten kann. Solange der Drücker gezogen wird, geschieht weiter nichts, so daß also nur ein einziger Schuß abgefeuert wurde. Falls der Drücker losgelassen wird, wird die als Widerlager wirkende Eingriffsfläche 14 von der Rolle 1.3 entfernt und der Federbolzen μ so betätigt, daß er die Schloßplatten in ihre ursprüngliche, in Fig. 2 dargestellte Lage zurückbringt, wobei der Federdruckbolzen 2.1 den Sperrhebel 19 ebenfalls in seine Anfangsstellung zurückbewegt und das Ouerhaupt ao wieder mit den Endteilen i8* der Fangklinke 18 in Eingriff kommt. Trotz der Relativbewegung zwischen dem Fangklinkenträger und der Fangklinke verläßt der Sperrhebelarm 19 nie den geschlitzten Endteil i& der Fangklinke 18. Eine erneute Betätigung des Drückers wiederholt den Vorgang, wodurch wiederum nur ein Schuß abgefeuert wird.
Um die Feuerwaffe in Dauerfeuerstellung zu bringen, wird der Stell'hebel 25 so eingestellt, daß der Stelldaumen 22, die Lage D (Fig. 2) einnimmt und der auf den Drücker 8 wirkende Druck die Fangklinke 18 von dem Verschluß1 3 löst, wie vorher beschrieben. Wenn aber die Abwärtsbewegung des Sperrhebelarms 19" nicht durch den Stelldaumen1 23 arretiert wird, bleibt das Ouerhaupt 20 des Sperrhebels 19 im Eingriff mit dem Fangklinkenendteil i86, der die Fsngklinke unten hält, so daß die Verschlußbahn nicht länger blockiert ist. Somit bewegt sich bei Betätigung des Drückers der Verschluß vorwärts, feuert die Patrone ab, wird dann durch den Rückstoß zurück und durch die Feder 6 wieder vorwärts getrieben und so weiter, bis der Abzug losgelassen wird oder die Munitionszufuhr aufhört.
Wenn der Stelldaumen 23 in die Lage B, d. h. in die Gesichert-Lage, bewegt und der Verschluß entsichert wird, sperrt die Fangklinke den Verschluß, wie in Fig. 1 dargestellt. Somit werden sein Rücklauf, das Einführen einer Patrone und deren unbeabsichtigtes Abfeuern verhindert. Falls der Verschluß 3 gespannt und der Stelldaumen 23 dann in die Gesichert-Stellung gebracht werden, wird der Verschluß gegen Vorbewegung durch die Fangklinke 18 gesperrt, die die Stirnfläche 3" des Verschlusses blockiert, so daß der Drücker, falls er gezogen wird, die Schloßplatten 15 infolge des Vorsprungs des Sperrhebels 19 nicht weiterdrehen kann, der von dem Stelldaumen 23 in der Lage B gehalten wird. Da in diesen Stellungen die Fangklinke zwangsläufig gegen jede Bewegung gesperrt ist, kann sie ein zufälliger Stoß nicht verschieben und einen Schuß lösen.
Der Abzug und die Fangklinkenzapfen sind praktisch in der Mitte der Waffe und auch in der Mitte zwischen den Grenzstellungen des bewegliehen Verschlusses 3 angeordnet.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    ι. Automatische Feuerwaffe, gekennzeichnet durch die Kombination eines von einem Drücker (8) betätigten, drehbaren Fangklinkenträgers mit einer auf einem Zapfen ('17) .dieses Trägers drehbar angeordnete Fangklinke (uS), und eines an dem Fangklinkenträger (117) ebenfalls drehbar angeordneten Fangklinkensperrhebels (19), wobei dieser im Eingriff mit der unter Federdruck stehenden Fangklinke ist, falls er nicht um seinen Zapfen (19*) durch eine Stellvorrichtung (23,1214, 29) verschoben ist, um
    ■die Gesichert-'Stellung (B) oder Einzel- oder Dauerfeuerstellung (C, D) zu bestimmen.
  2. 2. Feuerwaffe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangklinke (ί8) einen geschlitzten Endteil (ί 8") hat, der mit dem Sperrhebel (ii 9) zusammenarbeitet, und daß die Stellvorrichtung einen, auf den Sperrhebel einwirkenden Stelldaumen (23) aufweist, der so angeordnet ist, daß zum Abfeuern eines einzelnen Schusses die Fangklinke zur Aufwärtsbewegung unter Federdruck freigegeben, aber klinkenbetätigung in der anderen Richtung bildet.
  3. 3. Feuerwaffe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Fangklinkenträger neben dem Drücker (8) eine Rolle (13) derart angeordnet ist, daß sie einen Anschlag für die Bewegung des Drückers in einer Richtung und einen Auflauf für die Fangklinkenbetätigutig in der anderen Richtung bildet.
  4. 4. Feuerwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß derDrückerdrehzapfen (ίο) und der Fangfclinkendrehzapfen (17) vor der Stirnfläche des gespannten \rerSchlusses (3) sitzen.
  5. 5. Feuerwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daiß sie einen Stel'lhebel (25) aufweist, hinter dem Drücker (8) für die Stellvorrichtung (23, 24, 29), für die Gesichert-Stellung, Einzelfeuer und Dauerfeuer angebracht sind.
  6. 6. Feuerwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stelldaumen (23) so angeordnet ist, daß er die Bewegung der Fangklirike (18) in der Gesichert-Stellung verhindert, die Abzugssteuerung der Fangklinke (18) zum Einzelfeuer und die für Dauerfeuer auslöst.
  7. 7. Feuerwaffe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile des Abzugsmechanismus, insbesondere der Drücker (8), die Fangklinke (u8) mit Fangklinkenträger, die Fangkiinkensperrvorrichtung und die Stellvorrichtung (123, '24, 25, 29) so angeordnet skid, daß sie als Einheit entfernt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 5322 8.53
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