DE695671C - Wahlweise als Luftgewehr oder als Feuerwaffe mit ein und demselben Lauf benutzbares Gewehr - Google Patents

Wahlweise als Luftgewehr oder als Feuerwaffe mit ein und demselben Lauf benutzbares Gewehr

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DE695671C
DE695671C DE1939SC118919 DESC118919D DE695671C DE 695671 C DE695671 C DE 695671C DE 1939SC118919 DE1939SC118919 DE 1939SC118919 DE SC118919 D DESC118919 D DE SC118919D DE 695671 C DE695671 C DE 695671C
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DE
Germany
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rifle
cylinder lock
barrel
compressed air
chamber
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Expired
Application number
DE1939SC118919
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English (en)
Inventor
Rudolf Scholze
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Individual
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Individual
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A11/00Assembly or disassembly features; Modular concepts; Articulated or collapsible guns
    • F41A11/02Modular concepts, e.g. weapon-family concepts
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B11/00Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Wahlweise als Luftgewehr oder als Feuerwaffe mit ein und demselben Lauf benutzbares Gewehr Die Erfindung betrifft ein Gewehr, das mit demselben Lauf wahlweise als Luftgewehr oder als Feuerwaffe benutzt werden kann. Der Vorschlag; Luftgewehre auch als Feuerwaffe auszubilden, wurde bereits gemacht. Bei einer bekannten Einrichtung dieser Art ist im Hinterteil des Laufes ein freispielender Schlagstift vorgesehen, der beim Abzug vom D@ruckluftkolben vorgeschlagen wird und :dadurch die Patrone entzündet. Diese Einrichtung muß jeweils-auf Pulver-oder D.ruckluftbetrieb eingestellt werden, was umständlich ist. Bei falscher Einstellung kommt es außerdem zu Versagern.
  • Diese Nachteile beseitigt die vorliegende Erfindung. Sie ermöglicht ohne jedes Umstellen 'das Schießen aus ein- und derselben Waffe, sowohl mit Druckluft für Bolzen oder Kugeln und mit Pulver für Schrot oder Kugeln. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, idaß in oder Verlängerung des Laufes! ein Zylinderverschluß mit Patronenkammer über der Diruckluftkammer angeordnet ist, die durch einen den Kammerbolzen des Zylinderverschlusis.es durchsetzenden Kanal finit der Laufbohrung in Verbindung steht, und daß zum Auslösen des Zylinderverschlusses und des - Diruckluftkolbens ein einziger Abzugshebel vorgesehen ist, der beim Abziehen je eine den Zylinderverschluß und den Druckluftkolben beim Spannen einer dieser beiden Vorrichtungen selbsttätig sperrende Klinke auf Freigabe der Sperrungen steuert. Jede der genannten Sperrklinken ist als zweiarmiger mittels Federn in die Sperrstellungen gedrückter Hebel ausgebildet, der sich gegen eine die Sperrung der Klinken. beim Ver= schwenken des, Abzügshebels auslösende Nase des Abzugshebels anlegt. Die Erfindung ist in der Zeichnung durch ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigt Fig. r eine teilweise Seitenansicht des Ge# Wehres Fig. 2 ist eine dazugehörige Draufsicht;; - . Fig.3 gibt einen Schnitt auf der Linie III-III wieder, während Fig: 4. ein Schnitt auf der Linie IV-IV ist. Der übliche Gewehrlauf i ist am Gewehrschloßstück 2 um einen Bolzen 3 drehbar gelagert. In der Verlängerung des Laufes i ist ein Zylinderschloß q: von beliebiger üblicher Bauaxt vorgesehen. Das vermittels des Kammerbügels 5 hin und her bewegliche Kammerstück 6 nimmt in der zurückgeschobenen Stellung A mit seiner Vorderkante die in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien wiedergegebene Lage ein. In dieser Stellung ist die Patronenkammer 7 zum Einführen einer Patrone freigelegt.
  • Die Mutter 8 des Schlagbolzens 9 arbeitet mit einer Sperrklinke io zusammen. Diese Sperrklinke io ist, wie Fig. q. erkennen läßt, als zweiarmiger Hebel ausgebildet, der bei i i am Gewehrschloß schwenkbar ,gelagert ist. Auf den Arm i o wirkt eine Feder 12, 12' ein, die bei 13 eingespannt ist. Der Arm 12' dieser Feder ist bestrebt, den Hebelarm io ständig nach innen, also gegen :den Schlagbolzen 9 zu drücken. Der Hebelarm io @durchsetzt mit seinen winklig abgebogenen Ende io' die Kammerwand des Zylinderschlosses und legt sich vor die Schlagbolzenmutter B.
  • Unterhalb des Zylinderverschlusses q ist ein Druckluftzylinder 1q. angeordnet, in welchem ein DTuckluftkolben 15 hin und h :er beweglich ist. Im DTuckluftkolben 15 ist eine Feder 16 angeordnet. Die Spannstange 17 ist einerseits bei 18 am Gewehrlauf i angelenkt und durchsetzt am anderen Ende mit einem Haken i 9 einen Schlitz des DTucd-uftzylünders 14. Dabei erfaßt der Haken i 9 den DTuckluftkolben 15 und verschiebt ihn nach links, wenn der Gewehrlauf i zum Spannen der Dxucklufteinrichtung in .die in Fig. i strichpunktiert wiedergegebene Stellung B verschwenkt wird. Bei dieser Bewegung des Druckluftkolbens 15 wird seine Feder 16 zusammengedrückt bzw. gespannt. Im Bereich der gespannten Stellung des Druckluftkolbenis 15 ist am Gewehrsdhloß ein weiterer zweiarmiger Hebel 20, 20' angeordnet, der bei 21 schwenkbar gelagert ist. Er wird durch das Ende 12 der Feder 12, 12' beständig nach innen gedrückt; so däß sein vorderes umgebogenes Ende 2o" in eine Ausnehmung 22 des DTUckluftzylin@ders 15 einschnappt, sobald :diese leim: Spannen :der DTUckhifteinrichtung vor das Hebelende 2o" gelangt. Auf diese Weise wird .der Druckluftkolben 15 :entgegen der Wirkung seiner Feder 16 in der gespannten Stellung ;gehalten.
  • Der Ahzugsbügel23 ist an einem zweiarmigen, um: den Bolzen 24 :drehbaren Hebel z:5, 26 angebracht. Die Hebelarme 25 und 26 ,2shd.an ihren inneren Seiten mit entsprechenden Arbeitsflächen 25' bzw. 26' ausgerüstet. Diese Arbeitsflächen lieben an den Sperrklinken io bzw. 2U an.
  • Bei Gebrauch des Gewehres als Feuer-Waffe wird nur der ZylinderverschIuß betätigt. Die Kammer wird vermittels des Kammerbügels 5 geöffnet und nach Einlegen :der Patrone in die Patronenenkammer 7 wieder geschlossen. Benn Zurückbewegen der K,ämmer hat die Schlagbolzenmutter 8 die Sperrklinke i o zurückgedrängt, welch letztere unter der Einwirkung einer Feder 12' nach ,dem Vorbeigang der Schlagholzenmutter 8 vor diese einschnappt. Der Zylinderverschl'uß ist nunmehr gespannt. Bei der Bestätigung .des AbzugshebeIs 23 drückt .die Arbeitfläshe 26' des Auslösehebelarmes 26 den Arm, i o" :des zweiarmigen Hebels io, io" nach innen. Dabei wird der Hebelarm io entgegen dem Druck der Feder 12' nach außen versichwenkt. Er gibt dabei die Schlagbolzenmutter B frei, so d;aß der Schlagbolzen 9 nunmehr unter der Einwirkung der Schlagbol'zenfeder nach vorn schnellt und mit der Schlagbolzenspitze 9' auf das Zündhütchen der im Patronenlager 7 liegenden Patrone trifft.
  • Beim Gebrauch des Gewehres als Druckluftgewehr wird die Diu:cilufteinrichtung gespannt, indem der Lauf um den Bolzen 3 in die in Fig. i strichpunktiert an&edeutete Lage B verschwenkt wird. Dabei wird mit Hilfe der Stange 17 der D,ruckluftkalben 15 nach links bewegt, bis sein Ausschnitt 22 vor j dass ,abgebogene Ende 20" der Sperrklinke 20, 2o' tritt. Sobald diese Stellung erreicht ist, schnappt das Ende 2o"- in den Ausschnitt 22 ein und hält .den D'ruckluftkolben 15 in dieser Spannstellung. Sobald nun der Abzugs- i hebel23 betätigt wird, -schiebt die Arbeitslfläche 25' des Hebelarmes 25 den unteren Arm 2ö' der Sperrklinke 20, 20' nach innen. Dabei wird das Ende 2o" nach außen verschwenkt, gibt also den DTuckluftzylinder i 5 i freit so daß letzterer unter,dem Einfluß seiner Feder 16 nach vorn geschleudert wird. Die dabei züsammengepreßte Luftfüllung des Zylinders 1q. strömt durch einen Kanal 27, welcher den Kammerbolzen 6 durchsetzt, nach i der Laufbohrung 28. In :den Lauf ist in der abgebogenen Stellung B das für DTUCklUftbetrieb geeignete Geschoß :angebracht worden; welches nunmehr herausgetrieben wird.
  • Es Urerden also bim jeweiligen Betätigen i des Abzugshebels 23 beide Sperrklinken io und 2o bewegt. Eine wirkungsvolle Tätigkeit übt dabei nur diejenige Sperrklinke aus, die beim vorhergegangenen Laden der Waffe @eingestellt wurde. 'Ein Druckluftverlust tritt beim Betätigen des Gewehres als Druckluftgewehr nicht :ein, weil die S.chlagbolzen.-spitze g' praktisch in das Schlagloch der Kammer paßt, also dein übertritt von Druckluft nach hinten verhindert. Andererseits können ,auch die Pulvergase durch den DruckluftkanaT 27 nicht ,austreten, weil die @einge-, setzte Patronenhülse so lang ist, daß sie sich über den Druckluftkanal27 schiebt, diesen also gegen die Pulvergasse absperrt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Wahlweise als: Luftgewehr oder als Feuerwaffe mit ein und demselben Lauf benutzbares Gewehr, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verlängerung :des Laufe'sl (1) ein ZylinderverschluI3 (q.) mit Patronenkammer (7) über der Diruckluftkammex angeordnet ist, die :durch :einen den Kammerbolzen des Zylinderverschlusses durchsetzenden Kanal (27) mit der Laufbohrung (28) in Verbindung steht und zum Auslösen des Zylinderverschlusses und des D:ru:cklwftkolbens ein einziger Abzugshebel (23) vorgesehen ist, der beim Abziehen je eine den Zylindexverschluß und .den Druckluftkolben "beim Spannen einer dieser beiden Vorrichtungen selbsttätig sperrende Klinke (1o, 20) auf Freigabe der Sperrungen steuert.
  2. 2. Gewehr nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß jede Sperrklinke als zweiarmiger mittels Federn (12, 12') in die Sperrstellungen gedrückter Hebel (1 o, fo'; 20, 20') ausgebildet ist und sich gegeneine die Sperrung der Klinkeil beün Verschwenken des Abizugshebels auslösende Nase (25'; 26') des Abzugshebels anlegt.
DE1939SC118919 1939-07-23 1939-07-23 Wahlweise als Luftgewehr oder als Feuerwaffe mit ein und demselben Lauf benutzbares Gewehr Expired DE695671C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004035388A1 (de) * 2004-07-21 2006-03-16 Ab Skf Wälzlager

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004035388A1 (de) * 2004-07-21 2006-03-16 Ab Skf Wälzlager
DE102004035388B4 (de) * 2004-07-21 2006-10-26 Ab Skf Wälzlager

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