DE223355C - - Google Patents

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DE223355C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A25/00Gun mountings permitting recoil or return to battery, e.g. gun cradles; Barrel buffers or brakes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/06Mechanical systems
    • F41A27/24Elevating gear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Rohrrücklaufgeschützen nach dem Hauptpatent, bei welchen der sich auf einer geraden Gleitbahn vollziehende Rohrrücklauf zunächst in Richtung der Seelenachse einsetzt und kurz danach zur Vermeidung des Aufschiagens auf den Erdboden oder auf andere Teile oder auch zur Herbeiführung einer bestimmten, am Ende des Rücklaufs angenommenen Ladestellung aus M seiner ursprünglichen Bahn abgelenkt wird, ist es zweckmäßig, daß in dem Augenblick, in dem infolge der Ablenkung der Bahn ein Schwingen des zurücklaufenden Systems einschließlich der das Rohr führenden Gleitschiene um die daran befindlichen Drehzapfen eintritt, die Verbindung dieses schwingenden Systems mit der Höhenrichtmaschine aufgehoben wird.
Es sind aber auch noch andere im Zusammenhange damit stehende Forderungen zu erfüllen, um das Geschütz ohne Komplikationen im Ge-
zo brauch kriegsmäßig benutzbar zu machen.
Solche Rohrrücklaufgeschütze mit abgelenktem Rohrrücklauf können, wie auch im Hauptpatent schon angedeutet, so gebaut sein, daß bei jeder Winkellage des Geschützrohres von der Einrichtung der Ablenkung des Rohrrücklaufs Gebrauch gemacht wird, daß dieses also auch schon in den niedrigen Elevationslagen geschieht. Die Geschütze können aber auch so ausgeführt werden, daß erst von einer gewissen Elevationslage an der Rohrrücklauf abgelenkt wird, d. h. so, daß bis zu einer gewissen Elevationslage das Geschützrohr wie bei gewöhnlichen Geschützen ohne Ablenkung zurückläuft und erst bei den steileren Winkellagen die Ablenkung des Rohrrücklaufs erfolgt.
Wenn ferner ein solches Geschütz in der Weise gehandhabt werden soll, daß das Laden nicht am Ende des Rücklaufs, sondern, wie sonst auch bei Steilfeuergeschützen üblich, in einer Stellung erfolgen soll, bei der sich das Geschützrohr in seiner vordersten Lage befindet und außerdem horizontal gerichtet ist, so muß dafür gesorgt werden, daß die Möglichkeit besteht, das Geschützrohr nach Beendigung des Rück- und Vorlaufes bequem aus der Feuerstellung in die Ladestellung zu bringen, ohne die Visiereinrichtung dabei zu beeinflussen, und daß das Geschützrohr weiter beim Herunterschwenken aus der Ladestellung immer wieder in die ihm vorher gegebene Höhenlage festgelegt werden kann. Beides muß möglich sein sowohl dann, wenn das Geschütz mit nicht abgelenktem Rohrrücklauf arbeitet, als auch dann, wenn es mit abgelenktem Rohrrücklauf schießt. Ferner muß bei Benutzung der Ablenkung des Rohrrücklaufs selbsttätig die Entkupplung zwischen schwingendem System und Höhenrichtmaschine erfolgen und ebenso wieder die Kupp-
lung selbsttätig eintreten, wenn das Geschützrohr aus dem abgelenkten Rohrrücklauf in die Feueiiage zurückkehrt.
Hiermit steht im Zusammenhang, daß auch bei dem Zurückkehren des Geschützrohres bei abgelenktem Rohrrücklauf aus "der Rücklaufstellung in die Feuerlage das Geschützrohr von selbst wieder in die gegebene und in keine steiler gerichtete Höhenrichtung laufen und in
ίο dieser Elevationslage, die vor dem Schuß gegeben war,· sich wieder mit der Richtmaschine kuppeln muß.
Diesen verschiedenen Anforderungen soll in Ergänzung des Hauptpatents die Erfindung dienen.
Eine Ausführungsform ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 ein nach der Erfindung konstruiertes Geschütz von der Seite gesehen in Schußstellung bei horizontaler Rohrlage, Fig. 2 das Geschütz in Schußstellung bei hoher Elevation, Fig. 3 das Geschütz am Ende des Rücklaufs bei ähnlicher Elevationslage und Fig. 4 einen Querschnitt durch das Rohr mit Wiege und Wiegenträger, Fig. 5 gleichfalls einen solchen etwas mehr rückwärts liegenden Schnitt. Fig. 6 zeigt die Kupplungseinrichtung zwischen dem schwingenden System und der Richtmaschine in größerem Maßstabe.
In der Lafette α hängt, lose um die Schildzapfen b drehbar, der Wiegenträger c und hält die Wiege d mit dem während des Schusses darauf zurückgleitenden Rohr e. Die Schildzapfen b werden umfaßt von den hohlen ■ Zapfen h des Zahnbogens f, welcher sich im Schild-Zapfenlager lose drehen kann, und der sich hierbei noch auf der segmentförmigen Leiste des Wiegenträgers c führt. Der Zahnbogen f steht mit dem Ritzel g in Eingriff und bildet damit die Richtmaschine, deren sonstige Zubehörteile nicht gezeichnet sind. Einer der Zapfen h des Zahnbogens f nimmt eine Visiereinrichtung beliebiger Konstruktion auf, die gleichfalls in der Zeichnung weggelassen ist.
In einem am Wiegenträger c angeordneten Lager «ist eine Klaue k verschiebbar angeordnet, welche durch eine Feder m ständig in ihrer Ruhelage gehalten wird. Das Lager i legt sich gegen einen Vorsprung η des Zahnbogens f, welcher von der Klaue k so umfaßt wird, daß der Wiegenträger c und der Zahnbogen f unverschiebbar miteinander gekuppelt sind. Es werden sich also beim Bewegen des Zahnbogens f die Visiereinrichtung und Wiege samt Rohr mitbewegen.
An der Klaue k greift ein an der Wiege d gelagerter Hebel 0 an, der seinen Drehpunkt bei p hat. Am Rohr ist eine Schiene q der Länge nach angeordnet und befestigt, die an der Stelle r einen Knick hat. Dieser Knick bildet einen Anschlag, der beim Rücklauf des Rohres gegen das obere Ende des Hebels 0 trifft und ihn nach rechts schwenkt. Der Hebel 0 ist gelenkig verbunden mit der Klaue k, die ihrerseits ein Stück bildet oder fest verbunden ist mit dem im Innern des hohlen Lagers i verschiebbar angeordneten Federgehäuse s. Dieses wird durch den Druck der Feder immer nach links gedrückt, wodurch die Klaue k in die Eingriffsstellung mit dem Zahnbogen f oder dem daran befindlichen Vorsprung ή gebracht wird.
Das Schwingen des Hebels 0, das beim Rücklauf des Rohres durch Vermittlung des Knickes r der Schiene q erfolgt, bewegt die Klaue und den Federzylinder dem Druck der Feder m entgegen nach rechts, löst also die Kupplung zwischen der Wiege und der Richtmaschine. Die Wiege und das Rohr können jetzt ohne weiteres die schwingende Bewegung ausführen, zu der die Ablenkung des Rohrrücklaufs sie veranlaßt. Der links von der Stelle r liegende Teil der Q Schiene q hält den Hebel, auf seinem, oberen Ende entlanggleitend, so lange in der Ausrückstellung, wie der Rücklauf des Rohres währt (Fig. 3), wobei durch Vermittlung des Zapfens ν und der Kurve t das Rohr aus der beim Schuß ihm gegebenen Rücklaufrichtung so abgelenkt worden ist, daß es am Schluß des Rücklaufs eine flachere Winkellage hat wie beim Beginn desselben. . ..
Bei der getroffenen Anordnung ist eine Ablenkung des schwingenden Systems nur nach einer Richtung hin, im vorliegenden Falle aus der steileren in die flachere Winkellage, möglich, weil eine Ablenkung nach der anderen Riehtung hin dadurch verhindert wird, daß das Gehäuse i, also ein Vorsprung an der Wiege sich gegen einen entsprechenden Vorsprung η an dem Zahnbogen der Richtmaschine legt. Das schwingende System wird also so lange mittels des gehäuseartigen Vorsprunges i auf dem Zahnbogen der Richtmaschine aufliegen, bis Λ der Zapfen ν des Rohres mit der an der Lafette a angeordneten Kurvenführung t in Eingriff kommt.
Das Rohr kann in der äußersten Lage des Rücklaufs mittels der. KUnkvorrichtung u festgehalten (Fig. 3) und in dieser Stellung geladen werden. Es ist aber nicht erforderlich, diese Klinkvorrichtung zu benutzen. Dann wird nach beendigtem Rücklauf das Rohr durch.. den Vorholer wieder vorgebracht und wieder in die ursprüngliche Feueiiage zurückkehren, in der selbsttätig die Kupplung zwischen Wiege und Höhenrichtmaschine sich wieder herstellt. Denn nachdem die Stelle r der Schiene q den Hebel 0 passiert hat, ist dieser auch wieder in seine Anfangslage durch die Feder m zurückgezogen, und in dem Augenblick, da der Zapfen ν die Kurvenführung verlassen hat, hat auch das Rohr die Bewegung zurück bis in die vorher gegebene Winkellage gemacht, wobei
der gehäuseartige Vorsprung i und der Vorsprung am Zahnbogen sich wieder aneinanderlegen. Soll jetzt geladen werden, so ist der Zustand ein solcher, wie er bei Steilfeuergeschützen mit Rohrrücklauf immer ist.
Man kann das Rohr dadurch von Hand in die Ladestellung bringen, daß man durch Heben des Handhebels o1 die Klauenkupplung löst und gleichzeitig das Rohr in die Horizontallage
ίο oder in die Ladestellung hochschwingt. Nach dem Laden wird das hintere Ende des Rohres wieder niedergedrückt, bis von neuem die Berührung zwischen den die Schwingung des Rohres begrenzenden Vorsprüngen i und η hergestellt ist und die Kupplung wieder einschnappen kann.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Rohrrücklauf geschütz, bei dem die rück- und vorgleitenden Teile auf einer Gleitbahn gerade geführt sind, nach Patent 218424, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Rücklaufbewegung des Rohres vor Eintritt der schwingenden Bewegung die Verbindung zwischen dem schwingenden System und der Höhenrichtmaschine selbsttätig ausgelöst und beim Vorlauf nach Beendigung der schwingenden Bewegung ebenso wieder hergestellt wird.
  2. 2. Rohrrücklaufgeschütz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Rohr angeordneter Anschlag (q, r). (z. B. eine gekröpfte Schiene) unter Vermittlung von Zwischengliedern beliebiger Art (ö, fi) die Kupplung (k, n) zwischen Höhenrichtmaschine (f, g) und Rohr aufhebt und während der Dauer des Rücklaufs und Vorlaufs, solange die Schwingbewegung des schwingenden Systems stattfindet, den entkuppelten Zustand erhält.
  3. 3. Rohrrücklaufgeschütz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Teil des schwingenden Systems und an dem Teil der Höhenrichtmaschine, der damit gekuppelt und entkuppelt wird, zusammen arbeitende Anschläge (i, n) sich befinden, die nach Aufhebung der Kupplung (k, n) eine Schwingbewegung des schwingenden Systems aus der Anfangslage heraus nur nach der einen Richtung hin zulassen, in welcher die Ablenkung des Rohrrücklaufs verläuft, die Rückschwingung aber nur bis zur Anfangs- · lage gestattet.
  4. 4. Rohrrücklaufgeschütz nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wiege mit dem Rohr in einem Wiegenträger (c). aufgehängt ist, der in einem um die Schildzapfenachse gekrümmten,, von der Höhenrichtmaschine (g) bewegbaren Zahnbogen (f) gleiten kann, und daß die Bewegung des Wiegenträgers (c) in dem Zahnbogen (f) nach der einen Richtung durch einen Anschlag (n). an dem Zahnbogen (f) und nach der anderen Richtung durch eine am Wiegen träger angeordnete, in den Zahnbogen eingreifende auslösbare Kupplung (k) verhindert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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