DE278458C - - Google Patents
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- DE278458C DE278458C DENDAT278458D DE278458DA DE278458C DE 278458 C DE278458 C DE 278458C DE NDAT278458 D DENDAT278458 D DE NDAT278458D DE 278458D A DE278458D A DE 278458DA DE 278458 C DE278458 C DE 278458C
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- Germany
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- weight
- pivot
- tube
- center
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A27/00—Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
- F41A27/30—Stabilisation or compensation systems, e.g. compensating for barrel weight or wind force on the barrel
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- -JVl 278458 KLASSE 72c. GRUPPE
Bei Geschützen in Mittelpivotlafetten, die zur Luftfahrzeugabwehr dienen, sind die
Schildzapfen aus dem Schwerpunkt des schwingenden Systems nach hinten verlegt, damit
für das zurücklaufende Rohr bei großer Erhöhung genügend Raum vorhanden ist. Damit
sich nun aber das Rohr trotz des Vordergewichtes leicht erhöhen läßt, sind Ausgleichvorrichtungen
in Form von Feder- oder
ίο Luftakkumulatoren oder Gegengewichten vorgesehen.
Bei Mittelpivotlafetten soll aber auch ein Ausgleich des Gewichtes auf die Drehachse des Pivots vorhanden sein, damit
das Geschütz sich leicht schwenken läßt. Bei zurückverlegtem Schildzapfen wandert jedoch
der Schwerpunkt von Rohr und Wiege, so daß sich ohne Hilfsmittel das Geschütz nur
für eine Rohrerhöhung ausbalancieren läßt. Der Erfindung gemäß ist nun eine Einrichtung
geschaffen, durch welche der Schwerpunkt der zu schwenkenden Geschützteile in ' der Pivotachse erhalten bleibt, und zwar dadurch,
daß an der Pivotgabel ein Arm angebracht ist, auf welchem durch die Erhöhungsbewegung
des Rohres ein Gewicht derart verschoben wird, daß es die schwingende Masse in bezug auf die Drehachse des Pivots im
Gleichgewicht hält.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und
zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der Gesamtanordnung der einen Ausführungsform.
Fig. 2 veranschaulicht hierzu die AusgleichsVorrichtung in einer Ansicht von oben. Fig. 3.
stellt eine andere Ausführungsform, von der Seite gesehen, dar. Fig. 4 ist hierzu in größerem
Maßstabe ein Längsschnitt durch die eigentliche Ausgleichsvorrichtung. Fig. 5 ist
ein Querschnitt zu Fig. 4, während Fig. 6 eine Einzelheit darstellt.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 ist mit α das Geschütz bezeichnet, das
in der Pivotgabel b mittels der Schildzapfen c gelagert ist. Die Gabel wird von der Pivotlafette
d getragen und ist um die senkrechte Pivotachse e drehbar. Mit einem der Schildzapfen
c ist der Zahnbogen f starr verbunden, und dieser greift in den Zahnbogen g ein, der
um den in der Pivotgabel gelagerten Zapfen h schwingen kann. An dem Zahnbogen g ist
der Kurbelarm i befestigt, dessen Kurbelzapfen k mit dem -Zapfen I des Gewichtes m
verbunden ist. Mit η ist der an der Pivotgabel angebrachte Auslegearm bezeichnet, auf
dem das Gewicht m verschiebbar ist.
Durch entsprechende Bemessung des Kurbelarmes kann auch die Größe des Gewichtes
verschieden gewählt werden. Bei der beschriebenen Anordnung muß entweder das
Gewicht m oder der Kurbelarm i verhältnismäßig
groß werden. Um bei kleinem Gewicht m eine gedrängte Anordnung des Verschiebemechanismus
zu erhalten, kann der Kurbelarm in eine Anzahl kleiner Hebelarme 0 zerlegt werden, wie dies'bei der Ausführungsform
nach den Fig. ,3 bis 6 veran-
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schaulicht ist. Diese Hebelarme werden in der auf der Zeichnung ersichtlichen Art Mntereinandergeschaltet,
so daß man eine Nürnberger Schere erhält. Die Übertragung der Rohrbewegung auf diese Hebelarme erfolgt mittels
Rollen f, q, r und Seilzug s von den Schildzapfen
aus. Der Verschiebemechanismus ist im Innern des hohlen Auslegearmes t angebracht,
auf welchem das Gewicht verschiebbar ist und mittels eines Zapfens u mit den
Hebelarmen ο verbunden ist. Der Zapfen gleitet in den Schlitzen ν des Auslegearmes.
Diese Anordnung der Ubertragungsbewegung des Rohres auf das Gewicht hat noch den
Vorteil, daß eine Schubstange überflüssig wird und daher die durch die endliche Länge der
Schubstange entstehenden Fehler in Fortfall kommen. .
Claims (2)
1. Geschütz in Mittelpivotlafette mit zurückverlegtem
Schildzapfen, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem an der Pivotgabel angebrachten Auslegearm ein Gewicht
verschiebbar angeordnet ist, welches durch die Erhöhungsbewegung des Rohres so verschoben wird, daß der Schwerpunkt
des Systems bei jeder Rohrerhöhung in der Pivotachse liegt.
2. Mittelpivotlafette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in das Getriebe,
durch welches die Erhöhungsbewegung des Rohres auf das verschiebbare
Gewicht übertragen wird, eine Nürnberger Schere eingeschaltet ist, so daß eine große
Verschiebung des Gewichtes erreicht werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE278458C true DE278458C (de) |
Family
ID=534461
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT278458D Active DE278458C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE278458C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2564360A (en) * | 1939-11-09 | 1951-08-14 | Hammar Victor | Balancing system for gun elevating mechanism |
-
0
- DE DENDAT278458D patent/DE278458C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2564360A (en) * | 1939-11-09 | 1951-08-14 | Hammar Victor | Balancing system for gun elevating mechanism |
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