DE22093C - Maschine zum Blasen von Glasgegenständen aus Glasröhren - Google Patents

Maschine zum Blasen von Glasgegenständen aus Glasröhren

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DE22093C
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DE
Germany
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glass
tubes
blowing
machine
blowpipe
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DENDAT22093D
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English (en)
Original Assignee
F. WRIGHT und M. W. j W. MACKIE in London
Publication of DE22093C publication Critical patent/DE22093C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B23/00Re-forming shaped glass
    • C03B23/04Re-forming tubes or rods
    • C03B23/07Re-forming tubes or rods by blowing, e.g. for making electric bulbs

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 32: Glas.
in LONDON.
Maschine zum Blasen von Glasgegenständen aus Glasröhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. September 1882 ab.
Unsere Erfindung bezieht sich auf Apparate zum Blasen und Formen von Glas, welches vermittelst eines Blasrohres erhitzt wird, um dasselbe in Gestalten zu bringen, die gewöhnlich Rotationskörper sind. Der Zweck der Erfindung ist der, das Glas gleichförmig zu erhitzen und dasselbe ohne Verbiegung zu halten, während es der Arbeit unterworfen ist, so dafs es leicht durch gewöhnliche Arbeiter behandelt werden kann.
Der Apparat ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht,
Fig. 2 ein Grundrifs und
Fig. 3 ein Querschnitt nach der Linie Z-Z.
Auf dem Tisch A, ähnlich dem einer gewöhnlichen Drehbank, sind zwei Lagerstühle B und C angebracht, wovon B fest und C beweglich sein kann, indem letzterer vermittelst Zahnstange und Getriebe durch Kurbel D bewegt wird. Die beiden Lager tragen hohle Wellen E und F, wovon E durch einen Riemen oder auf sonstige Weise getrieben wird und F durch Zahnräder von E aus, so dafs sich beide mit derselben Geschwindigkeit drehen. Hierzu dient ein Getriebe e, von einem Getriebe auf E bewegt und auf Welle G befestigt, welche ein anderes Getriebe f trägt, das in ein Getriebe auf F eingreift. Getriebe / ist der Länge nach auf G beweglich, um der Bewegung des Lagers C folgen zu können. Am Ende jedes Lagerstuhles sind Röhren H und K befestigt, welche am äufseren Ende geschlossen sind, aber mit dem Innern der hohlen Wellen E und F in Verbindung stehen. Mit H und K sind biegsame Röhren h und k verbunden, welche mit Behältern für comprimirte Luft communiciren; diese Verbindungen sind mit Hähnen versehen, die nach Belieben geöffnet oder geschlossen werden können. Zwischen B und C ist ein Schlitten M angebracht, der vermittelst Zahnstange und Getriebe mit Kurbel N hin- und herbewegt werden kann. Auf M befindet sich ein Querschlitten O, der eine Blasröhre P trägt, welche doppelt, wie angedeutet, sein kann und mit Luft und Gas durch Röhren / gespeist wird. Diese Röhren sind ebenfalls mit Hähnen versehen, um das Verhältnifs von Luft und Gas zu reguliren. Das Blasrohr P ist auf O auf einer verticalen Achse drehbar, so dafs die Flammen unter einem beliebigen Winkel auf das Glas gerichtet werden können. Die Wellen E und F sind vorn mit einer Muffe R und »S versehen, welche inwendig mit weicher oder elastischer Fütterung versehen ist, welche eine Glasröhre festhalten kann, ohne dieselbe ungleichem Druck auszusetzen und ohne Luft aus der hohlen Welle entweichen zu lassen.
Der Apparat wirkt wie folgt:
Eine Glasröhre oder Stange T wird in die beiden Muffen R und S fest eingesetzt und durch die Wellen in Drehung versetzt. Die Blasrohrflamme wird auf irgend einen Theil der Röhre gerichtet, und der erhitzte Theil kann dann entweder dünner ausgezogen oderzusammengeprefst werden, je nachdem man C gegen B hinbewegt c;der von demselben entfernt. Indem
man nun Luftdruck von der einen oder von beiden Röhren H und K zuläfst, kann der erhitzte Theil zu einer Kugel ausgeblasen werden, welche durch Bewegung des Lagers C entweder länglich gezogen oder flach gedrückt werden kann.
Wird wiederum gewünscht, zwei Glasröhren oder Stangen zu vereinigen, so werden diese je in den Muffen S und R befestigt, und indem die freien Enden zusamrnengebracht und erhitzt werden, können sie vereinigt werden.
Es ist einleuchtend, dafs irgend ein Glasstück, in den Muffen gehalten und während Drehung der Blasrohrflamme ausgesetzt, jede gewünschte Gestalt erhalten kann.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Zum Formen und Blasen von Glas die Anwendung eines Apparates, bestehend aus zwei zu einander und von einander beweglichen, hohlen Wellen E F, xlie mit gleicher Geschwindigkeit gedreht werden, vorn zur Aufnahme von Glasröhren oder Stangen eingerichtet sind und hinten mit comprimirter Luft gespeist werden, in Combination mit einem zwischen denselben befindlichen, auf einem SchlittenM beweglichen Blasrohr.?.
    Die Combination der Bank A, Lagerstühle B C, hohlen Wellen EF nebst Muffen .ÄS und Röhren Hh K k, Schlitten M O und Blasrohr P.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT22093D Maschine zum Blasen von Glasgegenständen aus Glasröhren Active DE22093C (de)

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DE (1) DE22093C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3166079A (en) * 1962-05-23 1965-01-19 Molins Machine Co Ltd Mouthpieces for cigarettes
DE1277093B (de) * 1964-03-26 1968-09-05 Molins Organisation Ltd Verfahren zur Herstellung von Mundstueckzigaretten

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US3166079A (en) * 1962-05-23 1965-01-19 Molins Machine Co Ltd Mouthpieces for cigarettes
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