DE39677C - Drosselnadel und Bremscylinder für Geschütz-Laffeten - Google Patents
Drosselnadel und Bremscylinder für Geschütz-LaffetenInfo
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- DE39677C DE39677C DENDAT39677D DE39677DA DE39677C DE 39677 C DE39677 C DE 39677C DE NDAT39677 D DENDAT39677 D DE NDAT39677D DE 39677D A DE39677D A DE 39677DA DE 39677 C DE39677 C DE 39677C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A25/00—Gun mountings permitting recoil or return to battery, e.g. gun cradles; Barrel buffers or brakes
- F41A25/16—Hybrid systems
- F41A25/18—Hydroelastic systems
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι ist eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Oberansicht und Fig. 3 eine Hinteransicht einer
nach gegenwärtiger Erfindung construirten Laifete für ein schnellfeuerndes Geschütz. In
Fig. ι ist das Geschütz in seiner normalen Lage gezeichnet.
In Fig. ι und 2 ist A ein konischer Fufs,
welcher den gabelförmigen Träger B trägt, der um eine verticale Welle drehbar ist. B1 sind
Lager auf diesem Träger, welche die Schildzapfen C1 C1 der Wiege C aufnehmen. D ist
das Geschützrohr; es kann der Länge nach in der Wiege gleiten. E ist ein am Geschützrohr befestigter
Plungerkolben, der in einen Cylinder C2 eintritt, welcher in der Wiege unter
dem Geschützrohr angebracht ist. Der Plungerkolben E kann, wenngleich dies weniger angezeigt
ist, durch eine Kolbenstange und einen Kolben ersetzt werden, und wenn nachstehend
vom Plungerkolben die Rede ist, so soll darunter auch ein gewöhnlicher Kolben verstanden
sein. C3 ist ein zweiter Cylinder von gröfserem Durchmesser, der mit dem Cylinder
C2 communicirt; er enthält ebenfalls einen Plungerkolben, und dieser stützt sich gegen eine
Stahlfeder F; die in der Zeichnung dargestellte Feder ist die allgemein bekannte Belleville-Feder,
doch kann man auch eine Schraubenfeder statt derselben verwenden. Die Feder liegt
hinten an einem Anschläge4 an, der von Armen
getragen wird, welche aus der Wiege herausragen. G ist ein dritter hydraulischer Cylinder;
derselbe sitzt an der Wiege und ist in beständiger Communication mit den übrigen
Cylindern C2 und C3. Der Kolben des Cylinders
G drückt gegen einen Bogen B2 auf dem Träger B. Die in diesen Figuren gezeichnete
Laffete ist auch mit Richtvorrichtungen versehen, allein diese können auch weggelassen
werden und man kann das Geschütz mittelst eines Schulterstockes, eines Kolbens oder einer Krücke richten. Die Elevationsvorrichtung
besteht aus einer Welle H, auf welcher sich ein Handrad H1 und eine
Schraube ohne Ende befindet. / ist eine Welle, die gleichfalls von der Wiege getragen
wird, und auf dieser befindet sich ein Zahnrad, das von der Schraube getrieben wird,
und ein Stirnrad, das mit einem Zahnbogen B3 im Träger B in Eingriff steht. Das Stirnrad
ist mit dem Zahnrad nicht starr verbunden, sondern blos durch eine Frictionskupplung, so
dafs die Zähne beim Rücklauf keinem Ubermäfsigen Druck ausgesetzt sind. Beim Abfeuern
wird der Kolben E in den Cylinder C2 geschoben, und es wird Flüssigkeit aus diesem
Cylinder in den gröfseren Cylinder C3 gedruckt.
Der Plungerkolben dieses Cylinders wird hierdurch gezwungen, sich nach aufsen zu verschieben,
doch ist der Hub kleiner als der Rücklauf des Geschützrohres; er preist die Feder F
zusammen, welche verhältnifsmä'fsig steif gehalten ist und des geringen Hubes wegen kurz
sein kann. Dies ist ein aus der Anwendung zweier verschiedenen Cylinder entspringender
Vortheil. Ist der Rücklauf beendigt, so schiebt die Reaction der Feder das Geschützrohr
wieder in die Feuerstellung. Die Geschwindigkeit der Bewegung beim Rücklauf, sowie beim
Ausrennen wird durch passende Wahl der Dimensionen des Kanals zwischen den Cylindern
C2 und C3 regulirt. Dies kann, wie es in Fig. ι dargestellt ist, dadurch geschehen,
dafs man den Plungerkolben E mit einem Schwanzstück E1 versieht,; das in den von
einem Cylinder zum- anderen führenden Kanal eintritt. Das Schwanzstück ist so gestaltet,
dafs es den Kanal, irr welchen es eintritt, bis zum erforderlichen Grade verschliefst. Während
sich das Geschützrohr beim Rücklauf und beim Ausrennen in Bewegung befindet, ist der
Kolben im Cylinder G demselben Druck ausgesetzt, und der von demselben getragene Bremsklotz
wird kräftig gegen den Bogen B2 am Ständer B gedrückt.- Hierdurch wird das Geschützrohr
festgestellt, so dafs die Elevation sich nicht ändern kann und das Geschütz nicht für jeden
Schufs gerichtet werden mufs, wie es erforderlich wäre, wenn der Stofs beim Abfeuern die
Elevation ändern könnte. Indessen kann man, sobald das Geschützrohr nach dem Rücklauf zur
Ruhe gelangt ist, die Elevation ändern, indem man das Rad H1 dreht; oder, wenn keine
mechanische Höhenrichtvorrichtung vorhanden ist, so kann man das Geschütz durch einen
Kolben oder eine Schulterkrücke richten, gegen welche die Schulter gestemmt wird.
Man kann auch eine mechanische Horizontalrichtvorrichtung
anbringen, wie die Zeichnung dies andeutet. In diesem Falle sind bei A1
um den Fufs A Zähne angeordnet und eine Schraube ohne Ende K greift in dieselben ein.
Diese Schraube ohne Ende befindet sich auf einer horizontalen Querwelle K1, und die
Lager für diese Welle befinden sich auf dem gabelförmigen Träger B.
Die Welle K1 wird mittelst eines Handrades L auf einer Welle L1 gedreht, um das
Geschütz zu richten. Die Welle L1 ist in
dem Universalgelenk C* an der Wiege verschiebbar und das innere Ende derselben ist
mit der Hülse K* auf der Welle K1 verbunden
(jedoch so, dafs es sich drehen kann). Die Wellen K1 und X1 tragen Kegelräder.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An einer Laffete mit zwei Cylindern verschiedenen Durchmessers, aus deren kleinerem Cylinder beim Rücklauf des Geschützrohres der mit letzterem verbundene Kolben eine Flüssigkeit in den grofsen Cylinder drückt, so dafs der zurückgehende Kolben des letzteren in der Laffete gelagerte Federn zusammenprefst, die Anordnung der Drosselnadel E1 an dem kleineren Kolben und eines, mit den beiden Cylindern in Verbindung stehenden dritten Cylinders, dessen Kolben während des Rücklaufes eine Bremsbacke gegen eine mit den Schildzapfen des Rohres coricentrische Fläche drückt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE39677C true DE39677C (de) |
Family
ID=315287
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT39677D Expired - Lifetime DE39677C (de) | Drosselnadel und Bremscylinder für Geschütz-Laffeten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE39677C (de) |
-
0
- DE DENDAT39677D patent/DE39677C/de not_active Expired - Lifetime
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