DE262907C - - Google Patents

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DE262907C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/08Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms remote actuated; lanyard actuated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72 c. GRUPPE 14/e
Abzugvorrichtung für Rohrrücklaufgeschütze. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Januar 1912 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom 2O. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in England vom 19. Januar 1911 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung betrifft eine Abzugvorrichtung an Rücklaufgeschützen, bei denen der Abzug an der Richtvorrichtung angeordnet ist. Bei dieser neuen Vorrichtung verstellt der am Griff des Richtrades sitzende Abzug einen Bolzen, der annähernd durch die Drehachse des Handrades geht und weiter entweder durch den Schildzapfen geht, um auf eine längsverschiebliche Welle einzuwirken, die den Schlagstift entsperrt, oder mit einem Winkelhebel verbunden sein kann, der an diese Welle an einer Stelle angreift, die in der Schildzapfenachsenlinie liegt.
In den Zeichnungen zeigen
Fig. ι in Seitenansicht eine Ausführungsart " der neuen Vorrichtung,
Fig. 2, 3 Schnitte nach A-A, B-B der Fig. i,
Fig. 4 eine Schnittansicht mit dem Richtrade, Handgriff sowie Abzugvorrichtung,
Fig. 5, 6 eine andere Ausführung der Abzugvorrichtung.
In der Ausführung nach Fig. 1—4 ruht die Schubstange 1 in Lagern 2, 3 an der Wiege. Das hintere Ende der Stange 1 liegt gegen den Arm 4 eines Hebels 5 an, der den den Schlagbolzen entsperrenden oder auslösenden Teil am Rohr 6 bildet, und das Vorderende gegen den Hebel 7 der senkrechten Spindel 8. Der andere Arm 9 der Spindel 8 steht rechtwinklig zu dem Arm 7. Das Innenende einer im Schildzapfen io und im Hohlzapfen ii der Handkurbel 20 achsial liegenden, längsverschieblichen Stange 12 liegt gegen den Arm 9, ihr Außenende gegen den Hebel 13 an dem den Handgriff 14 tragenden Arm 15 (Fig. 3, 4) an, der in seinem Abstande von der Schildzapfenachse einstellbar ist. Das andere Ende des Hebels 13 ist durch eine verschiebbare Muffe 16 und Gestänge 17 mit dem auf dem Handgriff 14 angeordneten Abzug 18 zwangbeweglich verbunden.
Wird der Abzug 18 niedergedrückt, so dreht sich der Hebel 13 und schiebt die Stange 12 gegen den Schildzapfen vor. Die Bewegung der Stange wird durch den Arm 9 auf die Spindel 8 und weiter durch den Arm 7 auf die Stange 1 übertragen. Von dieser wird der Hebel 4, 5 am Rohr entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung gedreht, um das Geschütz abzufeuern. Der Federkolben 19 greift an den Hebel an und dreht ihn in Uhrzeigerrichtung zurück.
Da die Stange 12 achsial im Schildzapfen liegt, so liegt ihr inneres Ende bei allen Stellungen des Geschützrohres stets gegen den Arm 9 der Spindel 8 an, und alle Teile bleiben daher auch stets in wirksamem Zusammenspiele.
Bei der Ausführung nach Fig. 5, 6 liegt die Handkurbel 14, 20 nicht konachsial zum Schildzapfen 10. Hier greift die konachsial zum Lager
des Handrades angeordnete Stange 12 an einen Arm 21 (Fig. 6) der Welle 22 an, deren Arm 23 durch einen Lenker 24 mit dem Winkelnebel 25 verbunden ist, dessen Verbindungsstelle 26 mit der Schubstange 1 konachsial zu der Achse der Schildzapfen 10 liegt. Das hintere Ende der Stange 1 ist mit einem Arm des Hebels 27 verbunden, der mit dem den Schlagbolzen entsperrenden oder lösenden Organe in Verbindung steht. Dieses Organ stellt auch hier einen Hebel 5 wie bei der Ausführung nach Fig. 1—4 dar.
Wird das Rohr gerichtet, so dreht sich die Stange 1 mit der Wiege um die Schildzapfen 10, und da der Verbindungs- und Drehpunkt 26 konachsial zu den Zapfen 10 liegt, so erhalten die Hebel keine Bewegung und auch die Stange 1 keine Längsverschiebung während des Richtvorganges. Daher wird auch das Zusammenspiel der Teile, nämlich des Abzugs am Griff des Richthebels und des den Schlagstift lösenden Organes nicht gestört.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Abzugvorrichtung für Rohrrücklaufgeschütze mit an der Höhenrichtvorrichtung angeordnetem Abzug, dadurch gekennzeichnet, daß der am Handgriff (14) des Richtrades (20) angeordnete Abzug (18) eine in der Drehachse des Rades liegende Stange (12) verschiebt, die entweder durch die Schildzapfen (10) geführt ist, um eine längsverschiebliche, das den Schlagstift entsperrende Organ (5) beeinflussende Stange (1) zu verstellen, oder durch entsprechende Zwischenglieder (21—24) und den Winkelhebel (25) mit der Stange (1) so verbunden ist, daß diese Verbindungsstelle (26) in der Schildzapfenlinie liegt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT262907D 1911-01-19 Active DE262907C (de)

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