DE3919151C2 - Rohrwaffe - Google Patents

Rohrwaffe

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Description

Die Erfindung betrifft eine Rohrwaffe, nach dem im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Derartige Rohrwaffen sind in den Druckschriften DE-OS 34 40 467 und CH-PS 572198 beschrieben. Zum Laden der Rohrwaffe wird das vordere Rohrstück gegenüber dem hinteren Rohrstück in eine horizontale Stellung verschwenkt. Nach dem Einschieben einer Munition wird das vordere Rohrstück vor das hintere Rohrstück geschwenkt. Die Munition fällt dann auf einen Schlagstift des hinteren Rohrstückes. Diese Rohrwaffe eignet sich als Steilfeuerwaffe. Der Elevationswinkel wird durch gemeinsames Verschwenken der beiden Rohrstücke um den Schildzapfen eingestellt.
Die Ch-PS 572198 offenbart zusätzlich, daß die Dichtringe nach dem koaxialen Ausrichten der Rorhstücke an der Trennstelle zur Abdichtung axial verschoben werden.
In der DE-22 38 345 ist ein Granatwerfer beschrieben, bei dem das vordere Rohrstück, abgeschwenkt vom hinteren Rohrstück, von unten zu laden ist. Um die beiden Rohrstücke an der Trennstelle abzudichten, wird das vordere Rohrstück axial an das hintere Rohrstück geschoben. Dies erfolgt mit der gleichen Betätigungsvorrichtung, mit der auch das vordere Rohrstück kippbar ist. Zur Verriegelung der beiden Rohrstücke ist eine Verriegelungshülse vorgesehen. Dies weist einen Munitionsanschlag auf, der ein vorzeitiges Hineingleiten der Munition in das hintere Rohrstück verhindert.
Aus der DE-AS 11 51 451 ist ein weiterer Granatwerfer bekannt, bei dem der Ladevorgang dadurch ermöglicht wird, daß ein unterer Teil des Laufs ausschwenkbar ist und die Verbindung mit einem oberen koaxialen Laufteil durch einen lösbaren, separaten Kupplungsmechanismus erfolgt. Zur Ankupplung wird eine Verschlußhülse über die Trennstelle der Rohrstücke nach unten geschoben, welche nach einer Drehung mit Teilbacken des unteren Rohrstückes einen Keilverschluß bildet.
Aufgabe der Erfindung ist es, bei Rohrwaffen nach den Merkmalen des Obergriffs des Patentanspruchs 1 eine einfache Bedienung mit gleichzeitig guter Abdichtung der Rohrstücke zu erreichen.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale.
Die Unteransprüche zeigen vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß mit der gleichen Betätigungs­ vorrichtung, mit der das vordere Rohrstück kippbar ist, auch die Verschlußhülse durch ihre Gewindeführung über die Trennstelle geschoben wird.
Die über die Trennstelle geschobene Verschlußhülse sichert dadurch einerseits die koaxiale Ausrichtung der Rohrstücke, was Voraussetzung für eine sichere Abdichtung ist. Andererseits verhindert der von der Verschlußhülse über die Trennstelle geschobene Dichtring einen Gasaustritt beim Schuß. Eine axiale Verriegelung der Rohrstücke gegeneinander erfolgt durch die Verschlußhülse nicht. Das hintere Rohr ist im Rohrhalter axial beweglich geführt.
Vorzugsweise ist das Gewinde, an dem die Verschluß­ hülse geführt ist, am hinteren Rohrstück angeordnet und die Verschlußhülse schiebt den Dichtring über das vordere Rohrstück. Das Gewinde selbst trägt dabei zur Abdichtung bei. Bei vorgeschobener Verschlußhülse liegt die Trennstelle der beiden Rohrstücke zwischen dem Gewinde und dem Dichtring. Es wäre jedoch auch möglich, an der Verschlußhülse zwei Dichtringe vorzu­ sehen, wobei dann in der vorgeschobenen Stellung der Verschlußhülse die Trennstelle zwischen den beiden Dichtringen läge.
Zum Antrieb der Verschlußhülse weist diese in Aus­ gestaltung der Erfindung einen Zahnkranz auf, in den ein erstes Zahngetriebe eingreift, welches von der Betä­ tigungsvorrichtung antreibbar ist. Damit ist das Drehen der Verschlußhülse durch einen einfachen Schwenkhe­ bel der Betätigungsvorrichtung möglich.
In Weiterbildung der Erfindung weist die Betäti­ gungsvorrichtung ein zweites Zahngetriebe auf, mit welchem das vordere Rohrstück kippbar ist. Das erste Zahngetriebe ist gesperrt, wenn das zweite Zahngetrie­ be wirksam ist. Das zweite Zahngetriebe ist gesperrt, wenn das erste Zahngetriebe wirksam ist. Dadurch ist sichergestellt, daß die Verschlußhülse erst dann ver­ schoben wird, wenn die Rohrstücke koaxial ausgerichtet sind. Andererseits ist dadurch auch sichergestellt, daß bei der umgekehrten Betätigung der Betätigungsvor­ richtung die Verschlußhülse zunächst zurückgezogen wird und danach das Kippen des vorderen Rohrstückes erfolgt.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist im vorderen Rohrstück ein Munitionsanschlag angeordnet, der gegen Ende der Verschiebung der Verschlußhülse über die Trennstelle der Rohrstücke aus dem vorderen Rohrstück schwenkt. Dadurch ist gewährleistet, daß die Munition erst dann in das hintere Rohrstück gleitet und ausgeschossen wird, wenn die Abdichtung erfolgt ist.
Vorzugsweise schwenkt die Verschlußhülse selbst bei ihrem Vorschieben über die Trennstelle den Munitions­ anschlag über die Schubstange aus dem vorderen Rohr­ stück. Dadurch erübrigt es sich, eine besondere Kopp­ lung zwischen der Betätigungsvorrichtung und dem Munitionsanschlag vorzusehen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die Betätigungsvorrichtung eine Rasteinrichtung auf, die nach dem Vorschieben der Verschlußhülse die Betäti­ gungsvorrichtung sperrt. Die Rasteinrichtung verhin­ dert, daß nach dem Eingleiten der Munition in das hinte­ re Rohrstück die Betätigungsvorrichtung in Gegenrich­ tung betätigt werden kann. Das Auslösen der Rastein­ richtung erfolgt nach dem Abschluß der Munition. Die Rasteinrichtung kann manuell oder auch durch den Gas­ druck des Schusses freigegeben werden.
Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung ergibt sich aus der folgenden Beschreibung. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Rohrwaffe in Ladestellung,
Fig. 2 die Betätigungsvorrichtung der Rohrwaffe in Ladestellung, gegenüber Fig. 1 vergrößert,
Fig. 3 die Betätigungsvorrichtung in Schußstellung und
Fig. 4 einen Teil-Längsschnitt der Rohrwaffe in Schußstellung, im wesentlichen längs der Linie IV-IV nach Fig. 3.
An einem Träger (1), beispielsweise in einem Fahr­ zeug, ist eine Rohrwaffe montiert. Die Rohrwaffe ist an einem Schildzapfen (2) um eine Elevationsachse (A) schwenkbar gelagert. Die Rohrwaffe weist ein vorderes Rohrstück (3) und ein hinteres Rohrstück (4) auf. Beide Rohrstücke (3, 4) sind am Schildzapfen (2) schwenkbar angeordnet.
Das vordere Rohrstück (3) ist um den Schildzapfen (2) mittels einer aus den Fig. 2 bis 4 ersichtlichen Betäti­ gungsvorrichtung (5) gegenüber dem hinteren Rohr­ stück (4) verschwenkbar. Am hinteren Rohrstück (4) greift eine Stelleinrichtung (6) an, mit der der Eleva­ tionswinkel des hinteren Rohrstückes (4) einstellbar ist Das hintere Rohrstück (4) weist ein Bodenteil (7) auf, das an einer Gleitschiene (B) geführt und mit einem Schlag­ bolzen (9) versehen ist.
In der Ladestellung nach Fig. 1 ist das vordere Rohr­ stück (3) gegenüber dem hinteren Rohrstück (4) in eine horizontale Stellung verschwenkt. Es steht dabei ko­ axial zu einer Ladeschale (10), aus der eine Munition (11) in der vordere Rohrstück (3) einschiebbar ist. Ein Kopf­ anschlag (12) ist vorgesehen, um ein Ausschieben der Munition aus dem vorderen Rohrstück (3) zu vermei­ den. Der zuerst vom eingeschobenen Geschoß ver­ drängte Anschlag (13) schnappt bei Hubende hinter das Geschoß und sichert es gegen vorzeitiges Abgleiten.
Das hintere Rohrstück (4) sitzt in einem Rohrhalter (14), der an dem Schildzapfen (2) schwenkbar gelagert ist. Am hinteren Rohrstück (4) ist ein Gewinde (15) aus­ gebildet, an dem eine Verschlußhülse (16) mit einem Innengewinde (17) geführt ist. Mittels einer Kappe (18) ist an der Verschlußhülse (16) ein Dichtring (19) einge­ setzt. Die Verschlußhülse (16) ist außen mit einem Zahn­ kranz (20) versehen.
In den Zahnkranz (20) greift ein Ritzel (21) eines er­ sten Zahngetriebes (22) ein, das durch ein Zahnsegment (23) antreibbar ist, welches um eine Achse (24) schwenk­ bar ist.
Mit dem Zahnsegment (23) wirkt ein Rad (25) der Betätigungsvorrichtung (5) zusammen, an dem ein ma­ nuell betätigbarer Schwenkhebel (26) befestigt ist.
Mit dem Rad (25) wirkt außerdem ein zweites Zahn­ segment (27) als zweites Zahngetriebe zusammen, das um den Schildzapfen (2) schwenkbar ist, an dem das vordere Rohrstück (13) befestigt ist.
Das Rad (25) weist Zahnlücken (28) für Zähne (29) des Zahnsegmentes (23) auf. Das Rad (25) weist weiterhin Zahnlücken (30) zum Eingriff von Zähnen (31) des zwei­ ten Zahnsegmentes (27) auf. Darüber hinaus ist das Rad (25) mit einer Sperrfläche (32) versehen. Dieser sind Sperrnasen (33) des Zahnsegmentes (23) und Sperma­ sen (34) des Zahnsegmentes (27) zugeordnet. Die Sperr­ flächen (32) und die Sperrnasen (33, 34) einerseits und die Zahnlücken (28, 30) sowie die Zähne (29, 31) liegen in unterschiedlichen parallelen Ebenen.
An dem Zahnsegment (23) sind zwei Stufen (35, 36) vorgesehen. Diesen ist eine Rastklinke (37) zugeordnet.
Die Rastklinke (37) steht unter der Wirkung einer Zug­ feder (38). Mittels eines Griffgliedes (39) ist die Rastklin­ ke (37) von den Stufen (35, 36) abhebbar.
An dem vorderen Rohrstück (3) ist ein Munitionsan­ schlag (13) = (40) um eine Achse (41) schwenkbar gela­ gert. An einem Stift (42) des Anschlaggliedes (40) greift eine Schubstange (43) an, die durch eine Feder (44) bela­ stet ist. Die Zugstange (43) ist mit einem Gleitstück (45) verbunden, das von der Kappe (18) der Verschlußhülse (16) beaufschlagt werden kann (vgl. Fig. 4).
Die Funktionsweise der beschriebenen Einrichtung ist etwa folgende: In der Ladestellung nach Fig. 1 und 2 greifen die Zäh­ ne (31) des zweiten Zahnsegmentes (27) in die Zahnlüc­ ken (30) ein. Die Sperrnasen (33) des Zahnsegments (23) liegen an der Sperrfläche (32) an. Die Rastklinke (37) ruht auf dem Kopf des Zahnes (29). Nach dem Einschub eines Geschosses aus der Ladeschale (10) in das Rohr­ stück (3) wird der Schwenkhebel (26) im Uhrzeigersinn (U) betätigt. Dabei wird über den Eingriff der Zähne (31) in die Zahnlücken (30) das vordere Rohrstück (4) ver­ schwenkt. Die Rastnasen (33) des Zahnsegmentes (23) gleiten an der Sperrfläche (32) so daß sich das Zahnseg­ ment (23) nicht bewegt und damit auch die Verschluß­ hülse (16) stillsteht.
Steht das vordere Rohrstück (3) koaxial zum hinteren Rohrstück (4), dann liegen die Sperrnasen (34) an der Sperrfläche (32) an.
Bei der weiteren Bewegung des Schwenkhebels (26) greifen die Zähne (29) in die Zahnlücken (28), so daß nun das Zahnsegment (23) verschwenkt wird. Dadurch wird über das Zahngetriebe (22) die Verschlußhülse (16) längs des Gewindes (15) gedreht, so daß sie sich axial über die Trennstelle zwischen dem vorderen Rohrstück (3) und dem hinteren Rohrstück (4) schiebt. Der Dicht­ ring (19) wid dabei über das vordere Rohrstück (3) ge­ schoben. Die Rastklinke (37) rastet auf die erste Stufe (35), so daß der Schwenkhebel (26) nicht mehr ohne weiteres zurückbewegt werden kann.
Bei der weiteren Bewegung des Schwenkhebels (26) in Uhrzeigerrichtung (U) trifft die Verschlußhülse (16) mit der Kappe (18) auf die Schubstange (43), so daß diese das Anschlagglied (13) aus dem vorderen Rohr­ stück (3) herausschwenkt. Zuvor hat die Rastklinke (37) die Sperrstufe (36) erreicht. Der Schwenkhebel (26) steht in seiner Endstellung durch Anschlag der Kante (x) an das Rad (25) und die Munition (11) gleitet in das hintere Rohrstück (4) (vgl. Fig. 3,4).
Soll dann nach dem Schuß die Rückstellung erfolgen, ist mittels des Griffgliedes (39) die Rastklinke (37) von der Stufe (36) zu lösen. Danach kann durch eine Bewe­ gung des Schwenkhebels (26) entgegen dem Uhrzeiger­ sinn (U) das vordere Rohrstück (3) in seine Ladestellung bewegt werden. Dabei wird zunächst die Verschlußhül­ se (16) über die Trennstelle zwischen den beiden Rohr­ stücken (3, 4) zurückgezogen, weil die Zähne (29) in die Zahnlücken (28) eingreifen, so daß die Verschlußhülse (16) am Gewinde (15) zurückgedreht wird. Durch das Zurückziehen der Verschlußhülse (16) wird das An­ schlagglied (13) mittels der Feder (44) wieder in diejeni­ ge Stellung gebracht, in der es eine Munition (11) nicht unmittelbar in das hintere Rohrstück (4) herausfallen läßt. Anschließend greifen die Zähne (31) in die Zahnlüc­ ken (30) ein, so daß das vordere Rohrstück. (3) vom hinteren Rohrstück (4) abgekippt wird.

Claims (7)

1. Rohrwaffe mit einem vorderen Rohrstück, das mittels einer Betätigungsvorrichtung um einen Schildzapfen kippbar ist, und mit einem hinteren Rohrstück, das ebenfalls um den Schildzapfen schwenkbar ist, wobei die Rohrstücke in ihrer koaxialen Stellung mittels eines Dichtrings an einer Trennstelle ohne ein axiales Verschieben eines der Rohrstücke abgedichtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung (5) derart mit einer Verschlußhülse (16) in Wirkverbindung steht, daß in der koaxialen Stellung der Rohrstücke (3, 4) die Betätigungsvorrichtung (5) durch ihre Weiterbewegung die Verschlußhülse (16) dreht, die sich dabei zusammen mit dem in ihr angeordneten Dichtring (19) mittels eines Gewindes (15) axial über die Trennstelle der Rohrstücke (3, 4) schiebt.
2. Rohrwaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewinde (15), an dem die Verschlußhülse (16) geführt ist, am hinteren Rohrstück (4) angeordnet ist und die Verschluß­ hülse (16) den Dichtring (19) über das vordere Rohrstück (3) schiebt.
3. Rohrwaffe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußhülse (16) einen Zahnkranz (20) aufweist, in den ein erstes Zahngetriebe (22, 23) eingreift, welches von der Betätigungsvorrichtung (5) antreibbar ist.
4. Rohrwaffe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung (5) ein zweites Zahngetriebe (27) aufweist, mit welchem das vordere Rohrstück (3) kippbar ist, und daß das erste Zahngetriebe (22, 23) gesperrt ist, wenn das zweite Zahngetriebe (27) wirksam ist, und das zweite Zahngetriebe (27) gesperrt ist, wenn das erste Zahngetriebe (22, 23) wirksam ist.
5. Rohrwaffe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am vorderen Rohrstück (3) ein Munitionsanschlag (13) angeord­ net ist, der gegen Ende der Verschiebung der Verschlußhülse (16) über die Trennstelle der Rohrstücke (3, 4) aus dem vorderen Rohrstück (3) schwenkt.
6. Rohrwaffe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußhülse (16) bei ihrem Vorschieben über die Trenn­ stelle zwischen den Rohrstücken (3, 4) den Munitionsanschlag (13) über eine Schubstange (43) aus dem vorderen Rohrstück (3) schwenkt.
7. Rohrwaffe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung (5) eine Rasteinrichtung (35 bis 39) aufweist, die nach dem Vorschieben der Verschlußhülse (16) die Betätigungsvorrichtung (5) sperrt.
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